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Design trifft Funktionalität – HK i8 von Kopp im Anwender-Check

Vom Hotelzimmer über das Smartphone bis hin zu den Laufschuhen: im Internet bewerten Nutzer fast jedes Produkt. Was im privaten Bereich selbstverständlich ist, gibt es jetzt auch für die Elektrobranche. Auf der OnlinePlattform elektropedia.com können Installateure Profi-Sortimente testen und beurteilen. Dieser Herausforderung hat sich auch die Heinrich Kopp GmbH gestellt. Die Teilnehmer des Tests erhielten eine Produktauswahl aus dem HK-i8-Sortiment, bestehend aus Schaltern, Tastern und Dimmern.

 

Sehr gute Verarbeitungsqualität

Die Artikel wurden unter realen Bedingungen in Firmen- oder Privaträumen getestet. Besonders gute Bewertungen gab es in Bezug auf die Materialqualität des HK i8. Die Leistungsteile des Schalters seien wegen der stabilen Standard-Unterputzdose einfach und schnell zu montieren, stellt ein Tester fest. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sensorschaltern benötigt der HK i8 keinen EIB-/KNX-Anschluss. Deshalb können Fachbetriebe die Produkte sowohl in Neubauten als auch bei der Nachrüstung verwenden.

 

Einfache Montage ohne Schulung

Positiv hervorgehoben wurde auch die ausführliche Montageanleitung der Schalter. Das gesamte Programm ist so ausgelegt, dass es von Profis einfach installiert werden kann. Besondere Schulungen sind dafür nicht notwendig. So lässt sich beispielsweise der Beleuchtungsstatus des HK i8 mit einem kleinen Schalter auf der Rückseite des Bedienteils jederzeit ändern. Die blaue LED-Schalterbeleuchtung bietet verschiedene Modi: „Dauer-Ein“, „Dauer-Aus“ und zusätzlich bei Bedarf eine Kontrollfunktion, wenn der Schalter außerhalb eines Raumes angebracht ist.

 

Modernes Design für jedes Ambiente

Darüber hinaus konnte das Design der Schalter die Profis überzeugen. „Hohe Qualität, super Optik“, merkt ein Teilnehmer an. Das Sensor-Bedienteil des HK i8 besteht aus bruchsicherem, reinweißen Floatglas und erlaube „angenehm großflächige Schaltungsmöglichkeiten“. Ähnlich wie bei einem Touchscreen genügt bereits ein sanftes Antippen mit der Fingerkuppe, um den Schaltvorgang auszulösen. Klare Formen und die harmonische Leichtigkeit der Linienführung sorgen für einen modernen Charakter. Die schlichte und hochwertige Ästhetik der Glasschalter fügt sich nahtlos in jedes Wohnambiente. „Empfehlenswerte Produktreihe“, fasst ein Profi sein Urteil zusammen.

Umgangssprachlich schlicht „Sicherung“ genannt ist der Leitungsschutzschalter von zentraler Bedeutung, um den Stromkreis vor Überlast und Kurzschlüssen zu schützen. In jedes Niederspannungsnetz gehören daher neben FI-Schutzschaltern auch immer Leitungsschutzschalter. Funktion und Anwendungsbereiche erklären wir Ihnen hier.

Anwendungsbereiche

Schalter für den Leitungsschutz werden bei der Elektroinstallation vom Fachmann im Stromkreisverteiler, dem sogenannten Sicherungskasten, installiert. Bei Neuinstallationen ersetzen sie heute die alten Schmelzsicherungen, die nur noch als Feinsicherung direkt im Gerät oder als Vorsicherung genutzt werden. Nach einer Abschaltung können Sie moderne Leitungsschutzschalter, nachdem Sie die Ursache für deren Ausfall behoben haben, wieder einschalten und müssen sie nicht wie eine Schmelzsicherung austauschen. Darüber hinaus ermöglichen die Schutzschalter es Ihnen, einzelne Stromkreise gezielt spannungsfrei zu schalten, wenn Sie beispielsweise einen neuen Lichtschalter installieren wollen.

Funktion

Der Leitungsschutzschalter unterbricht den Stromkreis, sobald ein Kurzschluss vorliegt oder die Leitung durch eine zu hohe Stromlast gefährdet ist. Dafür besitzt die Sicherung zwei unterschiedliche Auslösemechanismen.

  • Elektromagnetische Auslösung beim Kurzschluss

Bei einem Kurzschluss steigt die elektromagnetische Kraft in der eingebauten Spule der Sicherung. Diese Kraft löst eine Schnellabschaltung aus und schützt so die elektrische Leitung.

  • Thermische Auslösung bei Überlast

Übersteigt der Strom den Nennwert der Sicherung über einen gewissen Zeitraum, erwärmt und verbiegt sich ein Bimetall im Inneren der Sicherung und unterbricht den Stromkreis. Je stärker die Überlast, desto schneller der Schaltvorgang. Nach dem Abkühlen kann die Sicherung wieder eingeschaltet werden.

  • Manuelle Schaltung

Wenn Sie die Leitung manuell stilllegen wollen, können Sie den Leitungsschutzschalter auch per Hand betätigen. Bei allen Arbeiten an der elektrischen Anlage ist dieser Schritt nach den fünf Sicherheitsregeln verpflichtend.

  • Freiauslösung

Leitungsschutzschalter haben ein Schaltschloss integriert, das die Funktion auch dann garantiert, sollte der Schalthebel in der Einschaltposition festgehalten werden.

Auslösecharakteristik

Verschiedene Anwendungen benötigen Sicherungen mit einer jeweils individuellen Auslösecharakteristik. So schaltet beispielsweise die Sicherung eines Motorstromkreises nicht bei kurzzeitigen Überschreitungen des Nennstroms ab, da diese in einem solchen Stromkreis üblich sind. Wie empfindlich die Funktion des Leitungsschutzschalters ist und wann er thermisch bzw. elektromagnetisch auslöst, ist auf der Sicherung angegeben. Heute existieren unterschiedliche Typen, wobei die Typen B, C und K am weitesten verbreitet sind.

Kopp hat Leitungsschutzschalter mit allen klassischen Charakteristiken im Programm und bietet darüber hinaus auch Sicherungen mit D-Charakteristik. Sie sind ideal für Stromkreise mit hohen induktiven Verbrauchern wie leistungsstarke Transformatoren oder Motoren. Wenn Sie auf der Suche nach hochwertigen Produkten sind, können Sie im umfassenden Sortiment von Kopp stöbern. Sollten Sie Fragen zu den Spezifikationen der Geräte haben oder Hilfe beim Einbau benötigen, sprechen Sie uns gerne an!

Die Sicherung der elektrischen Anlage hat oberste Priorität: Bereits kleine Fehler an Geräten mit elektrischem Strom können im Haushalt zu gefährlichen Stromschlägen führen. Deshalb ist seit 1984 der Fehlerstromschutzschalter bei Neubauten mit Feuchträumen wie Bädern Pflicht. Seit 2009 ist der Fehlerstromschutzschalter für alle neu errichteten Steckdosen in privaten und gewerblichen Bauten verpflichtend. Er schaltet den Strom bei Unfällen mit elektrischen Leitungen innerhalb von Sekundenbruchteilen ab und schützt Sie so vor schweren Verletzungen. Hier erfahren Sie, wie der lebensrettende Schutzschalter funktioniert.

Funktion des Fehlerschutzschalters

Der Fehlerschutzschalter ist für den persönlichen Schutz entscheidend: Er überwacht den Stromfluss und sorgt dafür, dass er stets gleichbleibt. Der sogenannte FI-Schutzschalter (F steht für Fehler, I entspricht dem physikalischen Symbol für Stromstärke) gehört in jeden Haushalt und ist nach DIN VDE 0100-410 für alle Steckdosen-Stromkreise bis einschließlich 20 A obligatorisch. Installieren Sie neue Steckdosen, ist die Nachrüstung verpflichtend.

Weicht der Wert des ausgehenden Stroms vom Wert des zurückkehrenden Stroms ab, liegt ein Fehler in der Leitung vor. Bereits Abweichungen von weniger als 30 Milliampere werden registriert. Der Kreislauf ist dann beschädigt und der Strom fließt entweder über ein anderes, leitfähiges Material ab oder über den Menschen. Ein lebensgefährlicher Stromschlag wäre die Folge. Der Schutzschalter unterbricht in diesem Fall innerhalb von 0,2 Sekunden den Stromkreislauf.

Wird ein Fehlerstrom erkannt, unterbricht der Schalter den jeweiligen Stromkreislauf. Daher wird empfohlen, mehrere FI-Schutzschalter einzusetzen und zumindest die Licht- und Steckdosenkreise getrennt zu sichern. So wird im Fehlerfall nicht die gesamte Anlage abgeschaltet.

Betrieb und Wartung des Fehlerstromschutzschalters

Bei Unregelmäßigkeiten unterbricht der Schalter die gesamte Stromversorgung. Die innovativen FI-Schutzschalter von Kopp zeigen bereits durch die Stellung des Hebels die Abschaltursache an: Ist er mittig, war ein Fehlerstrom der Grund. Befindet sich der Hebel unten, wurde er manuell ausgeschaltet. Nachdem ein Defekt an der Leitung behoben wurde, kann der Schalter wieder nach oben gedrückt werden, um den Strom wieder einzuschalten.

Das Gerät sollte alle sechs Monate getestet werden. Mit der Prüftaste kann ein Fehler simuliert werden. Der Hebel sollte beim Druck auf die Taste sofort umspringen. Tut er es nicht, sollte der Fehlerschutzschalter umgehend austauscht werden. Den Test können Sie jederzeit selbst erledigen – den Einbau oder Austausch sollte auf jeden Fall der Fachmann übernehmen

Defekte oder beschädigte Kabel sind die Hauptursache für Fehlerströme. Bei elektrischen Geräten können sie relativ schnell ausfindig gemacht werden, ein Kabelbruch in der Wand hingegen stellt eine größere Herausforderung dar. Bei Fragen helfen wir Ihnen jederzeit gerne weiter!

Neue Kabel verlegen Sie im Idealfall unter dem Wandputz. Ob beim Hausbau oder bei nachträglichen Anpassungen im Altbau: So platzieren Sie neue Steckdosen und Lichtschalter am gewünschten Ort oder lassen störende Lampenkabel in der Decke verschwinden. Hier erfahren Sie die wichtigsten Schritte, mit denen Sie fachgerecht Kabel unter Putz verlegen können.

Wichtige Hinweise zur Elektroinstallation

Ambitionierte Heimwerker erledigen heute viele Dinge selbst. Beim Arbeiten an elektrischen Anlagen sind jedoch besondere Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Neben den fünf Sicherheitsregeln (Freischalten, vor Wiedereinschalten schützen, Spannungsfreiheit feststellen, Erden und Kurzschließen, benachbarte Teile abschranken) ist ausreichend Erfahrung notwendig. Lassen Sie Elektroinstallationen daher im Zweifelsfall immer vom Fachmann durchführen.

1. Kabelschacht planen und einzeichnen

Kabel sollten in der Wand nur horizontal oder vertikal verlegt werden, um die Leitungen später leichter finden zu können. Einen Mindestabstand von 15cm von Türen und Fenstern sowie 30cm von Decke und Boden sollten Sie ebenfalls berücksichtigen.
Prüfen Sie die Wand mit einem Leitungssucher, um keine alten Leitungen zu kreuzen. Zeichnen Sie die Schächte mit einem Lineal deutlich ein, damit Sie beim Arbeiten nicht die Orientierung verlieren.

2. Löcher für Unterputzdosen bohren

Mit Hilfe einer Bohrmaschine mit passender Bohrkrone schaffen Sie die Löcher für die späteren Unterputzdosen. Den Bohrkern klopfen Sie mit Hammer und Meißel vorsichtig aus der Wand.

3. Kabelschacht fräsen

Den Kabelschacht fertigen Sie mithilfe von Hammer und Meißel, einem Winkelschleifer oder einer professionellen Mauernutfräse an. Denken Sie daran, den Raum vorher mit einer Folie gegen Staub und Schmutz zu schützen.

4. Kabel verlegen

Setzen Sie das Kabel in den ausgefrästen Schacht ein. Um es zu fixieren, können Sie Kabelschellen oder Stegleitungsnägel nutzen.

5. Unterputzdose einbauen

Die Unterputzdose, in die Sie später die Steckdose oder den Lichtschalter einbauen möchten, wird im Bohrloch befestigt und eingegipst. Prüfen Sie die korrekte Ausrichtung der Dose mit einer Wasserwaage.

 

6. Kabelschacht verputzen

Ziehen Sie die neuen Kabel durch die Öffnung der Unterputzdose. Jetzt können Sie den Kabelschacht mit Spachtelmasse oder Gips neu verputzen.

 

7. Kabel entmanteln

Entfernen Sie den Kabelmantel mithilfe einer passenden Abmantelzange und legen Sie die Adern mit einer Abisolierzange frei.

8. Steckdose oder Lichtschalter anschließen

Jetzt können Sie den Lichtschalter oder die Steckdose anklemmen und in der Unterputzdose befestigen. Achten Sie darauf, alle Leitungen in die richtigen Klemmen einzuführen. Was Sie sonst beachten müssen, wenn Sie einen Lichtschalter einbauen wollen, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Das Verlegen von Leitungen in der Wand lässt störende Kabel aus dem Blickfeld verschwinden. Arbeiten Sie präzise und mit hochwertigen Materialien, um nachträgliche Anpassungen zu vermeiden. Im Zweifel gilt: Überlassen Sie das Arbeiten an elektrischen Anlagen lieber einem ausgebildeten Fachmann.

Es gibt viele Gründe, die Türklingel zu überhören: Laute Musik, nachlassendes Gehör oder einfach Unaufmerksamkeit. Ärgerlich kann es werden, wenn der Besuch wieder geht oder der Postbote das Paket zurück in die Zentrale bringt. Dabei können Sie dieses Problem einfach und bequem lösen, indem Sie einen Funk-Gong installieren. So überhören Sie nie wieder Ihre Klingel.

So bringen Sie den Funk-Klingeltaster an

Funk-Gongs bestehen aus einem Klingeltaster und einem Empfänger. Anders als beim Funk-Lichtschalter ist die Richtung zwischen Sender und Empfänger umgekehrt: Der Sender wird an der Tür angebracht und der Empfänger des Signals ist in der Hand des Nutzers.

Den Klingeltaster montieren Sie dabei genau dort, wo Sie Ihn brauchen. Veraltete Leitungen sind kein Problem mehr, da der Taster mit Batterien betrieben wird. Mit der beiliegenden Bohrschablone zeichnen Sie die Bohrlöcher an. Dann bohren Sie mit einem geeigneten Bohrkopf die Löcher, drücken Sie die Dübel hinein und bringen den Taster mit dem beiliegenden Befestigungsmaterial an. Das Anbringen auf einer Metallplatte vermeiden Sie besser, da diese die Reichweite des Senders reduzieren kann.

Natürlich sollten Sie bei allen Bohrungen darauf achten, dass sich keine elektrischen Leitungen an dieser Stelle befinden. Ein kontaktloser Spannungsprüfer bietet dabei die nötige Sicherheit.

Funk-Gong installieren für mehr Komfort

Ist der Taster angebracht, können Sie den Funk-Gong platzieren. Funk-Stecker werden mit Netzstrom betrieben: Platzieren Sie diesen einfach in einer freien Steckdose Ihrer Wahl. Mobile Funk-Gongs nehmen Sie sogar einfach mit in den Garten, da sie über Batterie mit Strom versorgt werden. Die Reichweite beträgt je nach Variante bis zu 100 Meter und Sie können aus den unterschiedlichsten Melodien Ihren Wunschton auswählen.

Nicht immer reicht ein Taster oder Gong für alle Bedürfnisse. In solchen Fällen können Sie sowohl die Klingeltaster, als auch die Funk-Gongs – je nach Version – mit weiteren Funkmodulen kombinieren. Der Anlernvorgang ist in der Anleitung beschrieben, wobei Sender und Empfänger aus der gleichen Verpackung werkseitig bereits miteinander verknüpft sind.

Mit den Funk-Gongs öffnet sich ein weites Feld voller Einsatzmöglichkeiten und bequemen Optionen für den Alltag. Die Funktechnik macht es möglich drahtlos und ohne Rücksicht auf die verlegten Leitungen Sender und Empfänger so zu positionieren, wie Sie es möchten.

Mit einem Schalter können Sie temporär einen elektrischen Stromkreis öffnen oder schließen. Das klingt sehr simpel und das ist es im Grunde auch. Doch wenn Sie heute einen Lichtschalter montieren wollen, haben Sie die Auswahl zwischen einer ganzen Reihe an verschiedenen Schaltern, die unterschiedliche Bedürfnisse ansprechen. Wir geben Ihnen einen Überblick über unterschiedliche Schalterprogramme, damit Sie den für sich passenden Schalter finden.

Die Klassiker: Ausschalter, Wechselschalter, Serienschalter und Taster

Der übliche Lichtschalter (Aus-Schalter) hat zwei Positionen: Licht an und Licht aus. Mit dieser simplen Urform sind Sie in vielen Fällen ausreichend versorgt. Einen Wechselschalter installieren Sie dann, wenn Sie von zwei Positionen Schaltstellen aus die Lichtquelle schalten möchten. Also beispielsweise an beiden Enden eines langen Flures. Wenn Sie zwei Lampen von einer Schaltstelle schalten möchten, können Sie einen Serienschalter als Lichtschalter anschließen. denn Beim Serienschalter befinden sich gleich zwei unabhängige Aus-Schalter in einer Schalterdose.

Ein Taster wird ebenfalls häufig eingesetzt, allerdings schaltet er den Stromkreis nicht permanent, sondern nur für den Zeitraum, in dem der Taster gedrückt ist ein oder aus. Klingeltaster funktionieren beispielsweise nach diesem Prinzip. Auch in langen Fluren und Treppenhäusern wird ein Taster eingebaut, jedoch in Verbindung mit einem Zeitrelais, von dem das Licht nach einer bestimmten Zeit wieder ausgeschaltet wird. Kontrollschalter sind vorteilhaft, wenn sich die Schaltstelle und Leuchtmittel nicht im gleichen Raum befinden. Der Kontrollschalter hat eine integrierte Anzeige die leuchtet, wenn das Licht im Raum eingeschaltet ist. Mittels nachrüstbarer Glimmlampe sind die meisten Schalter beleuchtbar, womit der Schalter in der Dunkelheit leicht auffindbar ist.

Spezielle Schalter: Dimmer, Bewegungsmelder und Funkschalter

Für spezielle Beleuchtungssysteme müssen Sie spezielle Lichtschalter installieren. Ein Dimmer steuert die Helligkeit von dimmbaren Leuchtmitteln und hat einen An/Aus-Schalter integriert. Wenn Sie einen Dimmer verwenden möchten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten: klassischen Dimmer mit Drehschalter, Dimmer mit Schalterwippe und Drehknopf oder Tast bzw. Sensordimmer, bei denen über Tast- oder berührungsempfindliche Flächen stufenlos die Helligkeit gesteuert wird.

Wenn Sie gerne automatisch Lichtquellen ein und ausschalten möchten – zum Beispiel im Keller, vor der Haustür oder in der Garage –, dann sollten Sie einen Bewegungsmelder als Lichtschalter anschließen. Er reagiert auf Bewegung, erkennt Dunkelheit für den gezielten Einsatz zur Tages- oder Nachtzeit und spart durch seine integrierte Zeitfunktion Energie, weil er den Stromkreis automatisch unterbricht. Sehr bequem!

Ähnlich praktisch sind Funk-Lichtschalter. Mit ihnen können Sie nachträglich Ihre elektrische Schaltanlage optimieren und ohne aufwändige Installationen um weitere Schalter ergänzen. Wenn Sie einen Funk-Lichtschalter anschließen, können Sie die Lichtquelle per Fernbedienung oder mit flexibel positionierbaren Wand-Lichtschalter steuern. Praktisch für Treppengeländer, Kücheninseln oder andere Orte ohne elektrische Leitung. Eine ausführliches Schalterprogramm lässt Ihnen auch bei Funkschaltern die Wahl zwischen unterschiedlichen Wippen und Abdeckungen für einen individuellen Look.

Sonderschalter

Schalter sind natürlich nicht nur für Licht notwendig. Jalousieschalter oder -taster gehören ebenfalls ins Schalterprogramm und steuern statt einer Lampe den Motor eines Rollladens. Mit einer Wippe betätigen Sie entweder die Aufwärts- oder Abwärtsbewegung der Jalousie, bis der Rollladen die gewünschte Position erreicht hat.

Wenn Sie gerne auf Nummer sicher gehen möchten, sind Schlüsselschalter die richtige Wahl. Sie schließen den Stromkreis zum Verbraucher nur, wenn der Sicherheitsschlüssel die Schaltmechanik freigibt. Eine klassische Verwendung finden Schlüsselschalter im Außenbereich bei Einfahrten oder Garagentoren.

Schalter und Steckdosen, mit denen Ihre Feuchtrauminstallation nicht Baden geht

Wasser und Elektrizität sind – vielleicht mit der kuriosen Ausnahme des Zitteraals – keine gute Verbindung. Schließlich leitet Wasser sehr gut und kann so lebensbedrohliche Spannung abgeben oder gefährliche Kurzschlüsse produzieren. Die Anforderungen an die elektrischen Installationen in Feuchträumen sind daher besonders hoch. Wir erklären, worauf Sie achten müssen, wenn Sie in einer solchen Umgebung zum Beispiel eine Steckdose einbauen wollen.

Welche Räume gelten als Feuchträume?

Feuchträume sind definiert als Räume, in denen Wände, Böden oder Geräte mit Wasser abgespritzt werden. Unbelüftete Keller und Gewächshäuser zählen ebenso dazu, weil hier eine überdurchschnittliche Luftfeuchtigkeit zu erwarten ist. Früher zählte man auch Badezimmer und Küche dazu. Da hier aber nur periodisch Feuchtigkeit auftritt, fallen sie heute nicht mehr in diese Kategorie. Natürlich gelten trotzdem erhöhte Sicherheitsvorkehrungen im Badezimmer, wenn Sie in Wassernähe Lichtschalter montieren wollen.

Worauf müssen Sie achten, wenn Sie in einem Feuchtraum Lichtschalter installieren möchten?

Elektrische Anlagen in Feuchträumen müssen unterschiedliche Schutzarten aufweisen. Für Spritzwasserschutz ist die Schutzart IPX4 verpflichtend, bei direktem Wasserkontakt IPX5 und bei Hochdruckstrahlern ist sogar IPX8 vorgeschrieben. Korrosionsschutz und das Abweisen von Dämpfen, Laugen, Säuren oder Öl sind ebenfalls obligatorisch, unabhängig davon, ob Sie eine einfache Steckdose montieren oder Bewegungsmelder installieren möchten. Beständigkeit bei Temperaturschwankungen und Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern komplettieren die Liste. Letztgenanntes verlangt üblicherweise nach einem Klappdeckel, der langlebig, lichtecht und bruchfest sein sollte.

Kabel und Kabelführungen haben ähnlich strenge Auflagen. Nur NYM-Installationsleitungen und NYY-Kabel dürfen Sie verwenden. Eine saubere Abdichtung aller Kabeleinführungen ist selbstverständlich, wenn Sie eine Steckdose anklemmen. Möchten Sie eine ummantelte Leitung auf andere Leitungen verlegen, empfehlen wir, diesen Übergang außerhalb des Feuchtraumes zu montieren. Jeder einzelne Anschluss und Leitungsübergang birgt die Gefahr, dass doch etwas Wasser eindringen kann. Und je mehr Sie davon vermeiden, desto besser!

Welche Schalter und Steckdosen sind für Feuchträume geeignet?

Bei so hohen Anforderungen sind qualitativ hochwertige Produkte die richtige Wahl. Gutes Elektroinstallationsmaterial für Feuchträume ist robust, Halogen- und PVC-frei und resistent gegen chemische Einflüsse und Temperaturschwankungen.

Sie sehen: In Feuchträumen herrschen besondere Bedingungen, die besondere Handhabung erfordern. Deshalb weisen wir an dieser Stelle immer darauf hin, dass Sie Elektroinstallationen aller Art im Zweifel professionellen Installateuren überlassen sollten. Denn bei jedem Eingriff in die Elektroinstallation sind grundsätzlich die Sicherheitsregeln gemäß DIN VDE 0620 einzuhalten. Lesen Sie diese hier im Wortlaut nach, damit Sie sicher und nachhaltig Ihre Lichtschalter oder Steckdosen installieren können.

In eigener Sache: Das Aufputz-Feuchtraum-Schalterprogramm Blue Electric

Das Aufputz-Feuchtraum-Schalterprogramm Blue Electric erfüllt die oben genannten Anforderungen und Bedingungen. Wenn Sie in einem Feuchtraum eine Steckdose installieren wollen, sind Sie mit diesem professionellen Schalterprogramm bestens ausgestattet.

Eine Verdrahtung in alle Richtungen, serienmäßige Beleuchtung und die Möglichkeit der Beschriftung machen den Gebrauch und Einbau der Blue Electric Steckdosen einfach und komfortabel. Diagonal angeordnete Anschraub-Langlöcher sowie Gehäuseschrauben mit Schnellgewinde sind weitere Vorteile für eine schnelle Steckdosen-Installation im Keller, Kühl- oder Gewächshaus.

Sehen Sie sich hier den Produktfilm zum Aufputz-Feuchtraum-Schalterprogramm Electric an!

Die richtige Ausrüstung ist die halbe Arbeit – Werkzeug für die Elektroinstallation

Für heimische Arbeiten an elektrischen Anlagen brauchen Sie grundsätzlich drei Dinge: Das Wissen um den sicheren Umgang mit elektrischen Anlagen, die passenden Ersatzteile und das richtige Werkzeug. Selbst der erfahrenste Fachmann ist ohne seine Geräte aufgeschmissen und das nicht nur, weil es ziemlich anstrengend sein kann, mit unpassendem Werkzeug einen Lichtschalter zu installieren. Es kann auch gefährlich werden. Die richtige Ausrüstung bietet nicht nur effektives, sondern auch sicheres Arbeiten.

Spannung prüfen und messen bevor Sie eine Steckdose anschließen

Ein Spannungsprüfer ist für alle Arbeiten an elektrischen Anlagen unabdingbar, etwa wenn Sie einen neuen Dimmer montieren oder eine Steckdose einbauen wollen. Selbst wenn Sie vorher die Sicherung herausgedreht haben, ist eine zusätzliche Überprüfung der Spannungsfreiheit an der Leitung Pflicht. Ein zweipoliger Spannungsprüfer reicht in der Regel aus. Kombinierte Spannungs- und Durchgangsprüfer mit LED-Anzeige bieten einige Funktionen mehr.

Mit einem so genannten Multimeter können Sie darüber hinaus verschiedene Spannungen und Stromstärken prüfen und die jeweiligen Werte ablesen. Die heute günstigen Digitalmultimeter haben die analogen Varianten fast vollständig vom Markt verdrängt. Die neueste Innovation sind kontaktlose Spannungsprüfer, die je nach eingestellter Empfindlichkeit elektrische Spannung aufspüren können. Bequemer geht es kaum.

Kabel für Schalter und Steckdosen richtig entmanteln

Ist die elektrische Anlage spannungsfrei, dürfen Sie an die Leitung. Egal ob Sie nur einen neuen Lichtschalter einbauen oder komplexere Bewegungsmelder installieren wollen, die elektrischen Kabel müssen fachgerecht versorgt werden. Zunächst gilt es also die Leitung an der Spitze von ihrer Isolierschicht zu befreien. Das so genannte Abmanteln können Sie mit einem einfachen Kabelmesser erledigen. Etwas schneller geht es mit Spezialwerkzeugen wie einer Abisolierzange oder einem In-Dosen-Entmantler, mit dem Sie das gewünschte Kabel nicht erst aus der Unterputzdose herausziehen müssen. Achten Sie darauf, dass Ihr Werkzeug auch für den Durchmesser des Kabels ausgelegt ist, damit die Leiter nicht beschädigt werden.

Kabel für Schalter und Steckdosen vorbereiten: Versorgung und Einzug

Die Kabel sind nun fast fertig für den nächsten Anschluss von Steckdosen und Schaltern. Bei Litzenleitungen, einer Leitung aus vielen Einzeldrähten, kann aber je nach Klemme eine Aderendhülse notwendig sein. Sie schützt das Litzenende vor dem Ausfransen. Aderendhülsen müssen fachgerecht mit einem Crimp-Werkzeug, also einer Aderendhülsenpresszange, verarbeitet werden. Auch hier gibt es unterschiedliche Varianten, von der einfachen Zange bis zum Profiwerkzeug, mit dem Sie auch Crimp-Verbindungen mit größerem Durchmesser herstellen können. Damit die Aderendhülsen nicht aufplatzen, reißen oder die Leiter nicht optimal umschließen, gehören große Sorgfalt und Erfahrung zum Crimpen.

Als letztes benötigen Sie eventuell noch Kabeleinziehwerkzeuge. Sie sind besonders für die Verlegung von Kabeln im Decken- oder Fußraum ein wichtiges Hilfsmittel, um die elektrische Anlage auch dorthin zu lenken, wo Sie später Ihre Steckdosen einbauen oder Lichtschalter installieren wollen. Ob Sie Einziehspiralen oder Flachmetallbänder nutzen, ist dabei eher eine Frage der Übung, da beide Varianten im Grunde das gleiche Ergebnis liefern.

Natürlich sollten auch alle anderen Werkzeuge wie Seitenschneider oder Schnabelzange von hoher Qualität und mit ausreichender Isolierung ausgestattet sein. Bei Arbeiten an elektrischen Anlagen setzen Sie sich einer nicht zu unterschätzenden Gefahr aus – sei es beim Steckdosen installieren, Lichtschalter anschließen oder Dimmer einbauen. Gehen Sie kein Risiko ein! Wie immer gilt: Wenn Sie sich nicht zu 100 % sicher sind, überlassen Sie die Arbeit einem Fachmann.

Hinweis: Bei jedem Eingriff in die Elektroinstallation sind grundsätzlich die Sicherheitsregeln gemäß DIN VDE 0620 einzuhalten. Diese können Sie hier im Wortlaut nachlesen.

Sie befinden sich in jedem Raum und doch beachten wir sie kaum. Darum steht „Neue Lichtschalter einbauen“ auch nicht unbedingt an erster Stelle, wenn heimische Renovierungsarbeiten geplant sind.

Aber selbst bei scheinbar perfekter Planung beim Hausbau, werden Sie sich irgendwann überlegen müssen, ob Sie nicht neue Lichtschalter installieren sollten. Sei es aus Sicherheitsbestimmungen oder aus Gründen des Designs. Der Einbau ist relativ simpel und in wenigen Schritten erledigt. Damit dabei alles glatt läuft, sind hier die wichtigsten Tipps.

Prüfen Sie die Wand, bevor Sie den Lichtschalter montieren

Beim Kauf eines neuen Schalters überprüfen Sie zunächst Ihre Wandverkleidung. Für Gips, Zementbauplatten oder andere, leichte Wände brauchen Sie Hohlwanddosen. Für massives Mauerwerk benötigen Sie Unterputzdosen, die fest verbaut werden. Egal, welche Variante Sie wählen, denken Sie auch über eine Steckdose mit Schalter nach. Im Doppelpack gekauft müssen Sie nur einmal an die Leitung, um einen Lichtschalter mit Steckdose in einem Arbeitsschritt einzubauen.
Bei Kopp gibt es die Steckdose mit integriertem Schalter sogar in einer Einheit.

Lichtschalter einbauen: Schritt für Schritt

Sind die richtigen Dosen gewählt, geht es an die Montage. Beachten Sie unbedingt die Sicherheitsbestimmungen (*Link*), wenn Sie einen neuen Lichtschalter installieren wollen. Selbst relativ geringe Spannungen können für den Menschen tödlich sein.

  1. Das Abklemmen der Sicherungen inklusive dem Schutz vor Wiedereinschalten ist Pflicht. Ebenso das Überprüfen, ob die Leitung tatsächlich spannungsfrei ist. Nehmen Sie dazu einen 2-poligen Spannungsprüfer.
  2. Nun entfernen Sie den alten Lichtschalter, indem Sie zunächst die Abdeckung und dann den alten Lichtschaltersockel entfernen. Je nach Bauweise lassen sich die Kabel abschrauben oder – bei neueren Modellen – einfach per Hebelmechanismus von den Anschlussklemmen lösen.
  3. Die neuen Lichtschalter montieren Sie ihrem Schaltbild entsprechend. Wichtig: Alle Adern müssen in die richtige Klemme eingeführt und befestigt werden. Bei neueren Modellen klappt das üblicherweise schraubenlos.
  4. Den angeschlossenen Lichtschalter- oder Steckdosensockel führen Sie jetzt in die Hohlwand- oder Unterputzdose ein. Ausrichten nicht vergessen und mit Hilfe der Spreizkrallen oder der Dosenschrauben den Sockel in den Dosen arretieren.
  5. Ist der Sockel fest verbaut, fehlt nur noch die Abdeckplatte. Beachten Sie die Montageanleitung Ihres Produktes, wenn Sie die Platte für den neuen Lichtschalter installieren. Nun noch die Schalterwippe anbringen, was im Normalfall durch einfaches Aufdrücken und Einrasten funktioniert. Natürlich sollten Sie den Abdeckrahmen nicht vergessen.
  6. Am Schluss schalten Sie den Strom wieder ein und überprüfen, ob alles richtig installiert ist und der Schalter seinen designierten Dienst tut.

Sollten Sie sich beim Lichtschalter einbauen unsicher sein – insbesondere was das Freischalten und Prüfen der Spannungsfreiheit angeht – wenden Sie sich einfach an einen Fachmann. So oder so kommen Sie bald in den Genuss Ihrer neuen Lichtschalter.

Mit Hilfe moderner Technik und Ratgebern aus Fachzeitschriften und dem Internet werden mehr und mehr Menschen zu ambitionierten Heimwerkern. Vom Fliesenlegen über Parkettarbeiten bis hin zur Elektroinstallation können viele Aufgaben selbstständig erledigt werden. Doch insbesondere bei Arbeiten an elektrischen Anlagen, beim Einbau von Schaltern oder Steckdosen ist Vorsicht geboten. Immerhin fließt hier lebensbedrohlicher Strom. Sie wollen Steckdosen einbauen oder Lichtschalter installieren?
Mit diesen Tipps vermeiden Sie unnötige Risiken.

Grundsätzlich sind bei jeder Installation und Veränderung in elektrischen Anlagen die einschlägigen Bestimmungen und die anerkannten Regeln der Technik einzuhalten. Bei elektrischen Unfällen haftet derjenige, der zuletzt an der Anlage oder am Gerät gearbeitet hat. Da ein Heimwerker meistens nicht alle Regeln und Bestimmung kennen kann, empfehlen wir, den Rat eines Fachmanns hinzuzuziehen. Ein konzessionierter Elektriker kann die Anlage prüfen und abnehmen und damit auch die Gewähr für eine ordnungsgemäße sichere Ausführung bieten.

Grundlegende Hinweise, wenn Sie Steckdosen oder Lichtschalter installieren wollen

Zusammengefasst sind es fünf Faustregeln, die Sie unbedingt beachten sollten, wenn sie Lichtschalter anschließen oder eine Steckdose installieren wollen:

  1. Freischalten,Sichern gegen Wiedereinschalten,
  2. Spannungsfreiheit feststellen,
  3. Erden und Kurzschließen,
  4. benachbarte Teile abdecken oder abschranken.

Konkret bedeuten diese Regeln, dass als erstes und vor jeder Arbeit an elektrischen Leitungen oder Geräten die Stromzufuhr abgeschaltet werden müssen – vollständig. Wenn Sie unter ungenügenden Lichtverhältnissen arbeiten, sorgen Sie also vorher für unabhängige Beleuchtung, schließlich können Sie nicht einfach die Deckenlampe einschalten.

Nach der Freischaltung sollten Sie die Sicherung unbedingt gegen Wiedereinschalten schützen. Verschließen Sie den Sicherungskasten oder markieren Sie die Sicherung mit unmissverständlichen Aufklebern. Am Ort des Geschehens überprüfen Sie die tatsächliche Spannungsfreiheit der Leitung mit einem zweipoligen Spannungsprüfer. Handelt es sich um eine normale Hausleitung mit Niederspannung, dürfen Sie nach diesen Sicherheitsschritten endlich Ihre neue Steckdosen anschließen.

Arbeiten an Hoch- und Mittelspannung sowie im Verteilerkasten sollten Sie grundlegend Profis überlassen. Sprechen Sie bei Bedarf den Fachmann Ihres Vertrauens an, und stimmen Sie mit ihm ab, welche Arbeiten Sie durchführen können und welche der Fachmann durchführt.

Weitere Regeln, die Sie unbedingt beachten sollten

Doch auch außerhalb dieser Grundregeln gibt es Dinge, die Sie beachten sollten, wenn Sie an Leitungen oder Geräten mit elektrischem Strom Installationen vornehmen – selbst wenn Sie nur einen neuen Lichtschalter einbauen wollen. Denken Sie an geeignetes Werkzeug, funktionierende Messgeräte und persönliche Schutzkleidung. Natürlich müssen auch die verwendeten Materialien geprüft werden. Sie sollten sich mit den Leitungen und den daraus resultierenden Anschlussbedingungen und Schutzarten auskennen.

Im Zweifel gilt immer: Nie etwas versuchen, wovon Sie nicht zu einhundert Prozent wissen, dass es richtig ist. Sie gefährden Ihr Leib und Leben genauso wie von allen, die später die elektrischen Anlagen benutzen. Wenden Sie sich gegebenenfalls an einen Fachmann. Der kennt sich aus und ist Ihnen behilflich, wenn Sie neue Steckdosen oder Lichtschalter montieren möchten.

Zusammengefasst die wichtigsten Sicherheitsregeln gem. DIN VDE 0620 auf einen Blick

Bitte beachten Sie bei jedem Eingriff in die Elektroinstallation (Schalter, Dimmer oder Steckdosen anschließen, Leitungen verlegen, etc.) die folgenden Sicherheitsregeln gem. DIN VDE 0620:

Hinweis!

Installation nur durch Personen mit einschlägigen elektrotechnischen Kenntnissen und Erfahrungen!*)

Durch eine unsachgemäße Installation gefährden Sie:

  • Ihr eigenes Leben
  • das Leben der Nutzer der elektrischen Anlage.

Mit einer unsachgemäßen Installation riskieren Sie schwere Sachschäden, z.B. durch Brand. Es droht für Sie die persönliche Haftung bei Personen- und Sachschäden.

Wenden Sie sich an einen Elektroinstallateur!

*) Erforderliche Fachkenntnisse für die Installation

Für die Installation sind insbesondere folgende Fachkenntnisse erforderlich:

  • die anzuwendenden “5 Sicherheitsregeln”:
  1. Freischalten;
  2. gegen Wiedereinschalten sichern;
  3. Spannungsfreiheit feststellen;
  4. Erden und Kurzschließen;
  5. benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
  • Auswahl des geeigneten Werkzeuges, der Messgeräte und ggf. der persönlichen Schutzausrüstung
  • Auswertung der Messergebnisse
  • Auswahl des Elektro-Installationsmaterials zur Sicherstellung der Abschaltbedingungen,
  • IP-Schutzarten
  • Einbau des Elektroinstallationsmaterials
  • Art des Versorgungsnetzes (TN-System, IT-System, TT-System) und die daraus folgenden Anschlussbedingungen (klassische Nullung, Schutzerdung, erforderliche Zusatzmaßnahmen etc.)