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Der Schalter ist das Multitalent unter den Elektroinstallationsprodukten. Dabei folgt seine Funktionsweise einem einfachen Prinzip: Mithilfe von elektrisch leitenden Materialien, Halbleiterbauelementen oder Kontakten ändert er den Zustand einer elektrischen Leitung. So simpel die Technik, so umfangreich das Angebot. Bei der Wahl des passenden Schalters gibt es einiges zu beachten.

Der moderne Lichtschalter entwickelte der Elektroingenieur John Henry Holmes bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Stromkreise konnten auch vorher schon geöffnet und geschlossen werden, nur reagierten die notwendigen Kontakte zu langsam. In der Folge bildeten sich Lichtbögen, die den Schalter schnell zerstörten. Holmes gelang es, das Problem mit einer Schnapp-Funktion zu beheben. Noch heute wird die Technik auf der ganzen Welt eingesetzt, findet sich in Wohnhäusern, Büros und Industriehallen.

Eine Lösung ohne Problem

Erst jetzt, mehr als 100 Jahre später, zeichnet sich eine neue Revolution ab: Der Schalter wird digital – und verschwindet zunehmend von den Wänden. Im modernen Haus lässt sich fast alles via App steuern. Doch für den Endverbraucher gilt die Kernfrage: Lohnt sich das Ganze? In einer Kolumne für die Wochenzeitung „Die Zeit“ stellt der Autor und Journalist Harald Martenstein vor einigen Jahren fest: „Ein Designer, der Lichtschalter aus einem Zimmer wegdesignt, löst damit ein Problem, das es vor dem Auftauchen des Designers überhaupt nicht gegeben hat. Nein, viel schlimmer, er schafft ein Problem, und zwar dort, wo es vorher eine Lösung gab.“

Schalter werden so häufig wie kaum ein anderes Gestaltungselement der Innenarchitektur genutzt: Im Morgengrauen schalten wir mit ihnen das Licht ein, in der Mittagssonne fahren wir die Jalousien herunter und abends sorgen Bewegungsschalter dafür, dass die Einfahrt vor dem Haus automatisch beleuchtet wird. Ohne Schalter fehlt etwas. Entsprechend groß ist das Angebot. Bei der Auswahl geht es neben Form, Material und Farbe auch um die Funktion.

Die Klassiker: Ausschalter, Serienschalter und Co.

Kaum ein Schalter ist häufiger verbaut als der Ausschalter. Mit den zwei Positionen „offen“ und „geschlossen“ ist seine Funktionsvielfalt zwar begrenzt, für die Steuerung einer herkömmlichen Leuchte jedoch vollkommend ausreichend. Einen Schritt weiter geht der Wechselschalter. Er wird in der Regel mit einen Eingang und zwei Ausgängen betrieben. Dabei wechselt der Schalter zwischen Ausgang A und Ausgang B. Wird der Stromkreis über A geschlossen, lässt er sich über B wieder öffnen. Ein langer Flur ist für eine solche Wechselschaltung prädestiniert. Die Serienschaltung geht den umgekehrten Weg. Hier befinden sich zwei voneinander unabhängig Schalter an einer Dose. Äußerlich erkennbar durch die geteilte Wippe, mit der zwei Leuchten oder Leuchtgruppen von einer Stelle aus bedient werden können. Verwendet wird der Serienschalter zum Beispiel im Badezimmer, um Decken- und Spiegelleuchte von der Tür aus schalten zu können.

Die Fortgeschrittenen: Taster und Dimmer

Ein Taster schaltet den Stromkreis nicht permanent, sondern nur so lange, wie er gedrückt wird. Klingeltaster funktionieren nach diesem Prinzip. Auch in Treppenhäusern wird er eingebaut, jedoch in Verbindung mit einem Zeitrelais oder Stromstoßschalter. Ein Dimmer erlaubt nicht nur das Ein- und Ausschalten eines Leuchtmittels, sondern auch dessen Helligkeitsregulierung. Das funktioniert jedoch nur in Kombination mit einem dimmbaren Leuchtmittel. Glühlampen und Transformatoren enthalten dafür eine Phasenanschnittssteuerung, die elektrischen Trafos von Halogen-Niedervolt-Systemen sind mit einer Phasenabschnittssteuerung ausgestattet.

LED-Leuchtmittel, die nicht als dimmbar gekennzeichnet sind, können nicht gedimmt werden. Das hängt zum einen mit der geringen Last der Leuchtdioden im Vergleich zu Glüh- oder Halogenlampen zusammen. Universaldimmer weisen eine höhere Mindestlast auf und sind deshalb nicht mit LEDs kompatibel. Zum anderen funktionieren LEDs mit Gleichstrom. Um den Wechselstrom aus dem Netz umwandeln zu können, benötigen sie eine vorgeschaltete Elektronik. Gedimmt wird also nicht die LED-Lampe, sondern die zwischengeschaltete Elektronik – und diese muss dafür geeignet sein. In der Regel sind Dimmer als Drehregler erhältlich. Es gibt sie aber auch mit einer Sensorsteuerung.

Der Elegante: Sensorschalter

Schalter sind nicht nur praktisch, sie können auch ein echter Hingucker sein. So wie der HK i8 von Kopp. Klassische Form, bekanntes Material, aber unter der Haube steckt Hightech. Der Glasschalter ist mit einem Tastsensor ausgestattet. Dieser funktioniert nach dem Prinzip eines Smartphones und löst bereits bei einer sanften Berührung den Schaltvorgang aus. Diese technischen Finessen eröffnen mehr Freiheiten beim Design, denn Wippe und Rahmen sind damit obsolet. Der Clou: Der HK i8 passt im Gegensatz zu anderen Sensorschaltern auf jede gängige Unterputz-Dose, benötigt keine aufwändige BUS-Verkabelung und damit auch kein Smart Home.

Der Kabellose: Funkschalter

Ja, es gibt sie: Funkschalter zum Aufkleben. Ganz ohne Verkabelung und ohne baulichen Aufwand. Was diese Schalter benötigen, ist ein Funksender. Mit dessen Hilfe übermitteln sie das Signal zum Öffnen und Schließen des Stromkreises an ein Empfangsmodul. Das Funksystem Free-control geht noch einen Schritt weiter: Es nutzt die Funktechnik und verbindet sie mit modernen, digitalen Endgeräten. In Kombination mit einem Internet-Gateway können Licht, Jalousien und Heizung mit dem Smartphone angesteuert werden. Damit läuft Free-control dem analogen Schalter aber nicht den Rang ab. Licht immer und überall auf 1,05 m Höhe nur wenige Zentimeter vom Türrahmen entfernt bedienen zu können – das wollen viele sich nicht nehmen lassen. Einfach Draufdrücken, Licht an: Damit wird der Schalter zu einem kleinen Stückchen Heimat im 21. Jahrhundert.

Der Robuste: Feuchtraumschalter

Abseits aktueller Trends gibt es auch Schalter, die sich seit Jahren bewähren – vor allem dann, wenn sie eine besondere Funktion erfüllen. Ein Feuchtraum-Schalter zum Beispiel. Mit BLUE ELECTRIC bietet Kopp Elektroinstallateuren einen markanten Schalter von hoher Materialqualität, der rundum abgedichtet ist. Spritzwasser kann ihm nichts anhaben, genauso haben Fremdkörper ab einem Millimeter Durchmesser keine Chance, in das Gehäuse zu gelangen. Daneben sind thermoplastische Kunststoffe, die auch bei BLUE ELECTRIC zum Einsatz kommen, besonders robust. Einen hohen Nutzwert bietet BLUE ELECTRIC mit vielen praktischen Details: So sind alle Produkte aus dem Sortiment mit einem Beschriftungsfeld ausgestattet, die Schalter bieten zusätzlich eine integrierte Beleuchtung.

Umgangssprachlich schlicht „Sicherung“ genannt ist der Leitungsschutzschalter von zentraler Bedeutung, um den Stromkreis vor Überlast und Kurzschlüssen zu schützen. In jedes Niederspannungsnetz gehören daher neben FI-Schutzschaltern auch immer Leitungsschutzschalter. Funktion und Anwendungsbereiche erklären wir Ihnen hier.

Anwendungsbereiche

Schalter für den Leitungsschutz werden bei der Elektroinstallation vom Fachmann im Stromkreisverteiler, dem sogenannten Sicherungskasten, installiert. Bei Neuinstallationen ersetzen sie heute die alten Schmelzsicherungen, die nur noch als Feinsicherung direkt im Gerät oder als Vorsicherung genutzt werden. Nach einer Abschaltung können Sie moderne Leitungsschutzschalter, nachdem Sie die Ursache für deren Ausfall behoben haben, wieder einschalten und müssen sie nicht wie eine Schmelzsicherung austauschen. Darüber hinaus ermöglichen die Schutzschalter es Ihnen, einzelne Stromkreise gezielt spannungsfrei zu schalten, wenn Sie beispielsweise einen neuen Lichtschalter installieren wollen.

Funktion

Der Leitungsschutzschalter unterbricht den Stromkreis, sobald ein Kurzschluss vorliegt oder die Leitung durch eine zu hohe Stromlast gefährdet ist. Dafür besitzt die Sicherung zwei unterschiedliche Auslösemechanismen.

  • Elektromagnetische Auslösung beim Kurzschluss

Bei einem Kurzschluss steigt die elektromagnetische Kraft in der eingebauten Spule der Sicherung. Diese Kraft löst eine Schnellabschaltung aus und schützt so die elektrische Leitung.

  • Thermische Auslösung bei Überlast

Übersteigt der Strom den Nennwert der Sicherung über einen gewissen Zeitraum, erwärmt und verbiegt sich ein Bimetall im Inneren der Sicherung und unterbricht den Stromkreis. Je stärker die Überlast, desto schneller der Schaltvorgang. Nach dem Abkühlen kann die Sicherung wieder eingeschaltet werden.

  • Manuelle Schaltung

Wenn Sie die Leitung manuell stilllegen wollen, können Sie den Leitungsschutzschalter auch per Hand betätigen. Bei allen Arbeiten an der elektrischen Anlage ist dieser Schritt nach den fünf Sicherheitsregeln verpflichtend.

  • Freiauslösung

Leitungsschutzschalter haben ein Schaltschloss integriert, das die Funktion auch dann garantiert, sollte der Schalthebel in der Einschaltposition festgehalten werden.

Auslösecharakteristik

Verschiedene Anwendungen benötigen Sicherungen mit einer jeweils individuellen Auslösecharakteristik. So schaltet beispielsweise die Sicherung eines Motorstromkreises nicht bei kurzzeitigen Überschreitungen des Nennstroms ab, da diese in einem solchen Stromkreis üblich sind. Wie empfindlich die Funktion des Leitungsschutzschalters ist und wann er thermisch bzw. elektromagnetisch auslöst, ist auf der Sicherung angegeben. Heute existieren unterschiedliche Typen, wobei die Typen B, C und K am weitesten verbreitet sind.

Kopp hat Leitungsschutzschalter mit allen klassischen Charakteristiken im Programm und bietet darüber hinaus auch Sicherungen mit D-Charakteristik. Sie sind ideal für Stromkreise mit hohen induktiven Verbrauchern wie leistungsstarke Transformatoren oder Motoren. Wenn Sie auf der Suche nach hochwertigen Produkten sind, können Sie im umfassenden Sortiment von Kopp stöbern. Sollten Sie Fragen zu den Spezifikationen der Geräte haben oder Hilfe beim Einbau benötigen, sprechen Sie uns gerne an!

Neue Kabel verlegen Sie im Idealfall unter dem Wandputz. Ob beim Hausbau oder bei nachträglichen Anpassungen im Altbau: So platzieren Sie neue Steckdosen und Lichtschalter am gewünschten Ort oder lassen störende Lampenkabel in der Decke verschwinden. Hier erfahren Sie die wichtigsten Schritte, mit denen Sie fachgerecht Kabel unter Putz verlegen können.

Wichtige Hinweise zur Elektroinstallation

Ambitionierte Heimwerker erledigen heute viele Dinge selbst. Beim Arbeiten an elektrischen Anlagen sind jedoch besondere Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Neben den fünf Sicherheitsregeln (Freischalten, vor Wiedereinschalten schützen, Spannungsfreiheit feststellen, Erden und Kurzschließen, benachbarte Teile abschranken) ist ausreichend Erfahrung notwendig. Lassen Sie Elektroinstallationen daher im Zweifelsfall immer vom Fachmann durchführen.

1. Kabelschacht planen und einzeichnen

Kabel sollten in der Wand nur horizontal oder vertikal verlegt werden, um die Leitungen später leichter finden zu können. Einen Mindestabstand von 15cm von Türen und Fenstern sowie 30cm von Decke und Boden sollten Sie ebenfalls berücksichtigen.
Prüfen Sie die Wand mit einem Leitungssucher, um keine alten Leitungen zu kreuzen. Zeichnen Sie die Schächte mit einem Lineal deutlich ein, damit Sie beim Arbeiten nicht die Orientierung verlieren.

2. Löcher für Unterputzdosen bohren

Mit Hilfe einer Bohrmaschine mit passender Bohrkrone schaffen Sie die Löcher für die späteren Unterputzdosen. Den Bohrkern klopfen Sie mit Hammer und Meißel vorsichtig aus der Wand.

3. Kabelschacht fräsen

Den Kabelschacht fertigen Sie mithilfe von Hammer und Meißel, einem Winkelschleifer oder einer professionellen Mauernutfräse an. Denken Sie daran, den Raum vorher mit einer Folie gegen Staub und Schmutz zu schützen.

4. Kabel verlegen

Setzen Sie das Kabel in den ausgefrästen Schacht ein. Um es zu fixieren, können Sie Kabelschellen oder Stegleitungsnägel nutzen.

5. Unterputzdose einbauen

Die Unterputzdose, in die Sie später die Steckdose oder den Lichtschalter einbauen möchten, wird im Bohrloch befestigt und eingegipst. Prüfen Sie die korrekte Ausrichtung der Dose mit einer Wasserwaage.

 

6. Kabelschacht verputzen

Ziehen Sie die neuen Kabel durch die Öffnung der Unterputzdose. Jetzt können Sie den Kabelschacht mit Spachtelmasse oder Gips neu verputzen.

 

7. Kabel entmanteln

Entfernen Sie den Kabelmantel mithilfe einer passenden Abmantelzange und legen Sie die Adern mit einer Abisolierzange frei.

8. Steckdose oder Lichtschalter anschließen

Jetzt können Sie den Lichtschalter oder die Steckdose anklemmen und in der Unterputzdose befestigen. Achten Sie darauf, alle Leitungen in die richtigen Klemmen einzuführen. Was Sie sonst beachten müssen, wenn Sie einen Lichtschalter einbauen wollen, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Das Verlegen von Leitungen in der Wand lässt störende Kabel aus dem Blickfeld verschwinden. Arbeiten Sie präzise und mit hochwertigen Materialien, um nachträgliche Anpassungen zu vermeiden. Im Zweifel gilt: Überlassen Sie das Arbeiten an elektrischen Anlagen lieber einem ausgebildeten Fachmann.

Mit einem Schalter können Sie temporär einen elektrischen Stromkreis öffnen oder schließen. Das klingt sehr simpel und das ist es im Grunde auch. Doch wenn Sie heute einen Lichtschalter montieren wollen, haben Sie die Auswahl zwischen einer ganzen Reihe an verschiedenen Schaltern, die unterschiedliche Bedürfnisse ansprechen. Wir geben Ihnen einen Überblick über unterschiedliche Schalterprogramme, damit Sie den für sich passenden Schalter finden.

Die Klassiker: Ausschalter, Wechselschalter, Serienschalter und Taster

Der übliche Lichtschalter (Aus-Schalter) hat zwei Positionen: Licht an und Licht aus. Mit dieser simplen Urform sind Sie in vielen Fällen ausreichend versorgt. Einen Wechselschalter installieren Sie dann, wenn Sie von zwei Positionen Schaltstellen aus die Lichtquelle schalten möchten. Also beispielsweise an beiden Enden eines langen Flures. Wenn Sie zwei Lampen von einer Schaltstelle schalten möchten, können Sie einen Serienschalter als Lichtschalter anschließen. denn Beim Serienschalter befinden sich gleich zwei unabhängige Aus-Schalter in einer Schalterdose.

Ein Taster wird ebenfalls häufig eingesetzt, allerdings schaltet er den Stromkreis nicht permanent, sondern nur für den Zeitraum, in dem der Taster gedrückt ist ein oder aus. Klingeltaster funktionieren beispielsweise nach diesem Prinzip. Auch in langen Fluren und Treppenhäusern wird ein Taster eingebaut, jedoch in Verbindung mit einem Zeitrelais, von dem das Licht nach einer bestimmten Zeit wieder ausgeschaltet wird. Kontrollschalter sind vorteilhaft, wenn sich die Schaltstelle und Leuchtmittel nicht im gleichen Raum befinden. Der Kontrollschalter hat eine integrierte Anzeige die leuchtet, wenn das Licht im Raum eingeschaltet ist. Mittels nachrüstbarer Glimmlampe sind die meisten Schalter beleuchtbar, womit der Schalter in der Dunkelheit leicht auffindbar ist.

Spezielle Schalter: Dimmer, Bewegungsmelder und Funkschalter

Für spezielle Beleuchtungssysteme müssen Sie spezielle Lichtschalter installieren. Ein Dimmer steuert die Helligkeit von dimmbaren Leuchtmitteln und hat einen An/Aus-Schalter integriert. Wenn Sie einen Dimmer verwenden möchten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten: klassischen Dimmer mit Drehschalter, Dimmer mit Schalterwippe und Drehknopf oder Tast bzw. Sensordimmer, bei denen über Tast- oder berührungsempfindliche Flächen stufenlos die Helligkeit gesteuert wird.

Wenn Sie gerne automatisch Lichtquellen ein und ausschalten möchten – zum Beispiel im Keller, vor der Haustür oder in der Garage –, dann sollten Sie einen Bewegungsmelder als Lichtschalter anschließen. Er reagiert auf Bewegung, erkennt Dunkelheit für den gezielten Einsatz zur Tages- oder Nachtzeit und spart durch seine integrierte Zeitfunktion Energie, weil er den Stromkreis automatisch unterbricht. Sehr bequem!

Ähnlich praktisch sind Funk-Lichtschalter. Mit ihnen können Sie nachträglich Ihre elektrische Schaltanlage optimieren und ohne aufwändige Installationen um weitere Schalter ergänzen. Wenn Sie einen Funk-Lichtschalter anschließen, können Sie die Lichtquelle per Fernbedienung oder mit flexibel positionierbaren Wand-Lichtschalter steuern. Praktisch für Treppengeländer, Kücheninseln oder andere Orte ohne elektrische Leitung. Eine ausführliches Schalterprogramm lässt Ihnen auch bei Funkschaltern die Wahl zwischen unterschiedlichen Wippen und Abdeckungen für einen individuellen Look.

Sonderschalter

Schalter sind natürlich nicht nur für Licht notwendig. Jalousieschalter oder -taster gehören ebenfalls ins Schalterprogramm und steuern statt einer Lampe den Motor eines Rollladens. Mit einer Wippe betätigen Sie entweder die Aufwärts- oder Abwärtsbewegung der Jalousie, bis der Rollladen die gewünschte Position erreicht hat.

Wenn Sie gerne auf Nummer sicher gehen möchten, sind Schlüsselschalter die richtige Wahl. Sie schließen den Stromkreis zum Verbraucher nur, wenn der Sicherheitsschlüssel die Schaltmechanik freigibt. Eine klassische Verwendung finden Schlüsselschalter im Außenbereich bei Einfahrten oder Garagentoren.

Sie befinden sich in jedem Raum und doch beachten wir sie kaum. Darum steht „Neue Lichtschalter einbauen“ auch nicht unbedingt an erster Stelle, wenn heimische Renovierungsarbeiten geplant sind.

Aber selbst bei scheinbar perfekter Planung beim Hausbau, werden Sie sich irgendwann überlegen müssen, ob Sie nicht neue Lichtschalter installieren sollten. Sei es aus Sicherheitsbestimmungen oder aus Gründen des Designs. Der Einbau ist relativ simpel und in wenigen Schritten erledigt. Damit dabei alles glatt läuft, sind hier die wichtigsten Tipps.

Prüfen Sie die Wand, bevor Sie den Lichtschalter montieren

Beim Kauf eines neuen Schalters überprüfen Sie zunächst Ihre Wandverkleidung. Für Gips, Zementbauplatten oder andere, leichte Wände brauchen Sie Hohlwanddosen. Für massives Mauerwerk benötigen Sie Unterputzdosen, die fest verbaut werden. Egal, welche Variante Sie wählen, denken Sie auch über eine Steckdose mit Schalter nach. Im Doppelpack gekauft müssen Sie nur einmal an die Leitung, um einen Lichtschalter mit Steckdose in einem Arbeitsschritt einzubauen.
Bei Kopp gibt es die Steckdose mit integriertem Schalter sogar in einer Einheit.

Lichtschalter einbauen: Schritt für Schritt

Sind die richtigen Dosen gewählt, geht es an die Montage. Beachten Sie unbedingt die Sicherheitsbestimmungen (*Link*), wenn Sie einen neuen Lichtschalter installieren wollen. Selbst relativ geringe Spannungen können für den Menschen tödlich sein.

  1. Das Abklemmen der Sicherungen inklusive dem Schutz vor Wiedereinschalten ist Pflicht. Ebenso das Überprüfen, ob die Leitung tatsächlich spannungsfrei ist. Nehmen Sie dazu einen 2-poligen Spannungsprüfer.
  2. Nun entfernen Sie den alten Lichtschalter, indem Sie zunächst die Abdeckung und dann den alten Lichtschaltersockel entfernen. Je nach Bauweise lassen sich die Kabel abschrauben oder – bei neueren Modellen – einfach per Hebelmechanismus von den Anschlussklemmen lösen.
  3. Die neuen Lichtschalter montieren Sie ihrem Schaltbild entsprechend. Wichtig: Alle Adern müssen in die richtige Klemme eingeführt und befestigt werden. Bei neueren Modellen klappt das üblicherweise schraubenlos.
  4. Den angeschlossenen Lichtschalter- oder Steckdosensockel führen Sie jetzt in die Hohlwand- oder Unterputzdose ein. Ausrichten nicht vergessen und mit Hilfe der Spreizkrallen oder der Dosenschrauben den Sockel in den Dosen arretieren.
  5. Ist der Sockel fest verbaut, fehlt nur noch die Abdeckplatte. Beachten Sie die Montageanleitung Ihres Produktes, wenn Sie die Platte für den neuen Lichtschalter installieren. Nun noch die Schalterwippe anbringen, was im Normalfall durch einfaches Aufdrücken und Einrasten funktioniert. Natürlich sollten Sie den Abdeckrahmen nicht vergessen.
  6. Am Schluss schalten Sie den Strom wieder ein und überprüfen, ob alles richtig installiert ist und der Schalter seinen designierten Dienst tut.

Sollten Sie sich beim Lichtschalter einbauen unsicher sein – insbesondere was das Freischalten und Prüfen der Spannungsfreiheit angeht – wenden Sie sich einfach an einen Fachmann. So oder so kommen Sie bald in den Genuss Ihrer neuen Lichtschalter.

Mit Hilfe moderner Technik und Ratgebern aus Fachzeitschriften und dem Internet werden mehr und mehr Menschen zu ambitionierten Heimwerkern. Vom Fliesenlegen über Parkettarbeiten bis hin zur Elektroinstallation können viele Aufgaben selbstständig erledigt werden. Doch insbesondere bei Arbeiten an elektrischen Anlagen, beim Einbau von Schaltern oder Steckdosen ist Vorsicht geboten. Immerhin fließt hier lebensbedrohlicher Strom. Sie wollen Steckdosen einbauen oder Lichtschalter installieren?
Mit diesen Tipps vermeiden Sie unnötige Risiken.

Grundsätzlich sind bei jeder Installation und Veränderung in elektrischen Anlagen die einschlägigen Bestimmungen und die anerkannten Regeln der Technik einzuhalten. Bei elektrischen Unfällen haftet derjenige, der zuletzt an der Anlage oder am Gerät gearbeitet hat. Da ein Heimwerker meistens nicht alle Regeln und Bestimmung kennen kann, empfehlen wir, den Rat eines Fachmanns hinzuzuziehen. Ein konzessionierter Elektriker kann die Anlage prüfen und abnehmen und damit auch die Gewähr für eine ordnungsgemäße sichere Ausführung bieten.

Grundlegende Hinweise, wenn Sie Steckdosen oder Lichtschalter installieren wollen

Zusammengefasst sind es fünf Faustregeln, die Sie unbedingt beachten sollten, wenn sie Lichtschalter anschließen oder eine Steckdose installieren wollen:

  1. Freischalten,Sichern gegen Wiedereinschalten,
  2. Spannungsfreiheit feststellen,
  3. Erden und Kurzschließen,
  4. benachbarte Teile abdecken oder abschranken.

Konkret bedeuten diese Regeln, dass als erstes und vor jeder Arbeit an elektrischen Leitungen oder Geräten die Stromzufuhr abgeschaltet werden müssen – vollständig. Wenn Sie unter ungenügenden Lichtverhältnissen arbeiten, sorgen Sie also vorher für unabhängige Beleuchtung, schließlich können Sie nicht einfach die Deckenlampe einschalten.

Nach der Freischaltung sollten Sie die Sicherung unbedingt gegen Wiedereinschalten schützen. Verschließen Sie den Sicherungskasten oder markieren Sie die Sicherung mit unmissverständlichen Aufklebern. Am Ort des Geschehens überprüfen Sie die tatsächliche Spannungsfreiheit der Leitung mit einem zweipoligen Spannungsprüfer. Handelt es sich um eine normale Hausleitung mit Niederspannung, dürfen Sie nach diesen Sicherheitsschritten endlich Ihre neue Steckdosen anschließen.

Arbeiten an Hoch- und Mittelspannung sowie im Verteilerkasten sollten Sie grundlegend Profis überlassen. Sprechen Sie bei Bedarf den Fachmann Ihres Vertrauens an, und stimmen Sie mit ihm ab, welche Arbeiten Sie durchführen können und welche der Fachmann durchführt.

Weitere Regeln, die Sie unbedingt beachten sollten

Doch auch außerhalb dieser Grundregeln gibt es Dinge, die Sie beachten sollten, wenn Sie an Leitungen oder Geräten mit elektrischem Strom Installationen vornehmen – selbst wenn Sie nur einen neuen Lichtschalter einbauen wollen. Denken Sie an geeignetes Werkzeug, funktionierende Messgeräte und persönliche Schutzkleidung. Natürlich müssen auch die verwendeten Materialien geprüft werden. Sie sollten sich mit den Leitungen und den daraus resultierenden Anschlussbedingungen und Schutzarten auskennen.

Im Zweifel gilt immer: Nie etwas versuchen, wovon Sie nicht zu einhundert Prozent wissen, dass es richtig ist. Sie gefährden Ihr Leib und Leben genauso wie von allen, die später die elektrischen Anlagen benutzen. Wenden Sie sich gegebenenfalls an einen Fachmann. Der kennt sich aus und ist Ihnen behilflich, wenn Sie neue Steckdosen oder Lichtschalter montieren möchten.

Zusammengefasst die wichtigsten Sicherheitsregeln gem. DIN VDE 0620 auf einen Blick

Bitte beachten Sie bei jedem Eingriff in die Elektroinstallation (Schalter, Dimmer oder Steckdosen anschließen, Leitungen verlegen, etc.) die folgenden Sicherheitsregeln gem. DIN VDE 0620:

Hinweis!

Installation nur durch Personen mit einschlägigen elektrotechnischen Kenntnissen und Erfahrungen!*)

Durch eine unsachgemäße Installation gefährden Sie:

  • Ihr eigenes Leben
  • das Leben der Nutzer der elektrischen Anlage.

Mit einer unsachgemäßen Installation riskieren Sie schwere Sachschäden, z.B. durch Brand. Es droht für Sie die persönliche Haftung bei Personen- und Sachschäden.

Wenden Sie sich an einen Elektroinstallateur!

*) Erforderliche Fachkenntnisse für die Installation

Für die Installation sind insbesondere folgende Fachkenntnisse erforderlich:

  • die anzuwendenden “5 Sicherheitsregeln”:
  1. Freischalten;
  2. gegen Wiedereinschalten sichern;
  3. Spannungsfreiheit feststellen;
  4. Erden und Kurzschließen;
  5. benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
  • Auswahl des geeigneten Werkzeuges, der Messgeräte und ggf. der persönlichen Schutzausrüstung
  • Auswertung der Messergebnisse
  • Auswahl des Elektro-Installationsmaterials zur Sicherstellung der Abschaltbedingungen,
  • IP-Schutzarten
  • Einbau des Elektroinstallationsmaterials
  • Art des Versorgungsnetzes (TN-System, IT-System, TT-System) und die daraus folgenden Anschlussbedingungen (klassische Nullung, Schutzerdung, erforderliche Zusatzmaßnahmen etc.)

Elektrische Betriebsmittel wie Schalter und Steckdosen in feuchten oder nassen Räumen sind oft erschwerten Bedingungen ausgesetzt: Neben Kondenswasser und Feuchtigkeit sollen die installierten Produkte auch chemischen Einflüssen standhalten, zum Beispiel Dämpfen, Laugen, Säuren oder Öl. Gleichzeitig müssen sie widerstandsfähig und unempfindlich gegen extreme Temperaturen sein, damit sie jederzeit sicher und zuverlässig funktionieren. Nicht zuletzt ist auch der konstruktive Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern oder Staub besonders wichtig.

Doch wann ist ein Raum ein Feuchtraum? Laut VDE 0100-737 zählen dazu grundsätzlich alle Räume, deren Böden, Wände oder Einrichtungen mit Wasser abgespritzt werden. Aber auch Gewächshäuser sowie unbeheizte und nicht belüftete Keller fallen darunter. Als trockene Räume gelten hingegen Küchen und Bäder, da hier nur zeitweise Feuchtigkeit auftritt.

In Feuchträumen ist darauf zu achten, dass alle elektrischen Betriebsmittel wie Schalter, Steckdosen, Verteiler oder Abzweigdosen mindestens eine Spritzwassergeschützte Ausführung aufweisen (Schutzart IPX4). In Räumen mit Strahlwasser ist hingegen in jedem Fall ein Spritzwasserschutz (IPX4) nötig, sofern die elektrischen Betriebsmittel keinem direkten Wasserstrahl ausgesetzt sind. Bei direktem Kontakt mit einem Wasserstrahl ist die Schutzklasse IPX5 vorgeschrieben, bei Hochdruckstrahlen sogar IPX8. Ein Korrosionsschutz ist wichtig, wenn im Raum ätzende Dämpfe auftreten können.

Sicherheit durch VDE-Zertifizierung

Auch die Kabel für Feuchtraum-Installationen auf, in oder unter Putz unterliegen speziellen Anforderungen: Nur ummantelte NYM-Installationsleitungen oder NYY-Kabel dürfen hier Verwendung finden. Bei der Montage ist darauf zu achten, dass die Oberflächentemperatur der Leitung mindestens 5 Grad Celsius beträgt, damit keine Risse im Kunststoff-Mantel entstehen. Zudem sollte man eine Unterbrechung der Leitung vermeiden, damit der PVC-Mantel nicht entfernt werden muss. Bei der Montage ist darauf zu achten, dass alle Kabeleinführungen sauber abdichten. Die Leitereinführungen bzw. Anschlussklemmen sollten so angeordnet sein, dass sich beim Einsetzen des Sockels die Anschlüsse nicht lösen können. Wenn ein Übergang der ummantelten Leitung auf andere Leitungen ansteht, sollte dieser grundsätzlich außerhalb des Feuchtraums geplant werden.

In Feuchträumen sind oft die Details entscheidend: Alle Steckdosen müssen zum Beispiel per Klappdeckel selbstverschließend sein. Als sehr langlebig gelten hier Rückholfedern aus Edelstahl. Zudem muss das Gehäuse verwindungsfest und das Material auch nach mehreren Jahren noch lichtecht und bruchfest bleiben. In jedem Fall auf der sicheren Seite ist man, wenn die verbauten Produkte ein Prüfzeichen tragen, etwa die VDE-Zertifizierung.

Hochwertige Materialien und schneller Einbau

Die Heinrich Kopp GmbH kennt die besonderen Ansprüche von Elektroinstallateuren an die zu verbauenden Produkte seit Jahrzehnten sehr genau: Das Unternehmen blickt auf über 86 Jahre Herstellerkompetenz zurück und legt großen Wert auf das Qualitätslabel „Made In Germany“. Exklusiv für Profis entwickelte Kopp deshalb das Aufputz-Feuchtraum-Schalterprogramm BLUE ELECTRIC. Die ausgewiesenen Spezialisten für Elektroinstallationsmaterial wissen: Zeitersparnis ist für gewerbliche Kunden gleichbedeutend mit Kosteneffizienz – deshalb sind alle Elemente besonders schnell zu installieren. Außerdem stehen die Aspekte Sicherheit und Produktqualität im Fokus, um den hohen Kundenerwartungen gerecht zu werden.

Entsprechend professionell wurden die Produkte ausgestattet: Die Schutzklasse IP 44 gewährleistet die Resistenz gegen Spritzwasser und das Eindringen von festen Fremdkörpern bis zu einem Durchmesser von 1 mm. Darüber hinaus gewährleistet Kopp eine fehlerfreie Funktionalität auch bei niedrigen und höheren Temperaturen, sodass die Produkte des Programms BLUE ELECTRIC auch in Kühlhäusern oder heißen Umgebungen einsetzbar sind. Alle BLUE-ELECTRIC-Artikel sind ausschließlich dem Fachhandel vorbehalten.

In Sachen Material setzt Kopp traditionell auf Qualität: Die thermoplastischen Kunststoffe zeichnen sich nicht nur durch eine hohe Robustheit gemäß DIN VDE 0620-1 aus, sondern auch durch die Resistenz gegen viele chemischen Einflüsse. Gleichzeitig sind sie Halogen- und PVC-frei. Die Steckdosen aus dem Profi-Programm eignen sich auch für Einsätze unter erschwerten Bedingungen nach DIN VDE 0620-1 Anhang C

Flexible Installation mit praktischen Details

Im Arbeitsalltag bietet das Sortiment BLUE ELECTRIC dem Profi viele praktische Details: Für eine schnelle Installation sind die Gehäuseschrauben mit Schnellgewinde ausgestattet, sodass alle Produkte mit wenigen Umdrehungen geöffnet und geschlossen werden können. Eine Erleichterung ist auch die hohe Flexibilität: Individuelle Produktkombinationen für senkrechte und waagerechte Anordnungen sind einfach zu realisieren. Diagonal angeordnete Anschraub-Langlöcher ermöglichen dabei eine einfache Ausrichtung der Einzelprodukte. Die Montagelöcher für die Wandbefestigung sind so gestaltet, dass die Schrauben zum Montageloch geführt werden.

Auch beim Verdrahten hat Kopp auf alles geachtet: Die Grundgehäuse von BLUE ELECTRIC besitzen Kabeleinführungsöffnungen an allen vier Seiten. Auf diese Weise lassen sich bis zu acht Leitungen in alle Richtungen durchverdrahten. Spätere Erweiterungen sind so jederzeit problemlos möglich. Kabel können aber auch einfach unter den Schalter- und Steckdoseneinsätzen durchgeführt werden. Ein extra großer Verdrahtungsraum in allen Gehäusen erleichtert dem Elektrofachmann die Arbeit, zusätzlich sind hier Erdverbindungen vorgesehen. Alle Verbindungsklemmen entsprechen den DIN-Normen VDE 0620-1/VDE 0632-1 und sind mit Leitungsquerschnitten bis 2,5 mm2 nutzbar.

Komfort mit 20 Jahren Garantie

Mit BLUE ELECTRIC bieten Elektroprofis selbst anspruchsvollen Kunden jede Menge Komfort: Für verschiedene Bereiche und Umgebungen sind alle Produkte in den Farben Grau und Weiß verfügbar. Ein Beschriftungsfeld ist bei allen Produkten serienmäßig vorhanden. Zusätzlich hat Kopp die Schalter des Sortiments grundsätzlich mit einer integrierten Beleuchtung ausgestattet, damit diese auch in dunklen Räumen sofort zu finden sind. Bei den abschließbaren Schutzkontakt-Steckdosen sind 11 verschiedene Schließungen erhältlich, dadurch können auch mehrere Steckdosen von der gleichen Schließung, oder alle mit verschiedenen Schließungen kombiniert werden. Jede Schließung verfügt über eine separate Artikelnummer.

Besonders großen Wert legt Kopp auf Kundenzufriedenheit. Dies zeigen neben einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis auch die Garantiebedingungen: Auf die einzelnen Komponenten des Sortiments BLUE ELECTRIC gewährt das Unternehmen volle 20 Jahre Garantie.

Mit BLUE ELECTRIC sind beliebige Kombinationen möglich, da in jede Richtung die Schalter und Steckdosen verdrahtet werden können.

BLUE ELECTRIC bietet großen Verdrahtungsraum bei den Schalter und Steckdosen und ist somit erste Wahl für Installateure

Hier finden Sie die komplette Produktübersicht in den Farben arktis-weiß und grau

Hier finden Sie die Schaltbilder und die Installationszeichnungen für die Lichtschalter und Dimmer von Kopp. Damit sehen Sie wie die Schalter und Dimmer richtig angeschlossen und verdrahtet werden.

Die Schaltbilder für die verschiedenen Arten von Lichtschaltern, Dimmer mit Wippen-Wechselschalter, Tastdimmer Dimmat sowie die speziellen Schaltbilder für BLUE ELECTRIC finden Sie in der PDF-Übersicht zum herunter laden.

 

PDF-Downloads:

schaltbild-doppel-wechselschaltung

schalter_und_tasterschaltungen

 

  • Vor Installation eines Lichtschalters oder Steckdose den Stromkreis durch Abschalten der Sicherung spannungsfrei machen und gegen Wiedereinschalten durch Dritte sichern.
  • Die Spannungsfreiheit mit einem zweipoligen Spannungsprüfer kontrollieren.

 

 

 

 

  • Vor Beginn der Arbeit erneut überprüfen, ob der Stromkreis wirklich spannungsfrei ist.
  • Schalterabdeckung oder Steckdosentopf abnehmen bzw. abschrauben.
  • Die einzelnen Adern an die jeweiligen Anschlußklemmen entsprechend dem Schaltbild anschließen. (Das Lösen der Adern erfolgt bei den schraubenlosen Anschlußklemmen durch Niederdrücken der Knöpfe an den Klemmen)

 

 

 

  • Lichtschalter- oder Steckdosensockel in die Unterputzdose einführen, ausrichten und mit den Schrauben der Spreizkrallen befestigen. (Bei Mehrfachinstallationen erleichtern die langen Anschlagkanten der Trägerplatte die Installation.)

 

 

 

 

 

  • Die Montage der Abdeckrahmen erfolgt bei den Schaltern mit der Metallfederplatte und bei den Steckdosen durch das Einschrauben des Steckdosentopfes.
  • Bei Lichtschaltern noch die Wippe aufdrücken.
  • Strom wieder einschalten und die Schaltungsfunktion prüfen.
  • Bei Steckdosen ist auf den ordnungsgemäßen Anschluß bzw. Funktion (Personenschutz) des Schutzleiters (grün-gelb) zu achten.