Human Centric Lighting

Wie Sie mit Human Centric Lighting das Wohlbefinden in Büros steigern

Immer häu­fi­ger ver­brin­gen wir unse­ren All­tag in geschlos­se­nen Räu­men fern­ab des natür­li­chen Lichts. Und das, obwohl uns jeder Licht­strahl nach­weis­lich gut tut und unser Wohl­be­fin­den stei­gert. Das Beleuch­tungs­kon­zept „Human Centric Ligh­t­ing” zielt dar­auf ab, den Tages­licht­ver­lauf abzu­bil­den, um dem Men­schen eine Art Aus­gleich zu geben. Heu­te zei­gen wir Ihnen, wie Human Centric Ligh­t­ing funk­tio­niert und wie Ihre Licht­pla­nung am Bei­spiel eines Büros aus­se­hen sollte.

Gesun­des Licht für mehr Lebensqualität

Licht prägt unser Leben und struk­tu­riert unse­ren Tages- und Nacht­rhyth­mus. Wir pro­fi­tie­ren davon in viel­fa­cher Wei­se. Es ver­bes­sert nicht nur unse­re Kon­zen­tra­ti­ons- und Leis­tungs­fä­hig­keit im spe­zi­el­len, son­dern ganz all­ge­mein unser Wohl­be­fin­den und unse­re Lebensqualität.

Human Centric Ligh­t­ing setzt genau dort an und unter­stützt unter Rück­sicht­nah­me auf den Takt des zir­ka­dia­nen Sys­tems unse­re inne­re Uhr. Die­ses Licht­kon­zept ist eines der aus­sichts­reichs­ten Markt­lö­sun­gen in der pro­fes­sio­nel­len Beleuch­tung. Im Fokus steht der Mensch, des­sen Licht­de­fi­zi­te durch hoch­wer­ti­ge Beleuch­tungs­sys­te­me ver­min­dert wer­den. Human Centric Ligh­t­ing macht sich die spek­tra­le Zusam­men­set­zung des Kunst­lichts zunut­ze und ori­en­tiert sich mit ent­spre­chen­dem Beleuch­tungs­ni­veau am Ver­lauf des natür­li­chen Lichts. Ob Schu­len, Büros oder Indus­trie­hal­len: Human Centric Ligh­t­ing passt die jewei­li­ge Beleuch­tung an die Bedürf­nis­se der Men­schen exakt an. So wirkt das Licht auf den mensch­li­chen Orga­nis­mus tags­über akti­vie­rend und stei­gert die Moti­va­ti­on, abends ent­fal­tet das Licht­kon­zept sei­ne ent­span­nen­de Wirkung.

Human Centric Ligh­t­ing – für mehr Moti­va­ti­on und erhöh­te Leis­tungs­fä­hig­keit in Büros

Bestimm­te Wel­len­län­gen des Lichts sind für wich­ti­ge phy­sio­lo­gi­sche Pro­zes­se ver­ant­wort­lich – wie die eben erwähn­te Kon­zen­tra­ti­ons- und Leis­tungs­fä­hig­keit, aber auch den hor­mo­nell beding­ten Wach-Schlaf-Rhyth­mus. Umge­setzt wird Human Centric Ligh­t­ing mit Leuch­ten, die unter­schied­li­che Farb­tem­pe­ra­tu­ren wie­der­ge­ben und jeweils getrennt von­ein­an­der regel­bar sind.

Quel­le: Stand­ort Ham­burg von Namics, CC-BY-SA 2.0

So soll­te in Büros ein kalt­wei­ßes Licht mit einer hohen Beleuch­tungs­stär­ke am frü­hen Mor­gen über­wie­gen (zwi­schen 9 und 11 Uhr). Die Beleuch­tung ist dabei groß­flä­chig von vor­ne und oben zu gestal­ten, sodass die Licht­strah­len opti­mal das Auge der Büro­nut­zer tref­fen. Nach dem Mit­tag­essen (13 bis 14 Uhr) sorgt ein Ener­gie­licht mit einem höhe­ren Blau­an­teil dafür, die Leis­tungs­fä­hig­keit aus dem natür­li­chen Tief zu holen. Zu den rest­li­chen Tages­zei­ten soll­te in Büro­räu­men ein nor­mal-gemä­ßig­tes Niveau in der Farb­tem­pe­ra­tur und Beleuch­tungs­stär­ke herr­schen. Wir emp­feh­len Ihnen, die­se Ein­stel­lun­gen auto­ma­ti­siert zu steu­ern, den Benut­zern jedoch indi­vi­du­el­le Anpas­sun­gen zu ermög­li­chen. Nur so kann eine opti­ma­le Wir­kung auf den zir­ka­dia­nen Rhyth­mus erreicht, die Schlaf­pha­sen in der dar­auf­fol­gen­den Nacht opti­miert und die Moti­va­ti­on nach­hal­tig gestei­gert werden.

Häu­fig ist bei die­sen Beleuch­tungs­sys­te­men eine umfang­rei­che Steue­rung im Rah­men einer umfas­sen­den Gebäu­de­tech­nik hin­ter­legt, die die Licht­far­be und Beleuch­tungs­stär­ke dem indi­vi­du­el­len Beleuch­tungs­wunsch auto­ma­tisch anpasst.