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Die Nachfrage nach effizienter Elektroinstallation ist groß – besonders, wenn sich der Häuslebauer bzw. -käufer entschlossen hat, die Finger von allerlei Schaltzeichen, Schaltplänen und Symbolen zu lassen und die Hauselektronik in professionelle Hände zu legen. Der Einsatz von ressourcenschonenden Bauelementen steht dabei für beauftragte Elektroinstallateure ganz vorne; ebenso will man auf Nachhaltigkeit und Komfort nicht verzichten. Um allen Ansprüchen gerecht zu werden und auch den eigenen Arbeitsaufwand möglichst effizient zu gestalten, helfen neue Techniken und flexible Materialien dabei, allen Wünschen gerecht zu werden.

Flexible Anwendungen dank neuer Designs bei Schaltern

Elektroinstallateure kennen das Problem: Die wohlbekannten, runden Kabelabzweigkästen konnten nur begrenzt erweitert werden. Ob End-, Durchgangs-, Winkel-, T- oder Kreuzdose: Bereits beim Einbau musste entschieden werden, welche Kabel und wie viele von welcher Seite ein- und ausgeführt werden sollen.

Durch Änderung hin zum rechteckigen Design bei Aufputzschaltern und -Steckdosen wurde auch das Design von Kabelzweigkästen hin zu einer rechteckigen Geometrie angepasst. Die veränderte Form hat den wesentlichen Vorteil, dass bei gleichen Außenabmessungen mehrere parallele Einführungen an allen Installationsseiten vorgenommen werden können. Das nun größere Volumen steigert die Flexibilität nochmals.

Von Duroplast zu Thermoplast: Kabelzweigkästen vereinfachen die Installation

Doch nicht nur die Geometrie, sondern auch das Material änderte sich: Statt das spröde Duroplast zu verbauen, konnte nun mit thermoplastischen Kabelzweigkästen die Benutzerfreundlichkeit gesteigert werden. Membran-Einführungen machen es möglich, dass Kabel und Leitungen problemlos sowohl ein- als auch eingeführt werden können. Durch die Verwendung von Aquasit-Vergussmasse können Kabelzweigkästen auch in feuchten und rauen Umgebungen während ihrer Produktlebensdauer von 30 Jahren Trockenheit garantieren.

Da die Masse mit den Jahren nicht hart und brüchig wird, sondern weich und elastisch bleibt, können diese Kästen auch in Überschwemmungsgebieten, Offshore- und Hafenanlagen, Waschstraßen, Tunneln oder U-Bahnschächten genutzt werden.

Neue Materialien beschleunigen Prozesse

Neue Materialien vereinfachen nicht nur zahlreiche Prozesse bei der Verwendung von Kabelzweigkästen sowie Aufputzschaltern und -steckdosen. Auch beim Einsatz von Kabelschutzrohren müssen Herausforderungen wie Druck, Beweglichkeit und Toleranzen angenommen und effizient gemeistert werden.

Die Entwicklung neuer Geometrien sowie neuer, temperaturunabhängiger und flexibler Materialien geht sicherlich immer weiter. Durch den allgemeinen Druck, Prozesse zu optimieren und die Effizienz bei der Elektroinstallation zu steigern, müssen erlernte und über Jahre hinweg praktizierte Gewohnheiten neu gedacht werden.

Ob eine kostenintensive Unterputzinstallation nicht doch durch eine kostengünstigere Aufputzinstallation ersetzt werden sollte, ist besonders in Nebenräumen oder Kellern eine berechtigte Frage, um Kosten zu senken – und dank neuer Bauteile lässt sich dies auch schneller realisieren.
Die Sicherheit bei der Arbeit mit elektrischen Anlagen sollte immer im Vordergrund stehen, daher bedenken Sie stets: Installationsarbeiten einem Fachmann zu überlassen.

Reiseadapter – Weltweit den richtigen Anschluss haben

Wenn Sie mit elektronischen Geräten in den Urlaub oder auf Geschäftsreise fahren, sind Reiseadapter ein unersetzlicher Begleiter. Bei den zahlreichen unterschiedlichen Steckertypen und Netzspannungen auf der Welt werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit einen solchen Zwischenstecker brauchen. Selbst in Europa kann dieser nötig sein. Worauf Sie achten sollten, bevor Sie irgendeinen Reisestecker in Ihren Koffer packen, erfahren Sie hier.

Reiseadapter sind Allzweckwerkzeuge

Bei der Wahl des richtigen Adapters ist in erster Linie darauf zu achten, dass dieser in die Steckdose des Reiselandes passt. Eine Übersicht über die unterschiedlichen Steckertypen finden Sie am Ende dieses Artikels. Unabhängig davon gibt es ein paar grundsätzliche Details, die Ihnen vor dem Kauf eines Reisesteckers bewusst sein sollten.

  1. Möchte ich einen Schutzkontaktsteckdose-Stecker anschließen?

Nicht jeder Adapter für den Reisebedarf ist für Schutzkontaktstecker ausgelegt, die mit einem geerdeten Schutzleiter Fehlerströme und elektrische Schläge verhindern. Die Schutzklasse II besitzt ausreichend Isolierung für die sichere Verwendung von Kleingeräten. Wenn Sie allerdings verbrauchsstarke Geräte anschließen wollen, legen Sie sich zur Sicherheit einen Reiseadapter für Schutzkontakt-Stecker zu.

  1.  Welche Form soll der Adapter haben?

Hier gibt es zwei Varianten: Reisestecker für genau einen anderen Steckertyp oder Adapter für mehrere Standards. Bei den Multisteckern können Sie noch zwischen feststehenden oder ausschiebbaren Steckern wählen. Da die Varianten technisch identisch sind, ist es eine Frage des Geschmacks und der Handhabung.

  1. Welche Spannung braucht mein Gerät?

Die meisten Reiseadapter können nicht als Transformator eingesetzt werden und elektrische Spannungen umwandeln. Wenn Sie empfindliche Elektronik anschließen möchten, die nicht für die Netzspannung fremder Länder ausgelegt sind, lassen Sie sich unbedingt von einem Fachmann beraten.

Übrigens: Nicht nur für die eigene Elektronik im Reiseland sind solche Adapter wichtig, sondern auch umgekehrt. Wenn Sie elektrische Geräte im Ausland kaufen, denken Sie auch daran, wie Sie diese zuhause anschließen wollen.

Die Steckverbindungen der beliebtesten Reiseländer

Um den passenden Adapter zu finden, müssen Sie wissen, welcher Stecker im Reiseland genutzt wird. Die alphabetischen Normbezeichnungen des US-Handelsministeriums haben sich weltweit etabliert und erleichtern die Suche.

Typ A und B

In Nord- und Mittelamerika sowie Japan sind Steckverbindungen von Typ A und B der Standard. Typ B hat im Gegensatz zu seinem Vorgänger einen Schutzleiterkontakt, der den Stecker verpolungssicher macht.

Plugs von Brad.K, CC BY 2.0

Plug von Samuel M. Livingston,  CC BY 2.0

Typ C

Den sogenannten Eurostecker können Sie in Europa fast überall nutzen. Ausnahmen sind nur das Vereinigte Königreich, Irland, Malta und Zypern. Er besitzt keinen Schutzleiter und schützt daher nicht gegen Fehlerströme und vor elektrischen Schlägen.

Typ D

Für Länder wie Indien, Pakistan, Bangladesch und Sri Lanka benötigen Sie Stecker mit dem Typ D.

Typ E und F

Der bekannte Schutzkontaktstecker von Typ F passt in Steckdosen in Deutschland, Teilen Skandinaviens, Spanien, Russland und dem Balkan. Die aktuellen Typ-E-Stecker, die besonders in Frankreich genutzt werden, sind heute mit Typ-F-Steckdosen kompatibel, so dass Sie bei einer Reise ins Nachbarland auf einen Reiseadapter verzichten können.

AC power plug/socket von espensorvik, CC BY 2.0

Typ G

Großbritannien, Irland und Malta nutzen diesen Steckertyp. Auch in Hongkong und dem indischen Subkontinent ist der sogenannte „Commonwealth-Stecker“ verbreitet.

Typ M

Der dreipolige Stecker ist in Südafrika, Namibia und Mosambik gängig und hat einen eingebauten Verpolungsschutz. Das Vertauschen von Polen ist damit unmöglich, was für Gerät mit Gleichspannung und bestimmte Wechselspannungsgeräten wie Drehstrommotoren wichtig ist.

Typ I

Wenn Sie nach Australien, Neuseeland, China oder Argentinien reisen möchten, sollte Ihr Reiseadapter diesen Stecker von Typ I unterstützen.

socket_outlet von Alikai, CC BY 2.0

Mit einem Multistecker haben Sie den klaren Vorteil, für die beliebtesten Reiseziele einen entsprechenden Anschluss zu besitzen. Um ganz sicher zu gehen, können Sie hier alle gängigen Netzspannungen und Steckverbindungen der Welt vor Ihrer Reise überprüfen.

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Quelle: Marco Polo

Hier finden Sie die Schaltbilder und die Installationszeichnungen für die Jalousieschalter von Kopp. Damit sehen Sie wie die Schalter richtig angeschlossen und verdrahtet werden.
Die technischen Informationen und die Schaltbilder für die verschiedenen Jalousieschalter finden Sie als PDF-Datei zum herunter laden.
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