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Die Trends und Entwicklungen im Bereich Beleuchtung werden von Jahr zu Jahr ausgefeilter. Wer auf dem neuesten Stand sein möchte, sollte sich über aktuelle Themen wie adaptive Beleuchtungssysteme für das Smart Home, Tageslichtlampen und Smart Light informieren. In diesem Artikel erklären wir Ihnen die neuesten Lichtkonzepte.

Der Einfluss von Licht auf den Menschen

Licht bestimmt unsere Stimmung und unseren Tagesrhythmus. Ist unsere Umgebung hell, zügelt der Körper die Produktion des schläfrig machenden Hormons Melatonin: Wir fühlen uns wach. Wird es hingegen dunkel, werden wir müde. Wenn über längere Zeit die Helligkeit ausbleibt, kann das unsere Stimmung negativ beeinflussen und sogar zu Depressionen führen.

Neben der Helligkeit spielt auch die Lichtfarbe eine wichtige Rolle. Besonders das kalte, bläuliche Licht am Morgen lässt den Körper wach werden, während warmes, rötliches Licht unsere Aktivität dämpft. Die Helligkeit, die von Computerbildschirmen und einigen LED-Lampen ausgeht, hat übrigens einen hohen Blauanteil.

Was bedeutet das für die Beleuchtung zu Hause?

Adaptive Beleuchtung und Tageslichtlampen

Sie können die Wirkung von Licht gezielt einsetzen. Tageslichtlampen gleichen besonders im Winter den Lichtmangel aus und machen uns wacher und aktiver. Für einen sanften Start in den Tag sorgen Tageslichtwecker: Sie wecken den Schlafenden, indem sie die Helligkeit im Schlafzimmer stetig erhöhen und zum eingestellten Zeitpunkt die Helligkeit von Tageslicht erreicht haben.

Auf den gesamten Tag ausgedehnt heißt dieses Prinzip adaptive Beleuchtung. Dabei reagieren die installierten Sensoren auf die Umgebung und regeln das Licht dementsprechend. Das Beleuchtungssystem sorgt dafür, dass immer und überall ausreichend Helligkeit vorhanden ist. Besonders im Arbeitsalltag beugt das der Müdigkeit am Nachmittag vor. Auch zu Hause können Sie das Lichtkonzept so steuern, dass Sie beispielsweise morgens im Bad aktivierendes, blaues Licht haben, während am Abend automatisch gedimmt und der Blauanteil des Lichts gesenkt wird.

Vom Smart Home zur Smart City

Adaptive Beleuchtungssysteme können vollständig in das Smart Home integriert werden. Sie sind die logische Weiterentwicklung des klassischen Dimmers und automatisieren die Abläufe. Gepaart mit Bewegungsmeldern senkt das nicht nur die Stromkosten, sondern fördert das Wohlbefinden des Nutzers. Diese Form der angepassten Beleuchtung wird daher auch Smart Light genannt.

Neben den eigenen vier Wänden wird das Prinzip auch im öffentlichen Raum verstärkt integriert. Auch hier steckt ein hohes Einsparpotenzial, wenn Lampen nur hell leuchten, wo und wann sie gebraucht werden. Neben einem Abbau der Lichtverschmutzung in unseren Städten ergeben sich auch spannende Perspektiven. So könnten in Zukunft Straßenlampen freie Parkflächen anzeigen und so aktiv in die Verkehrsleitung eingreifen.

Die Licht- und Gebäudetechnik wird sich in Zukunft immer schneller wandeln. Wer mehr erfahren möchte, für den haben wir hier die Beleuchtungstrends für 2017 zusammengefasst.

Das Haus im Baum ist für kleine wie große Kinder ein wahrer Traum. Ein Abenteuerspielplatz im eigenen Garten ist jedoch nicht nur aufregend, wenn alles fertig ist. Auch die Planung und das gemeinsame Bauen machen Spaß. Auf Komfort und Licht müssen Sie und Ihre Kleinen im Baumhaus nicht verzichten. Wir zeigen Ihnen, was Sie bei der Wahl der Materialien beachten sollten, um technische Geräte problemlos zu verwenden und das Haus mit Licht zu versorgen.

Mit Technik, die Wind und Wetter trotzt

Ehe Sie starten, haben Sie wahrscheinlich bereits einen tragfähigen Baum für Ihr Haus ausgewählt. Generell eignen sich nur gesunde und stabile Baumarten wie Buche, Eiche, Fichte, Linde und Tanne. Legen Sie Wert auf eine stabile Bodenplatte und bestimmte Bretter bzw. Balken für Wände sowie eine Dachkonstruktion.

Für die Elektroinstallation Ihres Baumhauses sollten Sie auf Produkte setzen, die für Feuchträume konzipiert sind.

  • Bei der Elektroinstallation Ihres Baumhauses sollten Sie stets bedenken: Der Garten gilt unter Elektrikern, ähnlich wie das Badezimmer, als Feuchtraum. Das bedeutet, dass sämtliche verwendete Geräte und Materialien für Feuchträume geeignet sein müssen.
  • Ob Regen, Kondenswasser, Staub oder andere eindringende Fremdkörper: Sorgen Sie für ausreichend konstruktiven Schutz, indem Sie auf Schalter, Steckdosen, Verteiler und Abzweigdosen mindestens der Schutzart IPX4 einbauen. Sie schützt vor Spritzwasser. Für direkten Wasserkontakt ist IPX5 ausgelegt, IPX6 gar für Hochdruckstrahlen.
  • Bei Steckdosen greifen Sie am besten zu VDE-zertifizierten Produkten für Feuchträume. Sie haben ein verwindungsfestes Gehäuse und sind selbst nach Jahren licht- sowie bruchfest. Außerdem sollte ein selbstschließender Klappdeckel mit einer Rückholfeder aus Edelstahl verbaut sein.
  • Verlegen Sie Kabel, indem Sie ummantelte NYM-Installationsleitungen oder NYY-Kabel verwenden. Ebenso sollten Sie darauf achten, die Leitung nicht zu unterbrechen. So umgehen Sie, dass der PVC-Mantel abgetrennt wird.
  • Bei Schaltern nutzen Sie Aufputzschalter, die für Feuchträume ausgelegt sind. Sie lassen sich problemlos und vor allem schnell dank Gehäuseschrauben mit Schnellgewinde installieren.
  • Falls Sie auf eine 230V-Versorgung in Ihrem Baumhaus verzichten und keine weiteren Geräte anschließen wollen, können Sie als Alternative auf Basis der Niedervolttechnologie lichtstarke LEDs einsetzen. Sie sind besonders stromsparend und nahezu gefahrlos. Auch Glimmlampen mit einer Spannung zwischen 12 oder 24 Volt sorgen für eine effektvolle Beleuchtung. In diesem Kleinspannungsbereich sind selbst Berührungen mit technischen Geräten ungefährlich – ideal für Ihre Kinder.

Sie planen ein Baumhaus zu bauen und wollen dabei nicht auf Strom und Licht im Baum verzichten? Verwenden Sie bei der Elektroinstallation speziell ausgelegte Produkte für die Feuchtrauminstallation!

Wenn Sie Fragen zu unseren Lichtschaltern, zur Elektroinstallation oder -technik haben, senden Sie uns einfach eine Nachricht. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Oder folgen Sie uns auf Twitter und Facebook, um Einrichtungs- und Installationstipps zu erhalten!

Beitragsbild: Baumhaus von Faldrian, CC BY 2.0

Unter den Systemen für ein komfortables Smart Home ragt KNX aus der wachsenden Masse von Anbietern heraus. Viele Kunden schreckt jedoch der relativ hohe Preis für die intelligente Gebäudesteuerung ab. Dieser rechtfertigt sich allerdings durch die zahlreichen Vorteile der Smart-Home-Lösung. Damit Sie Ihre Kunden optimal beraten können, erklären wir Ihnen hier alle wichtigen Argumente für KNX.

Was ist KNX?

KNX ist ein weltweiter Standard für die Gebäudesteuerung. Das Feldbus-System, das getrennt von der Stromversorgung für Heizung, Licht oder Rollläden verlegt wird, ermöglicht einen intelligenten Datenaustausch zwischen den Geräten. In dezentralen Steuerungseinheiten laufen die Informationen zusammen und führen die Aktionen (z. B. Licht schalten, Jalousien fahren etc.) aus.

Die Datenübertragung geschieht bei KNX über eigene Bus-Kabel und läuft bidirektional ab. Das bedeutet, dass der Empfänger des Befehls, beispielsweise ein Lichtschaltaktor, eine Rückmeldung gibt, ob die Schaltung erfolgreich war. So können auch komplexe Steuerungen von Licht, Heizung oder Alarmanlage im Smart Home mit KNX realisiert werden.

Welche Vorteile bietet KNX für Smart Homes?

Um auf Fragen Ihrer Kunden optimal vorbereiten zu sein, haben wir die größten Vorteile von KNX aufgelistet:

  • Unabhängigkeit: KNX ist ein international genormter Standard, der von hunderten Herstellern genutzt und vorangetrieben wird. So können Nutzer die Geräte verschiedener Marken problemlos kombinieren.
  • Zukunftssicherheit: Durch die anerkannte Norm und die vielen Hersteller werden auch in Zukunft Produkte für das persönliche Smart Home auf dem Markt erhältlich sein.
  • Bus-System: Die Datenübertragung mittels Busleitung ist sicherer vor Störungen als beispielsweise Funknetze.
  • Integration: Das KNX-Netz wird bei Neuinstallationen ohne großen Aufwand mit der übrigen Elektrik verlegt.
  • Digitale Technologie: Die dezentralen Steuerungseinheiten vieler Smart Homes im KNX- System sind auf dem neuesten Stand der Technik und können auch per Smartphone-oder Tablet-App bedient werden.

 

Welche Nachteile sind zu erwarten?

Den vielen Vorteilen stehen nur wenige Nachteile gegenüber. Der hohe Preis kann jedoch ein Gegenargument sein. Je nach Ausstattung und Anforderung kann ein KNX-System für ein Einfamilienhaus leicht einen 5-stelligen Euro-Betrag kosten, während z. B. Funksysteme für einen deutlich geringeren finanziellen Aufwand erhältlich sind. Ein weiterer Nachteil: Das Verlegen eines KNX-Netzes erfordert einen gesonderten Arbeitsaufwand und ist daher besonders für Neubauten oder Sanierungen zu empfehlen. Wer auf preisgünstigere Angebote setzt, muss jedoch möglicherweise mit weniger Komfort ohne Kompatibilität und geringerer Funktionssicherheit rechnen.

KNX ist eine komplexe wie aufwändige Gebäudesteuerung, für die eine eigene herstellerunabhängige Programmiersoftware benötigt wird. Um die Programmierung erlernen zu können, fällt in der Regel eine kostenintensive fünftägige Zertifizierungsschulung an. Hingegen bietet das HK NX connect System von Heinrich Kopp die großen Vorteile, dass vergleichbare Bauteile kostengünstiger sind und nur mit einem Schraubendreher programmiert werden können. Im Bedarfsfall ist jedoch auch eine Programmierung mit KNX Software möglich. Es ist damit die perfekte Lösung – für alle Anforderungen an eine Gebäudesteuerung.

 

Sollten Sie Fragen zu unserem HK NX connect-System, unseren Produkten oder unseren Angeboten für die Elektroinstallation haben, sprechen Sie uns gerne an!

 

Beitragsbild: DAVINCI_Fachwerkhaus_16 (1) von DAVINCI Haus, CC BY 2.0

In Räumen für medizinische Zwecke gelten besondere Vorschriften. Um die Sicherheit von Patienten und Ärzten jeder Zeit zu gewährleisten, ist seit 2012 die Norm DIN VDE 0100-710 in Kraft getreten, die auch die Elektroinstallation in der Arztpraxis festlegt. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen, wenn Sie das Licht- oder Stromnetz in medizinisch genutzten Räumen installieren oder erneuern.

Medizinische Räume mit unterschiedlichen Anforderungen

Nach der entsprechenden VDE Norm werden medizinische Räume in drei Kategorien eingeteilt:

  • Gruppe 0

Darunter fallen Besprechungs- und Untersuchungszimmer ohne elektrische Geräte für medizinische Zwecke. Auch Wartezimmer und Flure gehören in diese Kategorie. Die elektrische Anlage kann problemlos abgeschaltet werden und sollte lediglich mit einem Schutzpotentialausgleich und Fehlerstromschutzschaltern gegen Fehlerströme gesichert werden.

  • Gruppe 1

In Räumen der Gruppe 1 werden Patienten mit medizinischen Elektrogeräten behandelt. Darunter fallen alle Untersuchungen, die keine lebensbedrohlichen Eingriffe erfordern und die jederzeit unterbrochen werden können. Allgemeine Arzt- oder Dentalpraxen, sowie Therapiezimmer, Räume zur Altenpflege, für Erste-Hilfe-Notfälle oder betriebsmedizinischen Untersuchungen fallen in diese Kategorie.

Die Elektroinstallationsnormen schreiben für die Nutzung dieser Räume neben dem üblichen FI-Schutzschalter einen zusätzlichen Schutzpotentialausgleich nach VDE 0100-710 vor, der von der Hauptausgleichsschiene getrennt ist. Darüber hinaus wird bei OP-Leuchten und anderen SELV- oder PELV-Stromkreisen ein Schutz durch Kleinspannung gefordert.

  • Gruppe 2

Bei invasiven medizinischen Operationen ist oft eine durchgehende Stromversorgung der Niederspannungsanlage notwendig, da der Ausfall medizinischer Geräte für den Patienten lebensbedrohlich wäre. Das hat zwei Dinge zur Folge:

  1. Sensiblen Geräte des medizinischen IT-Systems müssen an eine eigene, sichere Stromversorgung (SSV) angeschlossen werden. Im Operationsraum markieren beispielsweise farbige Steckdosen die unterbrechungsfreien Stromkreise. Die Notfallbeleuchtung muss ebenfalls an die SSV gekoppelt sein.
  2. Der Stromkreis für die medizinischen Geräte darf nicht mit einem Fehlerstromschutzschalter gesichert werden. Dies würde zu einer lebensgefährlichen Unterbrechung der Behandlung führen. Die doppelte Isolation der Spezialgeräte bietet in der Regel ausreichend Schutz. Zusätzlich kann ein Isolationswächter eingebaut werden, um Fehlerströme akustisch oder visuell anzuzeigen, ohne die Versorgung auszusetzen.

Die optimale Elektroinstallation in der Arztpraxis

Jede Praxis hat andere Anforderungen an die elektrische Anlage. Räume der Gruppe 2 finden Sie in der Regel nur in Krankenhäusern. Dennoch sollten Sie vor der Installation alle notwendigen Aspekte mit dem Arzt besprechen, um jede Eventualität abzudecken. So können beispielsweise sehr sensible medizinische Geräte eine erhöhte Abschirmung vor elektromagnetischen Wellen erfordern. Eine intensive Analyse der Praxis ist die Voraussetzung für eine optimale Elektroinstallation.

Sollten Sie Hilfe bei der Elektroinstallation in Arztpraxen haben, wenden Sie sich gerne an uns. Wir helfen Ihnen jederzeit weiter!

In Zeiten der zunehmenden Technisierung unseres Alltags werden auch einfache Lichtschalter und die Steuerung der Stereoanlage digital. Aus einer einfachen Wohnung wird so heute schnell ein voll ausgestattetes Smart Home. Wenn Sie sich gerne smart einrichten wollen, bisher aber noch gezögert haben, nutzen Sie diese Einrichtungstipps als Inspiration für ihr persönliches Zuhause von morgen.

Die zentrale Steuerungseinheit

Smart Home, Home Automation oder intelligentes Wohnen sind ähnliche Bezeichnungen für das gleiche Prinzip: die moderne Vernetzung der Haustechnik. Damit die elektrischen Geräte miteinander interagieren und die Bewohner sie steuern können, brauchen Sie eine zentrale Anlaufstelle. Von diesem Smart Home Gateway steuern Sie dann alle erdenklichen elektrischen Systeme in Ihrem Zuhause. Das Gateway – in der Regel in Form einer kleinen Box – wird an das häusliche WLan angeschlossen. Es kann via Internet, Infrarot oder Funk-System mit der Gebäudetechnik vernetzt werden und ist fast beliebig erweiterbar.

Wichtig: Wenn Sie sich smart einrichten wollen, achten Sie unbedingt auf die Kompatibilität aller Bausteine mit dieser Zentraleinheit. Sie ist das Herzstück Ihres Smart Homes.

Smart einrichten mit intelligenter Technik

Natürlich müssen Sie zunächst die jeweilige Smart-Home-Technik installieren. Doch vernetzte Fernseher oder Funklichtschalter sind schnell und problemlos angeschlossen. Geräte mit integriertem WLan-Komponenten können Sie einfach über das Heimnetz verbinden. Die Umrüstung von Lichtschaltern auf Funkschalter ist ebenfalls sehr simpel und funktioniert so, wie Sie auch einen normalen Lichtschalter installieren. Achten Sie auch hier unbedingt auf die Sicherheitsregeln für das Arbeiten an elektrischen Anlagen.

Steuerung per Smartphone

Es gibt kaum ein Gerät, dass Sie nicht in Ihrem Smart Home ansteuern können. Mit markenübergreifende Lösungen wie dem Conrad Connect sind Sie im Vorteil, da Sie so die unterschiedlichsten Geräte und Marken kombinieren können. Wenn Sie sich smart einrichten, steuern Sie die gewünschten Komponenten über eine zentrale App.

Über das Smartphone haben Sie nun Zugriff auf die installierten Geräte und können die gesamte Haustechnik mit einem Klick bedienen: Drehen Sie die Heizung auf, steuern Sie die Funklichtschalter oder regeln Sie das Heimkinosystem nur mit Ihrem Smartphone in der Hand. Mit One-Touch-Gesten und eigenen Programmierungen können Sie sich auch ganz individuelle Szenarien ausdenken und im Handumdrehen ansteuern.

Nie zuvor war intelligentes Wohnen so einfach.

 Funksystem Free-control® – Allgemeine Informationen

Free-control® ist das Funk-System vom Hersteller Kopp zur Steuerung und Sicherung in Haus und Wohnung. Anwendungsgebiet ist Licht schalten und dimmen, Rollläden und Markisen steuern sowie weitere Komfortanwendungen. Der Einsatz von Free-control® bietet sich überall dort an, wo das nachträgliche Ergänzen und Erweitern von bestehenden Installationen nicht, oder nur schwierig möglich ist. Eine Besonderheit der verwendeten Funktechnik ist, das ein Funk-Empfänger von beliebig vielen Funk-Sendern (Funkschaltern) angesteuert werden kann, dadurch sind weitere interessante Anwendungsgebiete möglich.

  • Frequenz: 868,3 MHz
  • Sendeleistung: <10 mW
  • Bandbreite: ±50 kHz
  • Reichweite: bis zu 150m Freifeld
  • Konformität: R&TTE (EU & EFTA)

Hintergrundinformationen zum Thema Funk-Schalter und Funk-Steuerung

So vielseitig die Anwendungsmöglichkeiten von Funk sind, so muss man leider auch immer wieder darauf hinweisen, dass mit Funk nie eine 100%-ige Übertragung garantiert werden kann. Sicherheitsrelevante Anwendungen wie z.B. Notruf, Not-Aus, etc. sollten von daher nicht auf Basis von Funk-Schalter-Systemen errichtet werden. Mit etwas Hintergrundwissen und einer guten Planung kommt man den 100% jedoch sehr nahe.

 

Reichweite des Funk-Systems

Die Angabe der Reichweite eines Funk-Schalter-Systems ist immer ein Freifeldwert. Hier wird die Übertragung zwischen Funk-Sender und Funk-Empfänger anhand von vorgegebenen Kriterien gemessen: Funk-Sender und Funk-Empfänger in 2m Höhe montiert, Umgebung frei von Störquellen, ebener, feuchter Erdboden sowie mit gestreckter, ausgerichteter Antenne. In der Praxis ist eine Aussage zur Reichweite in Gebäuden unmöglich. Herstellerangaben sind immer als Richtwerte zu verstehen, da diese von den individuellen Installationsbedingungen und einer Vielzahl von weiteren Faktoren abhängig sind.

 

Reduzierung der Funk-Signale

  •  Materialbedingt:

    Jedes Objekt zwischen Funk-Sender und Funk-Empfänger reduziert das ausgesandte Signal. Ungefähre Werte können Sie dem folgenden Diagramm entnehmen:

Obenstehende Angaben verstehen sich als Richtwerte. Die Signalreduzierung ist neben der Materialbeschaffenheit auch von der Materialstärke abhängig. Dies ist ein wichtiger Aspekt bei der Planung einer Installation, da ein Funksignal immer auf direktem Weg zu Empfänger gesandt wird, nicht auf dem praktischsten. So wird eine 5cm dicke Backsteinwand nicht unbedingt quer, sondern unter Umständen diagonal durchfunkt, so dass die tatsächlich zu durchdringende Wandstärke auch 20 oder 30cm ausmachen kann.

Anmerkung: Bitte beachten Sie, dass dämmende Materialien in den unterschiedlichsten Formen vorkommen und so nicht zwingend bemerkt werden. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Fenster (Isolierfenster mit metallbeschichtetem Glas), Wärmedämmung (Isolierung mit Metallfolie), Kabelstränge, Fußbodenheizungen… Selbst Möbel können einen Einfluss auf die Funkübertragung haben.
  • Klimatisch bedingt:

    Es wird nur von den wenigsten bedacht, dass auch klimatische Einflüsse Auswirkungen auf die Funkübertragung haben. Feuchtigkeit (hohe Luftfeuchtigkeit, Regen oder Schnee) kann die Signalübertragung stark beeinflussen.

Störung der Funk-Signale

  •  Hochfrequenz:

    Elektronische Geräte in der Nähe eines Funk-Senders oder Funk-Empfängers können Störungen hervorrufen. Hierunter fallen beispielsweise: Computer, Mobil- und Schnurlostelefon, Fax, Mikrowelle, Equipment aus dem Bereich HiFi oder Home-Cinema, aber auch elektronische Trafos oder Vorschaltgeräte

  •  Funkschatten:

    Hinter Funkhindernissen, z. B. stark dämmenden Materialien, können sogenannte Funkschatten entstehen. In diesen Bereichen kann ein Empfänger kein direktes Signal empfangen. Eine einwandfreie Funktion kann in solch einem Bereich nicht erreicht werden, da den Empfänger nur reflektierte Funkwellen erreichen können.

Funk-System Free-control® – Tipps zur Planung

Vor einer Montage sollte immer einer Besichtigung vor Ort gemacht werden, um die Installation bestmöglich planen zu können.

Klärung eventueller Störquellen (um nur einige Beispiele zu nennen):

  •  Umgebung des Objektes sichten: Möglichkeit einer Störung durch Sender etc.
  •  Direkte Installationsumgebung sichten: Möglichkeit von Störquellen, Risiken abschätzen (auch über das Thema Funk hinaus, z.B. Gefahr von Fehlalarmen bei Meldern)
  •  Was muss/soll wo installiert werden? Gibt es ggf. Vorgaben von Behörden zum Installationsort?
  •  Planen Sie zentral arbeitende Funkkomponenten (Alarmzentrale, „Alles-Aus“-Schalter etc.) an zentraler Stelle, um die Funkstrecken so günstig wie möglich zu halten
  •  Durchführung eines Funktests unter Praxisbedingungen (offene/geschlossene Türen, elektr. Verbraucher ein-/ausgeschaltet, Licht ein-/ausgeschaltet,…)

 

Funk-System Free-control®-Funktionsprinzip:

Das Anlernen und Ablernen:

Das Funksystem Free-control® basiert auf Funk-Sendern und Funk-Empfängern. Diese kommunizieren untereinander per Funk. Die Funk-Sender werden mit einer werkseitig eingestellten, individuellen Kennung ausgeliefert. Diese wird beim Anlernen auf den Empfänger übertragen und schon sind diese beiden Teilnehmer aufeinander angelernt und können miteinander kommunizieren.

Programmieren ist so einfach wie das Licht einschalten

Funk-Sender einem Funk-Empfänger zuordnen (am Beispiel eines neu zu installierenden Lichtschalters):

  1. PROG.-Taste des Funk-Empfängers 2 sec. gedrückt halten bis LED leuchtet (Anlernmodus ist nun für 20 Sek. aktiviert)
  2. „Ein“-Taste des Funk-Senders drücken
  3. „Aus“- Taste des Funk-Senders drücken
  4. Fertig – Der Funk-Sender ist mit dem Empfänger verbunden.

Programmierte Zuordnung löschen:

  1. PROG.-Taste des Funk-Empfängers ca. 10 Sekunden gedrückt halten, LED leuchtet, blinkt dann 2x und erlischt anschließend.
  2. Fertig – Alle programmierte Zuordnungen sind nun gelöscht
Anmerkung: Ein paar Zahlen – in einem Free-control® System können bis zu 32 Alarme untereinander vernetzt werden. Mit einem Empfänger können bis zu 16 Funk-Sender verbunden werden.

Sicher und innovativ:

Das Funksystem Free-control® ist ein guter Weg, weil ohne Kabel.
So können einfach Schaltungen umgesetzt werden, die kabelgebunden nur sehr komplex zu realisieren sind (Beispiel: Ausschaltung zu einer Kreuzschaltung aufrüsten).

Anmerkung: Die Vorteile des Funksystem Free-control® kommen richtig zum Tragen, wenn Teilnehmer aus unterschiedlichen Anwendungen und Räumen auf einmal geschaltet werden sollen, z.B. ALLES AUS-Funktion oder „Panik-Schalter“

Wartungsfrei:

Eine Free-control® Funkinstallation ist wartungsfrei. Es reicht lediglich von Zeit zu Zeit die Batterien der batteriebetriebenen Teilnehmer zu wechseln (im Schnitt alle 1,5 Jahre, abhängig von der Nutzungshäufigkeit und den spezifischen Installationsgegebenheiten).

Anmerkung: Bei komplexeren Installationen, insbesondere beim Einsatz von vernetzten Meldern, empfehlen wir die Batterien sämtlicher batteriebetriebener Teilnehmer zu tauschen sobald ein erster Teilnehmer mit schwacher Batterie gemeldet wird.

Downloads:

[downloads category=blog-tech-infos-free-control]

Welche Leitung wird für welchen Zweck verwendet? Es gibt eine Vielzahl an Kabel und Leitungen für die Elektroinstallation Hiermit versuchen wir eine Übersicht zu schaffen welches Kabel und welche Leitung für welchen Einsatz in der Elektroinstallion benötigt wird.

Die Übersicht die als PDF-Datei zum Download zur Verfügung steht gibt hierüber Aufschluß.

Download: welche-leitung-fuer-was

 

  • Vor Installation eines Lichtschalters oder Steckdose den Stromkreis durch Abschalten der Sicherung spannungsfrei machen und gegen Wiedereinschalten durch Dritte sichern.
  • Die Spannungsfreiheit mit einem zweipoligen Spannungsprüfer kontrollieren.

 

 

 

 

  • Vor Beginn der Arbeit erneut überprüfen, ob der Stromkreis wirklich spannungsfrei ist.
  • Schalterabdeckung oder Steckdosentopf abnehmen bzw. abschrauben.
  • Die einzelnen Adern an die jeweiligen Anschlußklemmen entsprechend dem Schaltbild anschließen. (Das Lösen der Adern erfolgt bei den schraubenlosen Anschlußklemmen durch Niederdrücken der Knöpfe an den Klemmen)

 

 

 

  • Lichtschalter- oder Steckdosensockel in die Unterputzdose einführen, ausrichten und mit den Schrauben der Spreizkrallen befestigen. (Bei Mehrfachinstallationen erleichtern die langen Anschlagkanten der Trägerplatte die Installation.)

 

 

 

 

 

  • Die Montage der Abdeckrahmen erfolgt bei den Schaltern mit der Metallfederplatte und bei den Steckdosen durch das Einschrauben des Steckdosentopfes.
  • Bei Lichtschaltern noch die Wippe aufdrücken.
  • Strom wieder einschalten und die Schaltungsfunktion prüfen.
  • Bei Steckdosen ist auf den ordnungsgemäßen Anschluß bzw. Funktion (Personenschutz) des Schutzleiters (grün-gelb) zu achten.

Hier finden Sie die Schutzklassen elektrischer Betriebsmittel:

Wichtigen Hinweise für die selbst gemachte Elektroinstallation

Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise bevor Sie Schalter und Steckdosen oder anderes Elektro-Installationsmaterial anschliessen!

  1. Nie an Leitungen oder Geräten arbeiten, die unter Spannung stehen. Vor Beginn der Arbeit die Sicherung herausschrauben oder ausschalten.
  2. Die Sicherung gegen Wiedereinschalten durch andere sichern. Gegebenenfalls mit einem Schild oder Aufkleber markieren.
  3. Vor Beginn der Arbeit mit einem Spannungsprüfer kontrollieren, ob der Stromkreis wirklich spannungsfrei ist.
  4. Nie Arbeiten durchführen, bei denen man nicht ganz sicher ist, ob sie richtig sind.
  5. Keine beschädigten oder veralteten Teile oder Geräte benutzen. Die Installation muß nach der Arbeit den neuesten Vorschriften entsprechen.
  6. Der grün-gelbe Schutzleiter (Personenschutz) darf nicht abgeklemmt oder für andere Zwecke benutzt werden. Nach jeder Arbeit ist seine ordnungsgemäße Funktion zu prüfen.
  7. Arbeiten am Hausanschluß, Zähler oder Verteiler unbedingt dem Elektrofachmann überlassen.
  8. Lassen Sie einen Fachmann die Installation prüfen und abnehmen – Bei Unfällen haftet derjenige, der zuletzt an der Anlage gearbeitet hat

Personenschutz bieten:

  •  KOPP Fehlerstromschutzschalter für die Festinstallation im Verteilerkasten.
  •  KOPP Differenzstromschutzschalter für den mobilen Einsatz

Bitte beachten Sie bei jedem Eingriff in die Elektroinstallation (Lichtschalter, Dimmer oder Steckdosen anschliessen, Leitungen verlegen, etc.) die folgenden Sicherheitsregeln gem DIN VDE 0620:

Hinweis!

Installation nur durch Personen mit einschlägigen elektrotechnischen Kenntnissen und Erfahrungen!*)
Durch eine unsachgemäße Installation gefährden Sie:

  •  Ihr eigenes Leben,
  •  das Leben der Nutzer der elektrischen Anlage.

Mit einer unsachgemäßen Installation riskieren Sie schwere Sachschäden, z.B. durch Brand. Es droht für Sie die persönliche Haftung bei Personen- und Sachschäden.
Wenden Sie sich an einen Elektroinstallateur!

*) Erforderliche Fachkenntnisse für die Installation

Für die Installation sind insbesondere folgende Fachkenntnisse erforderlich:

  •  die anzuwendenden “5 Sicherheitsregeln”: Freischalten; gegen Wiedereinschalten sichern; Spannungsfreiheit feststellen; Erden und Kurzschließen; benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
  •  Auswahl des geeigneten Werkzeuges, der Messgeräte und ggf. der persönlichen Schutzausrüstung
  •  Auswertung der Messergebnisse
  •  Auswahl des Elektro-Installationsmaterials zur Sicherstellung der Abschaltbedingungen,
  •  IP-Schutzarten
  •  Einbau des Elektroinstallationsmaterials
  •  Art des Versorgungsnetzes (TN-System, IT-System, TT-System) und die darausfolgenden Anschlussbedingungen (klassische Nullung, Schutzerdung, erforderliche Zusatzmaßnahmen etc.)