Gestern noch Vorlesung an der Frankfurt University of Applied Sciences und heute schon Verantwortung für die ersten großen Projekte im Bereich der Konstruktion!

Hallo Isabel,

seit wann bist du schon bei Kopp und was hast du vorher gemacht?

Ich habe Anfang März angefangen bei Kopp zu arbeiten. Vorher habe ich an der Fachhochschule Frankfurt die Fachrichtung Material- und Produktentwicklung studiert. Dieser Studiengang ist eine Kombination aus Konstruktion, Design und Werkstoffkunde. Es ist ein sehr vielseitiges Studium bei dem man Einblicke ich unterschiedliche Bereiche erhält. Für mich persönlich war es genau die richtige Studiengangs Wahl.

Wie bist du (damals) auf Kopp als Arbeitgeber gestoßen?

Durch einen ehemaligen Mitarbeiter der hier gearbeitet hat, bin ich das erste Mal in Kontakt mit Kopp getreten. Er hat ebenso damals in der Konstruktion gearbeitet.

Was waren bei deiner Berufswahl ausschlaggebende Kriterien, weshalb du dich am Ende für Kopp als Arbeitgeber entschieden hast?

Das Stellenangebot hat mich sehr angesprochen, weil es alles Aufgabenfelder beinhaltete, die ich auch im Studium bearbeitet habe. Dazu hat mir das Konstruieren am Computer schon an der FH sehr viel Spaß gemacht. Dazu war das Bewerbungsgespräch sehr angenehm und bodenständig, wobei ich gemerkt habe, dass es sich hierbei um eine sehr menschliche Ebene handelt. Das ist mir persönlich sehr wichtig. Neben diesen beiden Faktoren fand ich ebenso den Produktbereich sehr spannend.

Deine ersten Tage im neuen Beruf: Kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Warmer Empfang auf jeden Fall. Die Arbeitskollegen sind sehr freundlich und offen. Das erleichtert den Einstieg, da der Schritt vom Studium ins Berufsleben trotz der richtigen Fachrichtung zwei völlig andere Welten sind.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Berufsalltag?

Meine Hauptaufgabe ist die Konstruktion von Modellen. Aktuell konstruiere ich eine Steckdosenleiste und versuche dabei die Leiste an die gegebenen elektronischen Komponenten und Anforderungen anzupassen.

Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spaß?

Ideen zu entwickeln für neue Konstruktionen und folglich dann etwas zu konstruieren was funktioniert macht mir hierbei am meisten Spaß.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben: Wie sieht es mit der Work-Life-Balance in deinem Job aus?

Da ich aktuell noch nicht so lange dabei bin, kann ich das noch nicht so richtig einstufen aber bis jetzt halte ich die Balance denke ich relativ gut. Nach der Arbeit versuche ich mich sportlich zu betätigen, um den Geist frisch zu halten.

Wie empfindest du bei Kopp die Zusammenarbeit mit deinen Kollegen?

Die Zusammenarbeit ist sehr angenehm. Egal welcher Kollege es ist, sie versuchen sich immer Zeit zu nehmen und beantworten gerne Fragen.

Gerade für junge Mitarbeiter ist es wichtig sich stetig weiterzuentwickeln und Karriere zu machen.

Wie beurteilst du deine Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten bei Kopp?

Meine Einstellung diesbezüglich ist etwas anders. Mir persönlich ist es nicht wichtig, ob es Aufstiegschancen gibt. Mir ist es wichtig einen guten Job zu machen und auch Anerkennung dafür zu erhalten. Mir ist es viel wichtiger Spaß in dem Job zu haben den ich tue und mit meinen Arbeitskollegen zurecht zu kommen.

Den Berufseinstieg hast du geschafft! Welche Pläne hast du für deinen weiteren Weg?

Mein Plan für die kommenden Jahre ist es, eine gute Ingenieurin zu werden. Mir so viel Wissen wie nur möglich anzueignen und immer offen zu sein für Neues. Denn man lernt ja bekanntlich nie aus.

Und ebenso mit Niederlagen gut umzugehen, denn manchmal scheitern eben auch Pläne. Aber das ist vollkommen normal. Wichtig ist an sich weiter zu arbeiten und positiv zu denken.

Zum Schluss bitten wir dich noch um ein kurzes Plädoyer in Twitter-länge: Bei Kopp zu arbeiten heißt für dich?

Spannende Erfahrungen mit interessanten Produkten zu machen.

Vielen Dank für das interessante Interview!

Hallo Dirk,

seit wann bist du schon bei Kopp und was hast du vorher gemacht?

Ich habe bei Kopp am 01. Januar 2018 begonnen.
Davor war ich über 20 Jahre im Bereich der Messtechnik bei zwei verschiedenen Unternehmen tätig.

Was waren deine Gründe weshalb du dich für Kopp als Arbeitgeber entschieden hast?

Überzeugt haben mich die beiden sehr angenehmen Bewerbungsgespräche im Hause Kopp. Ich hatte immer das Gefühl, dass offen und ehrlich kommuniziert wurde. Und als der Vertrag dann auf dem Tisch lag, musste ich auch nicht mehr lange überlegen. Und so bin ich heute hier.

Deine ersten Tage im neuen Beruf: Kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Trotz Beginn an kalten Januartagen, eindeutig „warmer Empfang“.
Alle Kollegen haben mir den Einstieg sehr leicht gemacht.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Berufsalltag?

Die größte Herausforderung eines Produktmanagers liegt darin, nicht im täglichen „Klein-Klein“ zu versinken und sich auf die wichtigen Aufgaben zu konzentrieren. Im Wesentlichen lässt sich das beschreiben mit Planen, Steuern und Kontrollieren der Produkte des entsprechenden Verantwortungsbereiches während des Produktlebenszyklus.
Anders ausgedrückt: neue Produkte definieren, diese im Markt einführen, Absatzplan und Marge überwachen und am Ende des Produktlebenszyklus die dann alten Produkte auch wieder auslaufen lassen. Dies sehr einfach formuliert und versucht es in knappen Worten auf den Punkt zu bringen.

Was macht dir an deiner Arbeit als Produktmanager am meisten Spaß?

Das kein Tag wie der andere ist. Als Produktmanager ist man mit (fast) allen Bereichen des Unternehmens in Kontakt. Das heißt vom Vertrieb, über die Entwicklung bis hin zur Fertigung und Disposition.
Darüber hinaus gilt es Kontakt zu Kunden zu halten und wichtige Messen und Kongresse zu besuchen. Wenn man wie ich aber gerne (dienstlich) reist, ist das dann eher „Lust“ statt „Frust“.

Wie empfindest du bei Kopp die Zusammenarbeit mit deinen Kollegen?

Besser geht es nicht. Anders kann ich es nicht formulieren.

Gerade das Thema Stress am Arbeitsplatz ist heut zu Tage in vielen Unternehmen ein großes Thema. Wie empfindest du das Arbeitsklima bei Kopp?

Natürlich ist es auch bei Kopp so, dass man manchmal das Gefühl hat: „zu viel Arbeit für zu wenig Leute“. Dann gilt es im Team entsprechende Prioritäten zu setzen und auch mal dort auszuhelfen, wo gerade „Not am Mann“ ist.
Hier sind mir zum Beispiel unsere Messevorbereitung für die „Light & Building“ in guter Erinnerung geblieben. Das steht man dann als Produktmanager auch schon mal mit den Kollegen des Messebaus in der Werkstatt und schaut, dass alles rechtzeitig fertig wird.

Alles in allem empfinde ich das Arbeitsklima bei Kopp als sehr gut.

Was wünschst du dir für die Zukunft des Unternehmens und für dich persönlich?

Da ich im Jahr 2017 die Feierlichkeiten zum 90-jährigen Bestehen der Firma Kopp verpasst habe, möchte ich auf jeden Fall als Mitarbeiten an der Feier zum 100-jährigen Bestehen teilnehmen.

Persönlich sehe ich mich dann nach wie vor als zufriedenen Mitarbeiter im Produktmanagement, in einem Unternehmen das als führenden Anbieter von Elektroinstallationsmaterial und mobilen Personenschutzgeräten wahrgenommen wird.

Bei Kopp zu arbeiten heißt für dich?

Teil eines tollen Teams zu sein, mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten, kurzen Entscheidungswegen und einer positiven Perspektive.

Zum Schluss bitten wir dich noch um ein kurzes Plädoyer in Twitter-Länge:

Neugierig geworden? Mehr Informationen: dirk.eberlein@kopp.eu oder linkedin.com/in/dirkeberlein.

Hallo Herr Thielmann,

in der heutigen Zeit ist das menschliche Gehirn einer stetigen Reizüberflutung an Informationen ausgesetzt. Täglich werden wir mit progressiver Werbung konfrontiert, welche unsere Kaufentscheidungen und Emotionen beeinflussen soll. In diesem Dschungel aus Informationen wird es immer wichtiger seine Kunden mit ausgewählten, speziell auf die Bedürfnisse maßgeschneiderten Informationen zu versorgen. Weg vom klassischen Outbound- und hin zum Inbound-Marketing.

Seit wann sind Sie schon bei Kopp und was haben Sie vorher gemacht?

Ich bin seit November 2016 bei Kopp. Vorher war ich in verschiedenen Unternehmen der Elektrokleingeräte Branche wie DeLonghi, AEG, Philips und Panasonic tätig. Direkt vor meinem Start bei Kopp war ich bei Roto Division Dachfenster als Marketingleiter International beschäftigt.

In welchen Märkten ist Kopp derzeit aktiv und in welchen davon lässt sich ein exponentielles Wachstum feststellen?

Kopp ist in drei Vertriebssparten unterwegs, die auch ans Marketing sehr unterschiedliche Anforderungen stellen. Diese lassen sich in den Einzelhandelsbereich, professionellen Sektor und in die Industrie- und OEM Sparte untergliedern.

Aktuell verzeichnen wir ein starkes Wachstum im Onlinehandel (z.B. Amazon) und wollen strategisch in erster Linie stark im Profi-Bereich wachsen.

Wie erreichen Sie Ihren Kundenkreis und welche Instrumente nutzen Sie hierfür?

Wie passen Sie Informationen an die Bedürfnisse Ihrer Kunden an?

Im Einzelhandelsbereich wird direkt der Endverbraucher angesprochen, d.h. dort müssen wir für entsprechende POS Präsentation mit der passenden Information sorgen. Aber auch die Verpackung eines Produktes ist wichtig, da darüber die Produkteigenschaften erklärt werden müssen und auch optisch den Kunden ansprechen soll.

Im Professionellen Sektor haben wir eine B2B Situation und sprechen Installateure, Planer und Architekten an. Dort ist auch unser strategischer Schwerpunkt – wir wollen mehr Installateure überzeugen, Kopp Produkte zu verarbeiten. Hier gilt es in erster Linie Interesse bei dieser Zielgruppe zu erzeugen. Dafür sind wir auf Messen vertreten, versenden spezielle Mailings mit Produkten oder verlosen Kopp Produkte. Der Ansatz ist, dass diese Zielgruppe mit den Produkten in Berührung kommt, sie verarbeitet und so überzeugt wird. Wichtig in diesem Bereich ist auch die Bereitstellung von Information über Prospekte, Kataloge, Datenblätter oder natürlich auch die Website.

In der Industrie- und OEM Sparte geht es in erster Linie darum, unseren Kunden deren individuellen Produktwünsche zu erfüllen. Neben der Bereitstellung von Informationsmaterial, ist für diesen Bereich vor allem das Produktmanagement gefordert, das die Produkte entwickeln lassen muss.

Welche Rolle spielt Social Media für Kopp?

Social Media ist im Online Marketing ein wesentlicher Bestandteil, um mit unseren Kunden direkt in Kontakt treten zu können. Plattformen wie Facebook bieten die Möglichkei,t sich auszutauschen und ist damit ein sehr aktives Medium. Auch können wir darüber die kleineren und persönlichen Meldungen zu unseren Aktivitäten kommunizieren. Dazu zählen dann Teilnahmen an lokalen Messen, z.B. das Kopp Team beim City Lauf in Aschaffenburg oder eben auch Information über Mitarbeiter wie dieses Interview.

Zum Schluss noch einen kurzen Blick in die Zukunft – Welche Meilensteine haben Sie sich für das Jahr 2018 gesetzt?

Schwerpunkt im Bereich Marketing Kommunikation ist das Online Marketing und die Digitalisierung, mit der wir uns auch immer stärker auseinandersetzen müssen.
Im Produktmanagement ist der Fokus auf Smart Home gesetzt, weil dort ganz eindeutig unsere Zukunft liegt. Es gilt aber auch unsere Fachhandels-Sortimente der Schalter- und Steckdosenprogramm weiter auszubauen und so im Objektgeschäft eine Rolle spielen zu können.

Hallo Herr Hornung,

Sie sind CFO bei Kopp und das Thema Industrie 4.0 gewinnt für Unternehmen in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung und ist ein wichtiger Bestandteil um längerfristig auf internationalen Märkten konkurrenzfähig zu bleiben.

Die erste industrielle Revolution bestand in der Mechanisierung mit Wasser- und Dampfkraft. Anschließend folgte die zweite industrielle Revolution in welcher die Massenproduktion mit der Nutzung von Fließbändern und Elektrizität möglich wurde. Danach wurde die dritte industrielle oder auch digitale Revolution eingeleitet. Nach Einführung von Elektronik und IT war es nun möglich Produktionen komplett zu automatisieren. Heute sprechen wir von einer vierten industriellen Revolution – Industrie 4.0.

Das Ziel ist es IT mit Produktionstechnologien zu verbinden um dadurch noch effizienter innovative Produkte und Leistungen produzieren zu können. Intelligente und digital vernetzte Systeme sind die technische Grundlage hierfür. Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren in der Industrie 4.0 direkt miteinander. Am Ende soll eine selbstorganisierte Produktion möglich werden, in welcher jedes Organ komplett autonom miteinander interagiert.

Welche Herausforderungen sehen Sie in der Industrie 4.0?

Ich sehe Industrie 4.0 für Kopp vor allem als Chance.
Durch neue technologische und „smarte“ Möglichkeiten können wir es schaffen mit einem relativ geringen Aufwand gute Produktivitätsverbesserungen in vielen Bereichen zu erreichen. Kopp wird in den nächsten Jahren wachsen. Durch smarte Maschinen und Applikationen können wir zum einen flankierend durch effizientere Prozesse das Wachstum unterstützen und zum anderen die Kolleginnen und Kollegen konkret in den Arbeitsabläufen entlasten. Grundsätzlich gilt auch hier der Spruch „die einzige Konstante ist der Wandel“. Wir alle bei Kopp sollten für die neuen Technologien offen sein und diese für unsere Firma proaktiv und bestmöglich nutzen.

Was unternimmt Kopp um Produktions- und Entwicklungsprozesse zu optimieren?

Grundsätzlich sind wir alle bei Kopp tagtäglich dabei Abläufe und Prozesse zu hinterfragen, um diese noch besser und effizienter zu gestalten. Wir als GF schauen uns die Fortschritte durch unser KVP-Programm auch permanent an.

Welche Investitionen sind am Hauptproduktionsstandort Kahl am Main geplant? (Umgestaltung Entwicklungszentrum, Prüfsysteme etc.)

In den letzten beiden Jahren haben wir pro Jahr sicher signifikant mehr investiert wie in den letzten zehn Jahren zuvor. Als Beispiele sind der neue Stanz-Biege-Automat, die neuen Spritzgussmaschinen, der neue Schulungsraum oder die Umgestaltung des Entwicklungszentrums zu nennen. Ein Investitions-Schwerpunkt in den nächsten Jahren werden sicher neue Werkzeuge und Maschinen für neue Produkte sein. Stück für Stück werden wir auch in die Erhaltung und Verbesserung der Gebäudeinfrastruktur und in die Optimierung von Logistikabläufen investieren müssen. „Last but not least“ werden Investitionen in die Menschen bei Kopp für Weiterbildung und auch Gesundheitsmanagement fließen.

Deshalb hat Kopp an der Veranstaltung „Industrie 4.0 Bayern – Produktion und Geschäftsmodelle von morgen“ teilgenommen. Hier trafen sich Bayerische mittelständische Unternehmen aus der Region Unterfranken um sich gemeinsam auszutauschen und Impulse zu setzen.

Können Sie uns einen kurzen Einblick in die Veranstaltung geben?

Kopp ist zusammen mit der Hilfe und Moderation des VDMA Bayern der Initiator des sog. Digitalisierungsstammtisches. Bisher fanden zwei Treffen mit mittelständischen Unternehmen zwischen Würzburg und Darmstadt statt. Ziel ist ein offener Erfahrungsaustausch zum Thema Industrie 4.0, um so voneinander um diesen Themenkreis lernen zu können. Flankierend werden durch das Netzwerk des VDMA Startups und wissenschaftliche Institute eingeladen, die durch Impulsvorträge zusätzliche Ideen und Themen mit in die Diskussion bringen.

Über welche Themen wurde gesprochen?

Beim ersten Termin hatte erst einmal jeder Firmenvertreter vom jeweiligen Status Quo bzgl. Industrie 4.0 berichtet und seine Firma vorgestellt und dargestellt wie Digitalisierung für das eigene Unternehmen genutzt werden könnte. Außerdem konnten wir zwei interessante Startups kennenlernen, die z.B. eine pragmatische Produktivitätsmessung von Produktionsmaschinen mit digitaler Technik einführen und zum anderen dem Einkäufer durch das Nutzen einer Software mittels intelligenter Suchalgorithmen via Internet neue Lieferanten erschließt.

Was konnten Sie aus dem Treffen mitnehmen?

Dass wir bei Kopp beim Thema Digitalisierung bzw. Industrie 4.0 im guten Mittelfeld liegen, es aber noch vielfältige Möglichkeiten gibt noch mehr Nutzen daraus zu ziehen.

Welche Impulse wurden gesetzt?

Wir sind z.B. gerade dabei die o.g. Produktivitätsmessung bei uns im Werk zu testen.

Beenden Sie folgenden Satz: Industrie 4.0 bedeutet für mich…?

ein großes Spektrum an Möglichkeiten interne Prozesse bei Kopp durch neue digitale Technologien zu verbessern aber auch durch neue und „smarte“ Produkte zusätzliche Marktpotentiale zu erschließen.

die Heinrich Kopp GmbH feierte 2017 ihr 90-jähriges Bestehen. Über die Jahrzehnte hinweg hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt und sein Produktportfolio um neue Lösungen erweitert. Besonders die Ereignisse der letzten zwei Jahre, haben neue Synergien, wirtschaftliche Möglichkeiten und Kompetenzen hervorgebracht. Die Kernbereiche Industrie, Elektrofachgroßhandel und OEM sind enorm gewachsen.

Seit dem 01. Oktober 2013 sitzen Sie in der Geschäftsführung der Heinrich Kopp GmbH.

Für was steht die Heinrich Kopp GmbH und wo würden Sie sagen liegen die Kernkompetenzen des Unternehmens?

Kopp steht für Tradition gepaart mit Innovation und Kreativität. Kopp steht für hohe Qualität in allen Belangen, Fertigung, Entwicklung, Logistik und Vertrieb.

Was zeichnet Ihrer Meinung nach die Arbeit bei Kopp aus?

Für mich ist das konsequente Streben nach Besserem und nach Wachstum eine der bedeutenden Eigenschaften der Kopp Mannschaft, die auch die Arbeit und das Arbeitsumfeld ausmacht.

Am 15. Januar 2016 hat die Alfanar Gruppe sämtliche Anteile des Unternehmens übernommen. Das Ziel ist das weitere profitable Wachstum von Kopp.

Mit Hinblick auf die letzten zwei Jahre hat sich seitdem innerhalb des Unternehmens sehr viel getan.

Welche Veränderungen lassen sich nach der Übernahme für Sie feststellen?

Klarer Blick nach vorne, aus Sicht eines strategischen Investors. Sicherheit für alle Stakeholder in unserem Prozess und Raum für notwendige und strategisch sinnvolle Entwicklungen und Investitionen. Wir haben nun die notwendige Unterstützung und den Rückhalt unser Geschäft planmäßig auszubauen. Nicht zuletzt der Rückkauf des Geländes in Kahl durch unsere Muttergesellschaft bestätigt die langfristig angelegte Investition.

Ein Blick in die Zukunft – Welche Chancen sehen Sie für Kopp in den nächsten zwei Jahren? Welche wichtigen Meilensteine haben Sie sich gesetzt? Welche Investitionen sind geplant?

Wir haben begonnen die Pipeline der Innovationen zu leeren und damit ein Füllhorn neuer Produkte am Markt platziert. Das ist der Auftakt zur Offensive auf den Markt der professionellen Verarbeiter, der Wohnungswirtschaft und nicht zuletzt der durch Planer und Architekten beeinflussten Leistung am Bau. Darüber hinaus ist auf Basis des viel diskutierten „Smart-Home´s“ ein Paradigmenwechsel im Elektroinstallationsmarkt zu erwarten. Kopp ist seit mehr als 10 Jahren mit dem Sortiment „Free Control“ in diesem Bereich vertreten und hat nun mit „Free Control 3.0“ die Brücke zu modernen Home Automation Lösungen geschlagen. Ob mit Sprachsteuerung oder als Bestandteil integrierter Automatisierungslösungen, wir sind dabei.

Die Heinrich Kopp GmbH steht nun schon seit über 90 Jahren für Qualität und Innovationen im Bereich Elektroartikel.

Mit dieser langjährigen Erfahrung bietet Kopp als zukunftsorientiertes Unternehmen beste Voraussetzungen für Schulabgänger und Absolventen.

Welche Karrieremöglichkeiten bietet Kopp?

Aufgrund unserer Entwicklung sowie teilweise langjährigen Mitarbeiter, die irgendwann in ihren wohlverdienten Ruhestand gehen, bietet Kopp in vielen Bereichen eine reelle Karriere Chance für Neueinsteiger oder auch erfahrene Fachleute. Zum einen bilden wir seit einigen Jahren wieder in fünf verschiedenen Berufen aus, zum anderen sind wir in engem Kontakt mit ua. Der FH in Aschaffenburg um Studienabgänger oder auch Studenten für das berufsbegleitende Studium für Kopp zu interessieren. Neben Aufgaben in der Produktentwicklung bieten wir im Bereich Fertigung, Finance , IT etc. interessante Aufgaben an die sodann ohne weiteres in eine erfolgreiche Karriere münden können.

Auf der Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik dürfen wir als führendes Unternehmen für Elektroinstallationsprodukte natürlich nicht fehlen. Mit vielen neuen Produkten und dem elegantesten Messestand der Unternehmensgeschichte hat sich die Heinrich Kopp GmbH bei der Light + Building 2018 in Frankfurt am Main von ihrer besten Seite präsentiert.

 

Sechs Tage lang drehte sich in Frankfurt alles um die Zukunft von Licht, Elektrotechnik und Gebäudeautomation, um Wohnen und Arbeiten, Kommunikation und Mobilität. Und darum, wie die Digitalisierung diese Zukunft verändern wird. Auch an unserem Stand war Smart Home das Trend-Thema schlechthin. Darüber hinaus begeisterten wir Installateure, Kunden und Journalisten mit unseren Schaltern und Steckdosen, dem neuen PRCD-S pro und mit den zahlreichen Möglichkeiten zur Elektrifizierung von Möbeln.

Interaktive Galerie zeigt unsere Produktwelten

Unser Motto auf der diesjährigen Light + Building: „Expansion“. Dafür haben wir unseren Messestand mit einer Fläche von über 320 Quadratmetern im Vergleich zur letzten Light + Building noch einmal deutlich vergrößert. Ein offener Aufenthaltsbereich mit Sitzgelegenheiten und Bar sorgte für einen entspannten Austausch unter Fachleuten, drei räumlich abgetrennte Besprechungsräume ermöglichten auch ruhige Gespräche inmitten des Messetrubels.

Doch das Herz unseres Messestands war die große Produktgalerie. Display-Tische mit Touch-Screens luden unsere Besucher auf eine interaktive Entdeckungsreise ein. Im Mittelpunkt standen die Themenbereiche Bewegungsmelder, Mobiler Personenschutz, Elektrifizierung von Möbeln, Steckdosenleisten, Schalter- und Steckdosenprogramme sowie Smart Home. Unser Team hat an allen Messetagen mit viel Begeisterung Fragen des Fachpublikums beantwortet und unsere Produkte vorgestellt.

Zu entdecken gab es beispielsweise unseren neuen Universaldimmer, der nicht nur mit unterschiedlichen Lasten und Leuchtmitteln klarkommt, sondern auch mit den Schaltern anderer Hersteller. Oder die neue Gerätereihe PRCD-S pro. Das mobile Personenschutzgerät erfüllt die Vorgaben der VDE 0661 und bietet darüber hinaus zahlreiche weitere Funktionen, mit denen der Alltag von Handwerkern und Installateuren noch sicherer wird. Außerdem hatten wir die Bewegungsmelder INFRAcontrol im Gepäck, das Feuchtraum-Schalterprogramm Blue Electric und brandneue Lösungen zur Elektrifizierung von Möbeln.

Unser Smart Home ist erwachsen geworden

Besonders große Aufmerksamkeit bekam das Thema Smart Home. Als wir 2004 das Funksystem Free-control auf den Markt gebracht haben, war das intelligente Zuhause noch fest in der Hand einiger weniger Technik-Nerds. Funksysteme machten die Steuerung von Licht und Rollläden einfacher und innerhalb des lokalen Netzwerks auch mobil. Die Entwicklungen der letzten Jahre hat damals niemand vorausgesehen. Heute

beschränkt sich das Smart Home nicht mehr nur auf die eigenen vier Wände, es lässt sich überall mit hinnehmen. Neben Rollläden und Licht steuert es Heizung und Sicherheitstechnik, Klimatisierung und Unterhaltungselektronik. Und es geht nicht mehr nur allein ums Steuern: Mithilfe von Sensoren, die auf Witterungsverhältnisse oder Temperaturveränderungen reagieren, regelt das Smart Home sich selbst – ohne dass der Besitzer auch nur einen Finger rühren muss.

Die digitale Basis für das Smart Home von Kopp ist das Gateway MINI: Es erkennt verschiedene Funkprotokolle, übersetzt sie in eine einheitliche Sprache und führt sämtliche Informationen in der Kopp HomeControl App zusammen. So können neben Free-control auch Funksysteme unterschiedlicher Hersteller eingebunden werden – wenn sie mit einem offenen Funkprotokoll arbeiten und auf derselben Funkfrequenz unterwegs sind wie Free-control.

Neuer Steckdosensockel erleichtert Installateuren den Alltag

Installateure und Fachhandwerker waren vor allem von unserem neuen Steckdosensockel begeistert. Der Unterputzeinsatz ist mit nur 32 mm besonders flach, hat einen großen Anschlussraum und lässt sich dank der Schnellgewindeschrauben mit nur drei Umdrehungen sicher in der Dose fixieren. Die Krallen sind vor der Montage vollständig im Gehäuse versenkt. So kann der Steckdosensockel auch in Hohlwanddosen installiert werden, ohne dass die Krallen zuvor entfernt werden müssen. Der stabile und verwindungssteife, 1 mm starke Tragring ist von den Krallen isoliert. Dadurch bleibt er auch dann spannungsfrei, wenn beim Einbau ein Drahtmantel beschädigt werden sollte. Den neuen Steckdosensockel gibt es für alle Unterputz-Schalterprogramme aus dem Fachhandelsortiment von Kopp.

Große Messe, größerer Stand, noch mehr Produkte

Hinter uns liegen sechs erfolgreiche Messetage. Wir haben viele interessante Gespräche geführt und jede Menge Input bekommen. Die Fachpresse zeigte sich besonders begeistert von unseren Smart-Home-Produkten. Dabei ist klar geworden, dass die Interoperabilität über verschiedene Branchen und Technologien hinweg immer wichtiger wird. Installateure und Fachhandwerker interessierten sich für unser großes und abwechslungsreiches Schalterprogramm und für die neuen Steckdosensockel.

Die Light + Building ist die weltweit größte Leistungsschau für Licht, Elektrotechnik, Haus- und Gebäudeautomation. Vom 13. bis 18. März präsentierten mehr als 2.500 Aussteller aus 55 Ländern Produkte und Neuheiten auf einer Fläche von rund 250.000 Quadratmetern. Knapp 216.000 internationale und nationale Fachbesucher besuchten die Weltleitmesse in Frankfurt.

Experteninterview mit Stephan Dörrschuck

Herr Dörrschuck, Heinrich Kopp feiert dieses Jahr sein 90-jähriges Jubiläum. Mit welchen Produkten fing alles an, und wo steht Kopp heute?

Gegründet wurde das Unternehmen 1927 im Hessischen Reinheim. Damals war Kopp eine kleine Spezialfabrik, die unter anderem einfache Schalter und Transformatoren für Klingeln produzierte und exportierte. Mittlerweile bieten wir umfängliche Lösungen im Elektroinstallations- und Personenschutzbereich an, inklusive eines breiten Zubehörprogramms. Neben der eigenen Entwicklung und Fertigung dieser Produktsegmente sowie der Vermarktung der mittlerweile über 7.000 Artikel umfassenden Sortimente haben wir unsere logistische Aufgabe in den Mittelpunkt unseres Unternehmens gebracht. Mit Produktkompetenz auf der einen Seite, bezüglich Sortimentstiefe und Qualität, sowie der Category-Competence auf der anderen Seite ist unsere Expertise für den professionellen und den Einzelhandelsmarkt gleichermaßen groß.

Mit welchen Werten und Überzeugungen positionieren Sie sich heute am Markt?

Wir wollen begeistern durch eine herausragende Qualität, durch ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsangebot und durch Service, den wir kundenspezifisch anbieten können. Wir sind kein Konzern und haben auch unsere Strukturen so flach wie möglich gestaltet. Schnelle, effiziente Wege, den Kunden im Mittelpunkt – so verstehen und sehen wir uns. Nach einigen Jahren ohne größere Bewegungen haben wir mittlerweile eine Reihe von Veränderungen vorgenommen, um Werte pflegen zu können und neue Ziele ins Auge zu fassen.

Welche der Veränderungen der letzten Jahre waren besonders prägend für Kopp?

Es gibt eine Reihe von prägenden Entwicklungen in letzter Zeit. In diesem Zusammenhang muss ich insbesondere die für uns wichtige Phase der Gesellschafterfindung nennen. Das war mit Abstand die wichtigste Veränderung der jüngeren Vergangenheit, aber auch die erfreulichste. Mit der Zugehörigkeit zu einem….

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Unter anderem neu im Vertrieb ist Stephan Nitt, der zukünftig die Region Norddeutschland als Regionalvertriebsleiter für den Fachhandel übernehmen wird. Als Vorgesetzter der regionalen Außendienstmitarbeiter wird er das Team und die Geschäfte vor Ort steuern und koordinieren. Dabei wird er die ersten Monate noch von seinem Vorgänger Wilfried Reppin begleitet, der im März 2018, nach 22 erfolgreichen Jahren bei Kopp, in den Ruhestand gehen wird. Die Einarbeitung und Kundentermine werden dementsprechend beide gemeinsam wahrnehmen, um einen reibungslosen Übergang zu schaffen. Stephan Nitt ist ausgebildeter Elektroinstallateur und Betriebswirt und war bisher als Key-Account-Manager und Regionalverkaufsleiter tätig.

Armin Welzenheimer und Thomas Klüpfel unterstützen das Kopp-Team ab sofort im Außendienst – beide als Gebietsverkaufsleiter im Bereich Professional. Damit obliegt ihnen die Vermarktung der gesamten Produktpalette der Heinrich Kopp GmbH an den Elektroinstallateur, Elektrogroßhandel und Fachhandel. Armin Welzenheimer ist ausgebildeter Elektromeister und erfahrener Verkaufsleiter. Für Kopp übernimmt er nun den Raum Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Thomas Klüpfel, Kaufmann im Groß- und Außenhandel, hatte zuvor eine Position als Niederlassungsleiter inne und wird von nun an hauptsächlich in Nord-Bayern und in Teilen Thüringens tätig sein.

Die Entwicklung und Produktion wird Tobias Bode als Junior-Konstrukteur verstärken. „Durch den Zugewinn der neuen Mitarbeiter für die Entwicklung und Konstruktion sowie für den Vertrieb verstärken wir den Bereich Professional auch auf personeller Ebene. Elektroinstallateure und der Fachhandel gewinnen wertvolle Ansprechpartner, die Ihnen unsere Sortimente auf Augenhöhe nahebringen können“, erklärt Markus Hornung, CFO bei Kopp.

Um fähige Nachwuchskräfte bei der Berufswahl zu überzeugen, müssen sich Betriebe von ihrer besten Seite präsentieren. Auch bei der Ausbildung zum Elektroinstallateur sollten Sie den zukünftigen Azubis die Vorteile der Branche und Ihrer Firma aufzeigen. Mit diesen und weiteren Argumenten punkten Sie garantiert.

Weiterbildung und Aufstiegschancen

Neben Spaß und Interesse an der Arbeit legen Jugendliche heute besonders viel Wert auf Weiterbildungen und Aufstiegschancen. Spezialisierungen und Weiterbildungen zum Industriemeister, Sicherungsüberwacher oder Systemtechniker Mechatronik vertiefen die Kenntnisse und zeigen neue Herausforderungen der Berufswahl. Darüber hinaus bieten viele Universitäten und Hochschulen Studiengänge der Informations- und Elektrotechnik an. Als Fern- oder Abendstudium ist die Weiterbildung sogar berufsbegleitend möglich.

Digitale Medien

Egal, ob Elektroniker für Betriebstechnik, Telekommunikation oder Energie und Gebäudetechnik: mit digitalen Inhalten sowie Lernumgebungen können Sie punkten. Zum einen setzen sich intelligente Gebäudesteuerung und Smart Homes in allen Bereichen durch und beweisen, wie zukunftsträchtig das Berufsfeld ist. Zeigen Sie hier Expertise und begeistern Sie damit Jugendliche. Zum anderen können digitale Lernformate ein wichtiges Argument sein. Setzen Sie neben den handwerklichen Inhalten auf Visualisierungen, Videos oder interaktive Simulationen. Da trotz der Digitalisierung des Alltags in der Lehre weiterhin konservative Methoden verbreitet sind, können Sie sich damit positiv absetzen und den Lernalltag interessanter gestalten.

Abwechslungsreiche Aufgaben

Der Alltag eines Elektroinstallateurs besteht oft aus Routine. Bringen Sie daher bewusst Abwechslung in die Ausbildung und nehmen Sie den Nachwuchs mit zu Aufträgen an unerwarteten Arbeitsstätten wie Bürokomplexe oder Industrieanlagen. Auch Begegnungen mit interessanten Kunden und Projekten zeigen die Vielfalt des Berufs auf. Die Ausbildung wird dadurch spannender. Gleichzeitig lernen die Azubis so Flexibilität und Selbstständigkeit. Als ausgebildete Mitarbeiter sind sie für den Betrieb danach umso wertvoller.

Die optimale Stellenausschreibung

Ihre Stellenausschreibung sollte die beschriebenen Aspekte widerspiegeln, um Ihr Unternehmen attraktiv darzustellen.

  • Sprechen Sie Weiterbildungschancen und moderne Arbeits- und Lernmethoden konkret an.
  • Platzieren Sie Ihre Ausschreibung neben den üblichen Jobportalen auch an Schulen, Technik-Museen oder Hobbywerkstätten und FabLabs, wo bereits ein grundsätzliches Interesse an der Thematik zu erwarten ist.
  • Professionelle Imagefilme bringen dem Nachwuchs die Ausbildung näher und sprechen diesen direkt an, wenn er bezüglich der Berufswahl im Internet recherchiert.

Einen kurzen Film, der das Berufsbild des Elektronikers ansprechend darstellt, sehen Sie beispielsweise hier:

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So attraktiv und modern Sie die Stelle auch ausschreiben wollen, bleiben Sie dabei immer ehrlich. Schließlich besteht die Ausbildung zum Elektroinstallateur auch aus vielen traditionellen Elementen und dem Erlernen handwerklicher Fähigkeiten. Dazu gehört auch die gründliche Einweisung in die maßgeblichen Werkzeuge für Elektroniker. Einen Überblick über die wichtigsten Geräte lesen Sie in diesem Blogartikel.

Ab sofort entlastet die Heinrich Kopp GmbH Elektroinstallateure bei der täglichen Arbeit. Mit der Unterzeichnung der Haftungsübernahmevereinbarung (HÜV) des ZVEH unterstützt der Elektronik-Hersteller aus Kahl am Main Innungsfachbetriebe bei der Abwicklung von Gewährleistungsfällen seiner Produkte.

Stephan Dörrschuck, CEO von Heinrich Kopp: „Wir versichern unseren Kunden mit der HÜV, die Kosten zu übernehmen, wenn diese durch ein ab Werk fehlerhaftes Produkt entstehen. Nach bisheriger Rechtslage bekamen E-Handwerke die Aus- und Wiedereinbaukosten weder von einem Elektrogroßhandel noch von uns als Hersteller erstattet. Dies haben wir nun für unsere Kunden geändert und sichern ihnen und uns damit weiterhin einen Servicevorsprung”.

Mit dieser Haftungsübernahmevereinbarung mit dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) verspricht Kopp auch, neues Material E-Handwerken zeitnah zur Verfügung zu stellen. Übernommen werden auch entstandene Kosten, wenn der Kunde den Schaden selbst repariert (sog. Selbstvornahme); ebenso Kosten bei allgemeinen Schäden und Personenschäden (bis zur unternehmensabhängigen Höchstsumme).

Optimaler Service für die Kunden von Heinrich Kopp

In der Praxis war es bisher im Reklamationsfall strittig, ob ein Mangel des verbauten Bauteils besteht. Kopp prüft nun, ob ein Haftungsübernahmefall vorliegt und setzt sich nun mit dem jeweiligen E-Handwerk in Verbindung. Stellt sich dieser Fall heraus, wickelt das E-Handwerk den Gewährleistungsfall ab und bekommt seine Kosten rückvergütet. Durch diese Vorabklärung und die Kostenerstattung garantiert das Elektro-Handwerksunternehmen dem Kunden optimalen Service.

Dörrschuck: „Dabei gilt diese Vereinbarung für all unsere Produkte, für die wir ohnehin eine Garantie auf 20 Jahre ausstellen. Darüber hinaus ist die Einhaltung der deutschen und europäischen Standards wie PAK, ROHS, WEEE usw. für uns eine Selbstverständlichkeit. So geben wir unseren Kunden und Partnern die Sicherheit eines Qualitätsprodukts „Made in Germany”.

Heinrich Kopp geht die Extrameile

Im berechtigten Gewährleistungsfall übernimmt der Hersteller sämtliche Kosten für die Nacherfüllung durch das Handwerksunternehmen – von der Fehlersuche über Minderungsbeträge bis hin zum Schadensersatz. Damit geht Kopp eine freiwillige Verpflichtung gegenüber den Handwerksbetrieben ein, die weit über die Regelungen des Gesetzgebers hinausreicht. Die Leistung kann von allen Innungsfachbetrieben des ZVEH in Anspruch genommen werden. Zusätzlich zu dieser Vereinbarung gewährt Kopp eine verlängerte Werksgarantie von 20 Jahren für die elektrotechnischen Komponenten der Schalterprogramme.