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Unterscheidungen von deutschen und harmonisierten Typenkurzzeichen

In der Praxis kommen Elektriker mit zwei Systemen von Typenkurzzeichen in Berührung: die deutsche Kennzeichnung nach DIN VDE 0250 sowie die europaweit harmonisierte Kennzeichnung nach DIN VDE 0281, 0282 und 0292. Die Zusammensetzungen der Kurzzeichen beider Systeme sind unterschiedlich, für den geprüften Blick jedoch recht schnell ersichtlich.

Angedacht war, dass die harmonisierte Kennzeichnung die nationalen Normen ablöst. Jedoch sind bei manchen Leitungstypen weiterhin nationale Kennzeichnungen geläufig. Beiden Systemen gemein ist, dass die Typenkurzzeichen die Bauart und den Verwendungszweck eindeutig bestimmen.

Deutsche Typenkurzzeichen

Die deutschen Kurzzeichen fügen sich aus Buchstaben und Ziffern zusammen. Die Buchstabengruppe definiert Eigenschaften und Materialien der Elektroleitung, die Zifferngruppe die Anzahl der Adern und deren Stärke.

Das Beispiel NYM-J 3×1,5 setzt sich zusammen aus:

  • Grundtyp: N, VDE-Typ, also national genormter Grundtyp
  • Isolierwerkstoff: Y, thermoplastischer Kunststoff PVC
  • Leitungsbezeichnung: M, Mantelleitung
  • Schutzleiter: -J,  mit Schutzleiter
  • Aderzahl: 3
  • Leiterquerschnitt: 1,5 mm

Deutsche Typenkurzzeichen bestehen aus acht Positionen bzw. Stellen, die jedoch nicht vollständig bestimmt bzw. ausgefüllt werden müssen.

Harmonisierte Typenkurzzeichen

Die harmonisierten Kurzzeichen sind im Vergleich zu den deutschen neunstellig und nach dem Raster 12345-6789 angeordnet. 1976 wurde von CENELC, dem europäischen Komitee für elektrotechnische Normung, innerhalb Europas ein harmonisiertes Kurzzeichensystem entwickelt. Die Informationen zu Bauart und Verwendungszweck sind dem deutschen Kurzzeichensystem zwar ähnlich, jedoch mit anderen Zeichen versehen. Darüber hinaus wird bei den harmonisierten Kurzzeichen auch die Nennspannung angegeben, für die die jeweilige Elektroleitung ausgelegt ist.

Die Elektroleitung mit dem harmonisierten Typenkurzzeichen H03 VV – R 3G 2,5 setzt sich zusammen aus:

  • Grundtyp: H, harmonisierter Typ (A steht bei Leitungen für „anerkannter nationaler Typ”)
  • Nennspannung: 03, 300/300 V
  • Isolierwerkstoff: V, PVC wärmebeständig (70 °C)
  • Mantelwerkstoff: V, PVC
  • Leiterart: R, mehrdrähtig
  • Aderzahl: 3
  • Schutzleiter: G, mit Schutzleiter
  • Leiterquerschnitt: 2,5 mm

Bei Elektroleitungen lohnt sich also ein genaues Hinsehen. Ebenso gilt es, im Alltag essenzielle DIN- und VDE-Bestimmungen sowie wichtige Sicherheitsregeln bei der Elektroinstallation zu beachten.

Beitragsbild: Conduits for Textbooks (and more!) von Wesley Fryer, CC BY 2.0

Eine sorgfältig durchdachte Planung in der Elektroausstattung von Gebäuden vermeidet zusätzliche Kosten – denn nachträglich durchgeführte Änderungen in der Elektroinstallation sind oftmals mit enormem Arbeitsaufwand verbunden. Für Bauherren, Architekten und Elektrofachleute ist es daher außerordentlich wichtig, gemeinsam den Ausstattungsumfang in der Elektroinstallation frühzeitig zu definieren. Wir zeigen Ihnen heute, welche Varianten es gibt und wo sie eingesetzt werden.

Eindeutige Kennzeichnungen sorgen für Transparenz in der Elektroinstallation

In den 1970er Jahren legte die HEA Hauptberatungsstelle für Elektrizitätsanwendung – und damit die heutige Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V. – eine funktionelle Bewertung der Elektroinstallation fest, die über die DIN 18015 hinausging. Die Anzahl sämtlicher Schalter, Steckdosen und Anschlüsse für Kommunikationsanlagen in Wohnungen werden seitdem durch diese Kennzeichnung bestimmt. So ist es möglich, Ausstattungsvarianten elektrischer Anlagen besser miteinander zu vergleichen – sei es durch Elektrofachleute, Käufer oder Mieter. 1978 erfolgte eine Registrierung der Ausstattungswerte beim RAL (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.).

Eine Anpassung an aktuelle Entwicklungen in der Elektroinstallation findet kontinuierlich statt. So wurden zum Beispiel 2010 in den Ausstattungsvarianten sowohl Energie-Effizienz-Maßnahmen als auch verschiedene Entwicklungen in der  Gebäudesystemtechnik berücksichtigt.

Ausstattungswerte und ihre Anforderungen

In der Richtlinie RAL-RG 678 sind für Wohnge­bäude drei Ausstattungsstufen abgesteckt. Dabei steht ein Stern für die Mindestausstat­tung, zwei Sterne (✶✶) stehen für die Standardausstattung oder drei Sterne (✶✶✶) für die komfortabelste Variante. Zu diesen drei Stufen kommen jeweils drei Plus-Ausstattungswerte hinzu, die den folgenden Funktionsbereichen zugeord­net sind:

  • Schalten und Dimmen
  • schaltbare Steckdosen, geschaltete Geräte und Energie-Management
  • Sonnenschutz
  • Lüften, Kühlen, Heizen und
  • Sicherheit.

Diese Funktionsbereiche werden in den drei Plus-Ausstattungsvarianten entweder vorbereitet oder sogleich umgesetzt. So ergeben sich insgesamt sechs Ausstattungsvarianten:

  • 1 ()
    Mindestausstattung nach DIN 18015-2, die Grundbedürfnisse an die Elektroinstallation werden abgedeckt. Für die Küche werden beispielsweise fünf Steckdosen und zwei Beleuchtungsanschlüsse empfohlen.
  • 1 () plus
    Mindestausstattung wie 1 (✶), zusätzlich müssen sämtliche Funktionsbereiche Voraussetzungen für die Installation von Leerrohren vorweisen.
  • 2 (✶✶)
    Standardausstattung, der An­schluss und die Nutzung aller gewöhnlichen Elektrogeräte muss gewährleistet sein. Installationsrohre und -dosen sind vorhanden und lassen sich flexibel erweitern.
  • 2 (✶✶) plus
    Standardausstattung wie 2 (✶✶), zudem müssen alle Funktionsbereiche – etwa durch Installationsrohre – vorbereitet sein. Einen Funktionsbereich gilt es dabei umzusetzen.
  • 3 (✶✶✶)
    Komfortausstattung für Nutzer mit gehobenen Ansprüchen. Vorgesehen sind in dieser Variante zum Beispiel TV- oder Telefonanschlüsse für das Bad.
  • 3 (✶✶✶) plus
    Komfortausstattung wie 3 (✶✶✶), zusätzlich müssen alle Funktionsbereiche vorbereitet sein. Mindestens zwei Funktionsbereiche müssen umgesetzt sein.

Eine konkrete Auflistung empfohlener Steckdosen, Schalter, Kommunikationsanschlüsse sowie weitere Details finden Sie in der Broschüre der HEA.

Unser Tipp: Je mehr Anschlüsse, Stromkreise und Gebäudesystemtechnik Sie in Gebäuden planen, desto komfortabler und sicherer ist die gesamte Wohnsituation. Bevor Sie jedoch mit der Planung beginnen, sollten Sie die konkreten Ansprüche kritisch überprüfen. So sind für jüngere Bewohner elektrische Rollläden in allen Wohnräumen Luxus, für ältere stellen sie eine nicht verzichtbare Alltagserleichterung dar.

Die vorgestellten Ausstattungsvarianten fallen unter die DIN 18015, die sich mit elektrischen Anlagen in Wohngebäuden und deren Planungsgrundlagen beschäftigt. Weitere wichtige DIN- und VDE-Normen haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengefasst.

Jedes elektrische Betriebsmittel hat eine sogenannte IP-Schutzklasse. Sie definiert, wie Lampen, Steckdosen oder Installationsmaterial gegen äußere Einwirkungen wie Wasser oder Fremdkörper geschützt sind. Was genau die einzelnen Schutzklassen bedeuten, erfahren Sie hier.

Alle IP-Schutzklassen im Überblick

Die Abkürzung IP bedeutet International Protection. Nach DIN EN 60529 VDE 0470-1:2014-09 werden die Buchstaben von bis zu zwei Zahlen ergänzt, die anzeigen, gegen welche Einflüsse das Gerät geschützt ist – also etwa IP44. Die erste Zahl steht für den Schutz gegen Berührung und Fremdkörper, die zweite Zahl für den Schutz gegen Wasser und Feuchtigkeit. Ist nur eine Schutzfunktion zu erfüllen, wird die andere Stelle durch ein X ersetzt.

Daraus ergeben sich folgende Schutzklassen für den Berührungsschutz:

  • IP0X: Hier besteht keinerlei Schutz vor Berührung.
  • IP1X: Das Betriebsmittel ist gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser ab 50 mm geschützt.
  • IP2X: Geräte mit dieser Klasse sind gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser ab 12,5 mm gesichert. Das stellt beispielsweise einen wirksamen Schutz gegen Finger dar.
  • IP3X: Dies bedeutet, dass Gegenstände mit einem Durchmesser von mindestens 2,5 mm den elektrischen Betrieb nicht stören können. Damit ist das Gerät auch gegen die Berührung durch Werkzeuge wie Schraubendreher gesichert.
  • IP4X: Das elektrische Betriebsmittel ist gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser ab 1 mm geschützt. Selbst Drähte sind hier keine Gefahr.
  • IP5X: Ob Steckdose oder Lampe, diese Gerät sind vollständig gegen Berührungen geschützt. Auch Staubablagerungen im Gerät sind ungefährlich.
  • IP6X: Ist ein elektrisches Gerät, beispielsweise ein Personenschutzschalter, mit dieser Schutzklasse versehen, können selbst kleinste Staubkörner nicht eindringen.

 

Die Schutzklassen für den Wasserschutz lauten wie folgt:

  • IPX0: Hier besteht keinerlei Wasserschutz. Das Betriebsmittel sollte nur in absolut trockenen Räumen installiert werden.
  • IPX1: Das Betriebsmittel ist gegen senkrecht herabfallende Wassertropfen geschützt.
  • IPX2: Das elektrische Gerät ist gegen schräg fallende Wassertropfen (Winkel zur Senkrechten < 15°) gesichert.
  • IPX3: Hier besteht Schutz gegen Sprühwasser (Winkel zur Senkrechten < 60°). Das Gerät darf beispielsweise in überdachten Bereichen des Gartens oder Balkons eingesetzt werden.
  • IPX4: Spritzwasser kann nicht in die Steckdose oder den Lichtschalter eindringen. In Feuchträumen und Garagen ist diese Schutzklasse die Mindestanforderung.
  • IPX5: Bei dieser Schutzklasse herrscht Sicherheit vor Strahlwasser aus allen Richtungen. In nassen Bereichen wie Schwimmbädern oder in Waschküchen, die nass gereinigt werden sollen, sollten Sie Geräte mit dieser Klasse verwenden.
  • IPX6: Starkes Strahlwasser und vorübergehende Überflutung sind keine Gefahr. Geräte im Garten, die auch bei einem starken Regen im Freien bleiben, sollten diese Klassifizierung aufweisen.
  • IPX7: Das Betriebsmittel ist gegen ein vorübergehendes Eintauchen gesichert. Bodenlampen im Außenbereich sollten beispielsweise diese Schutzart aufweisen.
  • IPX8: Soll das Gerät gegen dauerhaftes Eintauchen geschützt sein, sollte es diese Schutzklasse aufweisen. Dann ist es wasserdicht.
  • IPX9: Diese Klasse beschreibt den Schutz gegen Hochdruck und Dampfstrahlreiniger. Sie kommt insbesondere in der Landwirtschaft und bei Straßenfahrzeugen zum Einsatz.

 

Informieren Sie sich vor der Installation von Schaltern, Bewegungsmeldern oder anderen Materialien über die genaue Nutzung und die Umgebungseinflüsse. Nur Geräte mit der entsprechenden IP-Schutzklasse dürfen beispielsweise in Feuchträumen oder im Außenbereich verbaut werden. Eine Steckdose, die in Feuchträumen installiert werden darf, muss beispielsweise eine Schutzklasse von mindestens IP44 aufweisen. Sie ist gegen Berührung mit feinen Drähten oder Werkzeugen ebenso gesichert wie gegen Spritzwasser.

 

Unabhängig von dem Einsatzort der Materialien gelten bei allen Arbeiten an elektrischen Anlagen die fünf Sicherheitsregeln.

Im Alltag müssen sich Elektroinstallateure permanent mit neuen und alten Normen auseinandersetzen, vor allem da neuartige Produkte mit bisher unbekannten Richtlinien versehen werden. Maßgeblich dabei sind die VDE-Vorschriften für Elektroinstallationen. Heute fassen wir für Sie die wichtigsten VDE-Normen zusammen.

 

DIN- und VDE-Normen erleichtern die Elektroarbeit und bieten Schutz

Sie geben den aktuellen Stand der Technik wieder und stehen in der Rangfolge unter Gesetzen, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften: Technische Normen wurden in der Bundesrepublik Deutschland 1985 harmonisiert und stehen für konkrete Richtlinien, deren Anwendung grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen erfüllen.

Das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) ist die übergeordnete Normenorganisation. Die Deutsche Elektrotechnische Kommission (DKE) ist ein Organ des DIN und wird vom Verband Deutscher Elektrotechniker (VDE) getragen. Beide Organisationen legen jeweils Normen für die Elektrotechnik fest. Sämtliche Bereiche (auch der Elektronik) sind im Regelwerk und den Vorschriften des VDE verzeichnet. Als Elektrospezialist sollten Sie dies jedoch nicht als Einschränkung, sondern als Hilfestellung interpretieren. Denn die VDE-Bestimmungen bieten nützliche Informationen bei der Klärung elektro- und installations-spezifischer Herausforderungen. Auf ihrer Basis werden deutschlandweit elektrische Anlagen nach gleichen Kriterien produziert. So herrschen überall gleiche Standards im Hinblick auf elektrischen Personenschutz und technische Betriebssicherheit – auch für alle Teile der Gebäude-Elektroinstallation.

Diese DIN- und VDE-Normen sollten Sie beachten

Die Nummern der VDE-Bestimmungen tragen zu Beginn „VDE“ sowie eine „0“, anschließend folgt eine Gruppennummer. Nimmt die jeweilige VDE-Vorschrift den Rang einer DIN-Norm ein, beginnt sie mit „DIN-VDE“. Neben Grundlagen beinhalten die VDE-Vorschriften spezielle Richtlinien, die sich auf elektrische Anlagen beziehen. Das komplette Vorschriftenwerk fasst mehr als 3.500 gültige DIN-Normen, Vornormen, Entwürfe und Beiblätter und gliedert sich in acht Normengruppen:

  1. Allgemeine Grundsätze und Energieanlagen
  2. Kabel und elektrische Leitungen
  3. Isolierstoffe
  4. Überwachungstechnik (Messen, Steuern, Prüfen)
  5. Elektrische Maschinen, Batterien und Akkumulatoren
  6. Elektroinstallation (Vorschriften zu Installationsmaterial und Schaltgeräten)
  7. Sicherheit von Haushalts- und Arbeitsgeräten
  8. Nachrichten- und Informationstechnik

Folgende VDE-Bestimmungen und Normen finden Sie in den oben aufgeführten acht Normengruppen und sollten Sie stets beachten:

  • VDE 0100 – Planung, Errichtung und Prüfung von Starkstromanlagen mit einer Nennspannung bis zu 1 kV in Wohngebäuden sowie gewerblichen wie öffentlichen Einrichtungen
  • DIN 18015 – Angaben zu elektrischen Anlagen in Wohngebäuden, deren Mindestausstattung, Planungsgrundlagen sowie Leitungsführung und Anordnung von Betriebsmitteln
  • VDE 0100-610 – Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1 kV bei Erstprüfung
  • DIN EN 50110/VDE 0105-100 – VDE-Bestimmungen für den Betrieb von Starkstromanlagen
  • DIN VDE 0104 – Errichten und Betreiben elektrischer Prüfanlagen
  • DIN EN 61310-3/VDE 0113-103 – Bestimmungen für die elektrische Ausrüstung von Be- und Verarbeitungsmaschinen mit Nennspannungen bis 1 kV
  • VDE 0141 – VDE-Bestimmungen für Erdungen
  • VDE 0165-1 – Errichtung elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen
  • VDE 0701-0702 – Prüfung nach Instandsetzung sowie Änderung elektrischer Geräte

Generell gilt: Achten Sie stets auf die wichtigsten Sicherheitsregeln bei der Elektroinstallation. Für noch mehr Sicherheit schützt Sie die persönliche Schutzausrüstung.

Mit Hilfe moderner Technik und Ratgebern aus Fachzeitschriften und dem Internet werden mehr und mehr Menschen zu ambitionierten Heimwerkern. Vom Fliesenlegen über Parkettarbeiten bis hin zur Elektroinstallation können viele Aufgaben selbstständig erledigt werden. Doch insbesondere bei Arbeiten an elektrischen Anlagen, beim Einbau von Schaltern oder Steckdosen ist Vorsicht geboten. Immerhin fließt hier lebensbedrohlicher Strom. Sie wollen Steckdosen einbauen oder Lichtschalter installieren?
Mit diesen Tipps vermeiden Sie unnötige Risiken.

Grundsätzlich sind bei jeder Installation und Veränderung in elektrischen Anlagen die einschlägigen Bestimmungen und die anerkannten Regeln der Technik einzuhalten. Bei elektrischen Unfällen haftet derjenige, der zuletzt an der Anlage oder am Gerät gearbeitet hat. Da ein Heimwerker meistens nicht alle Regeln und Bestimmung kennen kann, empfehlen wir, den Rat eines Fachmanns hinzuzuziehen. Ein konzessionierter Elektriker kann die Anlage prüfen und abnehmen und damit auch die Gewähr für eine ordnungsgemäße sichere Ausführung bieten.

Grundlegende Hinweise, wenn Sie Steckdosen oder Lichtschalter installieren wollen

Zusammengefasst sind es fünf Faustregeln, die Sie unbedingt beachten sollten, wenn sie Lichtschalter anschließen oder eine Steckdose installieren wollen:

  1. Freischalten,
  2. Sichern gegen Wiedereinschalten,
  3. Spannungsfreiheit feststellen,
  4. Erden und Kurzschließen,
  5. benachbarte Teile abdecken oder abschranken.

Konkret bedeuten diese Regeln, dass als erstes und vor jeder Arbeit an elektrischen Leitungen oder Geräten die Stromzufuhr abgeschaltet werden müssen – vollständig. Wenn Sie unter ungenügenden Lichtverhältnissen arbeiten, sorgen Sie also vorher für unabhängige Beleuchtung, schließlich können Sie nicht einfach die Deckenlampe einschalten.

Nach der Freischaltung sollten Sie die Sicherung unbedingt gegen Wiedereinschalten schützen. Verschließen Sie den Sicherungskasten oder markieren Sie die Sicherung mit unmissverständlichen Aufklebern. Am Ort des Geschehens überprüfen Sie die tatsächliche Spannungsfreiheit der Leitung mit einem zweipoligen Spannungsprüfer. Handelt es sich um eine normale Hausleitung mit Niederspannung, dürfen Sie nach diesen Sicherheitsschritten endlich Ihre neue Steckdosen anschließen.

Arbeiten an Hoch- und Mittelspannung sowie im Verteilerkasten sollten Sie grundlegend Profis überlassen. Sprechen Sie bei Bedarf den Fachmann Ihres Vertrauens an, und stimmen Sie mit ihm ab, welche Arbeiten Sie durchführen können und welche der Fachmann durchführt.

Weitere Regeln, die Sie unbedingt beachten sollten

Doch auch außerhalb dieser Grundregeln gibt es Dinge, die Sie beachten sollten, wenn Sie an Leitungen oder Geräten mit elektrischem Strom Installationen vornehmen – selbst wenn Sie nur einen neuen Lichtschalter einbauen wollen. Denken Sie an geeignetes Werkzeug, funktionierende Messgeräte und persönliche Schutzkleidung. Natürlich müssen auch die verwendeten Materialien geprüft werden. Sie sollten sich mit den Leitungen und den daraus resultierenden Anschlussbedingungen und Schutzarten auskennen.

Im Zweifel gilt immer: Nie etwas versuchen, wovon Sie nicht zu einhundert Prozent wissen, dass es richtig ist. Sie gefährden Ihr Leib und Leben genauso wie von allen, die später die elektrischen Anlagen benutzen. Wenden Sie sich gegebenenfalls an einen Fachmann. Der kennt sich aus und ist Ihnen behilflich, wenn Sie neue Steckdosen oder Lichtschalter montieren möchten.

Zusammengefasst die wichtigsten Sicherheitsregeln gem. DIN VDE 0620 auf einen Blick

Bitte beachten Sie bei jedem Eingriff in die Elektroinstallation (Schalter, Dimmer oder Steckdosen anschließen, Leitungen verlegen, etc.) die folgenden Sicherheitsregeln gem. DIN VDE 0620:

Hinweis!

Installation nur durch Personen mit einschlägigen elektrotechnischen Kenntnissen und Erfahrungen!*)

Durch eine unsachgemäße Installation gefährden Sie:

  • Ihr eigenes Leben
  • das Leben der Nutzer der elektrischen Anlage.

Mit einer unsachgemäßen Installation riskieren Sie schwere Sachschäden, z.B. durch Brand. Es droht für Sie die persönliche Haftung bei Personen- und Sachschäden.

Wenden Sie sich an einen Elektroinstallateur!

*) Erforderliche Fachkenntnisse für die Installation

Für die Installation sind insbesondere folgende Fachkenntnisse erforderlich:

  • die anzuwendenden “5 Sicherheitsregeln”:
  1. Freischalten;
  2. gegen Wiedereinschalten sichern;
  3. Spannungsfreiheit feststellen;
  4. Erden und Kurzschließen;
  5. benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
  • Auswahl des geeigneten Werkzeuges, der Messgeräte und ggf. der persönlichen Schutzausrüstung
  • Auswertung der Messergebnisse
  • Auswahl des Elektro-Installationsmaterials zur Sicherstellung der Abschaltbedingungen,
  • IP-Schutzarten
  • Einbau des Elektroinstallationsmaterials
  • Art des Versorgungsnetzes (TN-System, IT-System, TT-System) und die daraus folgenden Anschlussbedingungen (klassische Nullung, Schutzerdung, erforderliche Zusatzmaßnahmen etc.)

Wichtigen Hinweise für die selbst gemachte Elektroinstallation

Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise bevor Sie Schalter und Steckdosen oder anderes Elektro-Installationsmaterial anschliessen!

  1. Nie an Leitungen oder Geräten arbeiten, die unter Spannung stehen. Vor Beginn der Arbeit die Sicherung herausschrauben oder ausschalten.
  2. Die Sicherung gegen Wiedereinschalten durch andere sichern. Gegebenenfalls mit einem Schild oder Aufkleber markieren.
  3. Vor Beginn der Arbeit mit einem Spannungsprüfer kontrollieren, ob der Stromkreis wirklich spannungsfrei ist.
  4. Nie Arbeiten durchführen, bei denen man nicht ganz sicher ist, ob sie richtig sind.
  5. Keine beschädigten oder veralteten Teile oder Geräte benutzen. Die Installation muß nach der Arbeit den neuesten Vorschriften entsprechen.
  6. Der grün-gelbe Schutzleiter (Personenschutz) darf nicht abgeklemmt oder für andere Zwecke benutzt werden. Nach jeder Arbeit ist seine ordnungsgemäße Funktion zu prüfen.
  7. Arbeiten am Hausanschluß, Zähler oder Verteiler unbedingt dem Elektrofachmann überlassen.
  8. Lassen Sie einen Fachmann die Installation prüfen und abnehmen – Bei Unfällen haftet derjenige, der zuletzt an der Anlage gearbeitet hat

Personenschutz bieten:

  •  KOPP Fehlerstromschutzschalter für die Festinstallation im Verteilerkasten.
  •  KOPP Differenzstromschutzschalter für den mobilen Einsatz

Bitte beachten Sie bei jedem Eingriff in die Elektroinstallation (Lichtschalter, Dimmer oder Steckdosen anschliessen, Leitungen verlegen, etc.) die folgenden Sicherheitsregeln gem DIN VDE 0620:

Hinweis!

Installation nur durch Personen mit einschlägigen elektrotechnischen Kenntnissen und Erfahrungen!*)
Durch eine unsachgemäße Installation gefährden Sie:

  •  Ihr eigenes Leben,
  •  das Leben der Nutzer der elektrischen Anlage.

Mit einer unsachgemäßen Installation riskieren Sie schwere Sachschäden, z.B. durch Brand. Es droht für Sie die persönliche Haftung bei Personen- und Sachschäden.
Wenden Sie sich an einen Elektroinstallateur!

*) Erforderliche Fachkenntnisse für die Installation

Für die Installation sind insbesondere folgende Fachkenntnisse erforderlich:

  •  die anzuwendenden “5 Sicherheitsregeln”: Freischalten; gegen Wiedereinschalten sichern; Spannungsfreiheit feststellen; Erden und Kurzschließen; benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
  •  Auswahl des geeigneten Werkzeuges, der Messgeräte und ggf. der persönlichen Schutzausrüstung
  •  Auswertung der Messergebnisse
  •  Auswahl des Elektro-Installationsmaterials zur Sicherstellung der Abschaltbedingungen,
  •  IP-Schutzarten
  •  Einbau des Elektroinstallationsmaterials
  •  Art des Versorgungsnetzes (TN-System, IT-System, TT-System) und die darausfolgenden Anschlussbedingungen (klassische Nullung, Schutzerdung, erforderliche Zusatzmaßnahmen etc.)

 

Elektrischer Strom ist unsichtbar. Man kann ihn weder hören noch sehen oder riechen. Aber bereits kleinste Stromstärken können für den Menschen tödlich sein. Viele Unfälle mit elektrischen Anlagen und Geräten passieren aus Leichtsinn.

Grundsätzlich sind bei jeder Installation und Veränderung in elektrischen Anlagen die einschlägigen Bestimmungen und die anerkannten Regeln der Technik einzuhalten. Bei elektrischen Unfällen haftet derjenige, der zuletzt an der Anlage oder am Gerät gearbeitet hat. Da ein Heimwerker meistens nicht alle Regeln und Bestimmung kennen kann, wird empfohlen, den Rat eines Fachmanns hinzuzuziehen. Ein konzessionierter Elektriker kann die Anlage prüfen und abnehmen und damit auch die Gewähr für eine ordnungsgemäße sichere Ausführung bieten.

Bitte beachten Sie bei jedem Eingriff in die Elektroinstallation (Schalter, Dimmer oder Steckdosen anschliessen, Leitungen verlegen, etc.) die folgenden Sicherheitsregeln gem DIN VDE 0620:

Hinweis!

Installation nur durch Personen mit einschlägigen elektrotechnischen Kenntnissen und Erfahrungen!*)
Durch eine unsachgemäße Installation gefährden Sie:

  •  Ihr eigenes Leben,
  •  das Leben der Nutzer der elektrischen Anlage.

Mit einer unsachgemäßen Installation riskieren Sie schwere Sachschäden, z.B. durch Brand. Es droht für Sie die persönliche Haftung bei Personen- und Sachschäden.
Wenden Sie sich an einen Elektroinstallateur!

*) Erforderliche Fachkenntnisse für die Installation

Für die Installation sind insbesondere folgende Fachkenntnisse erforderlich:

  •  die anzuwendenden “5 Sicherheitsregeln”: Freischalten; gegen Wiedereinschalten sichern; Spannungsfreiheit feststellen; Erden und Kurzschließen; benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
  •  Auswahl des geeigneten Werkzeuges, der Messgeräte und ggf. der persönlichen Schutzausrüstung
  •  Auswertung der Messergebnisse
  •  Auswahl des Elektro-Installationsmaterials zur Sicherstellung der Abschaltbedingungen,
  •  IP-Schutzarten
  •  Einbau des Elektroinstallationsmaterials
  •  Art des Versorgungsnetzes (TN-System, IT-System, TT-System) und die darausfolgenden Anschlussbedingungen (klassische Nullung, Schutzerdung, erforderliche Zusatzmaßnahmen etc.)