Installieren mit System Wie modulare Konzepte die Elektroinstallation revolutionieren

SCHNELLER. SICHERER. INTELLIGENTER.

Seri­el­les und modu­la­res Bau­en ver­än­dert die Elek­tro­in­stal­la­ti­on grund­le­gend. Vor­ge­fer­tig­te, steck­ba­re und funk­ver­netz­te Lösun­gen ver­kür­zen Mon­ta­ge­zei­ten, erhö­hen die Qua­li­tät und schaf­fen bereits ab Werk die Basis für ein intel­li­gen­tes Gebäude.

Bau­en im Wan­del: Vor­fer­ti­gung statt Baustellenroutine

Stei­gen­de Bau­kos­ten, knap­pe Fach­kräf­te und hohe Anfor­de­run­gen an Ter­mi­ne und Aus­füh­rungs­qua­li­tät ver­lan­gen nach neu­en Kon­zep­ten. Beim seri­el­len und modu­la­ren Bau­en wer­den Gebäu­de­tei­le unter kon­trol­lier­ten Bedin­gun­gen vor­ge­fer­tigt. Auch die elek­tri­sche Infra­struk­tur lässt sich weit­ge­hend in die­sen Pro­zess inte­grie­ren. Auf der Bau­stel­le redu­ziert sich der Auf­wand auf klar defi­nier­te Anschluss‑, Ver­bin­dungs- und Prüfschritte.

Für Pro­jekt­ent­wick­ler und aus­füh­ren­de Betrie­be ent­ste­hen dadurch ver­läss­li­che­re Abläu­fe. Wie­der­keh­ren­de Arbeits­schrit­te kön­nen stan­dar­di­siert wer­den, die Ver­drah­tungs­qua­li­tät bleibt repro­du­zier­bar und Schnitt­stel­len sind früh­zei­tig plan­bar. Die Kopp-Sys­tem­idee ver­bin­det dabei drei Ebe­nen: vor­ver­drah­te­te Betriebs­mit­tel, steck­ba­re Lei­tungs­we­ge und eine fle­xi­ble Funkvernetzung.

Vor­ver­drah­te­te Steck­do­sen: ratio­nell und reproduzierbar

Ein kon­kre­ter Ansatz sind werk­sei­tig vor­ver­drah­te­te und mecha­nisch fest ver­bun­de­ne Schutz­kon­takt-Steck­do­sen. Die anschluss­fer­ti­gen Kom­bi­na­tio­nen pas­sen in Unter­putz- und Hohl­wand-Mehr­fach­ge­rä­te­do­sen und ste­hen für Anwen­dun­gen von ein- bis drei­fach zur Ver­fü­gung. Auf­wen­di­ge Brü­ckun­gen der ein­zel­nen Ein­sät­ze ent­fal­len. Das ver­ein­facht den Ein­bau und redu­ziert wie­der­keh­ren­de Verdrahtungsarbeiten.

Steck­ba­re Instal­la­ti­on als Schlüsseltechnologie

Für einen höhe­ren Vor­fer­ti­gungs­grad kön­nen Steck­do­sen, Gerä­te­do­sen, Ver­tei­ler­blö­cke und Anschluss­lei­tun­gen bereits im Werk als anschluss­fer­ti­ge und steck­ba­re Ein­hei­ten vor­be­rei­tet wer­den. Instal­la­ti­ons­steck­ver­bin­der nach EN IEC 61535 ver­fü­gen über eine mecha­ni­sche Kodie­rung und Ver­rie­ge­lung und sind für dau­er­haf­te Ver­bin­dun­gen in fes­ten elek­tri­schen Instal­la­tio­nen aus­ge­legt. Die Anfor­de­run­gen der DIN VDE 0100–520 an Aus­wahl und Errich­tung der Kabel- und Lei­tungs­an­la­ge sind dabei kon­se­quent umzusetzen.

Aus ein­zel­nen Kom­po­nen­ten ent­steht so ein klar struk­tu­rier­tes Instal­la­ti­ons­sys­tem mit defi­nier­ten Schnitt­stel­len. Wie­der­keh­ren­de Arbeits­schrit­te kön­nen von der Bau­stel­le in eine kon­trol­lier­te Fer­ti­gungs­um­ge­bung ver­la­gert wer­den. Das redu­ziert den Ver­drah­tungs- und Mon­ta­ge­auf­wand vor Ort, ver­kürzt Instal­la­ti­ons­zei­ten und ver­rin­gert das Risi­ko von Anschluss- und Zuord­nungs­feh­lern. Beson­ders bei wie­der­keh­ren­den Grund­ris­sen, seri­el­len Woh­nungs­bau­pro­jek­ten, Hotels, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen sowie Büro- und Zweck­bau­ten kann die steck­ba­re Instal­la­ti­on ihre Vor­tei­le aus­spie­len. Auf Grund­la­ge einer digi­ta­len Pla­nung las­sen sich Stück­lis­ten und vor­kon­fek­tio­nier­te Kabel­sät­ze erstel­len. In der Modul­fer­ti­gung wer­den die Kom­po­nen­ten vor­be­rei­tet und instal­liert. Auf der Bau­stel­le wer­den die ein­zel­nen Modu­le mit­ein­an­der ver­bun­den, bevor die abschlie­ßen­de Prü­fung und Frei­ga­be durch eine Elek­tro­fach­kraft erfolgt. Damit unter­stützt die steck­ba­re Instal­la­ti­on eine schnel­le­re, siche­re­re und bes­ser plan­ba­re Pro­jekt­ab­wick­lung. Sie wird zur Schlüs­sel­tech­no­lo­gie für die indus­tri­el­le Vor­fer­ti­gung und schafft zugleich die Grund­la­ge für modu­la­re, fle­xi­ble und zukunfts­fä­hi­ge Gebäudekonzepte.

Hybrid-Kon­zep­te: Kabel, wo sie nötig sind und Gebäu­de­funk, wo er Vor­tei­le schafft

Die Tech­ni­ken müs­sen nicht gegen­ein­an­der aus­ge­spielt wer­den. Kopp kom­bi­niert die zuver­läs­si­ge Ener­gie­ver­sor­gung über Kabel, mit Blue­tooth-Mesh-Gebäu­de­funk für Steue­rung und Ver­net­zung. Beson­ders in der mitt­le­ren Instal­la­ti­ons­ebe­ne kann zusätz­li­che Lei­tungs­füh­rung zum Schal­ter ent­fal­len. Schalt­stel­len las­sen sich dadurch frei­er im Raum posi­tio­nie­ren und bei geän­der­ter Nut­zung leich­ter anpassen.

Ener­gie­aut­ar­ke Blue­tooth Funk­schal­ter kom­men ohne Bat­te­rie und ohne sepa­ra­te Lei­tung zum Schal­ter aus. Die für das Funk­si­gnal erfor­der­li­che Ener­gie ent­steht durch die Betä­ti­gung des Schal­ters. Das redu­ziert Mate­ri­al­ein­satz sowie spä­te­re War­tungs­auf­wän­de für Bat­te­rie­wech­sel. Gera­de im modu­la­ren Bau­en unter­stützt die­se Lösung fle­xi­ble Raum­kon­zep­te, eine schnel­le Instal­la­ti­on und einen res­sour­cen­scho­nen­den Betrieb

DAS HYBRID-PRINZIP AUF EINEN BLICK

  • Steck­ba­re, vor­ge­fer­tig­te Infra­struk­tur für wie­der­keh­ren­de Installationsaufgaben
  • Blue­tooth-Gebäu­de­funk für fle­xi­ble Schalt- und Steuerfunktionen
  • Bat­te­rie­lo­se Schal­ter ohne zusätz­li­che Lei­tung zur Bedienstelle
  • Smart-Home-Rea­dy als kon­se­quen­te Erweiterungsstufe

Vom modu­la­ren Gebäu­de zum intel­li­gen­ten Smart Building

Die Ver­bin­dung von modu­la­rer, steck­ba­rer Instal­la­ti­on und moder­ner Funk­tech­no­lo­gie schafft die Grund­la­ge für ein fle­xi­bel ver­netz­tes Gebäu­de. Wäh­rend vor­ver­drah­te­te Kom­po­nen­ten und defi­nier­te Steck­ver­bin­dun­gen eine schnel­le und plan­ba­re Instal­la­ti­on ermög­li­chen, erwei­tert Kopp das Sys­tem um intel­li­gen­te Steue­rungs- und Automatisierungsfunktionen.

Über ein Blue­tooth-Mesh-Netz­werk las­sen sich kom­pa­ti­ble Kom­po­nen­ten mit­ein­an­der ver­net­zen und über die her­stel­ler­un­ab­hän­gi­ge Mesh­le App zen­tral bedie­nen. Beleuch­tung, Schalt­funk­tio­nen, indi­vi­du­el­le Sze­nen und zeit­ge­steu­er­te Abläu­fe kön­nen kom­for­ta­bel ein­ge­rich­tet und bei ver­än­der­ten Anfor­de­run­gen ange­passt wer­den. Über die ver­füg­ba­ren Skills für Ama­zon Ale­xa und Goog­le Home ist zudem eine Ein­bin­dung in bestehen­de Smart-Home-Umge­bun­gen mög­lich. Die funk­ver­netz­te Aus­bau­stu­fe bie­tet ins­be­son­de­re im modu­la­ren Bau­en zusätz­li­che Fle­xi­bi­li­tät. Ener­gie­aut­ar­ke Schal­ter benö­ti­gen weder eine sepa­ra­te Steu­er­lei­tung noch eine Bat­te­rie und kön­nen dadurch frei im Raum posi­tio­niert wer­den. Bei einer spä­te­ren Ände­rung der Raum­nut­zung las­sen sich Bedien­stel­len mit deut­lich gerin­ge­rem bau­li­chem Auf­wand neu anord­nen oder ergän­zen. Die Kom­bi­na­ti­on aus Kabel und Funk redu­ziert somit den Ver­ka­be­lungs­auf­wand und eröff­net zugleich neue Mög­lich­kei­ten für anpas­sungs­fä­hi­ge Gebäu­de­kon­zep­te. Auch zukünf­ti­ge Anwen­dun­gen las­sen sich bereits bei Pla­nung und Vor­fer­ti­gung berück­sich­ti­gen. Die Elek­tro­in­stal­la­ti­on ent­wi­ckelt sich von einer rein tech­ni­schen Infra­struk­tur zu einer erwei­ter­ba­ren Platt­form für Kom­fort, Ener­gie­ef­fi­zi­enz und Gebäu­de­ver­net­zung. Vor­ver­drah­te­te Steck­do­sen­kom­bi­na­tio­nen, steck­ba­re Anschlüs­se und funk­ver­netz­te Hybrid-Lösun­gen grei­fen dabei zu einem durch­gän­gi­gen Gesamt­sys­tem inein­an­der. Wie­der­keh­ren­de Instal­la­ti­ons­schrit­te kön­nen in die indus­tri­el­le Vor­fer­ti­gung ver­la­gert, Abläu­fe auf der Bau­stel­le ver­kürzt und eine repro­du­zier­ba­re Aus­füh­rungs­qua­li­tät unter­stützt wer­den. Gleich­zei­tig bleibt das Gebäu­de fle­xi­bel für spä­te­re Nut­zungs­än­de­run­gen und tech­ni­sche Erweiterungen.

Kopp Blue Con­trol ver­bin­det die Vor­tei­le modu­la­rer Vor­fer­ti­gung und intel­li­gen­ter Gebäu­de­ver­net­zung. So ent­steht eine Elek­tro­in­stal­la­ti­on, die effi­zi­ent geplant, schnell umge­setzt und ent­spre­chend zukünf­ti­gen Anfor­de­run­gen erwei­tert wer­den kann.