Aktuelle Themen, spannende Trends und starke Meinungen: Stephan Dörrschuck, CEO von Kopp, gibt Ihnen mit seiner Kolumne „Dörrschucks Notizen“ jeden Monat exklusive Einblicke in das Herz der Elektrobranche. Sein Thema heute: Aktuelle Herausforderungen rund um Supply Chains.

Es klingt zu schön um wahr zu sein: Das deutsche Elektrohandwerk ist bisher gut durch die Coronakrise gekommen, die Branche konnte sogar in 2020 und 2021 ein Wachstum generieren – beim Umsatz und auch bei den Beschäftigtenzahlen. Corona hat offenbar eine Vielzahl von Haushalten zu Umbaumaßnahmen und vermehrter Heimwerkerei verleitet. Die zunehmende Digitalisierung sowie starke Konjunkturpakete haben die Auftragsbücher von Baufirmen, Handwerksbetrieben und der gesamten Elektrobranche kräftig gefüllt. Leider bereiten aktuell einige grundlegende Entwicklungen der gesamten Industrie Kopfzerbrechen: Materialknappheit, Lieferengpässe und Preissteigerungen.

Denn der starke unerwartete Aufschwung, der uns allen eigentlich Jubelrufe entlocken sollte, hat die Nachfrage nach Rohstoffen und Vorprodukten weltweit in die Höhe getrieben. Egal ob Elektronik, Bauteile, Kunststoffe, Holz, Chemikalien oder Textilien – der Bedarf kann aktuell kaum mehr bedient werden. Die Lager sind leer und Nachschub wird nur mit massiven Verzögerungen geliefert. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Natürlich wiegen die weltweiten Produktionsstillstände während der Hochphasen der Coronapandemie am schwersten, aber auch logistische Strukturen und – kaum zu glauben, aber wahr – das Wetter spielen eine zentrale Rolle. So hat Anfang 2021 ein heftiger Wintereinbruch in Texas die dortige Öl- und Erdgasförderung und damit die Polymer- und Kunststoffproduktion für einen riesigen Markt nahezu lahmgelegt. Hinzu kommt ein strukturelles Problem, nämlich die Schifffahrt, auf die der Großteil des weltweiten Import- und Exportgeschäfts fußt. Die gigantischen Frachter, die aus Kostengründen seltener fahren und nur noch wenige, geeignete Häfen anlaufen, dafür aber mittlerweile unvorstellbare Mengen an Containern transportieren können, blieben zuhauf in den Häfen liegen – und mit ihnen die so dringend benötigten Waren. (Da war der „festgefahrene“ Suezkanal übrigens nur ein Tropfen auf den heißen Stein.) Wie in allen anderen Industriezweigen mussten auch Hersteller aus der Elektrobranche daher bereits ihre Produktion drosseln und Aufträge stornieren – welch ein Paradox.

Aus der Materialknappheit resultiert nun eine starke Preissteigerung, die in unserer Branche vor allem Produkte aus den Bereichen Gebäudeautomation, erneuerbare Energien, Elektrogeräte und Beleuchtung betrifft. Natürlich können die höheren Preise nicht einfach an die Kunden weitergegeben werden, was vor allem kleinere Elektroinstallationsbetriebe in eine schwierige Lage bringt. Denn im Grunde sind sie damit gezwungen, sich zwischen Vertrauens- oder Auftragsverlusten seitens der Auftraggeber und dem Aufbürden der finanziellen Last zu entscheiden – ein Tiefschlag bei gleichzeitig bester Auftragslage.

Was also tun? Natürlich wäre es wünschenswert, wenn die Rohstoff- und Vorprodukthersteller die Probleme in den Lieferketten nicht mit weiteren Preissteigerungen befeuern würden, sondern alles dafür täten, die Produktionsrückstände wieder aufzuholen. Gleichzeitig ist jedes Unternehmen in der Verantwortung, eigene Wege zu finden, mit der Materialknappheit umzugehen – sei es über Verschlankungen im Produkt- oder Verpackungsdesign, weitsichtige Planung im Einkauf oder die Schaffung von Synergien. Wir bei Kopp etwa arbeiten kontinuierlich auf nachhaltigere und ressourcenschonendere Lieferketten hin und setzen dabei beispielsweise auf die Verarbeitung spezieller Kunststoffgranulate, auf die Suche nach alternativen Materialien und Lieferanten und natürlich auf eine vorausschauende logistische Planung sowohl beim Einkauf als auch bei der Lieferperformance. Trotz aller Herausforderungen in dieser paradoxen Situation bin ich sehr optimistisch, dass die Branche mit der Energie und dem Tatendrang des Aufschwungs auch diese Krise meistern wird. Denn wie heißt es so schön? Not macht erfinderisch.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund

Ihr Stephan Dörrschuck

 

 

Hallo Selin, Johannes und Fabian,
als Werkstudent sammelt man neben dem Studium wertvolle Erfahrung, indem man einen Einblick in die Arbeitswelt bekommt und aktiv teilnimmt. Ihr habt euch dabei für Kopp als Arbeitgeber entschieden. Erzählt uns doch etwas über euch!

 
Was studiert ihr und wie seid ihr auf Kopp als Arbeitgeber gestoßen?

Selin: „Ich studiere Logistik-Management im vierten Semester an der Hochschule Darmstadt. Auf Kopp bin ich durch eine persönliche Empfehlung aufmerksam geworden.“

 

Fabian: „Hallo, ich studiere Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Aschaffenburg und bin im sechsten Semester. Kopp wurde mir auch durch einen Bekannten vorgeschlagen.“

 

Johannes: „Ich studiere ebenfalls Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Aschaffenburg. Im Winter 2020/21 betreuten drei Kommiliton:innen und ich im Rahmen unseres Studienschwerpunktes ein Praxisprojekt bei Kopp. So entstand der Kontakt und ich habe mich als Bachelorand beworben.“

 

Wie schafft ihr es, Studium und Arbeit unter einen Hut zu bekommen? Wie unterstützt euch Kopp dabei?

Fabian: „Das funktioniert eigentlich ganz gut. Ich kann 20 Stunden die Woche arbeiten. Die Zeit darf ich mir flexibel einteilen. Meist arbeite ich an Tagen, an denen ich keine geplanten Vorlesungen habe, damit ich live bei den Online-Vorlesungen dabei sein kann. Sollte dies mal nicht möglich sein, kann ich die Vorlesungen jederzeit nacharbeiten. Das funktioniert sehr gut.“

Selin: „Bei mir gestaltet sich das ähnlich. Auch die Hochschule in Darmstadt bietet mir die Möglichkeit, die verpassten Vorlesungen nachzuholen. Das klappt bei mir sehr gut.“

Johannes: „Da ich im letzten Semester meines Studiums bin, liegt der Fokus auf der Bachelorarbeit, die ich als Praxisarbeit bei Kopp verfasse. Daher verschmelzen für mich die Arbeit und das Studium – beides macht mir großen Spaß.“

 

Und wie sieht euer Alltag bei Kopp aus?

Selin: „Ich bin in der Disposition tätig und kümmere mich dort um das Tagesgeschäft. Dazu gehören Tätigkeiten wie Beobachtung von Lagerbeständen, Klärung von Lieferverspätungen mit Lieferanten und Lieferungen vorziehen oder verschieben. Außerdem bin ich Ansprechpartner für den Einkauf, Vertrieb und die Lieferanten.“

Fabian: „Da ich im Bereich des E-Marketings tätig bin, beschäftige ich mich vor allem mit den Sozialen Medien, auf denen Kopp vertreten ist. Ich stehe also im ständigen Kontakt, um immer auf dem neuesten Stand über die Produkte und Entwicklungen zu bleiben.“

Johannes: „Im Rahmen meiner Bachelorarbeit betreue ich bei Kopp die Umsetzung unseres optimierten Materialstamm-Prozesses in SAP. Hierbei stehe ich mit vielen unserer Kolleg:innen aus unterschiedlichsten Fachabteilungen regelmäßig in Kontakt.“

 

Was lernst du bei deiner Tätigkeit für dein Studium und deine Zukunft? Worauf legst du besonders wert?

Selin: „Für mich ist es vor allem die praktische Erfahrung. Der Umgang mit bekannten Systemen wie SAP sind für meinen zukünftigen Werdegang in der Berufswelt besonders wertvoll.“

Fabian: „Ich lerne, mein theoretisches Wissen aus dem Studium anzuwenden und zu vertiefen. Dabei profitiere ich vor allem auch vom regelmäßigen Umgang mit Systemen wie SAP und den Microsoft Office Programmen.“

Johannes: „Der Großteil meines Studiums liegt schon hinter mir. Deshalb habe ich keine aktuellen Vorlesungen, die ich durch meine Tätigkeit vertiefen könnte. Die Arbeit hilft mir aber, rückblickend Themen aus bereits beendeten Vorlesungen aus einer anderen Perspektive zu betrachten.“

 

Würdet ihr eine Tätigkeit als Werkstudent bei Kopp weiterempfehlen?

Fabian: „Auf jeden Fall! Ich fühle mich sehr gut aufgehoben bei Kopp und stoße bei Fragen immer auf offene Ohren. Das schätze ich sehr.“

Selin: „Ganz klar! Während des Studiums schon Praxiserfahrung zu sammeln, ist enorm wichtig und hilfreich. Alle Kollegen stehen einem stets zur Seite.“

Johannes: „Ja, ich empfehle jedem Studenten eine Tätigkeit bei Kopp. Man profitiert vor allem von der Unternehmensgröße und lernt auch einige Kolleg:innen aus anderen Fachabteilungen kennen, die immer hilfsbereit sind und sich Zeit nehmen.“

 

Bist auch du Student und möchtest wertvolle Erfahrung bei uns sammeln? Dann bewirb dich jetzt bei Kopp!

Aktuelle Themen, spannende Trends und starke Meinungen: Stephan Dörrschuck, CEO von Kopp, gibt Ihnen mit seiner neuen Kolumne „Dörrschucks Notizen“ jeden Monat exklusive Einblicke in das Herz der Elektrobranche. Sein Thema heute: Wie erneuerbare Energien ihren Beitrag zu mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit leisten.

Neun junge Menschen, eine Klage – Ende April erklärte das Bundesverfassungsgericht das Klimaschutzgesetz für nicht ausreichend. Die gesetzlichen Bestimmungen würden die Betroffenen in ihren Freiheitsrechten einschränken. Ein Urteil mit weitreichenden Folgen, denn es zwingt die Politik zum Handeln. Wie schnell die Versäumnisse der Vergangenheit ausgeräumt werden können, mag aber nicht nur mich überrascht haben: Keine zwei Wochen später verabschiedete die Regierung ein verschärftes Klimaschutzgesetz, das vor allem ambitioniertere Ziele zur Reduktion von Treibhausgasen vorsieht. Das größte Einsparpotenzial bis 2030 wird dabei im Energiesektor gesehen. Somit ist es jetzt noch wahrscheinlicher, dass die Kohlekraftwerke früher als das bislang avisierte Jahr 2038 vom Netz genommen werden müssen.

Wir bei Kopp haben 2020 die Division „Energy and Home Automation“ gegründet und dank der Etablierung modernster Elektrotechnik einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltigere Zukunft vollzogen. Unsere neueste Systemlösung, das intelligente Smart-Home-System Blue-control, macht die automatisierte Gebäudesteuerung nicht nur wesentlich effizienter und benutzerfreundlicher. Kopp setzt dabei voll auf ganzheitliche Lösungen mit der Integration von Energiegewinnung und Energiemanagement: Das bedeutet nicht nur ein Plus an Komfort, sondern auch mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Denn Sonnenenergie ist schon jetzt einer der wichtigsten Bausteine zur Bekämpfung des Klimawandels. Darum bietet Kopp seit diesem Monat ganzheitliche Photovoltaiklösungen mit Planung, Logistik und Service aus einer Hand – so wird es für unsere Kunden noch einfacher, auf erneuerbare Energien umzusteigen. Dass sie bei Qualität und Leistung trotzdem keine Abstriche machen müssen, beweisen wir mit unseren ersten eigenen Photovoltaikmodulen, die nicht zuletzt die Kopp Zentrale in Kahl am Main mit grünem Strom versorgen.

Nur wer nachhaltig das Klima schützt und mit innovativen Ideen zu einer besseren Zukunft beiträgt, sichert unser aller Wohlstand, Gesundheit und Freiheit. Wir – die Wirtschaft – ist hier in besonderer Weise gefordert und muss seiner Aufgabe gerecht werden, Zukunftslösungen zu entwickeln und zu implementieren, damit die Klimaziele so schnell wie möglich erreicht werden. Kopp trägt seinen Teil dazu bei – und Sie?

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund

Ihr Stephan Dörrschuck

 

 

Hallo Edwin,
du bist Senior Produktmanager bei Kopp. Seit wann bist du bei uns und wie bist du auf Kopp als Arbeitgeber gestoßen?

Bei Kopp bin ich seit März 2021, wobei mir Kopp in meiner persönlichen und beruflichen Laufbahn immer wieder mal begegnet ist. Auf die Stelle als Senior Produktmanager bin ich durch die sozialen Medien, wie LinkedIn aufmerksam geworden.

Was macht für dich Kopp als Arbeitgeber attraktiv? 

Das ist eine Kombination aus verschiedenen Punkten: Kopp ist wie ein Familienunternehmen, das gleichzeitig die Möglichkeiten eines Großkonzerts bietet. Auch die Zusammenarbeit im Team ist sehr offen und angenehm. Das sind Werte, die für mich relevant sind.

Und was hast du vorher gemacht?

Ursprünglich habe ich auch eine Aus- und Weiterbildung zum Elektromeister absolviert und mit einem Masterstudium in Marketing/Vertrieb abgerundet. Beruflich habe ich bereits einige Stationen durchlaufen, wobei hier der Schwerpunkt in der elektronischen Messtechnik lag. Mir ist und war es immer wichtig, ständig Neues dazuzulernen und genau das macht mich aus. Ich möchte mein Wissen erweitern und natürlich auch mit anderen teilen, denn so können wir gemeinsam wachsen und vorankommen.

Was genau machst du als Senior Produktmanager?

Als Produktmanager bin ich im Allgemeinen für verschiedene Aufgaben und Produktbereiche verantwortlich. Ich selbst sehe den Produktmanager wie den „CEO des Produktes“: Er muss seine Produkte in Bezug auf Qualität, Kosten, Produktion, Vertrieb usw. kennen. Ich verantworte also quasi den kompletten Produktlebenszyklus – von der Idee bis zur Abkündigung. Dies beinhaltet operative, aber auch strategische Aufgaben, zwischen denen ich immer auch eine Balance finden muss. Da der Beruf des Produktmanagers sehr abwechslungsreich ist, ist es schwierig, alle Tätigkeiten aufzuführen. Der Job ist sehr umfangreich, aber auch unfassbar interessant, denn jeder Tag ist anders.

Wie beeinflusst dich das mobile Arbeiten? Arbeitest du momentan auch im Büro?

Kopp hat uns schon vor der gesetzlichen Regelung die Möglichkeit gegeben, das mobile Arbeiten zu nutzen. Ich selbst arbeite immer, wenn nötig mobil – sollte ich zum Beispiel meine Kinder, die zur Schule gehen, betreuen. Falls die Tätigkeiten im mobilen Arbeiten nicht durchführbar sind, komme ich aber auch ins Büro. Dafür haben wir abteilungsintern eine Liste, auf der ersichtlich ist, wer wann und wie lange anwesend ist. So kann jeder berücksichtigt und seinen Bedürfnissen gerecht werden.

Wie ist das Verhältnis zu deinen Kollegen bei Kopp? Wie war der Empfang bzw. der erste Kontakt mit deinen Kollegen?

Zu meinen Kollegen habe ich ein gutes Verhältnis und die Atmosphäre ist wirklich angenehm. Ich wurde freundlich und warm empfangen und auch sehr gut eingearbeitet. Selbst wenn ich mal eine Frage oder Idee hatte, die anfangs etwas ungewöhnlich war, wurde mir trotzdem zugehört und geholfen. Das gibt einem ein gutes Gefühl und regt die Arbeitsmoral an.

Abschließend bitten wir dich, folgenden Satz zu beenden: Bei
Kopp arbeiten bedeutet für mich…

… dass ich meine Kenntnisse einbringen kann, um die Zukunft einen der deutschen Marktführer in einem wachsenden Markt mitzugestalten.

 

Aktuelle Themen, spannende Trends und starke Meinungen: Stephan Dörrschuck, Geschäftsführer von Kopp, gibt Ihnen mit seiner neuen Kolumne „Dörrschucks Notizen“ ab sofort jeden Monat exklusive Einblicke in das Herz der Elektrobranche. Sein erstes Thema: die Corona-Pandemie.

Mehr als ein Jahr schon bringt Corona unser aller Leben durcheinander und noch ist kein Ende in Sicht. Auch für die Wirtschaft ist die Pandemie eine unvergleichliche Kraftprobe: Mobiles Arbeiten, Kurzarbeit und Lockdown – genauso wie viele andere Unternehmen wussten wir bei Kopp zu Beginn nicht, wie sich die Umstände auf das Geschäft auswirken würden, doch jeder einzelne Koppianer war bereit, die Herausforderungen anzunehmen. Jetzt, knapp 13 Monate später, können wir voller Dankbarkeit sagen: Für uns war 2020 zum Glück kein Jahr der Krise – im Gegenteil. Die Nachfrage hat sich in allen Segmenten äußerst positiv entwickelt und wir haben unsere eigenen Erwartungen letztlich sogar übertroffen. Und der Trend hält auch 2021 an.

Sicherlich war einer der Gründe dafür die Gründung unserer neuen Division „Energy and Home Automation“ – denn die Pandemie beschleunigte plötzlich, worauf Kopp schon lange hingearbeitet hatte: Viele Menschen haben vielleicht erst jetzt gemerkt, als sie darauf angewiesen waren zu Hause zu bleiben, wie viel Potenzial in den eigenen vier Wänden steckt. Mit unserem ganzheitlichen Sortiment von über 4.000 Artikeln für Heimwerker und den Baumarktbereich waren wir natürlich der optimale Partner, um das eigene Zuhause schöner, komfortabler und nachhaltiger zu gestalten – egal ob mit neuen Lichtschaltern, Steckdosen und Dimmern oder mit innovativen Produkten für Gebäudesteuerung und Smart Home. Letztlich konnten wir so 2020 mehr als 66 Millionen Produkte ausliefern: Und das auch dank eines enorm starken Onlinehandels.

Vielen Unternehmen geht es in dieser Pandemie aber ganz anders, das ist uns völlig bewusst. Wir müssen alle miteinander neue Wege finden, mit der nie zuvor dagewesenen Situation umzugehen. Das erfordert viel Mut, Anpassungsfähigkeit und nicht zuletzt Kraft. Die vergangenen Monate haben uns aber vor allem auch gelehrt, dass es keinen Grund gibt, die Hoffnung zu verlieren – darum lautet meine Devise: „Kopp“ hoch und durch!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund

Ihr Stephan Dörrschuck

 

 

Für viele Unternehmen heißt es momentan: mobiles Arbeiten. Doch was bedeutet das für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kopp? Das haben wir drei Koppianer aus verschiedenen Abteilungen gefragt. Sie erzählen euch, wie sie mit der aktuellen Situation zurechtkommen.

Manfred, du bist im Einkauf tätig und kannst vieles von zuhause aus erledigen. Wie erlebst du das mobile Arbeiten? Vermisst du den persönlichen Kontakt zu deinen Kolleginnen und Kollegen?

Manfred: „Seit März 2020 arbeite ich mobil und finde das nicht so schlimm. Klar fehlt einem der persönliche Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen, aber über Videochat, Mail oder Telefon kann man die täglichen Herausforderungen mindestens genauso gut angehen. Persönlich kann ich sagen, dass ich sehr froh bin, dass wir noch rechtzeitig vor der Pandemie unser Büro auf „papierlos“ umgestellt hatten. Das erleichtert die mobile Arbeit enorm, spart der Firma Geld und hat obendrein einen positiven Effekt auf unsere Umwelt.“

Das hört sich klasse an! Von zuhause aus zu arbeiten und dabei noch etwas Gutes für die Umwelt tun. Katharina und Erika, was könnt ihr dazu sagen? Gibt es für euch Unterschiede zur Arbeit vor Ort?

Katharina: „Ich arbeite im Vertriebsinnendienst und für mich macht das mobile Arbeiten und die Arbeit im Büro keinen großen Unterschied. Aktuell bin ich 1x die Woche in der Firma, worüber ich sehr froh bin.“

Erika: „Als Produktmanagerin bin ich die Schnittstelle zwischen Einkauf, Technik und Vertrieb. Ich arbeite lieber in der Firma, da ich vor Ort gewisse Sachen durch den persönlichen Kontakt zu den Abteilungen schneller klären kann. Dennoch habe ich kein Problem mobil zu arbeiten: Digital funktioniert die Organisation auch hervorragend.“

 

Durch die Flexibilität, die Anpassungsfähigkeit und den Zusammenhalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt selbst diese schwierige Situation kein Problem dar. In diesem Sinne wünschen wir euch und allen Koppianern weiterhin viel Kraft und Gesundheit!

Hallo Tim,

du hast als Auszubildender bei Kopp angefangen und mittlerweile bist du selbst Bereichsleiter bei Kopp. Erzähl uns doch etwas mehr!
Seit wann bist du schon bei Kopp und was hast du vorher gemacht?

Ich bin seit September 2009 bei Kopp. Zu diesem Zeitpunkt habe ich meine Ausbildung bei Kopp zur Fachkraft für Lagerlogistik angefangen. Nun arbeite ich schon seit mehr als 10 Jahren hier. Zuvor habe ich meinen Schulabschluss gemacht.

Wie bist du auf Kopp als Arbeitgeber gestoßen?

Schon während meiner Schulzeit informierte ich mich über eine Ausbildungsstellen. In der Schule wurde unter anderem der Name Kopp erwähnt. Ich informierte mich genauer und schickte Kopp eine Bewerbung auf die Ausbildungsstelle zur Fachkraft für Lagerlogistik. Nach einem erfolgreichen Einstellungstest wurde ich Teil der Kopp-Familie.

Was hat dir an der Ausbildung bei Kopp besonders gut gefallen?

Mir hat besonders gut gefallen, dass ich einen Einblick in jede Abteilung bekommen habe. Dabei wurde vor allem darauf geachtet, dass ich auch selbst Aufgaben lösen kann und auch soll. Mit der Zeit wuchsen die Aufgaben und die Verantwortung, was ich als sehr positiv empfand, da ich nicht direkt ins kalte Wasser geschmissen wurde.

Du wurdest selbst vom Auszubildenden zum Ausbilder. Wie war dein Weg dahin?

Nachdem ich meine Ausbildung abgeschlossen hatte und knapp drei Jahre bei Kopp gearbeitet hatte, habe ich mich dazu entschieden den Meister zu machen. Kopp hat mein Vorhaben sehr begrüßt und mich dabei unterstützt. Meine Weiterbildung zum Logistikmeister ging zwei Jahre und ich erhielt mit Abschluss des Meisters auch meinen Ausbilderschein.

Wie sieht dein Alltag bei Kopp aus?

Als Bereichsleiter habe ich 12 Mitarbeiter, für die ich zuständig bin. Ich überwache und unterstütze die Bedarfsbearbeitung der Lieferantenbeistellung, bin zudem auch für die Retourenstelle zuständig. Auch die Auszubildenden werden von mir mit Rat und Tat unterstützt. Wenn möglich packe ich auch selbst mit an und helfe dort, wo Hilfe benötigt wird.

Was ist dir in deinem Arbeitsalltag besonders wichtig?

Das Arbeiten im Team ist mir sehr wichtig und wird hier gelebt. Jeder hilft jedem und bei Fragen stößt man bei mir immer auf ein offenes Ohr. Vorschläge und Ideen aus dem Team werden von mir gerne angehört und nicht nur stumpf abgeschlagen.

Wie siehst du die Zukunft deiner Arbeit bei Kopp? Was wird sich verändern?

Ich denke das wichtigste ist: Flexibel bleiben! Sich an neue Aufgaben anpassen und sich immer wieder weiterbilden. Wie auch schon zuvor gesagt, man wächst mit seinen Aufgaben. Daher bin ich für Neues immer offen.

Abschließend möchte ich, dass du folgenden Satz beendest: Bei Kopp arbeiten bedeutet für mich..?

An den Herausforderungen zu wachsen. Das Motto zieht sich von der Ausbildung bis in mein Berufsleben bei Kopp.

Würdest du den Schülern, die nach einer Ausbildung suchen, die Ausbildung bei Kopp empfehlen?

Auf jeden Fall! Bei Kopp lernt man einiges dazu und hat einen guten Arbeitgeber/Ausbilder an der Seite. Neben der Ausbildung zur Fachkraft für Logistik sind auch Ausbildungen zum Industriemechaniker, Fachinformatiker, Werkzeugmechaniker und Industriekaufleute bei Kopp möglich. Da findet jeder etwas, das ihn interessiert.

Interessierst du dich für eine Ausbildung bei Kopp? Dann bewirb dich noch heute unter https://www.kopp.eu/karriere/ausbildung/ und werde Teil des Teams!

Thomas Karl, Testtechniker bei Kopp, beschreibt die täglichen Aufgaben des Entwicklungsteams für Elektronik

„Als Teil eines dynamischen Projektteams arbeite ich an spannenden Produkten wie dem #Freecontrol Funksystem, das den Endverbrauchern den Alltag erleichtern soll, und dem neuen #PRCD-S pro, der für die Sicherheit unserer Kunden sorgt. Gemeinsam mit Entwicklungsingenieuren begleite ich die geplanten Neuzugänge von der Produktidee bis hin zur Serienreife: Bei jeder Produktneuheit werden Softwarekonzepte erarbeitet und entsprechend umgesetzt, Simulationen durchgeführt und die fertigen Baugruppen in Betrieb genommen. Das ist nur ein Teil von vielen unserer spannenden Aufgaben bei der Elektronik-Entwicklung. Möchtest du als Entwicklungsingenieur unser Team unterstützen? Dann bewirb dich bei Kopp und lass uns was Neues entwickeln!

 

Aufträge von Privathaushalten, große Installationsprojekte bei Wohnungsbaugesellschaften und zwischendurch Ehemann und vierfacher Familienvater – Burhan Uzan (43) ist ein gefragter Mann. Seit 2,5 Jahren betreibt der Elektroinstallateur in Lünen mit dem Limuwa Elektrohandel sein eigenes Geschäft, hat alle Hände voll zu tun und setzt auf Produkte aus dem Hause Kopp. Wir konnten ihn zwischen Terminen und Kunden in seinem Laden dennoch ein paar Minuten sprechen.

„Ja gerne – ein paar Minuten habe ich Zeit“, sagt Burhan Uzan, als wir ihn am Mobiltelefon er-reichen. Im Hintergrund ist das Telefon seines Ladens zu hören, ein Mitarbeiter geht ran. „Ist viel los heute“, so Uzan weiter. Seit er vor 2,5 Jahren seinen Elektrobetrieb gegründet hat, ist sein Alltag noch turbulenter, als das früher der Fall war. Und früher ist schon eine ganze Weile her. Seit mittlerweile 25 Jahren ist der 43-jährige Vater von vier Kindern (18, 16, 11 und 9) im Elektrogeschäft tätig. Angefangen hatte alles mit einem Praktikum – der Rest ist Geschichte. „Die Arbeit mit Elektrotechnik hat mir von Anfang an großen Spaß gemacht – und so bin ich dabei geblieben“, erzählt Uzan weiter. Lange hat er als angestellter Elektroinstallateur gearbei-tet, bis er dann 2017 entschied, sich selbstständig zu machen.

Sechs Mitarbeiter und viel zu tun

Das Herz seiner jungen Firma ist das 250 qm große Ladengeschäft in Lünen-Süd, einen Stein-wurf von der A2 entfernt. Hier laufen die Fäden zusammen, und hier verkauft er auch Produkte von Leuchtmitteln bis hin zu Bewegungsmeldern, hat das Kopp Sortiment in der Ausstellung. Drei festangestellte Mitarbeiter und drei in Teilzeit zählt sein Betrieb aktuell, und die braucht er auch, um die Aufgaben zu stemmen. Denn neben den klassischen Installationsaufträgen bei Privathaushalten bzw. im Rahmen neugebauter Einfamilienhäuser führt Limuwa Handel auch Installationsaufträge für Wohnungsbaugesellschaften in der Region aus. Bei einem solchen Auftrag ist er dann auch zum ersten Mal mit Kopp in Berührung gekommen, da das Unterneh-men auf die Schalterprogramme und Komponenten aus Kahl am Main setzt – und war von An-fang an begeistert. „,Clever sein, Kopp einschalten‘ trifft es wirklich auf den Punkt“, meint Uzan: „Die Produkte und Programme sind vielfältig und sehr installationsfreundlich. Die Tragringe lassen sich auf den Punkt installieren, einfacher, als das teils bei Wettbewerbern der Fall ist. Vor allem aber gefällt mir das moderne Design, das für jeden Ausbau die passende Optik bietet – und das Ganze in Top-Qualität und bei einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.“ Auch den Vertrieb und die technische Beratung von Kopp weiß Uzan zu schätzen: „Wenn ich Unter-stützung benötige oder Nachfragen habe, habe ich bei Kopp jederzeit einen persönlichen und kompetenten Ansprechpartner.”

Glasrahmen und Sensor-Technik

Bei der Frage, ob er denn selbst einen Favoriten hat, muss Uzan dann doch etwas überlegen. „Grundsätzlich gefällt mir eigentlich das gesamte Sortiment sehr gut. Ich bin aber ein extremer Glasrahmen-Fan. Deshalb würde meine Wahl entweder auf die Glas-Variante von HK07 fallen oder auf das Touch-Programm HKi8.“ Besonders spannend findet Uzan, dass im Rahmen des Smart-Home-Trends das Thema Kreativität bei der Gestaltung von Wohnungen und Häusern immer mehr Gewicht erhält. „Da wird sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten auf jeden Fall noch viel tun“, so Uzan weiter. Was die Zukunft seines Elektrobetriebs angeht, ist Burhan Uzan übrigens schon gut gerüstet. Sein ältester Sohn macht gerade eine Ausbildung im Bereich Heizung-Sanitär und sein Neffe soll auch in die Branche einsteigen. „Wenn alles so läuft wie geplant, werden die beiden den Betrieb einmal fortführen“, meint Uzan. Bis dahin wird allerdings noch etwas Wasser die Lippe hinunterfließen. Dann müssen wir das Gespräch auch langsam beenden. Es steht noch viel an an diesem Tag. Eine Wohnung, ein E-Check – und am Abend noch das Fußballtraining …