Hallo Edwin,
du bist Senior Produktmanager bei Kopp. Seit wann bist du bei uns und wie bist du auf Kopp als Arbeitgeber gestoßen?

Bei Kopp bin ich seit März 2021, wobei mir Kopp in meiner persönlichen und beruflichen Laufbahn immer wieder mal begegnet ist. Auf die Stelle als Senior Produktmanager bin ich durch die sozialen Medien, wie LinkedIn aufmerksam geworden.

Was macht für dich Kopp als Arbeitgeber attraktiv? 

Das ist eine Kombination aus verschiedenen Punkten: Kopp ist wie ein Familienunternehmen, das gleichzeitig die Möglichkeiten eines Großkonzerts bietet. Auch die Zusammenarbeit im Team ist sehr offen und angenehm. Das sind Werte, die für mich relevant sind.

Und was hast du vorher gemacht?

Ursprünglich habe ich auch eine Aus- und Weiterbildung zum Elektromeister absolviert und mit einem Masterstudium in Marketing/Vertrieb abgerundet. Beruflich habe ich bereits einige Stationen durchlaufen, wobei hier der Schwerpunkt in der elektronischen Messtechnik lag. Mir ist und war es immer wichtig, ständig Neues dazuzulernen und genau das macht mich aus. Ich möchte mein Wissen erweitern und natürlich auch mit anderen teilen, denn so können wir gemeinsam wachsen und vorankommen.

Was genau machst du als Senior Produktmanager?

Als Produktmanager bin ich im Allgemeinen für verschiedene Aufgaben und Produktbereiche verantwortlich. Ich selbst sehe den Produktmanager wie den „CEO des Produktes“: Er muss seine Produkte in Bezug auf Qualität, Kosten, Produktion, Vertrieb usw. kennen. Ich verantworte also quasi den kompletten Produktlebenszyklus – von der Idee bis zur Abkündigung. Dies beinhaltet operative, aber auch strategische Aufgaben, zwischen denen ich immer auch eine Balance finden muss. Da der Beruf des Produktmanagers sehr abwechslungsreich ist, ist es schwierig, alle Tätigkeiten aufzuführen. Der Job ist sehr umfangreich, aber auch unfassbar interessant, denn jeder Tag ist anders.

Wie beeinflusst dich das mobile Arbeiten? Arbeitest du momentan auch im Büro?

Kopp hat uns schon vor der gesetzlichen Regelung die Möglichkeit gegeben, das mobile Arbeiten zu nutzen. Ich selbst arbeite immer, wenn nötig mobil – sollte ich zum Beispiel meine Kinder, die zur Schule gehen, betreuen. Falls die Tätigkeiten im mobilen Arbeiten nicht durchführbar sind, komme ich aber auch ins Büro. Dafür haben wir abteilungsintern eine Liste, auf der ersichtlich ist, wer wann und wie lange anwesend ist. So kann jeder berücksichtigt und seinen Bedürfnissen gerecht werden.

Wie ist das Verhältnis zu deinen Kollegen bei Kopp? Wie war der Empfang bzw. der erste Kontakt mit deinen Kollegen?

Zu meinen Kollegen habe ich ein gutes Verhältnis und die Atmosphäre ist wirklich angenehm. Ich wurde freundlich und warm empfangen und auch sehr gut eingearbeitet. Selbst wenn ich mal eine Frage oder Idee hatte, die anfangs etwas ungewöhnlich war, wurde mir trotzdem zugehört und geholfen. Das gibt einem ein gutes Gefühl und regt die Arbeitsmoral an.

Abschließend bitten wir dich, folgenden Satz zu beenden: Bei
Kopp arbeiten bedeutet für mich…

… dass ich meine Kenntnisse einbringen kann, um die Zukunft einen der deutschen Marktführer in einem wachsenden Markt mitzugestalten.

 

Aktuelle Themen, spannende Trends und starke Meinungen: Stephan Dörrschuck, Geschäftsführer von Kopp, gibt Ihnen mit seiner neuen Kolumne „Dörrschucks Notizen“ ab sofort jeden Monat exklusive Einblicke in das Herz der Elektrobranche. Sein erstes Thema: die Corona-Pandemie.

Mehr als ein Jahr schon bringt Corona unser aller Leben durcheinander und noch ist kein Ende in Sicht. Auch für die Wirtschaft ist die Pandemie eine unvergleichliche Kraftprobe: Mobiles Arbeiten, Kurzarbeit und Lockdown – genauso wie viele andere Unternehmen wussten wir bei Kopp zu Beginn nicht, wie sich die Umstände auf das Geschäft auswirken würden, doch jeder einzelne Koppianer war bereit, die Herausforderungen anzunehmen. Jetzt, knapp 13 Monate später, können wir voller Dankbarkeit sagen: Für uns war 2020 zum Glück kein Jahr der Krise – im Gegenteil. Die Nachfrage hat sich in allen Segmenten äußerst positiv entwickelt und wir haben unsere eigenen Erwartungen letztlich sogar übertroffen. Und der Trend hält auch 2021 an.

Sicherlich war einer der Gründe dafür die Gründung unserer neuen Division „Energy and Home Automation“ – denn die Pandemie beschleunigte plötzlich, worauf Kopp schon lange hingearbeitet hatte: Viele Menschen haben vielleicht erst jetzt gemerkt, als sie darauf angewiesen waren zu Hause zu bleiben, wie viel Potenzial in den eigenen vier Wänden steckt. Mit unserem ganzheitlichen Sortiment von über 4.000 Artikeln für Heimwerker und den Baumarktbereich waren wir natürlich der optimale Partner, um das eigene Zuhause schöner, komfortabler und nachhaltiger zu gestalten – egal ob mit neuen Lichtschaltern, Steckdosen und Dimmern oder mit innovativen Produkten für Gebäudesteuerung und Smart Home. Letztlich konnten wir so 2020 mehr als 66 Millionen Produkte ausliefern: Und das auch dank eines enorm starken Onlinehandels.

Vielen Unternehmen geht es in dieser Pandemie aber ganz anders, das ist uns völlig bewusst. Wir müssen alle miteinander neue Wege finden, mit der nie zuvor dagewesenen Situation umzugehen. Das erfordert viel Mut, Anpassungsfähigkeit und nicht zuletzt Kraft. Die vergangenen Monate haben uns aber vor allem auch gelehrt, dass es keinen Grund gibt, die Hoffnung zu verlieren – darum lautet meine Devise: „Kopp“ hoch und durch!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund

Ihr Stephan Dörrschuck

 

 

Für viele Unternehmen heißt es momentan: mobiles Arbeiten. Doch was bedeutet das für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kopp? Das haben wir drei Koppianer aus verschiedenen Abteilungen gefragt. Sie erzählen euch, wie sie mit der aktuellen Situation zurechtkommen.

Manfred, du bist im Einkauf tätig und kannst vieles von zuhause aus erledigen. Wie erlebst du das mobile Arbeiten? Vermisst du den persönlichen Kontakt zu deinen Kolleginnen und Kollegen?

Manfred: „Seit März 2020 arbeite ich mobil und finde das nicht so schlimm. Klar fehlt einem der persönliche Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen, aber über Videochat, Mail oder Telefon kann man die täglichen Herausforderungen mindestens genauso gut angehen. Persönlich kann ich sagen, dass ich sehr froh bin, dass wir noch rechtzeitig vor der Pandemie unser Büro auf „papierlos“ umgestellt hatten. Das erleichtert die mobile Arbeit enorm, spart der Firma Geld und hat obendrein einen positiven Effekt auf unsere Umwelt.“

Das hört sich klasse an! Von zuhause aus zu arbeiten und dabei noch etwas Gutes für die Umwelt tun. Katharina und Erika, was könnt ihr dazu sagen? Gibt es für euch Unterschiede zur Arbeit vor Ort?

Katharina: „Ich arbeite im Vertriebsinnendienst und für mich macht das mobile Arbeiten und die Arbeit im Büro keinen großen Unterschied. Aktuell bin ich 1x die Woche in der Firma, worüber ich sehr froh bin.“

Erika: „Als Produktmanagerin bin ich die Schnittstelle zwischen Einkauf, Technik und Vertrieb. Ich arbeite lieber in der Firma, da ich vor Ort gewisse Sachen durch den persönlichen Kontakt zu den Abteilungen schneller klären kann. Dennoch habe ich kein Problem mobil zu arbeiten: Digital funktioniert die Organisation auch hervorragend.“

 

Durch die Flexibilität, die Anpassungsfähigkeit und den Zusammenhalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt selbst diese schwierige Situation kein Problem dar. In diesem Sinne wünschen wir euch und allen Koppianern weiterhin viel Kraft und Gesundheit!

Hallo Tim,

du hast als Auszubildender bei Kopp angefangen und mittlerweile bist du selbst Bereichsleiter bei Kopp. Erzähl uns doch etwas mehr!
Seit wann bist du schon bei Kopp und was hast du vorher gemacht?

Ich bin seit September 2009 bei Kopp. Zu diesem Zeitpunkt habe ich meine Ausbildung bei Kopp zur Fachkraft für Lagerlogistik angefangen. Nun arbeite ich schon seit mehr als 10 Jahren hier. Zuvor habe ich meinen Schulabschluss gemacht.

Wie bist du auf Kopp als Arbeitgeber gestoßen?

Schon während meiner Schulzeit informierte ich mich über eine Ausbildungsstellen. In der Schule wurde unter anderem der Name Kopp erwähnt. Ich informierte mich genauer und schickte Kopp eine Bewerbung auf die Ausbildungsstelle zur Fachkraft für Lagerlogistik. Nach einem erfolgreichen Einstellungstest wurde ich Teil der Kopp-Familie.

Was hat dir an der Ausbildung bei Kopp besonders gut gefallen?

Mir hat besonders gut gefallen, dass ich einen Einblick in jede Abteilung bekommen habe. Dabei wurde vor allem darauf geachtet, dass ich auch selbst Aufgaben lösen kann und auch soll. Mit der Zeit wuchsen die Aufgaben und die Verantwortung, was ich als sehr positiv empfand, da ich nicht direkt ins kalte Wasser geschmissen wurde.

Du wurdest selbst vom Auszubildenden zum Ausbilder. Wie war dein Weg dahin?

Nachdem ich meine Ausbildung abgeschlossen hatte und knapp drei Jahre bei Kopp gearbeitet hatte, habe ich mich dazu entschieden den Meister zu machen. Kopp hat mein Vorhaben sehr begrüßt und mich dabei unterstützt. Meine Weiterbildung zum Logistikmeister ging zwei Jahre und ich erhielt mit Abschluss des Meisters auch meinen Ausbilderschein.

Wie sieht dein Alltag bei Kopp aus?

Als Bereichsleiter habe ich 12 Mitarbeiter, für die ich zuständig bin. Ich überwache und unterstütze die Bedarfsbearbeitung der Lieferantenbeistellung, bin zudem auch für die Retourenstelle zuständig. Auch die Auszubildenden werden von mir mit Rat und Tat unterstützt. Wenn möglich packe ich auch selbst mit an und helfe dort, wo Hilfe benötigt wird.

Was ist dir in deinem Arbeitsalltag besonders wichtig?

Das Arbeiten im Team ist mir sehr wichtig und wird hier gelebt. Jeder hilft jedem und bei Fragen stößt man bei mir immer auf ein offenes Ohr. Vorschläge und Ideen aus dem Team werden von mir gerne angehört und nicht nur stumpf abgeschlagen.

Wie siehst du die Zukunft deiner Arbeit bei Kopp? Was wird sich verändern?

Ich denke das wichtigste ist: Flexibel bleiben! Sich an neue Aufgaben anpassen und sich immer wieder weiterbilden. Wie auch schon zuvor gesagt, man wächst mit seinen Aufgaben. Daher bin ich für Neues immer offen.

Abschließend möchte ich, dass du folgenden Satz beendest: Bei Kopp arbeiten bedeutet für mich..?

An den Herausforderungen zu wachsen. Das Motto zieht sich von der Ausbildung bis in mein Berufsleben bei Kopp.

Würdest du den Schülern, die nach einer Ausbildung suchen, die Ausbildung bei Kopp empfehlen?

Auf jeden Fall! Bei Kopp lernt man einiges dazu und hat einen guten Arbeitgeber/Ausbilder an der Seite. Neben der Ausbildung zur Fachkraft für Logistik sind auch Ausbildungen zum Industriemechaniker, Fachinformatiker, Werkzeugmechaniker und Industriekaufleute bei Kopp möglich. Da findet jeder etwas, das ihn interessiert.

Interessierst du dich für eine Ausbildung bei Kopp? Dann bewirb dich noch heute unter https://www.kopp.eu/karriere/ausbildung/ und werde Teil des Teams!

Thomas Karl, Testtechniker bei Kopp, beschreibt die täglichen Aufgaben des Entwicklungsteams für Elektronik

„Als Teil eines dynamischen Projektteams arbeite ich an spannenden Produkten wie dem #Freecontrol Funksystem, das den Endverbrauchern den Alltag erleichtern soll, und dem neuen #PRCD-S pro, der für die Sicherheit unserer Kunden sorgt. Gemeinsam mit Entwicklungsingenieuren begleite ich die geplanten Neuzugänge von der Produktidee bis hin zur Serienreife: Bei jeder Produktneuheit werden Softwarekonzepte erarbeitet und entsprechend umgesetzt, Simulationen durchgeführt und die fertigen Baugruppen in Betrieb genommen. Das ist nur ein Teil von vielen unserer spannenden Aufgaben bei der Elektronik-Entwicklung. Möchtest du als Entwicklungsingenieur unser Team unterstützen? Dann bewirb dich bei Kopp und lass uns was Neues entwickeln!

 

Aufträge von Privathaushalten, große Installationsprojekte bei Wohnungsbaugesellschaften und zwischendurch Ehemann und vierfacher Familienvater – Burhan Uzan (43) ist ein gefragter Mann. Seit 2,5 Jahren betreibt der Elektroinstallateur in Lünen mit dem Limuwa Elektrohandel sein eigenes Geschäft, hat alle Hände voll zu tun und setzt auf Produkte aus dem Hause Kopp. Wir konnten ihn zwischen Terminen und Kunden in seinem Laden dennoch ein paar Minuten sprechen.

„Ja gerne – ein paar Minuten habe ich Zeit“, sagt Burhan Uzan, als wir ihn am Mobiltelefon er-reichen. Im Hintergrund ist das Telefon seines Ladens zu hören, ein Mitarbeiter geht ran. „Ist viel los heute“, so Uzan weiter. Seit er vor 2,5 Jahren seinen Elektrobetrieb gegründet hat, ist sein Alltag noch turbulenter, als das früher der Fall war. Und früher ist schon eine ganze Weile her. Seit mittlerweile 25 Jahren ist der 43-jährige Vater von vier Kindern (18, 16, 11 und 9) im Elektrogeschäft tätig. Angefangen hatte alles mit einem Praktikum – der Rest ist Geschichte. „Die Arbeit mit Elektrotechnik hat mir von Anfang an großen Spaß gemacht – und so bin ich dabei geblieben“, erzählt Uzan weiter. Lange hat er als angestellter Elektroinstallateur gearbei-tet, bis er dann 2017 entschied, sich selbstständig zu machen.

Sechs Mitarbeiter und viel zu tun

Das Herz seiner jungen Firma ist das 250 qm große Ladengeschäft in Lünen-Süd, einen Stein-wurf von der A2 entfernt. Hier laufen die Fäden zusammen, und hier verkauft er auch Produkte von Leuchtmitteln bis hin zu Bewegungsmeldern, hat das Kopp Sortiment in der Ausstellung. Drei festangestellte Mitarbeiter und drei in Teilzeit zählt sein Betrieb aktuell, und die braucht er auch, um die Aufgaben zu stemmen. Denn neben den klassischen Installationsaufträgen bei Privathaushalten bzw. im Rahmen neugebauter Einfamilienhäuser führt Limuwa Handel auch Installationsaufträge für Wohnungsbaugesellschaften in der Region aus. Bei einem solchen Auftrag ist er dann auch zum ersten Mal mit Kopp in Berührung gekommen, da das Unterneh-men auf die Schalterprogramme und Komponenten aus Kahl am Main setzt – und war von An-fang an begeistert. „,Clever sein, Kopp einschalten‘ trifft es wirklich auf den Punkt“, meint Uzan: „Die Produkte und Programme sind vielfältig und sehr installationsfreundlich. Die Tragringe lassen sich auf den Punkt installieren, einfacher, als das teils bei Wettbewerbern der Fall ist. Vor allem aber gefällt mir das moderne Design, das für jeden Ausbau die passende Optik bietet – und das Ganze in Top-Qualität und bei einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.“ Auch den Vertrieb und die technische Beratung von Kopp weiß Uzan zu schätzen: „Wenn ich Unter-stützung benötige oder Nachfragen habe, habe ich bei Kopp jederzeit einen persönlichen und kompetenten Ansprechpartner.”

Glasrahmen und Sensor-Technik

Bei der Frage, ob er denn selbst einen Favoriten hat, muss Uzan dann doch etwas überlegen. „Grundsätzlich gefällt mir eigentlich das gesamte Sortiment sehr gut. Ich bin aber ein extremer Glasrahmen-Fan. Deshalb würde meine Wahl entweder auf die Glas-Variante von HK07 fallen oder auf das Touch-Programm HKi8.“ Besonders spannend findet Uzan, dass im Rahmen des Smart-Home-Trends das Thema Kreativität bei der Gestaltung von Wohnungen und Häusern immer mehr Gewicht erhält. „Da wird sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten auf jeden Fall noch viel tun“, so Uzan weiter. Was die Zukunft seines Elektrobetriebs angeht, ist Burhan Uzan übrigens schon gut gerüstet. Sein ältester Sohn macht gerade eine Ausbildung im Bereich Heizung-Sanitär und sein Neffe soll auch in die Branche einsteigen. „Wenn alles so läuft wie geplant, werden die beiden den Betrieb einmal fortführen“, meint Uzan. Bis dahin wird allerdings noch etwas Wasser die Lippe hinunterfließen. Dann müssen wir das Gespräch auch langsam beenden. Es steht noch viel an an diesem Tag. Eine Wohnung, ein E-Check – und am Abend noch das Fußballtraining …

 

Am 1. Januar 2020 ist ein neues Jahrzehnt angebrochen. Welche Trends bestimmen den Markt? Was wird wichtig in den nächsten Jahren? Und welche Ziele verfolgt Kopp? Wir haben mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Stephan Dörrschuck, gesprochen – über Pläne, Produkte und auch über Persönliches.

Herr Dörrschuck – seit 2013 führen Sie nun Kopp. Was hat sich seitdem im Markt verändert? Und was waren die wichtigsten Meilensteine der vergangenen Dekade?

Das vergangene Jahrzehnt war für unsere Branche sicherlich ein Quan-tensprung – und auch eine enorme Herausforderung. Denn hier mussten wir den großen Schritt vom analogen und mechanischen zu einem ganzheitlich und digital ausgerichteten Ansatz meistern. Dass uns dies gut gelungen ist, zeigen unter anderem unsere attraktiven Lösungen im Bereich Smart Ho-me. Besonders wichtig in den vergangenen Jahren war, dass wir erfolgreich die Weichen für die Zu-kunft gestellt und uns entsprechend ausgerichtet haben. So haben wir seit 2013 wieder verstärkt an Neuentwicklungen gearbeitet und unser Produktportfolio stark auf die Schlüsselstelle im Elektroinstal-lationsmarkt ausgerichtet – die Installateure. Insgesamt sind für uns drei Vertriebswege als Säulen unseres Geschäfts wichtig. Das ist erstens unser Bereich Baumarkt/Do-it-yourself – hier allein haben wir rund 3.200 Produkte und sind äußerst flexibel, können von Marke bis White Label alles liefern, was der Kunde benötigt, und wir leben eine Category Kompetenz – auch wenn der besondere Fokus auf dem Segment der selbstproduzierten Waren liegt. Die zweite Säule sind unsere Profi-Sortimente für den Elektroinstallateur – mit dem Ausbau der HK-Sortimente, vom Designklassiker HK02 über die den Trend bedienenden HK07 und HK07pure Programme bis hin zur Glassensor-Schalterserie HKi8. Hier legen wir ganz besonderen Wert auf Verarbeitungsfreundlichkeit und Qualität. Dritter Schwerpunkt sind die Bereiche Industrie und OEM. Als Unternehmen mit besonderer Kompetenz in Entwicklung und Fertigung sind wir als OEM-Lieferant prädestiniert. Ein weiterer wichtiger Meilenstein der vergan-genen Jahre war auch der Einstieg unseres neuen Eigentümers Anfang 2016. Die Alfanar Gruppe als neue Unternehmensmutter denkt „Elektrotechnik“ wie wir und gibt uns den nötigen Freiraum für unsere Aktivitäten.

Nach der Rückschau möchten wir nun den Blick in die Zukunft des Unternehmens richten. Welche Pläne verfolgen Sie für das neue Jahrzehnt mit Kopp?

Mein wichtigstes Ziel ist es, Kopp wieder zu dem zu machen, was es historisch gesehen auch immer war: eine akzeptierte Marke für den Profi-Bereich, die seit mittlerweile vielen Jahren aber auch stark im Baumarkt-Segment aufgestellt ist. Was heißt das? Eine konsequente Rückbesinnung auf unser Kerngeschäft – die Entwicklung und Produktion von innovativen Lösungen für den Elektroinstallateur. Hier wollen wir ein attraktiver Lieferant sein, der in einem Atemzug mit den etablierten großen Namen genannt wird. Dafür ist es wichtig, dass der Installateur lernt, was er von Kopp erwarten kann. Nämlich Produkte, die besonders anwenderfreundlich sind und mit denen er gutes Geld verdienen kann, weil wir weniger in Marketing und Hochglanzbroschüren investieren, sondern in Ideen, Innovationen – und indem wir diesen Preisvorteil an unseren Kunden weitergeben. Wir wollen der Partner des Installateurs sein. Aktuell machen wir einen großen Teil unseres Umsatzes noch in den Baumärkten. Das soll sich in den nächsten Jahren dergestalt ändern, dass wir im Profi-Bereich weiter wachsen wie in den vergangenen Jahren und sich die Umsatzanteile zwischen Baumarkt und Profi-Segment verschieben. Hier gibt es unglaubliche Potenziale für uns und ich bin zuversichtlich, dass wir unseren aktuellen Umsatz entsprechend steigern können.

Kann man die Baumarkt-Expertise von Kopp auch als Vorteil im Markt sehen?

Absolut. Ich sehe das nicht nur als großes Alleinstellungsmerkmal, son-dern auch als riesige Chance. Wir haben einen unglaublichen Erfahrungsschatz im Bereich Final Lo-gistics und sind getrieben zur Operational-Excellence. Von diesem Können, auf den Punkt genau zu liefern, kann auch der Elektroinstallateur oder der Elektro-Großhandel nur profitieren. Wie wichtig dies im Endkonsumenten-Bereich längst ist, zeigen uns Online-Händler, wie z. B. Amazon, jeden Tag auch im privaten Umfeld. Diese Bedürfnisse wird auch der Installateur künftig immer stärker verspüren und im Markt elektrotechnischer Komponenten haben wir deshalb sicher schon heute eine gute Position.

Wie wirkt sich das alles auf den Zentralstandort in Kahl am Main aus? Welche Pläne gibt es hier?

Allein, dass die Alfanar Gruppe den Standort samt sämtlicher Liegenschaften beim Einstieg erworben hat, zeigt, wie wichtig er ist. In Kahl am Main ist in den vergangenen Jahren auch schon viel passiert. Wir haben in die Bereiche Automatisierung und Logistik investiert, in die Ausstattung der Arbeitsplätze und wir bilden aktuell stark aus. In den nächsten Jahren werden zahlreiche langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Rente gehen. Das bedeutet, dass sich die Belegschaft der aktuell 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier vor Ort in den nächsten Jahren weiter verjüngen wird. In Zukunft werden wir also erfahrenen Koppianern als auch Azubis und dem jungen Nachwuchs attraktive Jobs in Produktion, Verwaltung und Management bieten.

Jetzt haben wir erfahren, welche Ziele Sie mit Kopp verfolgen. Gibt es auch private Pläne, die Sie in den nächsten Jahren erreichen möchten?

Die sind im Gegensatz zu den unternehmerischen Zielen tatsächlich nicht genau definiert. Das Wichtigste ist natürlich, gesund zu bleiben. Und ich freue mich darauf, meine beiden 4- und 6-jährigen Kinder weiter aufwachsen zu sehen.

KOPP BLOG: Vielen Dank für das Gespräch!

 

Hallo Thomas,

seit wann bist du schon bei Kopp und was hast du vorher gemacht?

Ich bin inzwischen seit 1996 bei Kopp und habe eine Ausbildung zum Industriekaufmann begonnen. Davor habe ich meinen Schulabschluss gemacht.

Wie bist du (damals) auf Kopp als Arbeitgeber gestoßen?

Ich habe auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz eine Stellenanzeige in der Zeitung gelesen. Die hat mich angesprochen und ich habe mich beworben. Nach dem Einstellungstest ging dann alles ganz schnell. Ich selbst kannte Kopp zum damaligen Zeitpunkt noch nicht wirklich. Internetrecherchen gab es damals auch noch nicht und habe mich daher im Bekanntenkreis etwas informiert.

Was waren deine Gründe weshalb du dich für Kopp als Arbeitgeber entschieden hast?

Kopp war damals schon ein großer Arbeitgeber mit dem Ruf einer sehr guten Ausbildung. Viele Bekannte haben sehr positiv über Kopp berichtet. Nach dem Vertragsangebot inkl. Betriebsrundgang habe ich auch nicht zwei Mal überlegen müssen, sondern habe mich gleich für Kopp entschieden.

Wie empfindest du bei Kopp die Zusammenarbeit mit deinen Kollegen?

Die Zusammenarbeit mit den Kollegen war schon immer sehr gut. Wenn man offen an die Sache ran geht bekommt man viel Unterstützung. Wenn es hart auf hart geht, stehen die Mitarbeiter zusammen und versuchen die Probleme zu lösen, was zum Glück auch in fast allen Fällen gelingt.
Der Vorteil ist, dass viele Mitarbeiter schon lange bei Kopp sind und viel Erfahrung haben und diese gezielt einbringen und damit versuchen das beste Ergebnis zu erzielen.

Was macht dir an deiner Arbeit besonders viel Spaß?

Das sind mehrere Punkte.
Erstens die Abwechslung. In meinem Bereich hat man wenig Routineaufgaben, sondern immer wieder neue Projekte und Herausforderungen.
Zweitens die Kombination aus Kundenkontakt und internem Kontakt mit verschiedenen Bereichen wie Entwicklung, Einkauf, Marketing und Produktmanagement oder Produktion. In unserem Bereich hat man vielen Schnittstellen und sammelt Erfahrungen aus den verschiedenen Bereichen.
Drittens die Zusammenarbeit mit den Kollegen – ich denke das ist der wichtigste Punkt.

Wie sehen typische Projekte im Bereich Industrie aus?

Wir verkaufen nur sehr selten Standardartikel die am Lager liegen. In vielen Fällen haben unserer Kunden aus dem Industriebereich spezielle Anforderungen.
Manchmal können vorhandene Produkte gemäß den Kundenanforderungen leicht angepasst werden. In anderen Fällen erhalten wir eine Kundenspezifikation und entwickeln dann von Grund auf ein neues Produkt, was dann auch nur der entsprechende Kunde erhält. Oft ist dann nicht ersichtlich, dass wir der Hersteller sind, weil die Produkte als Marke unseres Kunden ausgeliefert werden.

 

Warum hat man sich in drei Vetriebsbereiche aufgeteilt und worin unterscheiden sich die einzelnen Bereiche voneinander?

Größter Unterschied ist wie zuvor beschrieben die Individualität. Die Vertriebsbereiche DIY und Professional verkaufen in erster Linie Standarartikel aus dem Katalog. Das bedeutet der gleiche Artikel wird an verschiedene Kunden geliefert.
Im Industriebereich verkaufen wir viele Produkte nur an einen Kunden.

Im Industriebereich kennen wir in den meisten Fällen auch den Endverwender, während in den beiden anderen Bereichen die Produkte über die jeweilige Handelsstufe vermarktet werden und der Endverwender damit meistens unbekannt ist.
Damit können wir unsere Lösungen optimal auf die Anforderungen der Endverwender anpassen.

 

Worin siehst du das größte Wachstumspotential in deinem Verantwortungsbereich?

Wir sehen das Wachstumspotential aktuell in drei Segmenten, in den wir uns auch schon erfolgreich bewegen:

  • Stromverteilung im Bereich von Netzwerk-/Data Centern
  • Elektrifizierung von Möbeln und Küchen
  • Smart Home Lösungen als OEM-Hersteller

In allen Bereichen haben wir bereits Produkte und Lösungen etabliert und bauen diese weiter aus. Hierbei handelt es sich jeweils auch um Wachstumsmärkte, die wir versuchen noch besser zu erschließen.

 

Die Industrie ist ein sehr großer Markt. Wo siehst du für Kopp Möglichkeiten aber auch Herausforderungen im Bereich Industrie?

Die Möglichkeiten sind grundsätzlich immens, da wir sehr breit aufgestellt sind. Man muss aber die richtigen Entscheider ausfindig machen und überzeugen.
Eine weitere Herausforderung ist fokussiert zu bleiben und die Kundenprojekte erfolgreich abzuschließen.

Eine der größten Herausforderung sind die Kapazitäten. Dadurch, dass wir bei vielen Projekten neue Entwicklungen realisieren müssen, spielen die Ressourcen in den verschiedenen Bereichen eine wichtige Rolle. Hier liegt aber auch der Nachteil zu den anderen Vertriebsbereichen. Wenn ein Standardprodukt entwickelt ist, kann man es über verschiedene Kanäle vermarkten und den Hebel des Handels nutzen. Das ist in unserem Fall selten möglich.

Beende folgenden Satz: Das Arbeiten bei Kopp bedeutet für mich…?

… jeden Tag wieder interessante Erfahrungen zu machen.

Hallo Katharina, hallo Lukas,

ihr habt unsere neuen Kollegen am Montag in Empfang genommen. Wie war Euer erster Eindruck unserer neuen Kollegen?

Katharina: Natürlich ist für unsere neuen Auszubildenden „alles“ neu. Ungewohnte Umgebung, neue Gesichter, der „Ernst des Lebens“ beginnt und man will gleich alles richtig machen. Da ist die Aufregung natürlich groß. Aber der erste Eindruck war durchweg positiv.

Lukas: Dem kann ich mich nur anschließen. Wir freuen uns, die neuen Auszubildenden „an Bord“ zu haben.

Wie sah der erste Tag für unsere neuen Auszubildenden aus?

Lukas: Die Auszubildenden des zweiten und des dritten Lehrjahres haben die acht neuen Auszubildenden bei Heinrich Kopp begrüßt und gemeinsam ging es dann in unseren großen Konferenzraum. Frau Scherf, unsere Personalleiterin, hat dann unsere neuen Auszubildenden in Namen der Firma Kopp herzlich begrüßt. Jeder hat sich anschließend kurz mit Namen und Ausbildungsberuf vorgestellt.

Wie viele Auszubildenden sind bei Kopp beschäftigt und in welchen Berufen werden Sie ausgebildet?

Katharina: Wir sind insgesamt 24 Auszubildende bei Kopp und werden in den Berufen Industriekaufmann/-frau, Fachkraft für Lagerlogistik, Werkzeugmechaniker, Mechatroniker und Fachinformatiker ausgebildet.

Zurück zum ersten Tag, wie ging es nach der Vorstellungsrunde weiter?

Katharina: Nach der Begrüßung stand ein Firmenrundgang auf der Tagesordnung. Dafür haben wir uns ca. 2 Stunden Zeit gelassen. Zum einen können die Wege auf dem Gelände bei Kopp ziemlich lang werden, zum anderen wollten wir aber auch jede Abteilung besuchen. Von der Produktion, über die Logistik und die Lagerhaltung, über die Instandhaltung bis hin zum Verwaltungsgebäude – kein Bereich sollte unseren neuen Auszubildenden vorenthalten werden.

Lukas: Hier ist noch anzumerken, dass die neuen Auszubildenden von drei Kollegen des zweiten und dritten Lehrjahres begleitet wurden. Wir sind also nicht als Gruppe von 24 Leuten in jede Abteilung „eingefallen“.

Und dann war ja auch schon Mittagspause …

Lukas: Genau. Gemeinsam ging es in unsere Betriebskantine. Zu unserer großen Überraschung haben wir gemeinsam mit der Geschäftsführung zu Mittag gegessen. Ich glaube, auch das zeichnet Kopp aus. Wo sonst sitzt man gleich an seinem ersten Arbeitstag mit den Geschäftsführern an einem Tisch?

Was stand am Nachmittag auf dem Programm?

Katharina: Teambuilding wird bei Kopp ganz großgeschrieben. Gemeinsam mit den jeweiligen Ausbildern der jeweiligen Ausbildungsberufe ging es dann in ein Bowling Center nach Aschaffenburg. Natürlich standen neben dem eigentlichen Bowlen das Kennenlernen und das Networking an erster Stelle. So war das Eis schnell gebrochen und die Nervosität des Vormittags war bei unseren Neuen Kollegen schnell verflogen.

Lukas: Abgerundet wurde das Ganze dann noch bei einem gemeinsamen Pizza-Essen in Aschaffenburg. Ich denke, ein rundum gelungener erster Tag für unsere neuen Kollegen.

Aber jetzt mal im Ernst, so geht es sicher nicht weiter. Was ist für die nächsten Tage / Wochen geplant?

Katharina: das stimmt. So sieht nur der erste Arbeitstag bei uns aus. Ab dem zweiten Arbeitstag wird in die jeweilige Fachabteilung gewechselt und die Ausbilder übernehmen die Koordination der Arbeitstage. Ab kommender Woche sind wir dann auch wieder zwei Tage pro Woche in der Berufsschule.

Lukas: Ein fester Termin für uns Auszubildenden ist der Donnerstagnachmittag. Hier treffen sich die Auszubildenden zur so genannten „Lern- und Projektstunde“. Selbstverständlich sind unsere neuen Auszubildenden hier von Beginn an integriert.

Was genau verbirgt sich hinter der „Lern- und Projektstunde“?

Lukas: Wir Auszubildenden bekommen unterschiedliche Projekte bei Kopp übertragen, die wir dann eigenverantwortlich betreuen und bearbeiten. Das kann zum Beispiel die Organisation das „HVB-Citylauf“ in Aschaffenburg sein, bei dem Kopp seit Jahren teilnimmt und auch als Sponsor auftritt. Zur Organisation gehören dann die Anmeldung der Teilnehmer, die Abholung der Startunterlagen aber auch die Beschaffung der Kopp-Laufshirts. Also alles rund um dieses Event.

Katharina: Das gemeinsame Lernen soll aber auch nicht zu kurz kommen. In der Gruppe ist das Lösen kniffliger Berufsschulaufgaben häufig zielführender, als wenn man alleine zu Hause über der Aufgabe sitzt.
Und wie bereits am Anfang erwähnt, das Networking. Der wöchentliche Austausch ist uns Auszubildenden sehr wichtig und wir sind Kopp sehr dankbar, dass wir dafür unseren eigenen Seminarraum haben, in dem wir uns regelmäßig treffen.