RCD ist eine Abkür­zung für den eng­li­schen Begriff “Resi­du­al Cur­rent Device”. In Deutsch­land wer­den RCDs als Feh­­ler­­strom-Schutz-Schal­­ter oder FI-Schutz-Schal­­ter bezeich­net. Ein RCD ist ein Schal­ter, der den Strom­kreis elek­tro­ma­gne­tisch auf­tren­nen kann. Dies ist ggf. not­wen­dig, wenn z.B. durch einen Iso­la­ti­ons­feh­ler ein Feh­ler­strom über eine Per­son abflie­ßen wür­de. Der Feh­ler­strom wird über eine Ver­gleichs­mes­sung des Hin- und Rück­stroms des elek­tri­schen Ver­brau­chers ermit­telt. Ent­spricht der Rück­strom nicht dem Hin­strom, dann löst der FI-Schutz-Schal­­ter aus. Die Aus­lö­sung erfolgt so schnell, dass der Benut­zer sofort geschützt ist. Für Per­so­nen­schutz dür­fen nur RCDs mit einem Bemes­sungs­feh­ler­strom 30 mA ver­wen­det werden.