Der erhöhte Platzbedarf führte im Jahr 1934 zur Verlagerung des Betriebes nach Sonneberg (Thüringen). In diese Zeit fällt auch die erstmalige Beschäftigung mit Kunststoffteilen, die dank ihrer hervorragenden Isoliereigenschaften schon sehr bald in zunehmendem Ausmaß von Kopp gefertigt und eingesetzt wurden. Vor dem Krieg exportierte das Unternehmen bis 85 Prozent seiner Produktion vor allem nach Übersee.
Während des Krieges gelang es trotz erschwerter Bedingungen die Stellung zu halten und auszubauen, bis zu 500 Beschäftigte in
dieser Zeit zeugen davon. Mit dem Kriegsende und der entschädigungslosen Enteignung in der damaligen sowjetischen Besatzungszone, schien das Schicksal des Unternehmens besiegelt. Unternehmerische Aktivität führte dann jedoch zum Neuaufbau in Kleinblankenbach im Kahlgrund.
