Grelles Licht bei Nacht: Warum ist das schlecht?

Das Stichwort heißt: Rhythmus. Wir sind darauf geeicht, am Tag wach zu sein und nachts zu schlafen. Gesteuert wird die innere Uhr von unseren Hormonen. Diese wiederum bildet das Gehirn in Abhängigkeit vom Licht. Tagsüber hat das Sonnenlicht einen hohen Blauanteil, gegen Abend dominiert rotes Licht.

Vor einigen Jahren erst haben Forscher Rezeptoren im Auge entdeckt, die ausschließlich auf das blaue Licht reagieren. Sie signalisieren dem Gehirn, Serotonin auszuschütten. Das Glückshormon ist ein Muntermacher, der nicht nur die Konzentration und Leistungsfähigkeit steigert, sondern darüber hinaus das Schlafhormon Melatonin unterdrückt. In den Abendstunden nimmt der Anteil des blauen Lichts ab – wir werden schläfrig und antriebslos.

Licht an – und plötzlich hellwach

Auch wenn künstliche Lichtquellen nicht den gleichen Effekt haben wie das Licht der Sonne, kann uns bereits der nächtliche Gang zur Toilette hellwach machen. Vor allem dann, wenn wir in Schlafzimmer, Flur und Bad das Licht einschalten. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Bereits 1998 hat ein Forscherteam vom “National Institute of Child Health and Human Development” in den USA gezeigt, dass auch künstliches Licht den Schlafrhythmus stört. Es hindert den Körper daran, ausreichend Melatonin zu produzieren und erschwert das Einschlafen.

Die einfache Lösung: Auf dem Weg ins Badezimmer kein Licht einschalten. Das erhöht jedoch die Unfallgefahr erheblich. Die sichere Alternative ist ein gedämmtes Licht, das die Orientierung erleichtert, gleichzeitig jedoch nicht den Schlafrhythmus stört.

 

Die Wirkung der Lichtfarbe

Ein Nachtlicht berücksichtigt die biologische Wirkung von Licht, da es wesentlich dunkler leuchtet als die herkömmliche Zimmerbeleuchtung. Nachts sind unsere Pupillen ohnehin stark geweitet und so empfindlich, dass auch schwaches Licht ausreicht, um Gegenstände im Raum zu erkennen. Dabei ist der Umfang groß: Helles Licht ist mehr als eine Billion Mal intensiver als das schwächste Licht, das wir sehen können. Daher empfinden wir eine herkömmliche Zimmerbeleuchtung als stark blendend, solange die Pupillen noch nicht entsprechend verengt sind.

Gleichzeitig nimmt nachts die Fähigkeit zum Farbsehen ab. Die Netzhaut hat zwei Arten von Lichtsinneszellen: Zapfen und Stäbchen. Die Zapfen sind auf Farben spezialisiert und funktionieren bei starkem Lichteinfall besonders gut. Die Stäbchen werden bei Nacht aktiv. Sie sind lichtempfindlich, erkennen aber keine unterschiedlichen Wellenlängen und damit auch keine Farben. Das Nachtlicht von Kopp hat eine Helligkeit von etwa 5,1 Lumen (lm). Im vergleich: eine alte 40-Watt-Glühlampe leuchtet mit einer Helligkeit von 390 lm. Die Lichtfarbe ist in der Regel weiß. Die nachtlichter sind aber auch in den Lichtfarben Rot, Grün oder Blau erhältlich.

Viele Varianten, eine Idee

Nachtlichter gibt es in verschiedenen Ausführungen. Neben batteriebetriebenen Modellen sind sie auch als Zwischenstecker erhältlich. Hier können Steckdose weiter genutzt werden. Die Nachtlichtfamilie von Kopp ist mit sparsamen LEDs ausgestattet und damit besonders sicher. LEDs geben kaum Wärme ab, sind unempfindlich gegenüber Erschütterungen und können nicht implodieren, da sie keinen Hohlkörper haben.

Je nach Variante sind Nachtlichter mit Dämmerungsschalter oder Bewegungssensor ausgestattet. Dadurch schaltet sich das Licht nur bei Unterschreitung einer Lichtschwelle oder nach einer erfassten Bewegung ein. Daneben haben die Orientierungslichter von Kopp einen manuellen Schalter. Er kann bei Bedarf auf Dauer-Ein, Dauer-Aus oder Automatik geschaltet werden.

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind in Zeiten des Klimawandels wichtiger als je zuvor. Auch die steigenden Strompreise liefern gute Argumente, im Haushalt Energie einzusparen. In den meisten Fällen bedeutet das kaum Komforteinbuße: Mit einfachen Mitteln können Sie unnötigen Stromverbrauch reduzieren oder vollständig abstellen. Diese Tipps helfen Ihnen beim effektiven Stromsparen.

Setzen Sie auf LED, Dimmer und Bewegungsmelder

Mit dem Umstieg auf LED-Lampen reduziert sich Ihr Energieverbrauch bereits erheblich. Sie sind rund 80% sparsamer als herkömmliche Glühlampen. Wenn Sie noch nachhaltiger leben wollen, installieren Sie Dimmer anstatt Lichtschalter. Diese gibt es mittlerweile auch für LED-Lampen und verbrauchen bei gedimmten Licht natürlich entsprechend weniger Strom. Achten Sie beim Kauf genau auf die Bezeichnung von Dimmer und Lampe. Beide müssen die gleiche Kennzeichnung aufweisen, um richtig funktionieren zu können. Hier finden Sie alle Informationen zu dimmbaren LEDs.

Bewegungsmelder können ebenfalls helfen, Energie einzusparen. Sie eignen sich besonders für Keller, Dachböden oder Durchgangsräume, in denen oft unnötig das Licht eingeschaltet bleibt, obwohl niemand mehr im Raum ist. Die Leuchtdauer sollten Sie entsprechend kurz einstellen, um überflüssige Stromkosten zu vermeiden.

Mit Steckdosenleisten Energie sparen

Der Standby-Betrieb vieler Elektrogeräte verbraucht mehr Strom, als manche denken. Durch das vollständige Abschalten dieser Geräte kann jeder Haushalt durchschnittlich 115 Euro im Jahr an Stromkosten sparen, wie die Deutsche Energie-Agentur errechnet hat. Die Anschaffung von Steckdosenleisten mit integriertem Schalter lohnt sich also bereits nach wenigen Wochen. Damit unterbrechen Sie die Stromzufuhr für alle angeschlossenen Geräte mit einem einzigen Schaltvorgang. Selbst Ladegräte für das Smartphone oder den Laptop, die auch dann Energie verbrauchen, wenn Sie nicht in Betrieb sind, trennen Sie so vom Netz.

Intelligent Kosten sparen im Smart Home

Ein Zuhause mit einem intelligent eingestellten Smart-Home senkt effektiv die jährlichen Energiekosten. Vernetzen Sie dazu die größten Stromverbraucher im Haushalt mit Funkschaltern und steuern Sie diese über das Smart Home Gateway. So können Sie mit einem Griff zum Smartphone Licht, Stereoanlage oder Fernseher vollständig vom Netz trennen. Auch Zeitschaltungen sind so möglich, die zum Beispiel Ihren WLAN-Router über Nacht ausschalten.

Viele dieser Haushalts-Tipps sind schnell und einfach umzusetzen. So können Sie eine Wohnung mit wenigen Handgriffen auf ein zeitgemäßes und nachhaltiges Beleuchtungskonzept umstellen. Ein solches Vorgehen kommt dem vorhandenen Budget, der Umwelt und Ihrem Gewissen zu Gute.

Die Einführung neuer Leuchtmittel wie LED und Energiesparlampen hat bei vielen Verbrauchern Fragen hinterlassen, die noch nicht ausreichend beantwortet wurden. Besonders im Hinblick auf die Dimmbarkeit von LEDs tappen viele Nutzer sprichwörtlich im Dunkeln. Die Antwort auf diese Frage ist allerdings gar nicht so kompliziert. Die wichtigsten Dinge rund um das Thema Dimmen erfahren Sie hier.

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Grundsätzliches zum Thema Dimmen

Das Dimmen von Lampen funktioniert auf zwei verschiedene Arten: Die Phasenanschnittsteuerung und die Phasenabschnittsteuerung.

Kurz erklärt geschieht dabei Folgendes: Beim Wechselstrom baut sich die Spannung kontinuierlich auf und ab. Im deutschen Stromnetz mit 50 Hz geht der Strom also genau 50 Mal durch den Nullpunkt in einer so genannten Sinuskurve. Ein Dimmer sorgt nun dafür, dass die Spannung nach jedem Durchgang durch den Nullpunkt verzögert ein- (Phasenanschnittssteuerung) bzw. früher abgeschaltet (Phasenabschnittsteuerung) wird.

Einfach ausgedrückt baut der Dimmer kurze Pausen in den Stromkreislauf ein. So sorgt er für eine geringere Verbrauchsspannung und weniger Beleuchtung. Wenn Sie einen Dimmer anschließen gilt also: Je stärker das Licht gedimmt wird, desto länger sind die Pausen.

Welchen Dimmer einbauen für LED-Lampen?

Auch LEDs können mittlerweile gedimmt werden. Allerdings nicht mit normalen Dimmern, sondern nur mit ausgewiesenen LED-Dimmern. Die Grund- und Maximallasten von LED-Lampen sind nämlich um ein Vielfaches geringer als von Glühlampen. Für diese schwachen Leistungen sind Glühlampen-Dimmer nicht ausgelegt. Mittlerweile werden jedoch LED-Dimmer angeboten, die selbst mit sparsamen 3 Watt LEDs umgehen können.

Ein weiterer Punkt beim Dimmen von LEDs: Während Halogenleuchten und Glühlampen mit Wechselstrom betrieben werden, benötigen LEDs Gleichstrom. Daher haben alle LED ein integriertes Vorschaltgerät installiert, das den Strom umwandelt. Ohne diese Vorschaltgeräte sind LED-Lampen nicht dimmbar. Nur bei gekennzeichneten LEDs dürfen Sie daher einen Dimmer installieren, ansonsten können Lampe oder Dimmer beschädigt werden.

Diese Kennzeichnung ist für LED-Dimmer wichtig

Die Hersteller von LED-Lampen haben deshalb ein Deklarationssystem entwickelt, mit dem Sie schnell die passenden Komponenten finden und den richtigen LED-Dimmer kaufen können. Diese „RLC“ Deklaration finden Sie auf den Verpackungen aller Trafos, Leuchtmittel und Dimmer, sodass sich keinerlei Verwechslungsgefahr ergibt.

Für LED-Lampen wird üblicherweise ein Phasenabschnittsdimmer mit C-Deklaration verwendet. (In der Regel vermerken  die Leuchtmittelhersteller auf den Verpackungen oder auf deren Webseiten, mit welchem Dimmer die jeweilige LED-Lampe dimmbar ist.) Ab Juli 2015 sind mit dem Kopp-Phasenabschnittsdimmer auch LED mit Grundlasten von lediglich 3 Watt dimmbar – sofern Sie eine dimmbare LED haben. Das „dimmable“ Logo weist dimmbare LEDs explizit aus, Verwechslung unmöglich.
Welche Dimmerarten gibt es?

Natürlich sind die technischen Voraussetzungen nicht alles, worauf es beim Dimmer installieren ankommt. Denn natürlich muss der Dimmer – wie jeder andere Lichtschalter auch – zu Ihrer Einrichtung passen. Tastdimmer, Dreh-Aus-Dimmer und Wippen-Wechseldimmer sind Teil der vielseitigen Schalterprogramme von Kopp. Sie sind für alle Halogen und Glühlampen sowie für die meisten dimmbaren 230-V-LEDs einsetzbar. Welcher davon am besten in Ihre vier Wände passt, das steht allerdings auf keiner Deklaration und bleibt ganz Ihrem Geschmack überlassen.

Holen Sie sich also, bevor Sie einen Dimmer anschließen oder kaufen wollen, immer die notwendigen Informationen ein. Dasselbe gilt für Trafos und Leuchtmittel. Im Zweifel wenden Sie sich an Ihren kompetenten Fachmann vor Ort oder direkt an uns.