Neue Wege gehen – Wagnisse in der Krise

Aktu­el­le The­men, span­nen­de Trends und star­ke Mei­nun­gen: Ste­phan Dörr­schuck, CEO von Kopp, gibt Ihnen mit sei­ner Kolum­ne „Dörr­schucks Noti­zen“ jeden Monat exklu­si­ve Ein­bli­cke in das Herz der Elek­tro­bran­che. Sein The­ma heu­te: Gera­de in schwie­ri­gen Zei­ten ein­fach mal Neu­es ausprobieren!

Ja, es sind her­aus­for­dern­de Zei­ten, ja wir alle müs­sen mit wirt­schaft­li­chen Ein­bu­ßen rech­nen, ja, die Zukunft ist unge­wiss! Aber gera­de in die­ser Situa­ti­on hilft es nicht, als Unter­neh­men zu sta­gnie­ren und sich aus­schließ­lich sicher­heits­ori­en­tiert zu ver­hal­ten. Ich bin der Mei­nung, dass man vor allem in Kri­sen­zei­ten neue Wege gehen und unbe­kann­te Din­ge aus­pro­bie­ren soll­te, denn manch­mal erwei­sen sie sich als Glücks­fall und brin­gen unge­ahnt posi­ti­ve Ver­än­de­run­gen mit sich.

In Inno­va­tio­nen inves­tie­ren – ja bitte!

Lie­fer­eng­päs­se, Hand­wer­ker­man­gel, Preis­ex­plo­sio­nen – sol­len wir wirk­lich genau jetzt ein neu­es, gro­ßes Pro­dukt laun­chen, obwohl wir kei­ner­lei prä­zi­se Pro­gno­sen über des­sen Absatz machen kön­nen? Ja! Denn es gibt The­men, die grö­ßer und rele­van­ter sind, als ande­re und die uns auch nach den aktu­el­len öko­no­mi­schen Her­aus­for­de­run­gen beglei­ten wer­den. Zum Bei­spiel der Kli­ma­wan­del und die unglaub­li­che Ver­schwen­dung natür­li­cher Res­sour­cen. Dar­um trei­ben wir den Aus­bau von erneu­er­ba­ren Ener­gien ste­tig vor­an – in der Gewiss­heit, dass unser Leben, wie wir es aktu­ell füh­ren und genie­ßen, nur mit dem Ein­satz von Wasser‑, Wind- und vor allem Son­nen­en­er­gie so wei­ter­ge­führt wer­den kann. Dar­um haben wir uns ent­schlos­sen, das Pho­to­vol­ta­ik-Sys­tem Kopp Smart­Flex noch in die­sem Jahr, mit­ten im größ­ten Tru­bel, zu lan­cie­ren. Denn wir sind der Mei­nung, dass Lösun­gen, die den Ein­satz erneu­er­ba­rer Ener­gien ver­ein­fa­chen, ver­güns­ti­gen und beschleu­ni­gen, eine Inves­ti­ti­on in eine unbe­dingt not­wen­di­ge, nach­hal­ti­ge Zukunft sind, und zögern daher dabei kei­nen Moment!

Neue Sphä­ren für Kopp – die ers­te Influencerkampagne

War­um nicht auch in ande­ren Berei­chen etwas Neu­es aus­pro­bie­ren? Wir freu­en uns sehr, ab Okto­ber mit einer erfolg­rei­chen Influ­en­ce­rin zusam­men­zu­ar­bei­ten. Nadi­ne und ihr Part­ner sanie­ren ein Ein­fa­mi­li­en­haus aus den 50er Jah­ren und stat­ten ihr neu­es Heim kom­plett mit Kopp-Pro­duk­ten aus, Smart-Home inklu­si­ve. Natür­lich wird Nadi­ne sie dabei alle Details mit ihren zahl­rei­chen Fol­lo­wern tei­len. Wir freu­en uns rie­sig über das Ver­trau­en und vor allem auf die Ergeb­nis­se! Wis­sen wir, ob sich die Kam­pa­gne posi­tiv auf unse­re Absät­ze aus­wir­ken wird? Nein, aber wenn es dann doch so ist, dann haben wir einen span­nen­den und abwechs­lungs­rei­chen neu­en Weg im Mar­ke­ting für uns ent­deckt. Doch zuvor gilt: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Neu­es pro­bie­ren – auch für die Mitarbeiter

Auch intern haben wir uns in den letz­ten Mona­ten auf unge­wohn­tes Ter­rain bege­ben. So haben im Sep­tem­ber nicht nur sie­ben neue Azu­bis ihre Aus­bil­dung bei Kopp begon­nen. Eine der Aus­zu­bil­den­den haben wir dabei – das aller­ers­te Mal – über unse­re Akti­vi­tä­ten mit der Strah­le­mann Stif­tung gefun­den. Hier unter­stüt­zen wir die gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­ti­on, die sich in der Berufs­vor­be­rei­tung von Jugend­li­chen enga­giert, schon eine gan­ze Wei­le. Aber dass wir dar­über tat­säch­lich selbst für unser Aus­bil­dungs­pro­gramm fün­dig wer­den? Eine schö­ne Über­ra­schung und ein Zei­chen dafür, offen für Neu­es zu blei­ben. Nicht ganz neu, aber eine schö­ne Ver­än­de­rung für unse­re bestehen­den Mit­ar­bei­ter ist hin­ge­gen die Wie­der­eröff­nung unse­rer Kan­ti­ne am Stand­ort Kahl. Denn auch, wenn alle Welt von Home­of­fice spricht, wol­len wir, dass alle Kol­le­gen sich auch vor Ort wohl füh­len. Schon eine gan­ze Wei­le bie­ten wir dort von eige­nen Köchen frisch zube­rei­te­te Gerich­te statt Fer­tig­mahl­zei­ten oder Groß­kü­chen­me­nüs an. Lei­der muss­ten wir wäh­rend der Pan­de­mie zeit­wei­se dar­auf ver­zich­ten, freu­en uns nun aber umso mehr, wie­der zur Nor­ma­li­tät zurück­zu­keh­ren und uns aus­tau­schen und gemein­sam neue Ideen ent­wi­ckeln zu können.

Damit wün­sche ich Ihnen viel Zuver­sicht und alles Gute!

 

Ihr Ste­phan Dörrschuck