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Viele Endverbraucher begegnen dem Thema Smart Home noch immer mit Skepsis. Umso wichtiger ist es, dass Handwerker die Vorteile des intelligenten Zuhauses einfach und verständlich vermitteln können. Denn beim Smart Home ist branchen- und produktübergreifendes Wissen gefragt. Und ein Profi, der das passende System auswählt, plant und fachgerecht installiert. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur intelligenten Haussteuerung.

1. Was ist eigentlich ein Smart Home?

Vereinfacht beschreibt der Begriff Smart Home technische Verfahren und Systeme, die in Wohnhäusern die Lebensqualität, Sicherheit und Energienutzung verbessern. Dafür kommen vernetzte und fernsteuerbare Geräte und Installationen zum Einsatz. Die Anwendungen reichen von kleinen bis hin zu komplexen Lösungen, von Funksteuerungen bis zu kabelgebundenen Systemen.

Das „richtige“ Smart Home gibt es nicht. Jedes intelligente Haus ist individuell an seine Bewohner angepasst. Neben persönlichen Wünschen und Bedürfnissen sollten Planer bei der Auswahl des passenden Systems auch die Wohnsituation der Nutzer berücksichtigen. Dabei hilft ein Fragebogen vom Institut für Gebäude-Technologie (IGT) der Hochschule Rosenheim, der kostenlos über die Webseite des IGT abgerufen werden kann. Er führt durch die einzelnen Bereiche eines Hauses und zeigt, welche Möglichkeiten es gibt.

2. Welchen Nutzen hat ein Smart Home?

Der Nutzen eines Smart Homes hängt nicht von den Möglichkeiten der Technik ab, sondern von den Erwartungen und Wünschen der Nutzer. Denn danach richtet sich die Auswahl der Produkte. Dass das Eigenheim erkennt, wann es dunkel wird, automatisch die Rollläden herunterfährt und gleichzeitig die Beleuchtung anpasst, ist nicht nur bequem. Neben einem Plus an Komfort tragen die Systeme auch dazu bei, Sicherheit und Energieeffizienz zu erhöhen. Sensoren überwachen Fenster oder Türen, Rollläden lassen sich aus der Ferne herunterfahren und während des Urlaubs genügt ein kurzer Blick auf das Smartphone, um sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung ist. Die Hardware registriert, bei welcher Temperatur die meiste Energie gespart werden kann und regelt automatisch die Heizung herunter, wenn das Fenster geöffnet wird. Diese Vorteile sind nicht nur für Technikfans interessant. So kann ein intelligentes Zuhause auch für Familien oder ältere Menschen eine große Hilfe im Alltag sein.

3. Wie teuer ist ein Smart Home?

Ein Dimmer ist teurer als ein Schalter, ein Touchpad kostet mehr als eine Fernbedienung und der Rollladenmotor mehr als der klassische Gurtwickler. Ohne zusätzliche Kosten lässt sich ein Smart Home nicht realisieren. Die Investition lohnt sich trotzdem: das intelligente Zuhause hilft beim Energiesparen und erleichtert den Alltag.

Bei der Technik unterscheidet man kabelgebundene Systeme und Funksysteme. Für große Objekte kommen Bus-Systeme zum Einsatz. Hier werden die einzelnen Komponenten eines Smart Homes mit speziellen Leitungen verbunden. Die Kabel garantieren eine störungsfreie Datenübertragung. Mit einem Bus-System lassen sich sehr komplexe und umfangreiche Steuerungen realisieren. Das ist aber auch aufwändig: Die Systeme müssen geplant, installiert und programmiert werden. Dadurch verursacht ein kebelgebundenes Smart Home hohe Kosten.

Wer sein Haus nachträglich mit der intelligenten Technik aufrüsten will, entscheidet sich meistens für ein funkgesteuertes System. Die Geräte kommunizieren mithilfe von elektromagnetischen Wellen. Kabel müssen dafür nicht verlegt werden. Deshalb eignet sich die Technik vor allem für Bestandsgebäude, Mietwohnungen und kleinere Objekte wie Einfamilienhäuser. Und sie sind interessant für den Einstieg in das intelligente Wohnen: Mit Funksystemen wie Free-control lassen sich zunächst grundlegende Funktionen wie Rollläden und Licht steuern. Mit der Zeit können diese Systeme erweitert und angepasst werden.

4. Wie funktioniert das Smart Home?

Im Grunde kann man sich jedes Smart Home wie eine Pyramide vorstellen. Den Sockel bildet die Feldebene. Darauf bauen Automations- und Managementebene auf. Diese Grundstruktur ist bei allen technischen Varianten gleich – ob kabel- oder funkgesteuert.

Die Feldebene beschreibt die Basistechnologie, mit deren Hilfe die Funktionen des Smart Homes ausgeführt werden. Dazu werden Aktoren und Sensoren eingesetzt, wobei Sensoren Signale erfassen und Aktoren sie in mechanische Arbeit umsetzen. Diese Feldgeräte sind entweder per Bus oder Funk miteinander verbunden. Das mehradrige Bus-Kabel muss zusätzlich zur Elektroinstallation verlegt werden, während funkbasierte Technologien kabellos kommunizieren.

Auf der Automationsebene werden die Informationen der Feldebene zusammengetragen, um die Anlage funktionstüchtig zu machen. Dafür kommt bei Funksystemen wie Free-control ein Gateway zum Einsatz, das als Schnittstelle dient. Es verarbeitet die Daten und kommuniziert diese an die Feldebene und an die Managementebene. In einem dezentralen Bussystem sind die Feldgeräte bereits mit einer Schnittstelle ausgestattet.

Die Managementebene bildet die Spitze der Pyramide. Mithilfe einer Software bzw. einer App werden die Daten visualisiert und ausgewertet. Der Nutzer kann über die Managementebene nicht nur die einzelnen Funktionen seines Smart Homes nachvollziehen und beobachten, sondern auch aus der Ferne bedienen.

5. Wie schnell ist mein Smart Home veraltet?

Bei der Gebäudeautomation wird generell zwischen offenen und geschlossenen bzw. proprietären Systemen unterschieden. Die geschlossenen Systeme sind herstellereigene Systeme. Hier kann es sein, dass bestimmte Komponenten oder deren Ersatzteile in einigen Jahren nicht mehr angeboten werden. Offene Systeme dagegen werden von vielen Herstellern unterstützt. Das heißt: sämtliche Komponenten eines Systems sind interoperabel und können auf die gleiche Weise miteinander kommunizieren. Mit Blick auf die Zukunft ist es daher von Vorteil, offene Systeme einzusetzen, die mit der Zeit erweitert werden können.

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind in Zeiten des Klimawandels wichtiger als je zuvor. Auch die steigenden Strompreise liefern gute Argumente, im Haushalt Energie einzusparen. In den meisten Fällen bedeutet das kaum Komforteinbuße: Mit einfachen Mitteln können Sie unnötigen Stromverbrauch reduzieren oder vollständig abstellen. Diese Tipps helfen Ihnen beim effektiven Stromsparen.

Setzen Sie auf LED, Dimmer und Bewegungsmelder

Mit dem Umstieg auf LED-Lampen reduziert sich Ihr Energieverbrauch bereits erheblich. Sie sind rund 80% sparsamer als herkömmliche Glühlampen. Wenn Sie noch nachhaltiger leben wollen, installieren Sie Dimmer anstatt Lichtschalter. Diese gibt es mittlerweile auch für LED-Lampen und verbrauchen bei gedimmten Licht natürlich entsprechend weniger Strom. Achten Sie beim Kauf genau auf die Bezeichnung von Dimmer und Lampe. Beide müssen die gleiche Kennzeichnung aufweisen, um richtig funktionieren zu können. Hier finden Sie alle Informationen zu dimmbaren LEDs.

Bewegungsmelder können ebenfalls helfen, Energie einzusparen. Sie eignen sich besonders für Keller, Dachböden oder Durchgangsräume, in denen oft unnötig das Licht eingeschaltet bleibt, obwohl niemand mehr im Raum ist. Die Leuchtdauer sollten Sie entsprechend kurz einstellen, um überflüssige Stromkosten zu vermeiden.

Mit Steckdosenleisten Energie sparen

Der Standby-Betrieb vieler Elektrogeräte verbraucht mehr Strom, als manche denken. Durch das vollständige Abschalten dieser Geräte kann jeder Haushalt durchschnittlich 115 Euro im Jahr an Stromkosten sparen, wie die Deutsche Energie-Agentur errechnet hat. Die Anschaffung von Steckdosenleisten mit integriertem Schalter lohnt sich also bereits nach wenigen Wochen. Damit unterbrechen Sie die Stromzufuhr für alle angeschlossenen Geräte mit einem einzigen Schaltvorgang. Selbst Ladegräte für das Smartphone oder den Laptop, die auch dann Energie verbrauchen, wenn Sie nicht in Betrieb sind, trennen Sie so vom Netz.

Intelligent Kosten sparen im Smart Home

Ein Zuhause mit einem intelligent eingestellten Smart-Home senkt effektiv die jährlichen Energiekosten. Vernetzen Sie dazu die größten Stromverbraucher im Haushalt mit Funkschaltern und steuern Sie diese über das Smart Home Gateway. So können Sie mit einem Griff zum Smartphone Licht, Stereoanlage oder Fernseher vollständig vom Netz trennen. Auch Zeitschaltungen sind so möglich, die zum Beispiel Ihren WLAN-Router über Nacht ausschalten.

Viele dieser Haushalts-Tipps sind schnell und einfach umzusetzen. So können Sie eine Wohnung mit wenigen Handgriffen auf ein zeitgemäßes und nachhaltiges Beleuchtungskonzept umstellen. Ein solches Vorgehen kommt dem vorhandenen Budget, der Umwelt und Ihrem Gewissen zu Gute.

Mit der digitalen Transformation wird das eigene Zuhause zum Smart Home, intelligente Technik und vernetzte Geräte bestimmen zunehmend unseren Alltag und erledigen selbständig ihre Aufgaben. Damit verändert sich auch das Berufsbild des E-Handwerks. Irgendjemand muss die Technik schließlich installieren und einrichten.

Beim Endverbraucher setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass das Smart Home viele Vorteile bringt: von einem Plus an Komfort und Sicherheit bis zur effizienten Nutzung von Energie. Dieser Megatrend hat auch das E-Handwerk erfasst. Wir zeigen, wie der Einstieg in den Smart-Home-Markt gelingt.

Enorme Umsatzpotenziale

Das Wachstumspotenzial von Smart Home ist groß. Sogar in Deutschland, wo zu viel Technik im Haus eher kritisch beurteilt wird, kann sich gut die Hälfte der Teilnehmer einer Befragung von Splendid Research vorstellen, die smarte Technik auch im eigenen Zuhause einzurichten.

Dabei spielt das Handwerk eine entscheidende Rolle, wie das Marktforschungsinstitut YouGov bestätigt: Fast zwei Drittel der Befragten würde sich das Smart Home von einem Handwerker installieren lassen. Welcher Handwerker das sein soll, lässt die Studie offen. Fest steht, dass der Markt hohe Absatzchancen bietet – und deshalb hart umkämpft ist.

Telefon- und Internetanbieter positionieren sich neben Smart-Home-Generalisten und Stromversorgern. Damit das Handwerk sich als erster Ansprechpartner durchsetzt, müssen Betriebe das Smart Home als wertvolle Chance begreifen.

 

Zwei grundlegende Marktsegmente

Der Smart-Home-Markt ist zweigeteilt. Großes Wachstum verzeichnen Powerline- und Funksysteme. Sie können vom Nutzer selbst installiert werden. Um das volle Potenzial aus diesen Systemen herauszuholen und in das WLAN einzubinden, sind die Erfahrung und das Fachwissen des E-Handwerks gefragt. Hier können Betriebe schnell und einfach in den Markt einsteigen und für ihre Kunden sinnvolle Angebote zusammenstellen.

Komplexer sind kabelgebundene Smart-Home-Anlagen. In Bestandsgebäuden werden sie selten installiert, da der planerische und bauliche Aufwand groß ist: Um neue Kabel zu verlegen, müssen Wände aufgestemmt und anschließend wieder verputzt werden. Für Neubauten hingegen ist der BUS eine funktional vielseitige und zukunftsfähige Alternative. Mit der Komplexität der Systeme steigt aber auch der Schulungsaufwand für den Handwerker. Gefragt sind nicht mehr einzelne Steckdosen oder Schalter, sondern komplexe Leistungsangebote, die über Gewerkegrenzen hinausgehen.

Den Einstieg richtig vorbereiten

Das Aufgabengebiet des E-Handwerks wird größer, das Angebotsspektrum wächst. Doch bevor sie ihre Leistungspalette komplett umstrukturieren, sollten Unternehmen sich auf Teilleistungen spezialisieren. Besonders gefragt sind Systeme, die flexibel erweitert und angepasst werden können. Außerdem boomen altersgerechte Assistenzsysteme. Sie ermöglichen Senioren, lange und weitgehend unabhängig in den eigenen vier Wänden zu leben.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die Zusammenarbeit mit regionalen Kooperationspartnern. Wer Services aus einer Hand anbieten will, ist auf die Unterstützung von Heizungsspezialisten, Trockenbauern oder Informationstechnikern angewiesen.

Aus- und Weiterbildung planen

Schließlich sind Weiterbildungen und Seminare unverzichtbar. Hier können sich die Betriebe direkt vom Hersteller schulen lassen oder die Weiterbildungsangebote der Handwerkskammern in Anspruch nehmen. Wichtig ist, die Technik selbst auszuprobieren und zu installieren, bevor der erste Auftrag angenommen wird. Denn Nachbesserungen führen immer zu einem Imageverlust.

Um die gesamte Bandbreite der Gebäudetechnik abzudecken, bieten die Handwerkskammern inzwischen sieben unterschiedliche Ausbildungsberufe an: Elektroniker in den vier Fachrichtungen Energie und Gebäude, Automatisierung, Telekommunikation und Maschinen und Antriebe. Daneben gibt es den Informationselektroniker mit den Schwerpunkten Bürosysteme sowie Geräte- und Systemtechnik und den Systemelektroniker.

Auf dieser Basis können die Betriebe Wissen aufbauen, passende Systeme auswählen und ihren Kunden maßgeschneiderte Angebote machen. Genau hier liegt das große Potenzial: Der Handwerker bietet eine fundierte und herstellerunabhängige Beratung an, er projektiert ein System, installiert die Technik und nimmt sie in Betrieb.

 

Die Trends und Entwicklungen im Bereich Beleuchtung werden von Jahr zu Jahr ausgefeilter. Wer auf dem neuesten Stand sein möchte, sollte sich über aktuelle Themen wie adaptive Beleuchtungssysteme für das Smart Home, Tageslichtlampen und Smart Light informieren. In diesem Artikel erklären wir Ihnen die neuesten Lichtkonzepte.

Der Einfluss von Licht auf den Menschen

Licht bestimmt unsere Stimmung und unseren Tagesrhythmus. Ist unsere Umgebung hell, zügelt der Körper die Produktion des schläfrig machenden Hormons Melatonin: Wir fühlen uns wach. Wird es hingegen dunkel, werden wir müde. Wenn über längere Zeit die Helligkeit ausbleibt, kann das unsere Stimmung negativ beeinflussen und sogar zu Depressionen führen.

Neben der Helligkeit spielt auch die Lichtfarbe eine wichtige Rolle. Besonders das kalte, bläuliche Licht am Morgen lässt den Körper wach werden, während warmes, rötliches Licht unsere Aktivität dämpft. Die Helligkeit, die von Computerbildschirmen und einigen LED-Lampen ausgeht, hat übrigens einen hohen Blauanteil.

Was bedeutet das für die Beleuchtung zu Hause?

Adaptive Beleuchtung und Tageslichtlampen

Sie können die Wirkung von Licht gezielt einsetzen. Tageslichtlampen gleichen besonders im Winter den Lichtmangel aus und machen uns wacher und aktiver. Für einen sanften Start in den Tag sorgen Tageslichtwecker: Sie wecken den Schlafenden, indem sie die Helligkeit im Schlafzimmer stetig erhöhen und zum eingestellten Zeitpunkt die Helligkeit von Tageslicht erreicht haben.

Auf den gesamten Tag ausgedehnt heißt dieses Prinzip adaptive Beleuchtung. Dabei reagieren die installierten Sensoren auf die Umgebung und regeln das Licht dementsprechend. Das Beleuchtungssystem sorgt dafür, dass immer und überall ausreichend Helligkeit vorhanden ist. Besonders im Arbeitsalltag beugt das der Müdigkeit am Nachmittag vor. Auch zu Hause können Sie das Lichtkonzept so steuern, dass Sie beispielsweise morgens im Bad aktivierendes, blaues Licht haben, während am Abend automatisch gedimmt und der Blauanteil des Lichts gesenkt wird.

Vom Smart Home zur Smart City

Adaptive Beleuchtungssysteme können vollständig in das Smart Home integriert werden. Sie sind die logische Weiterentwicklung des klassischen Dimmers und automatisieren die Abläufe. Gepaart mit Bewegungsmeldern senkt das nicht nur die Stromkosten, sondern fördert das Wohlbefinden des Nutzers. Diese Form der angepassten Beleuchtung wird daher auch Smart Light genannt.

Neben den eigenen vier Wänden wird das Prinzip auch im öffentlichen Raum verstärkt integriert. Auch hier steckt ein hohes Einsparpotenzial, wenn Lampen nur hell leuchten, wo und wann sie gebraucht werden. Neben einem Abbau der Lichtverschmutzung in unseren Städten ergeben sich auch spannende Perspektiven. So könnten in Zukunft Straßenlampen freie Parkflächen anzeigen und so aktiv in die Verkehrsleitung eingreifen.

Die Licht- und Gebäudetechnik wird sich in Zukunft immer schneller wandeln. Wer mehr erfahren möchte, für den haben wir hier die Beleuchtungstrends für 2017 zusammengefasst.

Der Siegeszug des Smart Homes zeigt: In der Inneneinrichtung werden neue Trends und Innovationen besonders schnell erkannt und umgesetzt. Doch der Einsatz von smarten Materialien ist nur eine von vielen Entwicklungsrichtungen. Wir zeigen Ihnen, welche Einrichtungsideen 2017 besonders gefragt sind.

Natürliche Materialien

Der Trend der vergangenen Jahre hin zum Handwerk, zu DIY und Natürlichkeit setzt sich fort. Die Nachfrage nach Holz für Design-Projekte ist ungebrochen, doch auch Textilien rücken verstärkt in den Fokus. Die Verarbeitung macht den Unterschied: Entweder durch traditionelle Handwerkstechniken vom Meisterbetrieb oder selbst gemacht. Wohntextilien aus Leinen oder Hanf haben offene Nähte, Kissen oder Sofas werden aus in Salzwasser gewaschenem Jeansstoff gefertigt und Regale aus recycelten Holzdielen. Das Ziel für 2017 ist, aus herkömmlichen Substanzen Möbel mit besonderen Strukturen, aufregenden Mustern und individuellen Oberflächen zu entwerfen.

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Smarte Oberflächen und Strukturen

Als Kontrast dazu setzen sich sogenannte Smart Materials durch: Materialien, die „mitdenken“ und auf ihre Umgebung reagieren. Je nach Temperatur oder Druck können diese Stoffe beispielsweise ihren Aggregatzustand oder ihre Form verändern. So dunkeln sich Glasscheiben bei Sonneneinstrahlung automatisch ab, Sofas passen sich dank eines integrierten Form-Gedächtnisses an die Körper an und Tapeten sondern bei Berührung Duftstoffe ab.

Auch Lumineszenzen, also das Abstrahlen von Licht nach unterschiedlichen Einflüssen wie chemischen oder elektromagnetischen Reaktionen, werden verstärkt erforscht und im Alltag eingesetzt. Die bekannteste Anwendung sind biegsame Displays aus innovativen organischen Leuchtdioden (OLED). Damit könnten in Zukunft beispielsweise Oberflächen in der Wohnung ausgestattet werden, um neue Steuerungsmöglichkeiten im Smart Home zu entwickeln.

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Natur und Technik kombiniert

Die beiden angesprochenen Entwicklungsrichtungen widersprechen sich nicht zwangsläufig. Vielmehr entstehen 2017 Einrichtungsideen, die traditionelle oder recycelte Materialien mit innovativen Produktionstechniken kombinieren. So nutzt der Möbeldesigner Oh Geon Sägespäne und moderne Kunstharze für einen Stuhl, in dem die Holzsplitter der Nuss- und Eichenbäume noch deutlich zu sehen sind.

https://www.instagram.com/p/BNjg1CMDOwI/?taken-by=ohgeon_studio

 

Darüber hinaus entwickeln Start-Ups Stoffe aus Ananasschalen, die an Leder erinnern. Das Material aus natürlichen Rohstoffen ist vegan, hat eine deutlich bessere Energiebilanz als echtes Leder und wird bereits für Schuhe und Taschen verwendet. Als Bezug für Sofas oder Kissen könnte das Piñatex genannte Recyclingmaterial schon bald auch für die Inneneinrichtung interessant sein.

 

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Beitragsbild: Zaha Hadid: Form in Motion 004 von Associated Fabrication, CC BY 2.0

Der Beitrag Innovative Einrichtungsideen für 2017 – Smart Materials vs. Recycling erschien zuerst auf Kopp HKi8.

Unter den Systemen für ein komfortables Smart Home ragt KNX aus der wachsenden Masse von Anbietern heraus. Viele Kunden schreckt jedoch der relativ hohe Preis für die intelligente Gebäudesteuerung ab. Dieser rechtfertigt sich allerdings durch die zahlreichen Vorteile der Smart-Home-Lösung. Damit Sie Ihre Kunden optimal beraten können, erklären wir Ihnen hier alle wichtigen Argumente für KNX.

Was ist KNX?

KNX ist ein weltweiter Standard für die Gebäudesteuerung. Das Feldbus-System, das getrennt von der Stromversorgung für Heizung, Licht oder Rollläden verlegt wird, ermöglicht einen intelligenten Datenaustausch zwischen den Geräten. In dezentralen Steuerungseinheiten laufen die Informationen zusammen und führen die Aktionen (z. B. Licht schalten, Jalousien fahren etc.) aus.

Die Datenübertragung geschieht bei KNX über eigene Bus-Kabel und läuft bidirektional ab. Das bedeutet, dass der Empfänger des Befehls, beispielsweise ein Lichtschaltaktor, eine Rückmeldung gibt, ob die Schaltung erfolgreich war. So können auch komplexe Steuerungen von Licht, Heizung oder Alarmanlage im Smart Home mit KNX realisiert werden.

Welche Vorteile bietet KNX für Smart Homes?

Um auf Fragen Ihrer Kunden optimal vorbereiten zu sein, haben wir die größten Vorteile von KNX aufgelistet:

  • Unabhängigkeit: KNX ist ein international genormter Standard, der von hunderten Herstellern genutzt und vorangetrieben wird. So können Nutzer die Geräte verschiedener Marken problemlos kombinieren.
  • Zukunftssicherheit: Durch die anerkannte Norm und die vielen Hersteller werden auch in Zukunft Produkte für das persönliche Smart Home auf dem Markt erhältlich sein.
  • Bus-System: Die Datenübertragung mittels Busleitung ist sicherer vor Störungen als beispielsweise Funknetze.
  • Integration: Das KNX-Netz wird bei Neuinstallationen ohne großen Aufwand mit der übrigen Elektrik verlegt.
  • Digitale Technologie: Die dezentralen Steuerungseinheiten vieler Smart Homes im KNX- System sind auf dem neuesten Stand der Technik und können auch per Smartphone-oder Tablet-App bedient werden.

 

Welche Nachteile sind zu erwarten?

Den vielen Vorteilen stehen nur wenige Nachteile gegenüber. Der hohe Preis kann jedoch ein Gegenargument sein. Je nach Ausstattung und Anforderung kann ein KNX-System für ein Einfamilienhaus leicht einen 5-stelligen Euro-Betrag kosten, während z. B. Funksysteme für einen deutlich geringeren finanziellen Aufwand erhältlich sind. Ein weiterer Nachteil: Das Verlegen eines KNX-Netzes erfordert einen gesonderten Arbeitsaufwand und ist daher besonders für Neubauten oder Sanierungen zu empfehlen. Wer auf preisgünstigere Angebote setzt, muss jedoch möglicherweise mit weniger Komfort ohne Kompatibilität und geringerer Funktionssicherheit rechnen.

KNX ist eine komplexe wie aufwändige Gebäudesteuerung, für die eine eigene herstellerunabhängige Programmiersoftware benötigt wird. Um die Programmierung erlernen zu können, fällt in der Regel eine kostenintensive fünftägige Zertifizierungsschulung an. Hingegen bietet das HK NX connect System von Heinrich Kopp die großen Vorteile, dass vergleichbare Bauteile kostengünstiger sind und nur mit einem Schraubendreher programmiert werden können. Im Bedarfsfall ist jedoch auch eine Programmierung mit KNX Software möglich. Es ist damit die perfekte Lösung – für alle Anforderungen an eine Gebäudesteuerung.

 

Sollten Sie Fragen zu unserem HK NX connect-System, unseren Produkten oder unseren Angeboten für die Elektroinstallation haben, sprechen Sie uns gerne an!

 

Beitragsbild: DAVINCI_Fachwerkhaus_16 (1) von DAVINCI Haus, CC BY 2.0

In Zukunft wird der Lichtschalter nicht nur die Helligkeit im Raum regeln: Mit Hilfe der neuen Li-Fi-Technologie können wir bald Daten per Lichtstrahl übertragen. Li-Fi steht für Light Fidelity, einer optischen und kabellosen Datenübertragung, die deutlich höhere Geschwindigkeiten ermöglicht, als herkömmliches WLAN. Alle Vor- und Nachteile der neuen Technik haben wir hier für Sie zusammengestellt.

So funktioniert Li-Fi

Mit Hilfe eines vorgeschalteten Chips kann die LED-Lampe die Datenübertragung übernehmen, für die bisher Radiofrequenzen notwendig waren. Er schaltet die LED – für das menschliche Auge unsichtbar – in hoher Geschwindigkeit an und wieder aus und übermittelt so große Datenmengen in kurzer Zeit. Selbst bei stark gedimmten und kaum wahrnehmbaren Licht werden Informationen transferiert. Eine Fotodiode dient dabei als Empfänger am entsprechenden Endgerät, wandelt die Lichtsignale zurück in elektrische Impulse und leitet sie an den Computer weiter.

Grundsätzlich können Sie handelsübliche LED-Lampen für Li-Fi nutzen. Sie benötigen nur ein kleines Vorschaltgerät mit einem speziellen Chip, der die Datenübertragung steuert und durch ein konventionelles Netzwerkkabel mit dem Internet verbunden wird. Von diesem Konverter aus wird die Lampe mit Strom und dem Datenstrom versorgt. Anbieter wie pureLifi oder Oledcomm bieten verschiedene Modelle an, die schnell und einfach zu installieren sind.

Vor- und Nachteile der optischen Datenübertragung

Die neue Technik bietet eine Vielzahl an Vorteilen gegenüber dem WLAN-Standard: Die optische Übermittlung ist in erster Linie deutlich schneller als mittels Radiowellen. Während die bisherige WLAN-Bandbreite bei 0,05 bis 0,6 Gigabit pro Sekunde liegt – was etwa 6 bis 75 MB pro Sekunde entspricht –, wurden mit Li-Fi unter Laborbedingungen bis zu 10 Gigabit/s gemessen. Die ersten marktfähigen Prototypen schaffen etwa das 20-fache an Datentransfer.

Neben der Geschwindigkeit punktet das neue Verfahren durch den Ausschluss von Interferenzen mit anderen Funknetzen bei gleichzeitig erhöhtem Frequenzspektrum. Der Lichtstrahl nimmt anders als Radiowellen keinen Einfluss auf andere Geräte und kann trotzdem auf 10.000-mal so vielen Frequenzen senden, wie ein Funknetzwerk.

Darüber hinaus bietet Li-Fi eine neue Art der Datensicherheit. Denn nur bei direkter Verbindung zwischen Sender und Empfänger können Daten übermittelt werden, eine optische Grenze schirmt den Transfer vollständig ab.

Dieses Sicherheitsmerkmal ist gleichzeitig der große Schwachpunkt von Li-Fi. Das Lichtsignal dringt nicht durch Zimmerwände und erschwert die Installation eines Heimnetzwerkes. Wer in seiner Wohnung oder seinem Haus großflächig Internet einrichten möchte, braucht in jeden Raum eine Li-Fi-LED.

Anwendungsmöglichkeiten von Li-Fi

In Zukunft sind zahlreiche Anwendungsbereiche der optischen Datenübertragung denkbar. Besonders in Krankenhäusern und Flugzeugen bietet sich Li-Fi an, da so Interferenzen mit anderen Geräten ausgeschlossen werden. Auch Menschen, die sensibel auf elektromagnetische Radiowellen reagieren, können diesen Einfluss minimieren.

Darüber hinaus experimentieren Museen mit Li-Fi, um standortbezogen Informationen an ihre Besucher zu übermitteln. So empfängt nur derjenige, der sich in einem Lichtkegel aufhält, Videos oder Audioguides zu einem bestimmten Gemälde oder Ausstellungsstück. Das Smartphone wird dafür mit einem kleinen Stecker versehen, der die Daten empfängt. Setzt sich die Technologie durch, können neue Fotodioden direkt in die Kamera des Smartphones integriert werden, um direkt als Empfangsgerät zu fungieren.

Straßenlampen, Autolichter, Deckenleuchten im Smart Home: Wo Licht ist, wird bald auch Datenübertragung möglich sein. Welche Anwendungsmöglichkeiten Li-Fi noch bietet, wird die Zukunft zeigen.

Smart Homes sind längst keine Zukunftsvision mehr, sondern fester Bestandteil des Alltags. Mit der technischen Entwicklung wachsen auch die Anforderungen an die Datensicherheit. Schließlich werden heute auch sicherheitsrelevante Systeme wie Alarmanlagen, Bewegungsmelder und Überwachungskameras über das Smart Home gesteuert. Auf sie dürfen Außenstehende keinen Zugriff haben. Darüber hinaus generiert das Netzwerk Daten über seine Benutzer, die in der Öffentlichkeit nichts verloren haben.

Um die Daten in einem Smart Home zu schützen, sollten Sie daher folgende Aspekte bei der Einrichtung bedenken und diese kritischen Faktoren mitdenken.

1. Unterteilung in unterschiedliche Netzwerke

Trennen Sie die wichtigen von den weniger wichtigen Funktionen. Dazu können Sie für virtuelle Heimnetzwerke, sogenannte VLANs, im jeweiligen Router anlegen: eines für Alarmanlage, Bewegungsmelder und Kamera und eines für die Funk-Lichtschalter oder die Musikanlage. Beschränken Sie den Personenkreis, der Zugriff auf die jeweiligen Netzwerke hat, um unbefugte Einblicke auszuschließen.

2. Aktuelle Verschlüsselungsstandards verwenden

Das heimische WLAN schützen Sie mit einer WPA2-Verschlüsselung, die nach dem neuesten Sicherheitsprotokoll IEEE 802.11i/D9.0 arbeitet. WEP oder einfache WPA-Verschlüsselungen sind leicht zu überwinden und daher ein Sicherheitsrisiko. Die Sicherheitseinstellungen nehmen Sie in der Benutzeroberfläche des Routers vor. Finden Sie dort keine WPA2-Option, sollten Sie den Router durch eine modernere Version des Geräts ersetzen.

3. Zugriff durch VPN-Clients sichern

Die nächsthöhere Sicherheitsstufe sind MAC-Adressenfilter und VPNs. Sie garantieren, dass nur ausgewählte Benutzer auf das Smart Home zugreifen können. Für den MAC-Adressenfilter schalten Sie im Router ausschließlich die bekannten Computer oder Smartphones für das heimische WLAN frei. Mit einem VPN, einem Virtuellen Privaten Netzwerk, kann auch von unterwegs auf die Funktionen des Smart Homes zugegriffen werden. Mit Hilfe einer Software, dem VPN-Client, besteht außerdem Schutz vor unbefugtem Zugriff.

4. Passwörter und Software regelmäßig erneuern

Der eigene Computer oder das Smartphone sind leider oft unbeachtetes Einfallstore für Datendiebe. Denn wer Zugriff darauf gewinnt, kann auch die smarten Hausfunktionen steuern. Denken Sie an sichere Passwörter und daran, dass diese regelmäßig geändert werden sollten. Auch das Betriebssystem und die Firmware von Router und Gateway sollten sie stets auf den neuesten Stand bringen, um Sicherheitslücken zu schließen.

5. Sicherheitsfunktionen des Gateways nutzen

Moderne Smart-Home-Systeme haben verschiedene Sicherheitsmerkmale integriert. So sendet das Smart-Home-Gateway von Mediola automatisch SMS oder Emails, wenn der Funk-Bewegungsmelder aktiviert oder ein Fenster trotz Abwesenheit geöffnet wurde. Diese Benachrichtigungsregeln können Sie individuell einstellen – und natürlich mit einem Passwort in der Bedienoberfläche sichern.

Smart Homes bieten dem Nutzer ungeahnte Möglichkeiten. Diese sollten Sie vor fremden Zugriff schützen. So lassen sich die Vorteile der drahtlosen Gebäudesteuerung in dem Wissen genießen, dass die Daten sicher sind.

Beitragsbild: Sind Ihre Daten sicher? von Dennis Skley, CC BY-ND 2.0

Es gibt viele Gründe, die Türklingel zu überhören: Laute Musik, nachlassendes Gehör oder einfach Unaufmerksamkeit. Ärgerlich kann es werden, wenn der Besuch wieder geht oder der Postbote das Paket zurück in die Zentrale bringt. Dabei können Sie dieses Problem einfach und bequem lösen, indem Sie einen Funk-Gong installieren. So überhören Sie nie wieder Ihre Klingel.

So bringen Sie den Funk-Klingeltaster an

Funk-Gongs bestehen aus einem Klingeltaster und einem Empfänger. Anders als beim Funk-Lichtschalter ist die Richtung zwischen Sender und Empfänger umgekehrt: Der Sender wird an der Tür angebracht und der Empfänger des Signals ist in der Hand des Nutzers.

Den Klingeltaster montieren Sie dabei genau dort, wo Sie Ihn brauchen. Veraltete Leitungen sind kein Problem mehr, da der Taster mit Batterien betrieben wird. Mit der beiliegenden Bohrschablone zeichnen Sie die Bohrlöcher an. Dann bohren Sie mit einem geeigneten Bohrkopf die Löcher, drücken Sie die Dübel hinein und bringen den Taster mit dem beiliegenden Befestigungsmaterial an. Das Anbringen auf einer Metallplatte vermeiden Sie besser, da diese die Reichweite des Senders reduzieren kann.

Natürlich sollten Sie bei allen Bohrungen darauf achten, dass sich keine elektrischen Leitungen an dieser Stelle befinden. Ein kontaktloser Spannungsprüfer bietet dabei die nötige Sicherheit.

Funk-Gong installieren für mehr Komfort

Ist der Taster angebracht, können Sie den Funk-Gong platzieren. Funk-Stecker werden mit Netzstrom betrieben: Platzieren Sie diesen einfach in einer freien Steckdose Ihrer Wahl. Mobile Funk-Gongs nehmen Sie sogar einfach mit in den Garten, da sie über Batterie mit Strom versorgt werden. Die Reichweite beträgt je nach Variante bis zu 100 Meter und Sie können aus den unterschiedlichsten Melodien Ihren Wunschton auswählen.

Nicht immer reicht ein Taster oder Gong für alle Bedürfnisse. In solchen Fällen können Sie sowohl die Klingeltaster, als auch die Funk-Gongs – je nach Version – mit weiteren Funkmodulen kombinieren. Der Anlernvorgang ist in der Anleitung beschrieben, wobei Sender und Empfänger aus der gleichen Verpackung werkseitig bereits miteinander verknüpft sind.

Mit den Funk-Gongs öffnet sich ein weites Feld voller Einsatzmöglichkeiten und bequemen Optionen für den Alltag. Die Funktechnik macht es möglich drahtlos und ohne Rücksicht auf die verlegten Leitungen Sender und Empfänger so zu positionieren, wie Sie es möchten.

In Zeiten der zunehmenden Technisierung unseres Alltags werden auch einfache Lichtschalter und die Steuerung der Stereoanlage digital. Aus einer einfachen Wohnung wird so heute schnell ein voll ausgestattetes Smart Home. Wenn Sie sich gerne smart einrichten wollen, bisher aber noch gezögert haben, nutzen Sie diese Einrichtungstipps als Inspiration für ihr persönliches Zuhause von morgen.

Die zentrale Steuerungseinheit

Smart Home, Home Automation oder intelligentes Wohnen sind ähnliche Bezeichnungen für das gleiche Prinzip: die moderne Vernetzung der Haustechnik. Damit die elektrischen Geräte miteinander interagieren und die Bewohner sie steuern können, brauchen Sie eine zentrale Anlaufstelle. Von diesem Smart Home Gateway steuern Sie dann alle erdenklichen elektrischen Systeme in Ihrem Zuhause. Das Gateway – in der Regel in Form einer kleinen Box – wird an das häusliche WLan angeschlossen. Es kann via Internet, Infrarot oder Funk-System mit der Gebäudetechnik vernetzt werden und ist fast beliebig erweiterbar.

Wichtig: Wenn Sie sich smart einrichten wollen, achten Sie unbedingt auf die Kompatibilität aller Bausteine mit dieser Zentraleinheit. Sie ist das Herzstück Ihres Smart Homes.

Smart einrichten mit intelligenter Technik

Natürlich müssen Sie zunächst die jeweilige Smart-Home-Technik installieren. Doch vernetzte Fernseher oder Funklichtschalter sind schnell und problemlos angeschlossen. Geräte mit integriertem WLan-Komponenten können Sie einfach über das Heimnetz verbinden. Die Umrüstung von Lichtschaltern auf Funkschalter ist ebenfalls sehr simpel und funktioniert so, wie Sie auch einen normalen Lichtschalter installieren. Achten Sie auch hier unbedingt auf die Sicherheitsregeln für das Arbeiten an elektrischen Anlagen.

Steuerung per Smartphone

Es gibt kaum ein Gerät, dass Sie nicht in Ihrem Smart Home ansteuern können. Mit markenübergreifende Lösungen wie dem Conrad Connect sind Sie im Vorteil, da Sie so die unterschiedlichsten Geräte und Marken kombinieren können. Wenn Sie sich smart einrichten, steuern Sie die gewünschten Komponenten über eine zentrale App.

Über das Smartphone haben Sie nun Zugriff auf die installierten Geräte und können die gesamte Haustechnik mit einem Klick bedienen: Drehen Sie die Heizung auf, steuern Sie die Funklichtschalter oder regeln Sie das Heimkinosystem nur mit Ihrem Smartphone in der Hand. Mit One-Touch-Gesten und eigenen Programmierungen können Sie sich auch ganz individuelle Szenarien ausdenken und im Handumdrehen ansteuern.

Nie zuvor war intelligentes Wohnen so einfach.