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Sobald der PRCD-S Netzstecker in eine Steckdose eingesteckt und der PRCD-S mit Spannung versorgt wird, wird die Verdrahtung der Steckdose vom PRCD-S selbstständig auf Fehlerfreiheit und auf das Vorhandensein des Schutzleiters überprüft.

Überprüft wird hierbei:

  •  Ob die Phase L, der Neutralleiter N und der Schutzleiter PE
  •  vorhanden,
  •  richtig angeschlossen,
  •  nicht vertauscht sind.

Diese Überprüfung geschieht bereits bevor die I-ON Taste des PRCD-S manuell betätigt wird.

Die PRCD-S Kontakte sind hierbei noch geöffnet und angeschlossene Verbraucher noch nicht mit Spannung versorgt.

Damit der PRCD-S die Überprüfung „Netzspannung auf Schutzleiter“ beim Einschaltvorgang (d.h. vor dem Schließen der Schaltkontakte L, N, PE) einwandfrei durchführen kann, ist ein genau definierter Bedienvorgang einzuhalten.

Die I-ON Taste des PRCD-S ist elektrisch leitend ausgeführt. Dies ist technisch bedingt notwendig, damit der PRCD-S beim Einschaltvorgang einen physikalischen Bezugspunkt findet und seine Testroutinen ordnungsgemäß durchführt.

Die I-ON Taste des PRCD-S ist mit bloßer Hand zu betätigen

  • keine Handschuhe oder sonstige isolierende Gegenstände verwenden
  • stehen auf isolierter Fläche oder das Tragen von Gummischuhen, etc… beeinflussen die Funktionsweise des PRCD-S nicht und führt zur korrekten Fehlerauswertung, bzw. korrekten Fehlererkennung.

Sobald der PRCD-S mittels der I-ON Taste mit bloßer Handbetätigung eingeschaltet wird, überprüft die PRCD-S Elektronik ob der Schutzleiter frei von Netzspannung ist.
Die Überprüfung ob der Schutzleiter PE vorhanden ist oder nicht, wurde bereits automatisch vom PRCD-S durchgeführt (siehe Beschreibung oben), sobald der PRCD-S mit Netzspannung versorgt wurde.

Sollte der PRCD-S bis dahin einen Fehler in der Steckdosenverdrahtung festgestellt haben, wird sich der PRCD-S trotz Betätigung der I-ON Taste nicht einschalten lassen und somit den maximal möglichen Personenschutz gewährleisten, nämlich keinen Betrieb zulassen.

Im Falle der erkannten Fehlerfreiheit der verwendeten Steckdose wird der PRCD-S allpolig (Phase L, Neutralleiter N, Schutzleiter PE) einschalten.

Während des Betriebes wird die Steckdose permanent auf folgende Fehlermöglichkeiten überwacht

  • Der PRCD-S schaltet während des Betriebes sofort allpolig ab, wenn
    • eine Schutzleiterunterbrechung auftritt
    •  ein Verdrahtungsfehler im Stromkreis auftritt
    •  ein Differenzfehlerstrom gemessen wird

Im Fall einer Beaufschlagung durch Fremdspannung während des Betriebes (z.B. durch das Anbohren einer fremden Leitung) wird die Schutzleiterfunktion jedoch aufrechterhalten.

D.h. die Relais-Kontakte der Schutzleiterverbindung PE bleiben weiterhin geschlossen, ebenso die Relais-Kontakte der Phase L und des Neutralleiters N.

Dies ist notwendig damit sichergestellt wird, dass der Kurzschlussstrom über den geschlossenen Schutzleiterkontakt des PRCD-S zur Erde fließen und das vorgeschaltete Sicherungsorgan sicher abschalten kann.

Die integrierte Unterspannungsauslösung sorgt dafür, dass der PRCD-S bei Spannungsunterbrechung dauerhaft abschaltet und dieser aus Sicherheitsgründen erst wieder bewusst manuell eingeschaltet werden muss.

Die integrierte Differenzfehlerstromerkennung ist vor jedem Arbeitsbeginn auf Funktion zu überprüfen.
Hierzu ist der PRCD-S über die I-ON Taste einzuschalten und mittels der O-Test Taste wieder auszuschalten. (Hinweis zur ordnungsgemäßen Handhabung s.u.)
Mittels dieser Prozedur wird der interne Summenstromwandler für die Erkennung des Differenzfehlerstroms geprüft.
Im Falle, dass bei diesem Testablauf der PRCD-S nicht abschaltet, darf dieses Gerät nicht weiter verwendet werden und muss einer technischen Prüfung unterzogen werden.

Der PRCD-S verfügt über folgende Funktionen:

  •  Allpolig schaltend (L, N, PE)
  •  Fehlerstromschutzschalter (DI)
  •  Schutzleitererkennung (Prüfung vor dem Betrieb)
  •  Schutzleiterüberwachung (Prüfung während des Betriebes)
  •  Unterspannungsauslösung
  •  Erkennen von Netzspannung auf dem Schutzleiter beim Einschalten
  •  Aufrechterhalten der Schutzleiterfunktion bei Fremdspannung auf dem Schutzleiter während des Betriebes

Nicht bestimmungsgemäßes Einschalten des PRCD-S:
Beim Einschalten des PRCD-S mit Handschuhen wird ev. vorhandene Fremdspannung auf dem Schutzleiter nicht zuverlässig erkannt.

Hier finden Sie die verschiedenen Produkte

Das Treppenhaus gehört zu den Durchgangsräumen, die bei der Einrichtung häufig zweitrangig behandelt werden. Dabei bietet es viele Möglichkeiten, wie Sie es abwechslungsreich einrichten können. Vom Bewegungsmelder über die passende Dekoration bis hin zum Stauraum – hier sind unsere Einrichtungstipps für kreative Treppen.

Stauraum unter der Treppe

Die Schräge unter den Stufen ist eine Herausforderung für jeden Innenarchitekten. Individuelle Einbauschränke mit tiefen Schubladen nutzen den Raum optimal. Im niedrigeren Teil können Sie bequem Schuhe unterbringen. Mit zunehmender Treppenhöhe finden auch Mäntel und Jacken ausreichend Platz. Wer eine offene Lösung bevorzugt, greift zu modularen Regalsystemen für Bücher oder Dekoration, während Eltern ihren Kindern auch eine kleine Spielhöhle im Treppenhaus einrichten können.

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Stufen und Geländer als Designobjekt

Außergewöhnliche Treppenkonstruktionen stehen für sich und sind visuelle Highlights. Freischwebende Stufen lassen das Treppenhaus leichter erscheinen und wirken sehr elegant. Tolle Effekte können Sie auch durch ein extravagantes Geländer aus Holz oder Stahl erzielen. Wer es massiver mag, imponiert seine Gäste mit einer eindrucksvollen Betontreppe.

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Mit Dekoration punkten

Verschönern Sie sich den Auf- und Abstieg mit kreativer Dekoration. Blumen auf den Stufen und Fotos an den Wänden sind Klassiker, die nie aus der Mode kommen. Vielleicht gestalten Sie auch die Fronten der Treppenstufen mit Mustern oder Farben, um den Aufstieg aufzulockern? Beziehen Sie dabei die Höhe der Treppe spielerisch mit ein, indem Sie beispielsweise spannende Farbverläufe nutzen.

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Beleuchtungsideen für die Treppe

Für die Treppe sind Bewegungsmelder eine clevere Lösung: So müssen Sie nie wieder im Dunkeln nach dem Lichtschalter suchen und vermeiden gefährliche Stürze. Außerdem sparen Sie sich das Verlegen von weiteren Lichtschaltern am Treppenauf- und -abgang. Wählen Sie keine batteriebetriebenen Bewegungsmelder, da diese aufgrund ihrer zeitlich limitierten Nutzungsdauer ausfallen können. Nutzen Sie stattdessen Artikel, die Sie an das Stromnetz anschließen.
Achten Sie darauf, einen Bewegungsmelder mit ausreichendem Radius zu wählen, damit dieser an allen relevanten Stellen im Treppenhaus das Licht aktiviert.
Lampen gibt es in schier grenzenlosen Variationen. Wandlampen in unterschiedlichen Farben und Formen bringen Abwechslung ins Spiel, während Hängelampen die Höhe des Raumes betonen. In die Wand eingelassene Spots oder LED-Lichtbänder setzen die einzelnen Stufen spannend in Szene. Seien Sie kreativ und machen Sie aus Ihrem Treppenhaus etwas Besonderes!

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Erst mit dem richtigen Beleuchtungskonzept kommt Ihre Treppe richtig zur Geltung. Nutzen Sie Bewegungsmelder, um das Treppenhaus wie von selbst in einem beeindruckenden Licht erstrahlen zu lassen.

In vielen Wohnzimmern gibt es zu wenige Steckdosen und damit auch zu wenig Sicherheit. Denn statt neue Lösungen zu finden, den höheren Bedarf an Stromanschlüssen zu decken, werden in offenen Wohnbereichen immer mehr Steckdosenleisten eingesetzt. Heute erklären wir, wie Sie Neubauten und besonders Lofts mit ausreichend Steckdosen versorgen und welche wichtigen Details Sie beachten sollten.

Standards in der Ausstattung werden oft nicht eingehalten

In einer oft zitierten Studie des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) von 2015 erfüllen weniger als 20 Prozent der Haushalte in Mietwohnungen die Mindestanforderungen hinsichtlich der Steckdosenanzahl in Wohnzimmern. Die nach RAL-RG 678 festgelegte Mindestausstattung sieht bei einer Fläche von unter 20 m² vier, bei über 20 m² fünf Steckdosen vor. Weitere sechs Anschlüsse sind für Multimedia-Geräte vorbehalten. Auch der Trend zur Digitalisierung und der Einsatz von Smart-Home-Geräten sorgen zusätzlich für einen Mangel an Steckdosen in Wohnräumen. Erschwerend kommt hinzu, dass Wohnbereiche ohne Trennwände immer beliebter werden, sodass Bauträger besonders in Lofts, Flure, Küchen und Wohnbereiche zusammenlegen und als ein Zimmer ausweisen.

Verzichten Sie auf Behelfslösungen und gehen Sie die Elektroplanung weitsichtig an

Um den Mangel wettzumachen, greifen viele Mieter auf Mehrfachsteckdosen und Steckdosenleisten zurück. Hier lauern jedoch mögliche Gefahren: Besonders qualitativ minderwertige Modelle verzichten auf einen Schutzschalter und einer Anschlussleitung mit entsprechend großem Querschnitt. Wenn Sie jedoch auf Leisten setzen, sparen Sie nicht dabei, sondern wählen Sie hochwertige Steckdosenleisten.

Wir raten davon ab, mehrere Steckdosenleisten hintereinander zu schalten, da sich die elektrische Leistung der angeschlossenen Geräte summiert. Folge: ein sehr hoher Stromfluss, der die Belastungsgrenze dieser Behelfslösung übersteigt, was wiederum zu einer Überhitzung führen und einen Brand auslösen kann.

Planen Sie daher langfristig und statten Sie Wohnungen und Lofts mit genügend Steckdosen aus. Folgende Tipps helfen Ihnen dabei:

  • Die Richtlinie RAL-RG 678 sollte in die sogenannte Bauleistungsbeschreibung aufgenommen Ebenso sollten dort einzelne Wohnbereiche mit Linien getrennt werden. So können Ausstattungswerte und Mindestanforderungen separat für jeden Bereich festgelegt werden.
  • Installieren Sie Elektronikdosen mit zusätzlichem Anschlussraum und Elektroinstallationsrohren. Sie bieten Ihnen ausreichende Planungsflexibilität, ohne dass Sie später aufwendig weitere Leitungen inklusive Stemm- und Verputzarbeiten verlegen müssen. In unter Putz verlegte Leerrohre können Sie mithilfe eines Ziehdrahtes leicht Stromkabel einziehen. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch das Nervenkostüm.
  • Falls in offenen Wohnbereichen und Lofts Anschlussmöglichkeiten in Form von Trennwänden fehlen, bietet auch der Boden genug „Arbeitsfläche” für eine komfortable elektrische Ausstattung. Steckdosen und Anschlüsse können Sie ganz wunderbar in Fußbodenkanälen und Bodentanks unterbringen – ebenso ein Starkstromkabel für den Herdanschluss.

Achten Sie bei der Elektroplanung in Neubauten und Lofts nicht nur auf eine ausreichend hohe Anzahl an Steckdosen, sondern denken Sie auch an weitere Stromkreise, Fehlerstrom-Schutzschalter und einen ausreichenden Überspannungsschutz.

Beitragsbild: Dee’s Loft by AJ Photography: My Live Work Studio von PRODee Speed, CC-BY-ND 2.0

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Ein Hauswirtschaftsraum sollte funktional sein und die täglichen Handgriffe rund um Wäsche, Putzmittel und Vorräte erleichtern. Beim Einrichten müssen Sie trotzdem nicht auf ein ansprechendes Design verzichten. Ob Material, Farbe oder Licht: Wir zeigen Ihnen die besten Einrichtungstipps rund um den Waschraum.

Funktionale Materialien mit anspruchsvollem Design

Bei der Materialwahl haben pflegeleichte Böden wie Kacheln, PVC und Linoleum Vorteile gegenüber empfindlichen Dielen, da diese das häufige Putzen weniger gut vertragen. Heute gibt es selbst Kunststoffböden in ansprechenden Designs und aus umweltfreundlicher Produktion. Bei der übrigen Einrichtung – beispielsweise bei den Regalen oder der Arbeitsplatte – können Sie kreativer werden: Besonders Holz kann in den feuchten Räumen zu einem positiven Raumklima beitragen.

Farbenfrohe Waschräume

Helle Farben sind die ideale Lösung für die oft kleinen Waschküchen. Sie lassen den Raum größer und gleichzeitig aufgeräumt wirken. Doch hell bedeutet nicht zwangsläufig Weiß: Cremetöne für die Wände oder Edelstahlfronten für die Waschmaschine sind hell und doch individueller als die Nicht-Farbe. Darüber hinaus können Sie mit unterschiedlichen Tönen funktionale Bereiche kennzeichnen, etwa für schmutzige oder saubere Wäsche. So geht die Arbeit im Waschraum deutlich einfacher von der Hand. Farbenfrohe Einrichtungsideen wie Blumensträuße, Vasen oder bunte Waschmittelbehälter werten den Raum mit markanten Details auf.

Einrichtungstipps für die perfekte Ordnung

custom laundry room cabinets von Christian Brothers, CC BY 2.0

Waschzimmer, Stauraum, Vorratsschrank: Bei der Fülle an Aufgaben ist eine optimale Ordnung im Hauswirtschaftsraum essentiell, um die täglichen Handgriffe zu erleichtern. Clevere Einbaulösungen schaffen Übersicht: Bügelbretter, die aus dem Schrank herausklappen, oder unter der Arbeitsplatte ausfahrbare Wäschekörbe sind schnell zur Hand und ebenso schnell wieder verstaut. Dekorative Behältnisse für Waschmittel oder Vorräte wirken als visuelle Highlights.

Die richtige Beleuchtung

flatpax-utility-slider von Scott Lewis, CC BY 2.0

Beim Einrichten des oftmals kleinen Waschraums spielt Helligkeit eine wichtige Rolle. Sorgen Sie mit Spots, Deckenlampen oder versenkten Leuchten für ausreichend Licht. Besitzen Sie Oberschränke, bieten sich LED-Leisten darunter an, um Licht auf die Arbeitsplatte zu werfen. Auch ein Bewegungsmelder kann sinnvoll sein und senkt die Stromkosten, wenn Sie in dem selten genutzten Waschraum das Licht vergessen auszumachen.Bedenken Sie bei der Beleuchtung auch die restliche Einrichtung: Kacheln, Weißflächen oder die Türen der Waschmaschine werfen die Lichtstrahlen zurück in den Raum. Berechnen Sie diese Reflektionsebenen beim Lichtkonzept für die Waschküche mit ein.

Wenn Sie auf der Suche nach visuellen Inspirationen sind, haben wir hier einige der schönsten Waschräume der Instagram-Community für Sie zusammengestellt. Neben vielen Einrichtungstipps im HK-i8-Blog finden Sie zahlreiche Tipps und Wissen zur Elektroinstallation in unserem Installations-Blog.

Beitragsbild: Laundry von Bill Wilson, CC BY 2.0

Der Beitrag Hauswirtschaftsraum einrichten – Alle Tipps und Ideen auf einen Blick erschien zuerst auf Kopp HKi8.

Die Technik in Gebäuden wird immer komplexer. Intelligente Geräte, oft in Kombination mit einer PV- und Solaranlage, machen aus einem Haus schnell ein technisches Wunderwerk. Naheliegend, dass es in Wänden für elektrische Leitungen und Rohre eng werden kann. Welche Installationszonen – auch Verlegezonen genannt – Sie beim Verlegen von Stromkabeln beachten sollten und wie Sie Ordnung und Sicherheit in Ihre Elektroinstallation bekommen, erklären wir in diesem Artikel.

Installationszonen einhalten – aus guten Gründen

Leitungen und Kabel sollten in Häusern unsichtbar „unter Putz” verlegt werden – direkt im Mauerwerk oder in der Verkleidung von Decken bzw. Wänden.
Die korrekte Ausrichtung der Elektroinstallation innerhalb definierter Installationszonen garantiert besonders beim Bohren in Wänden Sicherheit. Der Montagepunkt von Schaltern, Steck- und Verteilerdosen legt dabei die Position der unter Putz verlegten Stromkabel fest.
In Räumen wie Keller oder Garagen, die nicht für Wohnzwecke genutzt werden, können Leitungen auch sichtbar „auf Putz” angebracht werden.

Waagerechte und senkrechte Installationszonen in Wohnräumen

Für alle unsichtbar verlegten Leitungen und Kabel (gilt auch bei der Führung von Leitungen in Ständerwänden) greift die Norm DIN 18015-3. Nach ihr dürfen sämtliche Leitungen in den darin definierten Installationszonen senkrecht und waagerecht verlegt werden. Beachten Sie dabei folgende Parameter:

  • Waagerechte Installationszone
    Sie befindet sich jeweils 15 cm von der Decke bzw. dem Fußboden entfernt. Sie ist maximal 30 cm breit. Bei Räumen mit einer Höhe von 240 cm und Türen von 200 cm befindet sich die waagerechte Installationszone im Bereich zwischen 210 und 225 cm. So stehen für die Leitungslegung lediglich 15 cm oberhalb des Türrahmens zur Verfügung.
  • Senkrechte Installationszonen
    Die senkrechten Installationszonen haben eine maximale Breite von 20 cm und verlaufen jeweils 10 cm von allen Rohbaukanten und -ecken wie auch Fenstern und Türen entlang. Wollen Sie Stromkabel in Dachschrägen verlegen, sollten Sie die Installationszone parallel zur jeweiligen Bezugskante wählen.

Unser Tipp: Fertigen Sie bei Neuinstallationen oder bei einem nachträglichen Umbau Fotos von allen Wänden und Elektroinstallationen mit Unterputzdosen an. So wissen Sie bei späteren Bohrungen genau, wo elektrische Leitungen verlaufen.

Wo sich die Installationszonen in Wohnräumen befinden, wissen Sie nun. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie Stromkabel in einer Wand richtig verlegen und anschließend Schalter und Steckdosen korrekt anschließen.

Beitragsbild: DSC_9172 von Markus Tacker, CC BY-ND 2.0

Das Haus im Baum ist für kleine wie große Kinder ein wahrer Traum. Ein Abenteuerspielplatz im eigenen Garten ist jedoch nicht nur aufregend, wenn alles fertig ist. Auch die Planung und das gemeinsame Bauen machen Spaß. Auf Komfort und Licht müssen Sie und Ihre Kleinen im Baumhaus nicht verzichten. Wir zeigen Ihnen, was Sie bei der Wahl der Materialien beachten sollten, um technische Geräte problemlos zu verwenden und das Haus mit Licht zu versorgen.

Mit Technik, die Wind und Wetter trotzt

Ehe Sie starten, haben Sie wahrscheinlich bereits einen tragfähigen Baum für Ihr Haus ausgewählt. Generell eignen sich nur gesunde und stabile Baumarten wie Buche, Eiche, Fichte, Linde und Tanne. Legen Sie Wert auf eine stabile Bodenplatte und bestimmte Bretter bzw. Balken für Wände sowie eine Dachkonstruktion.

Für die Elektroinstallation Ihres Baumhauses sollten Sie auf Produkte setzen, die für Feuchträume konzipiert sind.

  • Bei der Elektroinstallation Ihres Baumhauses sollten Sie stets bedenken: Der Garten gilt unter Elektrikern, ähnlich wie das Badezimmer, als Feuchtraum. Das bedeutet, dass sämtliche verwendete Geräte und Materialien für Feuchträume geeignet sein müssen.
  • Ob Regen, Kondenswasser, Staub oder andere eindringende Fremdkörper: Sorgen Sie für ausreichend konstruktiven Schutz, indem Sie auf Schalter, Steckdosen, Verteiler und Abzweigdosen mindestens der Schutzart IPX4 einbauen. Sie schützt vor Spritzwasser. Für direkten Wasserkontakt ist IPX5 ausgelegt, IPX6 gar für Hochdruckstrahlen.
  • Bei Steckdosen greifen Sie am besten zu VDE-zertifizierten Produkten für Feuchträume. Sie haben ein verwindungsfestes Gehäuse und sind selbst nach Jahren licht- sowie bruchfest. Außerdem sollte ein selbstschließender Klappdeckel mit einer Rückholfeder aus Edelstahl verbaut sein.
  • Verlegen Sie Kabel, indem Sie ummantelte NYM-Installationsleitungen oder NYY-Kabel verwenden. Ebenso sollten Sie darauf achten, die Leitung nicht zu unterbrechen. So umgehen Sie, dass der PVC-Mantel abgetrennt wird.
  • Bei Schaltern nutzen Sie Aufputzschalter, die für Feuchträume ausgelegt sind. Sie lassen sich problemlos und vor allem schnell dank Gehäuseschrauben mit Schnellgewinde installieren.
  • Falls Sie auf eine 230V-Versorgung in Ihrem Baumhaus verzichten und keine weiteren Geräte anschließen wollen, können Sie als Alternative auf Basis der Niedervolttechnologie lichtstarke LEDs einsetzen. Sie sind besonders stromsparend und nahezu gefahrlos. Auch Glimmlampen mit einer Spannung zwischen 12 oder 24 Volt sorgen für eine effektvolle Beleuchtung. In diesem Kleinspannungsbereich sind selbst Berührungen mit technischen Geräten ungefährlich – ideal für Ihre Kinder.

Sie planen ein Baumhaus zu bauen und wollen dabei nicht auf Strom und Licht im Baum verzichten? Verwenden Sie bei der Elektroinstallation speziell ausgelegte Produkte für die Feuchtrauminstallation!

Wenn Sie Fragen zu unseren Lichtschaltern, zur Elektroinstallation oder -technik haben, senden Sie uns einfach eine Nachricht. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Oder folgen Sie uns auf Twitter und Facebook, um Einrichtungs- und Installationstipps zu erhalten!

Beitragsbild: Baumhaus von Faldrian, CC BY 2.0

Smart Home, Connected Home oder auch ganz einfach Gebäudeautomatisierung: In immer mehr Wohnungen und Häusern wird der Wunschnachvernetzten Haushaltsgeräten und Gebäudeelementen wie Rollläden oder Garagentoren Realität. Um eine optimale Funktionalität zu gewährleisten, sollten mögliche Fehlerquellen in der Elektroinstallation frühzeitig identifiziert und behoben werden. Wir zeigen Ihnen, auf welche Fehlerquellen Sie achten sollten und geben Ihnen Tipps für eine einwandfreie Sendequalität.

Berücksichtigen Sie folgende Störquellen bei der Planung Ihres Systems

Ein smartes Zuhause ist verlockend wie komfortabel. Leuchten, Heizkörper oder auch Türschlösser werden vernetzt und lassen sich mit Smartphone oder Tablet bedienen. So kann im Smart Home nicht nur die Sicherheit verbessert, sondern zu dem Energie gespart werden. Jedoch können Funkstörungen die verbaute Technik behindern bzw. den Wirkungsbereich zwischen Sender und Empfänger spürbar reduzieren.
Achten Sie bereits bei der Planung von Funksystemen auf die folgenden möglichen Fehlerquellen:

  • Beschaffenheit des örtlichen Wohnmaterials
    Holz, Glas oder Mauerwerke und Deckenmit Stahlkönnen die Signalstärke von Funksystemen erheblich beeinflussen. Ebenso abhängig ist die Funkstärke von der Wanddicke.
  • Wetterbedingte Verhältnisse
    Trockene (Heizungs-)Luft, aber auch Regen und Schneebeeinträchtigen die Übertragungssicherheit von Funksystemen sowohl innerhalb als auch außerhalb der eigenen vier Wände.
  • Lokale Funkstörungen
    Auch Funkmasten in der näheren Umgebung Ihres Hauses oder Wohnung sowie interne Funk-Router können die Kommunikation Ihrer Geräte stören.

 

Tipps für fehlerfreie Vernetzung 

Eine absolut fehlerfreie Übertragung zwischen Sender und Empfänger in Ihrem Smart Home kann aufgrund der genannten Gründe nicht zu 100 Prozent garantiert werden. Jedoch können Sie mit einer durchdachten Planung vorab mögliche Fehlerquellen vermeiden und die Elektroinstallation der Geräte optimieren.

  1. Ehe Sie mit der Installation der Komponenten beginnen, erstellen Sie einen genauen Plan, welche Geräte wo eingebaut und vernetzt werden sollen.
  2. Ermitteln Sie eventuelle Fehler- und Störquellen und bestimmen Sie möglichst exakt die Sicherheit der Funksignale. Nutzen Sie dabei ein System, das eine integrierte Feldstärkenerkennung verbaut hat. So können Sie die mögliche Empfangsqualität vor der Installation genau beurteilen und gegebenenfalls an der Positionierung Ihrer Geräte nachbessern.
  3. Testen Sie anschließend die Sendequalität unter Realbedingungen, zunächst bei geschlossen, anschließend bei geöffneten Fenstern. Schalten Sie auch sämtliche elektrische Verbraucher im jeweiligen Zimmer ein. So können Sie eine fundierte Aussage treffen und weiter an der optimalen Sendequalität arbeiten.
  4. Setzen Sie zu guter Letzt auf eine zuverlässige Frequenz Ihres Funksystems, die nicht von Frequenzen anderer Funkprodukte gestört wird. Wählen Sie daher das ISM-Band zwischen 868 und 870 MHz bei Ihren Funksystemen. Es gilt im Verhältnis zu dem breit verwendeten Frequenzbereich mit 433 MHz als störungssicher und überträgt Signale auch bidirektional.

Vermeiden Sie rechtzeitig Fehlerquellen in Ihrem Smart Home. Erfahren Sie, wie das Funk-System Free-control® diese Störungen ausschließt und welche zusätzlichen Funkprodukte das Wohnen noch komfortabler machen.

Elektrische Leitungen unter Putz sind eine feine Sache. In Wänden, Decken oder Zwischenböden werden sie deshalb besonders gern versteckt. Zu den rein optischen Vorzügen kommen aber weitere positive Nebeneffekte wie Schutz und bessere Wärmeabfuhr.

Funktioniert jedoch plötzlich die Lampe oder die Steckdose nicht mehr, ist der Schreck groß. Wenn die angeschlossenen Bauteile sowie ein Stromausfall ausgeschlossen werden können, liegt wahrscheinlich ein Kabelbruch vor. Der Defekt am Kabel sollte schnell lokalisiert und der Fehler repariert werden. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie den Weg der Leitung identifizieren und den Ort der Unterbrechung ausfindig machen.

Schließen Sie zunächst alle anderen Fehleroptionen aus

Prüfen Sie zuerst die Sicherung und den Fehlerstromschalter, anschließend die Steckdose (eventuell die mobile Kupplung) oder den Stecker. Liegt an diesen Bauteilen kein Fehler vor, sollten Sie die jeweilige Stromleitung suchen. Dafür benötigen Sie ein spezielles Ortungsgerät, bestehend aus zwei Modulen: aus einem Signalgeber und einem Signalempfänger.

Um dieses Messgerät zum Aufspüren defekter Leitungen effektiv zu nutzen, erklären wir Ihnen kurz die Funktionsweise: Das Gebermodul sendet ein niederfrequentes, aufmoduliertes Audio-Signal in die Leitung ab. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Rundfunk: Es gibt ein Träger- und ein Nutzsignal. Das Gebergerät sendet ein codiertes Signal auf einer Trägerfrequenz in die defekte Leitung. Das Empfängermodul identifiziert das Signal und ordnet es der Leitung bzw. der jeweiligen Kabelader zu. So können Sie den Verlauf der Leitung ohne Berührungen nachvollziehen und den Kabelbruch orten.

Messen Sie und finden Sie exakt die Stromunterbrechung

Ist Ihnen die defekte Ader bekannt, nutzen Sie sie für das aktive Signal und eine funktionierende Ader, um das Bezugspotenzial anzusteuern. Verfolgen Sie am Gerät nun den Leitungsverlauf, bis das Signal abbricht. Nun können drei Ursachen vorliegen:

  • Das Signal wird schwach, weil die Leitung weit weg verläuft.
  • Bauliche Elemente schirmen die Leitung ab.
  • Treffer: Sie haben den Bruch des Kabels entdeckt.

Mit Vergleichsmessungen können Sie die ersten beiden Optionen aussortieren. Messen Sie eine unbeschädigte Ader und messen Sie von neuem. Taucht der gleiche Effekt auch hier auf, liegt eine der beiden ersten Optionen vor. Fahren Sie nun das Signal weiter mit dem Empfänger ab. Empfangen Sie das Signal weiterhin, liegt genau hier die Unterbrechung vor. Um sicherzugehen, messen Sie nun die defekte Ader von der anderen Seite des Kabels aus. Auch hier muss das Signal an der vorher identifizierten Stelle, die Sie lokalisiert haben, abbrechen.

Haben Sie den Kabelbruch nun gefunden, gilt es nun, die Stelle zu reparieren.

Leitungssucher sind Multifunktionsgeräte

Nicht nur defekte Kabel und Adern können Sie mit Leitungssuchern aufspüren. Sie können damit auch Steckdosen und Sicherungen zu Stromkreisen zuordnen. Ebenso können versteckte Schalter- und Abzweigdosen in Decken, Wänden und auch Fußböden sowie Leitungskurzschlüsse aufgespürt werden.

An dieser Stelle wollen wir es nicht versäumen, Sie abermals darauf hinzuweisen: Bitte überlassen Sie solche Arbeiten Fachleuten mit elektrotechnischen Kenntnissen.

Benötigen Sie weitere Informationen bei der Elektroinstallation? Wie Sie Elektrokabel richtig verlegen, erklären wir Ihnen beispielsweise hier. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Neue Kabel verlegen Sie im Idealfall unter dem Wandputz. Ob beim Hausbau oder bei nachträglichen Anpassungen im Altbau: So platzieren Sie neue Steckdosen und Lichtschalter am gewünschten Ort oder lassen störende Lampenkabel in der Decke verschwinden. Hier erfahren Sie die wichtigsten Schritte, mit denen Sie fachgerecht Kabel unter Putz verlegen können.

Wichtige Hinweise zur Elektroinstallation

Ambitionierte Heimwerker erledigen heute viele Dinge selbst. Beim Arbeiten an elektrischen Anlagen sind jedoch besondere Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Neben den fünf Sicherheitsregeln (Freischalten, vor Wiedereinschalten schützen, Spannungsfreiheit feststellen, Erden und Kurzschließen, benachbarte Teile abschranken) ist ausreichend Erfahrung notwendig. Lassen Sie Elektroinstallationen daher im Zweifelsfall immer vom Fachmann durchführen.

1. Kabelschacht planen und einzeichnen

Kabel sollten in der Wand nur horizontal oder vertikal verlegt werden, um die Leitungen später leichter finden zu können. Einen Mindestabstand von 15cm von Türen und Fenstern sowie 30cm von Decke und Boden sollten Sie ebenfalls berücksichtigen.
Prüfen Sie die Wand mit einem Leitungssucher, um keine alten Leitungen zu kreuzen. Zeichnen Sie die Schächte mit einem Lineal deutlich ein, damit Sie beim Arbeiten nicht die Orientierung verlieren.

2. Löcher für Unterputzdosen bohren

Mit Hilfe einer Bohrmaschine mit passender Bohrkrone schaffen Sie die Löcher für die späteren Unterputzdosen. Den Bohrkern klopfen Sie mit Hammer und Meißel vorsichtig aus der Wand.

3. Kabelschacht fräsen

Den Kabelschacht fertigen Sie mithilfe von Hammer und Meißel, einem Winkelschleifer oder einer professionellen Mauernutfräse an. Denken Sie daran, den Raum vorher mit einer Folie gegen Staub und Schmutz zu schützen.

4. Kabel verlegen

Setzen Sie das Kabel in den ausgefrästen Schacht ein. Um es zu fixieren, können Sie Kabelschellen oder Stegleitungsnägel nutzen.

5. Unterputzdose einbauen

Die Unterputzdose, in die Sie später die Steckdose oder den Lichtschalter einbauen möchten, wird im Bohrloch befestigt und eingegipst. Prüfen Sie die korrekte Ausrichtung der Dose mit einer Wasserwaage.

 

6. Kabelschacht verputzen

Ziehen Sie die neuen Kabel durch die Öffnung der Unterputzdose. Jetzt können Sie den Kabelschacht mit Spachtelmasse oder Gips neu verputzen.

 

7. Kabel entmanteln

Entfernen Sie den Kabelmantel mithilfe einer passenden Abmantelzange und legen Sie die Adern mit einer Abisolierzange frei.

8. Steckdose oder Lichtschalter anschließen

Jetzt können Sie den Lichtschalter oder die Steckdose anklemmen und in der Unterputzdose befestigen. Achten Sie darauf, alle Leitungen in die richtigen Klemmen einzuführen. Was Sie sonst beachten müssen, wenn Sie einen Lichtschalter einbauen wollen, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Das Verlegen von Leitungen in der Wand lässt störende Kabel aus dem Blickfeld verschwinden. Arbeiten Sie präzise und mit hochwertigen Materialien, um nachträgliche Anpassungen zu vermeiden. Im Zweifel gilt: Überlassen Sie das Arbeiten an elektrischen Anlagen lieber einem ausgebildeten Fachmann.

Wenn bei Renovierungsarbeiten oder Wandbohrungen eine Stromleitung beschädigt wird, ist der Schreck natürlich groß. Denn ist die Leitung angebohrt, verjüngt sich deren Querschnitt und ein Kabelbrand droht. Auch wenn bei der Bohrung lediglich die Kabelisolierung angeschabt wurde, sollte die Leitung stets geprüft werden.

In einem unserer letzten Artikel haben wir beschrieben, wie Sie Kabel unter Putz verlegen. In diesem Beitrag zeigen wir verschiedene schnelle Möglichkeiten, wie Sie Reparaturen an angebohrten Kabeln in einer Wand durchführen können.

Schritt 1: Vorsichtmaßnahmen einhalten

Wenn an elektrischen Bauteilen und Leitungen gearbeitet wird, gilt es, sich an bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu halten. Neben den fünf Sicherheitsregeln (Freischalten, vor Wiedereinschalten schützen, Spannungsfreiheit feststellen, Erden und Kurzschließen, benachbarte Teile abschranken) ist ausreichend Erfahrung und Wissen notwendig. Daher sollten ausschließlich Fachleute mit einschlägigen Qualifikationen angebohrte Stromkabel reparieren.

Um Spannungsfreiheit auf der angebohrten Leitung zu gewährleisten, sollten Sie als erstes die Sicherung herausnehmen.

Schritt 2: Wand vorsichtig freilegen und aufklopfen

Legen Sie die Wand frei und entfernen Sie eventuell Tapete oder Fliesen. Klopfen Sie die Wand z. B. vorsichtig mit einem Hammer und einem Meißel auf. Vom Bohrloch entfernt, lassen Sie beim Freilegen eine gute Handbreit zu beiden Seiten Platz.

Schritt 3: Kabel neu verbinden

Haben Sie nun Ihr angebohrtes Kabel erreicht, prüfen Sie, ob die Ader oder die Isolierung getroffen wurde. Fachleute raten, wenn es sich nicht um eine Stegleitung handelt, zu einer konventionellen Unterputzdose zu greifen. Nutzen Sie somit das angebohrte Kabel, um eventuell eine Steckdose oder einen Schalter einzubauen, wenn die Position in der Wand es zulässt. Vergrößern Sie das Loch, wenn es das Stromkabel zulässt, mit einem Bohrkronen-Aufsatz auf die entsprechende Größe und setzen Sie die Unterputzdose in die Wand. Fädeln Sie nun die Kabelenden in die Öffnungen der Buchse ein und versenken Sie die Dose ins Loch. Verbinden Sie anschließend die Leitungen mit einer Steckklemme farblich passend miteinander und verschließen Sie die Dose nun mit dem passenden Deckel.

Oftmals wird als schnellere Lösung die Unterputzdose weggelassen und die Kabel mit einer Steckklemme oder Lüsterklemme wieder verbunden. Schieben Sie vorher einen Schrumpfschlauch auf die eine Seite der Kabel, um sie nach dem Verbinden mit der Steckklemme über die neue Nahtstelle zu ziehen. Verengen Sie nun vorsichtig den Schlauch mit einem Heißluftgerät, um die Stelle zu isolieren.

Schritt 4: Wand wiederherstellen

Verputzen Sie nun die aufgestemmte Stelle mit Mineralputz. Gips ist aufgrund seiner Feuchte nicht zu empfehlen. Nachdem die Spachtelmasse ausgehärtet ist, versehen Sie die Stelle wieder mit Tapete, Fliese oder Wandfarbe.

Nochmal unser Hinweis: Solche Arbeiten sollten Personen mit einschlägigen elektrotechnischen Kenntnissen und Erfahrungen überlassen werden. Welche Regeln Sie sonst bei Elektroinstallationsarbeiten beachten sollten, können Sie hier lesen.