Für die neue Elektroinstallation sollten folgende Punkte mit dem Kunden abgestimmt werden: Die Anzahl an Schutzkontaktsteckdose- und USB-Steckdosen in den einzelnen Räumen, Platzierung der Netzwerkanschlüsse, um jede Etage optimal ins Heimnetzwerk einzubinden oder die Orte, an denen Repeater für eine ausreichend starke WLAN-Abdeckung platziert werden, sind wichtige Aspekte für die neue Elektroinstallation des Objektes. Dazu gehört auch die Planung des Heimnetzwerks: Wo wird der Router des Internetproviders platziert, damit die LAN-Verkabelung optimal gelingt? Wird es lanbasierte Datenspeicher wie NAS-Geräte geben? Es ist ratsam, auf Möglichkeiten der künftigen Erweiterung zu achten, damit bei einer Veränderung der Kundenbedürfnisse entsprechend reagiert werden kann.

Smart Home

In Zeiten von variablen und vielseitigen Smart Home-Lösungen müssen auch deren Anforderungen beachtet werden. Beispielsweise ist oft kein Stromanschluss im Bereich der Fenster vorhanden, der für über eine Smart Home-Steuerung betriebene Rollläden gebraucht wird. Soll eine Überwachungsanlage installiert werden, kann es notwendig sein, Netzwerk- und Stromanschlüsse an entsprechende Stellen wie z. B. Flure im Haus zu legen. Viele Smart Home-Systeme funktionieren über Funk oder WLAN. Um eine störungsfreie Funktion aller Komponenten zu garantieren, ist bei der Vernetzung auf die Signalstärke des Heimnetzwerks zu achten und ggf. etagenweise zu prüfen, ob (und an welcher Stelle) Repeater notwendig werden.

Free-Control organisiert das smarte Zuhause

Die Heinrich Kopp GmbH bietet das funkbasierte System Free-Control zur Einrichtung eines Smart Home an. Das alle Komponenten organisierende Gateway nutzt die Funkfrequenz 868 MHz, die mit keinem anderen Funkprodukt kollidiert. Mit Free-Control lassen sich die Rollläden, das Licht, die Heizung und Sicherheits- sowie Überwachungsanlagen komfortabel über frei positionierbare Schalter, einer Fernbedienung oder ganz einfach über die Kopp HomeControl App für Smartphones und Tablets steuern. Weil das Gateway mit dem Internetrouter verbunden wird, ist der Zugriff über das Smartphone auch von unterwegs möglich.

Damit alle Funktionen reibungslos genutzt werden können, müssen Verkabelungs- und Heimnetzstruktur im Rahmen der Modernisierung genau geplant und bereits vorhandene Leitungswege erweitert werden.

Lichterglanz statt Lichterfrust – Tipps für die optimale Weihnachtsbaumbeleuchtung

Die richtige Weihnachtsbaumbeleuchtung gibt es wahrscheinlich nicht, aber eine optimierte Baumbeleuchtung! Unsere Tipps vereinfachen das Baumschmücken.

1. Energiesparen und weitere Vorteile durch LEDs

LEDs sind zwar in der Anschaffung meist hochpreisiger, aber verbrauchen schlicht und ergreifend weniger Energie als herkömmliche Glühlampen.Bisher galten LEDs als weniger gemütlich und zu hell. Das ist mittlerweile kein Problem mehr. Die Farbabstufung von LED Lichtketten gehen mittlerweile bis „ultra warmweiß“ und lässt sich nicht mehr von einer klassischen Glühlampen Lichterkette unterscheiden. Ein weiterer Vorteil ist, dass es zu keiner Wärmeentwicklung kommt und ihr somit keinerlei Sicherheitsbedenken aufgrund zu heißer Glühlampen haben müsst.

2. Immer von oben nach unten

Wir empfehlen von oben mit dem ersten Licht zu beginnen und sich spiralförmig nach unten vor zu arbeiten. So ist es auch kein Problem, sollten mehrere Lichterketten zum Einsatz kommen. Mit einer Baummantel Lichterkette ist das Ganze noch wesentlich einfacher. Diese muss einfach übergeworfen werden und lässt den Baum im Lichterglanz erstrahlen.

3. Die geeignete Stromversorgung

Es braucht mehrere Lichtketten für den Baum oder am Standort des Baumes? Dann braucht ihr auch die geeignete Stromversorgung! Die meisten Lichterketten haben einen großen schweren Adapter. Um mehrere Adapter nebeneinander zu platzieren empfiehlt es sich, eine Steckdosenleiste mit besonderen Eigenschaften, wie unsere UNOversal Steckdosenleiste, zu wählen. Diese verfügt über eine 90° Drehung und größeren Abstand der Töpfe. Der 2-polige Schalter garantiert keine Stand-by Kosten. Hier passen alle Adapter problemlos nebeneinander und sind auch gleichzeitig durch den Schalter an der Steckdosenleiste schaltbar.

4. Zeitschaltuhren einbinden

Der Baum soll automatisch, wenn ihr aufsteht oder von der Arbeit kommt, leuchten? Bindet doch einfach eine Zeitschaltuhr ein und stellt Sie auf beliebige Uhrzeiten ein. So müsst ihr weder daran denken den Baum einzuschalten, noch ihn wieder auszuschalten.

5. Für das folgende Jahr vorsorgen

Zu einem frustfreien Schmücken gehört definitiv nicht, die Lichtkette jedes Jahr ewig entwirren zu müssen. Diesem Stressfaktor könnt ihr ganz einfach vorbeugen. Beim Abschmücken eures Baumes die Lichterkette großzügig aufwickeln und mit einem Kabelbinder oder dem Cable Wraptor fixieren. So habt Ihr im nächsten Jahr eure Lichterkette wieder entwirrt griffbereit und könnt entspannt loslegen.

6. Baumschmuckrechner „Treegonometry“ testen

Und wenn ihr zu guter Letzt wissen wollt, wie mathematisch gesehen der perfekte Christbaumschmuck aussieht, könnt ihr diesen Baumschmuckrechner der Universität von Sheffield testen (leider nur auf Englisch verfügbar). Einfach nur die Höhe des Baumes eingeben und der Rest wird ausgespuckt. Viel Spaß!

Das Beleuchtungsniveau ist entscheidend dafür, ob und wie wir unsere Umwelt wahrnehmen. Zu geringe Helligkeit erschwert ein entspanntes Arbeiten in der Küche oder am Schreibtisch, bei zu starkem Licht geht die Gemütlichkeit verloren. Was Sie über das Beleuchtungsniveau und die damit zusammenhängenden Normen wissen sollten, erklären wir Ihnen hier.

Vom Licht zum Beleuchtungsniveau

Das Beleuchtungsniveau ergibt sich aus der durchschnittlichen Beleuchtungsstärke eines Raumes in Lux. Während die Beleuchtungsstärke punktuell gemessen wird, spielen beim Helligkeitsniveau auch die Reflexionsgrade der übrigen Einrichtung eine wichtige Rolle. Je stärker eine Fläche das Licht reflektiert, desto heller wird der Raum. Ein schwarzer Teppich reflektiert beispielsweise kein Licht, eine weiße Wand hingegen bis zu 85 Prozent.

Das subjektive Helligkeitsempfinden

Wie hell ein Raum sein soll, hängt maßgeblich von seiner Funktion ab. Am Arbeitsplatz schreibt die Norm in der Arbeitsstättenverordnung nach DIN EN 12464-1 eine Beleuchtung von 500 Lux vor. Auch die Küche sollte mindestens so hell sein, bei Detailarbeiten mit scharfen Messern darf es sogar noch stärker beleuchtet sein. Doch die Lux-Zahl ist nur eine physikalische Größe, das subjektive Helligkeitsempfinden kann davon stark abweichen. So brauchen ältere Menschen oft mehr Licht im Alltag. Bedenken Sie auch Kontraste und Reflexionsflächen: an Arbeitsplätzen mit Bildschirmen erleichtern geringe Hell-Dunkel-Unterschiede das Arbeiten, während kleinere Lichtakzente und Schatten im Wohnzimmer eine gemütlich Atmosphäre entstehen lassen.

Intelligentes Lichtmanagement

Eine automatische Anpassung der Beleuchtung kann besonders am Arbeitsplatz oder im Home Office helfen, Müdigkeit vorzubeugen. Dabei scannen Sensoren die aktuelle Beleuchtungsstärke und passen sie je nach Uhrzeit und Tageslichteinfall an. Mit diesem Smart-Home-Konzept, genannt Human Centric Lighting, können Sie das Wohlbefinden maßgeblich steigern. Die gleiche Strategie wird zukünftig auch bei der Straßenbeleuchtung zum Einsatz kommen, um die Lichtverschmutzung effektiv zu verringern. Schließlich irritiert das erhöhte Beleuchtungsniveau in unseren Städten Insekten und Zugvögel. Indirekte Beleuchtung statt Spots und Flächen, die weniger stark reflektieren, könnten Abhilfe schaffen.
Die Beleuchtungstechnik entwickelt sich täglich weiter. Wussten Sie schon, was Sie heutzutage alles mit einer modernen Smart-Home-Installation steuern können?

Das Bad gilt heute nicht mehr als Feuchtraum. Die Sicherheitsvorschriften zur Elektroinstallation sind daher weniger streng. Dennoch bestehen gewisse Normen, die Sie unbedingt einhalten sollten. Die wichtigsten Aspekte haben wir hier zusammengefasst.

Sicherheit geht vor: Die Installationszonen im Badezimmer

Die Bestimmungen für die Elektroinstallation im Bad sind in der Norm DIN VDE 100-701 einzusehen. Insbesondere sind dort vier Installationszonen definiert.

  • Zone 0 liegt innerhalb der Dusche oder Badewanne. Dieser Bereich ist für jegliches elektrische Betriebsmittel tabu.
  • Zone 1 befindet sich senkrecht über der Zone 0 bis zu einer Höhe von 2,25 m. Hier dürfen Sie keine Lichtschalter oder Steckdosen installieren. Ein fest montierter Durchlauferhitzer ist erlaubt, sofern er spritzwassergeschützt ist.
  • Zone 2 verläuft 60 cm um die Zone 1 herum. Auch hier sind Lichtschalter und Steckdosen nicht erlaubt, Lampen mit einer Schutzklasse von mindestens IPX4 (spritzwassergeschützt) dürfen allerdings installiert werden.
  • Zone 3 hat einen Abstand von 2,40 m zu Zone 2. Dort sind alle üblichen Schalter und Anschlüsse erlaubt, solange sie über einen Fehlerstromschutzschalter mit einer Empfindlichkeit von höchstens 30 mA verfügen.

Darüber hinaus sollten alle metallischen Materialien, Heizungsrohre oder Wasserleitungen mit einer Potential-Ausgleich-Schiene abgesichert werden, um das Risiko eines elektrischen Schlags auszuschließen.

Tipps zum Lichtkonzept im Bad

Beachten Sie diese Zonen, können Sie im Bad die zukünftige Beleuchtung planen. Beim Lichtkonzept steht der Bereich um den Spiegel im Fokus, da Helligkeit dort besonders wichtig ist. Auch Deckenspots tragen dazu bei. Bauen Sie einen Dimmer ein, um dem Trend nach Gemütlichkeit im Badezimmer zu folgen.

Die Planung der Elektroinstallation im Badezimmer

Für ein gemütliches und gleichzeitig funktionales Badezimmer installieren Sie ausreichend Steckdosen für Fön, elektrische Zahnbürste oder ein Radio. Voraussetzung ist, dass diese in den sicheren Zonen installiert werden. Für den Anschluss einer Waschmaschine positionieren Sie eine Steckdose in der Nähe der Wasseranschlüsse. Um die Dose nicht zu überlasten, sollten Sie die Maschine separat und nicht an einer Steckdosenleiste anschließen. Sind noch größere Verbraucher wie eine Fußbodenheizung geplant, sollten diese über einen zweiten Stromkreis betrieben werden.

Mit diesen Tipps können Sie das Badezimmer komfortabel ausstatten. Auch Smart-Home-Lösungen liegen im Trend und bringen mit der automatischen Steuerung von Beleuchtung, Heizung oder Jalousien Luxus ins Bad. Informieren Sie sich daher jetzt über die Vor- und Nachteile des KNX-Systems.

Beitragsbild: Bathroom von Hotel Le Plaza, CC BY-ND 2.0

Das Treppenhaus gehört zu den Durchgangsräumen, die bei der Einrichtung häufig zweitrangig behandelt werden. Dabei bietet es viele Möglichkeiten, wie Sie es abwechslungsreich einrichten können. Vom Bewegungsmelder über die passende Dekoration bis hin zum Stauraum – hier sind unsere Einrichtungstipps für kreative Treppen.

Stauraum unter der Treppe

Die Schräge unter den Stufen ist eine Herausforderung für jeden Innenarchitekten. Individuelle Einbauschränke mit tiefen Schubladen nutzen den Raum optimal. Im niedrigeren Teil können Sie bequem Schuhe unterbringen. Mit zunehmender Treppenhöhe finden auch Mäntel und Jacken ausreichend Platz. Wer eine offene Lösung bevorzugt, greift zu modularen Regalsystemen für Bücher oder Dekoration, während Eltern ihren Kindern auch eine kleine Spielhöhle im Treppenhaus einrichten können.

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Stufen und Geländer als Designobjekt

Außergewöhnliche Treppenkonstruktionen stehen für sich und sind visuelle Highlights. Freischwebende Stufen lassen das Treppenhaus leichter erscheinen und wirken sehr elegant. Tolle Effekte können Sie auch durch ein extravagantes Geländer aus Holz oder Stahl erzielen. Wer es massiver mag, imponiert seine Gäste mit einer eindrucksvollen Betontreppe.

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Mit Dekoration punkten

Verschönern Sie sich den Auf- und Abstieg mit kreativer Dekoration. Blumen auf den Stufen und Fotos an den Wänden sind Klassiker, die nie aus der Mode kommen. Vielleicht gestalten Sie auch die Fronten der Treppenstufen mit Mustern oder Farben, um den Aufstieg aufzulockern? Beziehen Sie dabei die Höhe der Treppe spielerisch mit ein, indem Sie beispielsweise spannende Farbverläufe nutzen.

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Beleuchtungsideen für die Treppe

Für die Treppe sind Bewegungsmelder eine clevere Lösung: So müssen Sie nie wieder im Dunkeln nach dem Lichtschalter suchen und vermeiden gefährliche Stürze. Außerdem sparen Sie sich das Verlegen von weiteren Lichtschaltern am Treppenauf- und -abgang. Wählen Sie keine batteriebetriebenen Bewegungsmelder, da diese aufgrund ihrer zeitlich limitierten Nutzungsdauer ausfallen können. Nutzen Sie stattdessen Artikel, die Sie an das Stromnetz anschließen.
Achten Sie darauf, einen Bewegungsmelder mit ausreichendem Radius zu wählen, damit dieser an allen relevanten Stellen im Treppenhaus das Licht aktiviert.
Lampen gibt es in schier grenzenlosen Variationen. Wandlampen in unterschiedlichen Farben und Formen bringen Abwechslung ins Spiel, während Hängelampen die Höhe des Raumes betonen. In die Wand eingelassene Spots oder LED-Lichtbänder setzen die einzelnen Stufen spannend in Szene. Seien Sie kreativ und machen Sie aus Ihrem Treppenhaus etwas Besonderes!

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Erst mit dem richtigen Beleuchtungskonzept kommt Ihre Treppe richtig zur Geltung. Nutzen Sie Bewegungsmelder, um das Treppenhaus wie von selbst in einem beeindruckenden Licht erstrahlen zu lassen.

Beleuchtungsstärke: Die Grundlagen des Lichts erklärt

Ein Druck auf den Lichtschalter und es wird hell – hinter diesem simpel scheinenden Zusammenhang steckt eine hochentwickelte Technik. Abseits trockener Schulphysik erklären wir Ihnen in diesem Artikel alles zum Thema Beleuchtungsstärke und wie Ihnen dieses Wissen bei der Raumbeleuchtung helfen kann.

Beleuchtungsstärke erklärt

Ein wenig Physik vorweg muss allerdings sein: Das Formelzeichen für die Beleuchtungsstärke ist Ev und die Einheit Lux (lx). Für die Praxis ist jedoch wichtiger, dass sie eine empfangsbezogene Größe darstellt. Sie bezeichnet also keine direkte Eigenschaft des Leuchtmittels, sondern wie viel Licht auf einer bestimmten Fläche tatsächlich ankommt. Winkel, Entfernung und Lichtstrom sind Aspekte, die die Beleuchtungsstärke beeinflussen.

Beispiele für unterschiedliche Beleuchtungsstärken

1 Lux entspricht ungefähr der Helligkeit, mit der eine Kerzenflamme einen Quadratmeter Fläche aus einem Meter Entfernung ausleuchtet. Sternenlicht hat etwa 0,00022 lx, der Vollmond 0,27 lx und zur Mittagszeit herrschen an einem bedeckten Tag etwa 19.000 lx auf der Erdoberfläche. Steht die Sonne an einem wolkenlosen Himmel im Zenit können bis zu 130.000 lx auf dem Erdboden gemessen werden.

Die optimale Raumbeleuchtung

Der Schreibtisch am Arbeitsplatz sollte mit mindestens 500 lx beleuchtet werden, so ist es in der Arbeitsstättenverordnung nach DIN EN 12464-1 geregelt. Zum Vergleich: Im Operationssaal eines Krankenhauses kommen durchschnittlich 2.000 lx zum Einsatz, im direkten Operationsfeld werden sogar bis zu 150.000 lx benötigt. Für das Wohnzimmer gibt es keine Normen, hier können Sie selbst über die Beleuchtung entscheiden. Bei 50 lx wirkt das Licht gedimmt und gemütlich, ab 75 lx empfinden wir das Licht als eher hell. Im Badezimmer dürfen es gerne 100-200 lx sein, zum Schminken oder Rasieren rund um den Spiegel sind 300-500 lx nötig. Das Helligkeitsempfinden ist dabei von Person zu Person verschieden. Auch Farben und reflektierende Ebenen können einen Raum heller wirken lassen als die Lux-Zahl es vermuten lässt.

Den Raum mit Licht einrichten

Um die passende Beleuchtungsstärke für einen Raum zu ermitteln, müssen Sie die Helligkeit der Glühlampe ins Verhältnis zur Raumgröße setzen. Je höher die Deckenlampe installiert ist, desto weniger Licht fällt auf die Oberfläche des Esstisches. Auch der Lichtstrom in Lumen (lm), also die Stärke des ausgesendeten Lichts und der Abstrahlwinkel des Leuchtmittels haben Einfluss auf die Beleuchtungsstärke. Beide Faktoren finden Sie auf der Verpackung von Leuchtmitteln. Um Ihnen die Rechnerei zu vereinfachen, können Sie mit diesem Rechner den Lux-Wert von Glühlampen ermitteln – und ihn entsprechend der Einrichtung anpassen.

Abseits der Theorie wirkt Licht je nach Nutzung und Raumeinrichtung unterschiedlich. Probieren Sie diese Tipps rund um das heimische Lichtkonzept aus.

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Wie Sie mit Human Centric Lighting das Wohlbefinden in Büros steigern

Immer häufiger verbringen wir unseren Alltag in geschlossenen Räumen fernab des natürlichen Lichts. Und das, obwohl uns jeder Lichtstrahl nachweislich gut tut und unser Wohlbefinden steigert. Das Beleuchtungskonzept „Human Centric Lighting” zielt darauf ab, den Tageslichtverlauf abzubilden, um dem Menschen eine Art Ausgleich zu geben. Heute zeigen wir Ihnen, wie Human Centric Lighting funktioniert und wie Ihre Lichtplanung am Beispiel eines Büros aussehen sollte.

Gesundes Licht für mehr Lebensqualität

Licht prägt unser Leben und strukturiert unseren Tages- und Nachtrhythmus. Wir profitieren davon in vielfacher Weise. Es verbessert nicht nur unsere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit im speziellen, sondern ganz allgemein unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität.

Human Centric Lighting setzt genau dort an und unterstützt unter Rücksichtnahme auf den Takt des zirkadianen Systems unsere innere Uhr. Dieses Lichtkonzept ist eines der aussichtsreichsten Marktlösungen in der professionellen Beleuchtung. Im Fokus steht der Mensch, dessen Lichtdefizite durch hochwertige Beleuchtungssysteme vermindert werden. Human Centric Lighting macht sich die spektrale Zusammensetzung des Kunstlichts zunutze und orientiert sich mit entsprechendem Beleuchtungsniveau am Verlauf des natürlichen Lichts. Ob Schulen, Büros oder Industriehallen: Human Centric Lighting passt die jeweilige Beleuchtung an die Bedürfnisse der Menschen exakt an. So wirkt das Licht auf den menschlichen Organismus tagsüber aktivierend und steigert die Motivation, abends entfaltet das Lichtkonzept seine entspannende Wirkung.

Human Centric Lighting – für mehr Motivation und erhöhte Leistungsfähigkeit in Büros

Bestimmte Wellenlängen des Lichts sind für wichtige physiologische Prozesse verantwortlich – wie die eben erwähnte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, aber auch den hormonell bedingten Wach-Schlaf-Rhythmus. Umgesetzt wird Human Centric Lighting mit Leuchten, die unterschiedliche Farbtemperaturen wiedergeben und jeweils getrennt voneinander regelbar sind.

Quelle: Standort Hamburg von Namics, CC-BY-SA 2.0

So sollte in Büros ein kaltweißes Licht mit einer hohen Beleuchtungsstärke am frühen Morgen überwiegen (zwischen 9 und 11 Uhr). Die Beleuchtung ist dabei großflächig von vorne und oben zu gestalten, sodass die Lichtstrahlen optimal das Auge der Büronutzer treffen. Nach dem Mittagessen (13 bis 14 Uhr) sorgt ein Energielicht mit einem höheren Blauanteil dafür, die Leistungsfähigkeit aus dem natürlichen Tief zu holen. Zu den restlichen Tageszeiten sollte in Büroräumen ein normal-gemäßigtes Niveau in der Farbtemperatur und Beleuchtungsstärke herrschen. Wir empfehlen Ihnen, diese Einstellungen automatisiert zu steuern, den Benutzern jedoch individuelle Anpassungen zu ermöglichen. Nur so kann eine optimale Wirkung auf den zirkadianen Rhythmus erreicht, die Schlafphasen in der darauffolgenden Nacht optimiert und die Motivation nachhaltig gesteigert werden.

Häufig ist bei diesen Beleuchtungssystemen eine umfangreiche Steuerung im Rahmen einer umfassenden Gebäudetechnik hinterlegt, die die Lichtfarbe und Beleuchtungsstärke dem individuellen Beleuchtungswunsch automatisch anpasst.

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Mangel an Steckdosen? So verlegen Sie Strom in Lofts

In vielen Wohnzimmern gibt es zu wenige Steckdosen und damit auch zu wenig Sicherheit. Denn statt neue Lösungen zu finden, den höheren Bedarf an Stromanschlüssen zu decken, werden in offenen Wohnbereichen immer mehr Steckdosenleisten eingesetzt. Heute erklären wir, wie Sie Neubauten und besonders Lofts mit ausreichend Steckdosen versorgen und welche wichtigen Details Sie beachten sollten.

Standards in der Ausstattung werden oft nicht eingehalten

In einer oft zitierten Studie des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) von 2015 erfüllen weniger als 20 Prozent der Haushalte in Mietwohnungen die Mindestanforderungen hinsichtlich der Steckdosenanzahl in Wohnzimmern. Die nach RAL-RG 678 festgelegte Mindestausstattung sieht bei einer Fläche von unter 20 m² vier, bei über 20 m² fünf Steckdosen vor. Weitere sechs Anschlüsse sind für Multimedia-Geräte vorbehalten. Auch der Trend zur Digitalisierung und der Einsatz von Smart-Home-Geräten sorgen zusätzlich für einen Mangel an Steckdosen in Wohnräumen. Erschwerend kommt hinzu, dass Wohnbereiche ohne Trennwände immer beliebter werden, sodass Bauträger besonders in Lofts, Flure, Küchen und Wohnbereiche zusammenlegen und als ein Zimmer ausweisen.

Verzichten Sie auf Behelfslösungen und gehen Sie die Elektroplanung weitsichtig an

Um den Mangel wettzumachen, greifen viele Mieter auf Mehrfachsteckdosen und Steckdosenleisten zurück. Hier lauern jedoch mögliche Gefahren: Besonders qualitativ minderwertige Modelle verzichten auf einen Schutzschalter und einer Anschlussleitung mit entsprechend großem Querschnitt. Wenn Sie jedoch auf Leisten setzen, sparen Sie nicht dabei, sondern wählen Sie hochwertige Steckdosenleisten.

Wir raten davon ab, mehrere Steckdosenleisten hintereinander zu schalten, da sich die elektrische Leistung der angeschlossenen Geräte summiert. Folge: ein sehr hoher Stromfluss, der die Belastungsgrenze dieser Behelfslösung übersteigt, was wiederum zu einer Überhitzung führen und einen Brand auslösen kann.

Planen Sie daher langfristig und statten Sie Wohnungen und Lofts mit genügend Steckdosen aus. Folgende Tipps helfen Ihnen dabei:

  • Die Richtlinie RAL-RG 678 sollte in die sogenannte Bauleistungsbeschreibung aufgenommen Ebenso sollten dort einzelne Wohnbereiche mit Linien getrennt werden. So können Ausstattungswerte und Mindestanforderungen separat für jeden Bereich festgelegt werden.
  • Installieren Sie Elektronikdosen mit zusätzlichem Anschlussraum und Elektroinstallationsrohren. Sie bieten Ihnen ausreichende Planungsflexibilität, ohne dass Sie später aufwendig weitere Leitungen inklusive Stemm- und Verputzarbeiten verlegen müssen. In unter Putz verlegte Leerrohre können Sie mithilfe eines Ziehdrahtes leicht Stromkabel einziehen. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch das Nervenkostüm.
  • Falls in offenen Wohnbereichen und Lofts Anschlussmöglichkeiten in Form von Trennwänden fehlen, bietet auch der Boden genug „Arbeitsfläche” für eine komfortable elektrische Ausstattung. Steckdosen und Anschlüsse können Sie ganz wunderbar in Fußbodenkanälen und Bodentanks unterbringen – ebenso ein Starkstromkabel für den Herdanschluss.

Achten Sie bei der Elektroplanung in Neubauten und Lofts nicht nur auf eine ausreichend hohe Anzahl an Steckdosen, sondern denken Sie auch an weitere Stromkreise, Fehlerstrom-Schutzschalter und einen ausreichenden Überspannungsschutz.

Beitragsbild: Dee’s Loft by AJ Photography: My Live Work Studio von PRODee Speed, CC-BY-ND 2.0

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Hauswirtschaftsraum einrichten – Alle Tipps und Ideen auf einen Blick

Ein Hauswirtschaftsraum sollte funktional sein und die täglichen Handgriffe rund um Wäsche, Putzmittel und Vorräte erleichtern. Beim Einrichten müssen Sie trotzdem nicht auf ein ansprechendes Design verzichten. Ob Material, Farbe oder Licht: Wir zeigen Ihnen die besten Einrichtungstipps rund um den Waschraum.

Funktionale Materialien mit anspruchsvollem Design

Bei der Materialwahl haben pflegeleichte Böden wie Kacheln, PVC und Linoleum Vorteile gegenüber empfindlichen Dielen, da diese das häufige Putzen weniger gut vertragen. Heute gibt es selbst Kunststoffböden in ansprechenden Designs und aus umweltfreundlicher Produktion. Bei der übrigen Einrichtung – beispielsweise bei den Regalen oder der Arbeitsplatte – können Sie kreativer werden: Besonders Holz kann in den feuchten Räumen zu einem positiven Raumklima beitragen.

Farbenfrohe Waschräume

Helle Farben sind die ideale Lösung für die oft kleinen Waschküchen. Sie lassen den Raum größer und gleichzeitig aufgeräumt wirken. Doch hell bedeutet nicht zwangsläufig Weiß: Cremetöne für die Wände oder Edelstahlfronten für die Waschmaschine sind hell und doch individueller als die Nicht-Farbe. Darüber hinaus können Sie mit unterschiedlichen Tönen funktionale Bereiche kennzeichnen, etwa für schmutzige oder saubere Wäsche. So geht die Arbeit im Waschraum deutlich einfacher von der Hand. Farbenfrohe Einrichtungsideen wie Blumensträuße, Vasen oder bunte Waschmittelbehälter werten den Raum mit markanten Details auf.

Einrichtungstipps für die perfekte Ordnung

custom laundry room cabinets von Christian Brothers, CC BY 2.0

Waschzimmer, Stauraum, Vorratsschrank: Bei der Fülle an Aufgaben ist eine optimale Ordnung im Hauswirtschaftsraum essentiell, um die täglichen Handgriffe zu erleichtern. Clevere Einbaulösungen schaffen Übersicht: Bügelbretter, die aus dem Schrank herausklappen, oder unter der Arbeitsplatte ausfahrbare Wäschekörbe sind schnell zur Hand und ebenso schnell wieder verstaut. Dekorative Behältnisse für Waschmittel oder Vorräte wirken als visuelle Highlights.

Die richtige Beleuchtung

flatpax-utility-slider von Scott Lewis, CC BY 2.0

Beim Einrichten des oftmals kleinen Waschraums spielt Helligkeit eine wichtige Rolle. Sorgen Sie mit Spots, Deckenlampen oder versenkten Leuchten für ausreichend Licht. Besitzen Sie Oberschränke, bieten sich LED-Leisten darunter an, um Licht auf die Arbeitsplatte zu werfen. Auch ein Bewegungsmelder kann sinnvoll sein und senkt die Stromkosten, wenn Sie in dem selten genutzten Waschraum das Licht vergessen auszumachen.Bedenken Sie bei der Beleuchtung auch die restliche Einrichtung: Kacheln, Weißflächen oder die Türen der Waschmaschine werfen die Lichtstrahlen zurück in den Raum. Berechnen Sie diese Reflektionsebenen beim Lichtkonzept für die Waschküche mit ein.

Wenn Sie auf der Suche nach visuellen Inspirationen sind, haben wir hier einige der schönsten Waschräume der Instagram-Community für Sie zusammengestellt. Neben vielen Einrichtungstipps im HK-i8-Blog finden Sie zahlreiche Tipps und Wissen zur Elektroinstallation in unserem Installations-Blog.

Beitragsbild: Laundry von Bill Wilson, CC BY 2.0

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Wir verbringen täglich rund acht Stunden am Arbeitsplatz. Daher sollten Sie das Einzelbüro so einrichten, dass Ihnen die Arbeit möglichst leicht fällt. Die Anordnung von Schreibtisch und Beleuchtung im Bezug zu den Wänden ist dabei einer der wichtigsten Faktoren.

Die richtige Wahl und Komposition der Büromöbel

Der Schreibtisch ist das Zentrum Ihres Büros. Um ungehindert auf den Bildschirm oder die Unterlagen zu schauen, stellen Sie ihn quer zum Fenster. Befindet sich das Fenster vor oder hinter dem Tisch, kann das Tageslicht Sie – direkt oder als Reflexion vom Bildschirm – blenden. Auch der Boden und die Tischplatten sollten eher matt sein. Das verhindert Spiegelungen und durch den besseren Kontrast zum Bildschirm ermüden die Augen langsamer. Die Decke hingegen darf hell und hoch sein: Forscher fanden heraus, dass Testpersonen in Räumen mit hohen, luftigen Decken kreative Aufgaben besser lösten als die Probanden in niedrigen Räumen.

Individuelle Einrichtung

Ein individueller Arbeitsplatz mit persönlichen Bildern oder Pflanzen wirkt einladend: Hier arbeitet es sich gerne. Dennoch sollten Sie die Balance halten und ausreichend Ordnung wahren. Besonders wenn Sie repräsentative Räume und Chefbüros einrichten, achten Sie auf ausreichend Stauraum. So zeigen Sie Kunden und Mitarbeitern, dass Sie effektiv arbeiten. Für kleine Büros gilt ebenfalls der Fokus auf die Ordnung – schlicht aus Platzgründen.

Das optimale Licht im Büro

Der vielleicht wichtigste Aspekt der Büroeinrichtung ist die Beleuchtung, die auch in der Arbeitsstättenverordnung geregelt ist. Darauf sollten Sie achten:

  • Leuchten Sie den Schreibtisch ausreichend hell aus. Die Beleuchtungsstärke im Büro sollte je nach Arbeit mindestens 500 Lux betragen, die Arbeitsfläche etwa 750 Lux. Für technische Zeichnungen oder andere Detailarbeiten dürfen es auch 1.000-2.000 Lux sein.
  • Vermeiden Sie Blendungen: Platzieren Sie Deckenleuchten links und rechts neben dem Arbeitsplatz, nicht davor oder dahinter.
  • Rasterlampen werfen ein für das Auge angenehm gestreutes Licht.
  • Bedenken Sie die Lichttemperatur des Leuchtmittels: Grünes und blaues Licht gilt als kalt und wirkt beruhigend, während warme Töne wie Rot oder Gelb anregend wirken. Im Zweifel ist neutrales Weiß die richtige Wahl.
  • In Werkstätten sollten alle elektrischen Mittel staubgeschützt nach IP 5 sein, arbeiten Sie im Büro mit Lacken und flüchtigen Lösungsmitteln, müssen die Leuchten explosionsgeschützt sein.

Beachten Sie diese Grundregeln, wenn Sie das Büro einrichten, und lassen Sie gleichzeitig ausreichend Raum für individuelle Anpassungen. Jeder Mensch empfindet Licht anders und sollte auch die Möglichkeit haben, die Beleuchtung im Büro an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Mehr Tipps für spannende Büroeinrichtungen finden Sie in unserem Blog. Bei Fragen zu Beleuchtungskonzepten oder Elektroinstallation hinterlassen Sie uns gerne eine Nachricht!