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Für viele Unternehmen heißt es momentan: mobiles Arbeiten. Doch was bedeutet das für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kopp? Das haben wir drei Koppianer aus verschiedenen Abteilungen gefragt. Sie erzählen euch, wie sie mit der aktuellen Situation zurechtkommen.

Manfred, du bist im Einkauf tätig und kannst vieles von zuhause aus erledigen. Wie erlebst du das mobile Arbeiten? Vermisst du den persönlichen Kontakt zu deinen Kolleginnen und Kollegen?

Manfred: „Seit März 2020 arbeite ich mobil und finde das nicht so schlimm. Klar fehlt einem der persönliche Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen, aber über Videochat, Mail oder Telefon kann man die täglichen Herausforderungen mindestens genauso gut angehen. Persönlich kann ich sagen, dass ich sehr froh bin, dass wir noch rechtzeitig vor der Pandemie unser Büro auf „papierlos“ umgestellt hatten. Das erleichtert die mobile Arbeit enorm, spart der Firma Geld und hat obendrein einen positiven Effekt auf unsere Umwelt.“

Das hört sich klasse an! Von zuhause aus zu arbeiten und dabei noch etwas Gutes für die Umwelt tun. Katharina und Erika, was könnt ihr dazu sagen? Gibt es für euch Unterschiede zur Arbeit vor Ort?

Katharina: „Ich arbeite im Vertriebsinnendienst und für mich macht das mobile Arbeiten und die Arbeit im Büro keinen großen Unterschied. Aktuell bin ich 1x die Woche in der Firma, worüber ich sehr froh bin.“

Erika: „Als Produktmanagerin bin ich die Schnittstelle zwischen Einkauf, Technik und Vertrieb. Ich arbeite lieber in der Firma, da ich vor Ort gewisse Sachen durch den persönlichen Kontakt zu den Abteilungen schneller klären kann. Dennoch habe ich kein Problem mobil zu arbeiten: Digital funktioniert die Organisation auch hervorragend.“

 

Durch die Flexibilität, die Anpassungsfähigkeit und den Zusammenhalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt selbst diese schwierige Situation kein Problem dar. In diesem Sinne wünschen wir euch und allen Koppianern weiterhin viel Kraft und Gesundheit!

Hallo Tim,

du hast als Auszubildender bei Kopp angefangen und mittlerweile bist du selbst Bereichsleiter bei Kopp. Erzähl uns doch etwas mehr!
Seit wann bist du schon bei Kopp und was hast du vorher gemacht?

Ich bin seit September 2009 bei Kopp. Zu diesem Zeitpunkt habe ich meine Ausbildung bei Kopp zur Fachkraft für Lagerlogistik angefangen. Nun arbeite ich schon seit mehr als 10 Jahren hier. Zuvor habe ich meinen Schulabschluss gemacht.

Wie bist du auf Kopp als Arbeitgeber gestoßen?

Schon während meiner Schulzeit informierte ich mich über eine Ausbildungsstellen. In der Schule wurde unter anderem der Name Kopp erwähnt. Ich informierte mich genauer und schickte Kopp eine Bewerbung auf die Ausbildungsstelle zur Fachkraft für Lagerlogistik. Nach einem erfolgreichen Einstellungstest wurde ich Teil der Kopp-Familie.

Was hat dir an der Ausbildung bei Kopp besonders gut gefallen?

Mir hat besonders gut gefallen, dass ich einen Einblick in jede Abteilung bekommen habe. Dabei wurde vor allem darauf geachtet, dass ich auch selbst Aufgaben lösen kann und auch soll. Mit der Zeit wuchsen die Aufgaben und die Verantwortung, was ich als sehr positiv empfand, da ich nicht direkt ins kalte Wasser geschmissen wurde.

Du wurdest selbst vom Auszubildenden zum Ausbilder. Wie war dein Weg dahin?

Nachdem ich meine Ausbildung abgeschlossen hatte und knapp drei Jahre bei Kopp gearbeitet hatte, habe ich mich dazu entschieden den Meister zu machen. Kopp hat mein Vorhaben sehr begrüßt und mich dabei unterstützt. Meine Weiterbildung zum Logistikmeister ging zwei Jahre und ich erhielt mit Abschluss des Meisters auch meinen Ausbilderschein.

Wie sieht dein Alltag bei Kopp aus?

Als Bereichsleiter habe ich 12 Mitarbeiter, für die ich zuständig bin. Ich überwache und unterstütze die Bedarfsbearbeitung der Lieferantenbeistellung, bin zudem auch für die Retourenstelle zuständig. Auch die Auszubildenden werden von mir mit Rat und Tat unterstützt. Wenn möglich packe ich auch selbst mit an und helfe dort, wo Hilfe benötigt wird.

Was ist dir in deinem Arbeitsalltag besonders wichtig?

Das Arbeiten im Team ist mir sehr wichtig und wird hier gelebt. Jeder hilft jedem und bei Fragen stößt man bei mir immer auf ein offenes Ohr. Vorschläge und Ideen aus dem Team werden von mir gerne angehört und nicht nur stumpf abgeschlagen.

Wie siehst du die Zukunft deiner Arbeit bei Kopp? Was wird sich verändern?

Ich denke das wichtigste ist: Flexibel bleiben! Sich an neue Aufgaben anpassen und sich immer wieder weiterbilden. Wie auch schon zuvor gesagt, man wächst mit seinen Aufgaben. Daher bin ich für Neues immer offen.

Abschließend möchte ich, dass du folgenden Satz beendest: Bei Kopp arbeiten bedeutet für mich..?

An den Herausforderungen zu wachsen. Das Motto zieht sich von der Ausbildung bis in mein Berufsleben bei Kopp.

Würdest du den Schülern, die nach einer Ausbildung suchen, die Ausbildung bei Kopp empfehlen?

Auf jeden Fall! Bei Kopp lernt man einiges dazu und hat einen guten Arbeitgeber/Ausbilder an der Seite. Neben der Ausbildung zur Fachkraft für Logistik sind auch Ausbildungen zum Industriemechaniker, Fachinformatiker, Werkzeugmechaniker und Industriekaufleute bei Kopp möglich. Da findet jeder etwas, das ihn interessiert.

Interessierst du dich für eine Ausbildung bei Kopp? Dann bewirb dich noch heute unter https://www.kopp.eu/karriere/ausbildung/ und werde Teil des Teams!

Hallo Thomas,

seit wann bist du schon bei Kopp und was hast du vorher gemacht?

Ich bin inzwischen seit 1996 bei Kopp und habe eine Ausbildung zum Industriekaufmann begonnen. Davor habe ich meinen Schulabschluss gemacht.

Wie bist du (damals) auf Kopp als Arbeitgeber gestoßen?

Ich habe auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz eine Stellenanzeige in der Zeitung gelesen. Die hat mich angesprochen und ich habe mich beworben. Nach dem Einstellungstest ging dann alles ganz schnell. Ich selbst kannte Kopp zum damaligen Zeitpunkt noch nicht wirklich. Internetrecherchen gab es damals auch noch nicht und habe mich daher im Bekanntenkreis etwas informiert.

Was waren deine Gründe weshalb du dich für Kopp als Arbeitgeber entschieden hast?

Kopp war damals schon ein großer Arbeitgeber mit dem Ruf einer sehr guten Ausbildung. Viele Bekannte haben sehr positiv über Kopp berichtet. Nach dem Vertragsangebot inkl. Betriebsrundgang habe ich auch nicht zwei Mal überlegen müssen, sondern habe mich gleich für Kopp entschieden.

Wie empfindest du bei Kopp die Zusammenarbeit mit deinen Kollegen?

Die Zusammenarbeit mit den Kollegen war schon immer sehr gut. Wenn man offen an die Sache ran geht bekommt man viel Unterstützung. Wenn es hart auf hart geht, stehen die Mitarbeiter zusammen und versuchen die Probleme zu lösen, was zum Glück auch in fast allen Fällen gelingt.
Der Vorteil ist, dass viele Mitarbeiter schon lange bei Kopp sind und viel Erfahrung haben und diese gezielt einbringen und damit versuchen das beste Ergebnis zu erzielen.

Was macht dir an deiner Arbeit besonders viel Spaß?

Das sind mehrere Punkte.
Erstens die Abwechslung. In meinem Bereich hat man wenig Routineaufgaben, sondern immer wieder neue Projekte und Herausforderungen.
Zweitens die Kombination aus Kundenkontakt und internem Kontakt mit verschiedenen Bereichen wie Entwicklung, Einkauf, Marketing und Produktmanagement oder Produktion. In unserem Bereich hat man vielen Schnittstellen und sammelt Erfahrungen aus den verschiedenen Bereichen.
Drittens die Zusammenarbeit mit den Kollegen – ich denke das ist der wichtigste Punkt.

Wie sehen typische Projekte im Bereich Industrie aus?

Wir verkaufen nur sehr selten Standardartikel die am Lager liegen. In vielen Fällen haben unserer Kunden aus dem Industriebereich spezielle Anforderungen.
Manchmal können vorhandene Produkte gemäß den Kundenanforderungen leicht angepasst werden. In anderen Fällen erhalten wir eine Kundenspezifikation und entwickeln dann von Grund auf ein neues Produkt, was dann auch nur der entsprechende Kunde erhält. Oft ist dann nicht ersichtlich, dass wir der Hersteller sind, weil die Produkte als Marke unseres Kunden ausgeliefert werden.

 

Warum hat man sich in drei Vetriebsbereiche aufgeteilt und worin unterscheiden sich die einzelnen Bereiche voneinander?

Größter Unterschied ist wie zuvor beschrieben die Individualität. Die Vertriebsbereiche DIY und Professional verkaufen in erster Linie Standarartikel aus dem Katalog. Das bedeutet der gleiche Artikel wird an verschiedene Kunden geliefert.
Im Industriebereich verkaufen wir viele Produkte nur an einen Kunden.

Im Industriebereich kennen wir in den meisten Fällen auch den Endverwender, während in den beiden anderen Bereichen die Produkte über die jeweilige Handelsstufe vermarktet werden und der Endverwender damit meistens unbekannt ist.
Damit können wir unsere Lösungen optimal auf die Anforderungen der Endverwender anpassen.

 

Worin siehst du das größte Wachstumspotential in deinem Verantwortungsbereich?

Wir sehen das Wachstumspotential aktuell in drei Segmenten, in den wir uns auch schon erfolgreich bewegen:

  • Stromverteilung im Bereich von Netzwerk-/Data Centern
  • Elektrifizierung von Möbeln und Küchen
  • Smart Home Lösungen als OEM-Hersteller

In allen Bereichen haben wir bereits Produkte und Lösungen etabliert und bauen diese weiter aus. Hierbei handelt es sich jeweils auch um Wachstumsmärkte, die wir versuchen noch besser zu erschließen.

 

Die Industrie ist ein sehr großer Markt. Wo siehst du für Kopp Möglichkeiten aber auch Herausforderungen im Bereich Industrie?

Die Möglichkeiten sind grundsätzlich immens, da wir sehr breit aufgestellt sind. Man muss aber die richtigen Entscheider ausfindig machen und überzeugen.
Eine weitere Herausforderung ist fokussiert zu bleiben und die Kundenprojekte erfolgreich abzuschließen.

Eine der größten Herausforderung sind die Kapazitäten. Dadurch, dass wir bei vielen Projekten neue Entwicklungen realisieren müssen, spielen die Ressourcen in den verschiedenen Bereichen eine wichtige Rolle. Hier liegt aber auch der Nachteil zu den anderen Vertriebsbereichen. Wenn ein Standardprodukt entwickelt ist, kann man es über verschiedene Kanäle vermarkten und den Hebel des Handels nutzen. Das ist in unserem Fall selten möglich.

Beende folgenden Satz: Das Arbeiten bei Kopp bedeutet für mich…?

… jeden Tag wieder interessante Erfahrungen zu machen.