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Lichterglanz statt Lichterfrust – Tipps für die optimale Weihnachtsbaumbeleuchtung

Die richtige Weihnachtsbaumbeleuchtung gibt es wahrscheinlich nicht, aber eine optimierte Baumbeleuchtung! Unsere Tipps vereinfachen das Baumschmücken.

1. Energiesparen und weitere Vorteile durch LEDs

LEDs sind zwar in der Anschaffung meist hochpreisiger, aber verbrauchen schlicht und ergreifend weniger Energie als herkömmliche Glühlampen.Bisher galten LEDs als weniger gemütlich und zu hell. Das ist mittlerweile kein Problem mehr. Die Farbabstufung von LED Lichtketten gehen mittlerweile bis „ultra warmweiß“ und lässt sich nicht mehr von einer klassischen Glühlampen Lichterkette unterscheiden. Ein weiterer Vorteil ist, dass es zu keiner Wärmeentwicklung kommt und ihr somit keinerlei Sicherheitsbedenken aufgrund zu heißer Glühlampen haben müsst.

2. Immer von oben nach unten

Wir empfehlen von oben mit dem ersten Licht zu beginnen und sich spiralförmig nach unten vor zu arbeiten. So ist es auch kein Problem, sollten mehrere Lichterketten zum Einsatz kommen. Mit einer Baummantel Lichterkette ist das Ganze noch wesentlich einfacher. Diese muss einfach übergeworfen werden und lässt den Baum im Lichterglanz erstrahlen.

3. Die geeignete Stromversorgung

Es braucht mehrere Lichtketten für den Baum oder am Standort des Baumes? Dann braucht ihr auch die geeignete Stromversorgung! Die meisten Lichterketten haben einen großen schweren Adapter. Um mehrere Adapter nebeneinander zu platzieren empfiehlt es sich, eine Steckdosenleiste mit besonderen Eigenschaften, wie unsere UNOversal Steckdosenleiste, zu wählen. Diese verfügt über eine 90° Drehung und größeren Abstand der Töpfe. Der 2-polige Schalter garantiert keine Stand-by Kosten. Hier passen alle Adapter problemlos nebeneinander und sind auch gleichzeitig durch den Schalter an der Steckdosenleiste schaltbar.

4. Zeitschaltuhren einbinden

Der Baum soll automatisch, wenn ihr aufsteht oder von der Arbeit kommt, leuchten? Bindet doch einfach eine Zeitschaltuhr ein und stellt Sie auf beliebige Uhrzeiten ein. So müsst ihr weder daran denken den Baum einzuschalten, noch ihn wieder auszuschalten.

5. Für das folgende Jahr vorsorgen

Zu einem frustfreien Schmücken gehört definitiv nicht, die Lichtkette jedes Jahr ewig entwirren zu müssen. Diesem Stressfaktor könnt ihr ganz einfach vorbeugen. Beim Abschmücken eures Baumes die Lichterkette großzügig aufwickeln und mit einem Kabelbinder oder dem Cable Wraptor fixieren. So habt Ihr im nächsten Jahr eure Lichterkette wieder entwirrt griffbereit und könnt entspannt loslegen.

6. Baumschmuckrechner „Treegonometry“ testen

Und wenn ihr zu guter Letzt wissen wollt, wie mathematisch gesehen der perfekte Christbaumschmuck aussieht, könnt ihr diesen Baumschmuckrechner der Universität von Sheffield testen (leider nur auf Englisch verfügbar). Einfach nur die Höhe des Baumes eingeben und der Rest wird ausgespuckt. Viel Spaß!

Der Schalter ist das Multitalent unter den Elektroinstallationsprodukten. Dabei folgt seine Funktionsweise einem einfachen Prinzip: Mithilfe von elektrisch leitenden Materialien, Halbleiterbauelementen oder Kontakten ändert er den Zustand einer elektrischen Leitung. So simpel die Technik, so umfangreich das Angebot. Bei der Wahl des passenden Schalters gibt es einiges zu beachten.

Der moderne Lichtschalter entwickelte der Elektroingenieur John Henry Holmes bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Stromkreise konnten auch vorher schon geöffnet und geschlossen werden, nur reagierten die notwendigen Kontakte zu langsam. In der Folge bildeten sich Lichtbögen, die den Schalter schnell zerstörten. Holmes gelang es, das Problem mit einer Schnapp-Funktion zu beheben. Noch heute wird die Technik auf der ganzen Welt eingesetzt, findet sich in Wohnhäusern, Büros und Industriehallen.

Eine Lösung ohne Problem

Erst jetzt, mehr als 100 Jahre später, zeichnet sich eine neue Revolution ab: Der Schalter wird digital – und verschwindet zunehmend von den Wänden. Im modernen Haus lässt sich fast alles via App steuern. Doch für den Endverbraucher gilt die Kernfrage: Lohnt sich das Ganze? In einer Kolumne für die Wochenzeitung „Die Zeit“ stellt der Autor und Journalist Harald Martenstein vor einigen Jahren fest: „Ein Designer, der Lichtschalter aus einem Zimmer wegdesignt, löst damit ein Problem, das es vor dem Auftauchen des Designers überhaupt nicht gegeben hat. Nein, viel schlimmer, er schafft ein Problem, und zwar dort, wo es vorher eine Lösung gab.“

Schalter werden so häufig wie kaum ein anderes Gestaltungselement der Innenarchitektur genutzt: Im Morgengrauen schalten wir mit ihnen das Licht ein, in der Mittagssonne fahren wir die Jalousien herunter und abends sorgen Bewegungsschalter dafür, dass die Einfahrt vor dem Haus automatisch beleuchtet wird. Ohne Schalter fehlt etwas. Entsprechend groß ist das Angebot. Bei der Auswahl geht es neben Form, Material und Farbe auch um die Funktion.

Die Klassiker: Ausschalter, Serienschalter und Co.

Kaum ein Schalter ist häufiger verbaut als der Ausschalter. Mit den zwei Positionen „offen“ und „geschlossen“ ist seine Funktionsvielfalt zwar begrenzt, für die Steuerung einer herkömmlichen Leuchte jedoch vollkommend ausreichend. Einen Schritt weiter geht der Wechselschalter. Er wird in der Regel mit einen Eingang und zwei Ausgängen betrieben. Dabei wechselt der Schalter zwischen Ausgang A und Ausgang B. Wird der Stromkreis über A geschlossen, lässt er sich über B wieder öffnen. Ein langer Flur ist für eine solche Wechselschaltung prädestiniert. Die Serienschaltung geht den umgekehrten Weg. Hier befinden sich zwei voneinander unabhängig Schalter an einer Dose. Äußerlich erkennbar durch die geteilte Wippe, mit der zwei Leuchten oder Leuchtgruppen von einer Stelle aus bedient werden können. Verwendet wird der Serienschalter zum Beispiel im Badezimmer, um Decken- und Spiegelleuchte von der Tür aus schalten zu können.

Die Fortgeschrittenen: Taster und Dimmer

Ein Taster schaltet den Stromkreis nicht permanent, sondern nur so lange, wie er gedrückt wird. Klingeltaster funktionieren nach diesem Prinzip. Auch in Treppenhäusern wird er eingebaut, jedoch in Verbindung mit einem Zeitrelais oder Stromstoßschalter. Ein Dimmer erlaubt nicht nur das Ein- und Ausschalten eines Leuchtmittels, sondern auch dessen Helligkeitsregulierung. Das funktioniert jedoch nur in Kombination mit einem dimmbaren Leuchtmittel. Glühlampen und Transformatoren enthalten dafür eine Phasenanschnittssteuerung, die elektrischen Trafos von Halogen-Niedervolt-Systemen sind mit einer Phasenabschnittssteuerung ausgestattet.

LED-Leuchtmittel, die nicht als dimmbar gekennzeichnet sind, können nicht gedimmt werden. Das hängt zum einen mit der geringen Last der Leuchtdioden im Vergleich zu Glüh- oder Halogenlampen zusammen. Universaldimmer weisen eine höhere Mindestlast auf und sind deshalb nicht mit LEDs kompatibel. Zum anderen funktionieren LEDs mit Gleichstrom. Um den Wechselstrom aus dem Netz umwandeln zu können, benötigen sie eine vorgeschaltete Elektronik. Gedimmt wird also nicht die LED-Lampe, sondern die zwischengeschaltete Elektronik – und diese muss dafür geeignet sein. In der Regel sind Dimmer als Drehregler erhältlich. Es gibt sie aber auch mit einer Sensorsteuerung.

Der Elegante: Sensorschalter

Schalter sind nicht nur praktisch, sie können auch ein echter Hingucker sein. So wie der HK i8 von Kopp. Klassische Form, bekanntes Material, aber unter der Haube steckt Hightech. Der Glasschalter ist mit einem Tastsensor ausgestattet. Dieser funktioniert nach dem Prinzip eines Smartphones und löst bereits bei einer sanften Berührung den Schaltvorgang aus. Diese technischen Finessen eröffnen mehr Freiheiten beim Design, denn Wippe und Rahmen sind damit obsolet. Der Clou: Der HK i8 passt im Gegensatz zu anderen Sensorschaltern auf jede gängige Unterputz-Dose, benötigt keine aufwändige BUS-Verkabelung und damit auch kein Smart Home.

Der Kabellose: Funkschalter

Ja, es gibt sie: Funkschalter zum Aufkleben. Ganz ohne Verkabelung und ohne baulichen Aufwand. Was diese Schalter benötigen, ist ein Funksender. Mit dessen Hilfe übermitteln sie das Signal zum Öffnen und Schließen des Stromkreises an ein Empfangsmodul. Das Funksystem Free-control geht noch einen Schritt weiter: Es nutzt die Funktechnik und verbindet sie mit modernen, digitalen Endgeräten. In Kombination mit einem Internet-Gateway können Licht, Jalousien und Heizung mit dem Smartphone angesteuert werden. Damit läuft Free-control dem analogen Schalter aber nicht den Rang ab. Licht immer und überall auf 1,05 m Höhe nur wenige Zentimeter vom Türrahmen entfernt bedienen zu können – das wollen viele sich nicht nehmen lassen. Einfach Draufdrücken, Licht an: Damit wird der Schalter zu einem kleinen Stückchen Heimat im 21. Jahrhundert.

Der Robuste: Feuchtraumschalter

Abseits aktueller Trends gibt es auch Schalter, die sich seit Jahren bewähren – vor allem dann, wenn sie eine besondere Funktion erfüllen. Ein Feuchtraum-Schalter zum Beispiel. Mit BLUE ELECTRIC bietet Kopp Elektroinstallateuren einen markanten Schalter von hoher Materialqualität, der rundum abgedichtet ist. Spritzwasser kann ihm nichts anhaben, genauso haben Fremdkörper ab einem Millimeter Durchmesser keine Chance, in das Gehäuse zu gelangen. Daneben sind thermoplastische Kunststoffe, die auch bei BLUE ELECTRIC zum Einsatz kommen, besonders robust. Einen hohen Nutzwert bietet BLUE ELECTRIC mit vielen praktischen Details: So sind alle Produkte aus dem Sortiment mit einem Beschriftungsfeld ausgestattet, die Schalter bieten zusätzlich eine integrierte Beleuchtung.

Das Bad gilt heute nicht mehr als Feuchtraum. Die Sicherheitsvorschriften zur Elektroinstallation sind daher weniger streng. Dennoch bestehen gewisse Normen, die Sie unbedingt einhalten sollten. Die wichtigsten Aspekte haben wir hier zusammengefasst.

Sicherheit geht vor: Die Installationszonen im Badezimmer

Die Bestimmungen für die Elektroinstallation im Bad sind in der Norm DIN VDE 100-701 einzusehen. Insbesondere sind dort vier Installationszonen definiert.

  • Zone 0 liegt innerhalb der Dusche oder Badewanne. Dieser Bereich ist für jegliches elektrische Betriebsmittel tabu.
  • Zone 1 befindet sich senkrecht über der Zone 0 bis zu einer Höhe von 2,25 m. Hier dürfen Sie keine Lichtschalter oder Steckdosen installieren. Ein fest montierter Durchlauferhitzer ist erlaubt, sofern er spritzwassergeschützt ist.
  • Zone 2 verläuft 60 cm um die Zone 1 herum. Auch hier sind Lichtschalter und Steckdosen nicht erlaubt, Lampen mit einer Schutzklasse von mindestens IPX4 (spritzwassergeschützt) dürfen allerdings installiert werden.
  • Zone 3 hat einen Abstand von 2,40 m zu Zone 2. Dort sind alle üblichen Schalter und Anschlüsse erlaubt, solange sie über einen Fehlerstromschutzschalter mit einer Empfindlichkeit von höchstens 30 mA verfügen.

Darüber hinaus sollten alle metallischen Materialien, Heizungsrohre oder Wasserleitungen mit einer Potential-Ausgleich-Schiene abgesichert werden, um das Risiko eines elektrischen Schlags auszuschließen.

Tipps zum Lichtkonzept im Bad

Beachten Sie diese Zonen, können Sie im Bad die zukünftige Beleuchtung planen. Beim Lichtkonzept steht der Bereich um den Spiegel im Fokus, da Helligkeit dort besonders wichtig ist. Auch Deckenspots tragen dazu bei. Bauen Sie einen Dimmer ein, um dem Trend nach Gemütlichkeit im Badezimmer zu folgen.

Die Planung der Elektroinstallation im Badezimmer

Für ein gemütliches und gleichzeitig funktionales Badezimmer installieren Sie ausreichend Steckdosen für Fön, elektrische Zahnbürste oder ein Radio. Voraussetzung ist, dass diese in den sicheren Zonen installiert werden. Für den Anschluss einer Waschmaschine positionieren Sie eine Steckdose in der Nähe der Wasseranschlüsse. Um die Dose nicht zu überlasten, sollten Sie die Maschine separat und nicht an einer Steckdosenleiste anschließen. Sind noch größere Verbraucher wie eine Fußbodenheizung geplant, sollten diese über einen zweiten Stromkreis betrieben werden.

Mit diesen Tipps können Sie das Badezimmer komfortabel ausstatten. Auch Smart-Home-Lösungen liegen im Trend und bringen mit der automatischen Steuerung von Beleuchtung, Heizung oder Jalousien Luxus ins Bad. Informieren Sie sich daher jetzt über die Vor- und Nachteile des KNX-Systems.

Beitragsbild: Bathroom von Hotel Le Plaza, CC BY-ND 2.0

Das Treppenhaus gehört zu den Durchgangsräumen, die bei der Einrichtung häufig zweitrangig behandelt werden. Dabei bietet es viele Möglichkeiten, wie Sie es abwechslungsreich einrichten können. Vom Bewegungsmelder über die passende Dekoration bis hin zum Stauraum – hier sind unsere Einrichtungstipps für kreative Treppen.

Stauraum unter der Treppe

Die Schräge unter den Stufen ist eine Herausforderung für jeden Innenarchitekten. Individuelle Einbauschränke mit tiefen Schubladen nutzen den Raum optimal. Im niedrigeren Teil können Sie bequem Schuhe unterbringen. Mit zunehmender Treppenhöhe finden auch Mäntel und Jacken ausreichend Platz. Wer eine offene Lösung bevorzugt, greift zu modularen Regalsystemen für Bücher oder Dekoration, während Eltern ihren Kindern auch eine kleine Spielhöhle im Treppenhaus einrichten können.

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Stufen und Geländer als Designobjekt

Außergewöhnliche Treppenkonstruktionen stehen für sich und sind visuelle Highlights. Freischwebende Stufen lassen das Treppenhaus leichter erscheinen und wirken sehr elegant. Tolle Effekte können Sie auch durch ein extravagantes Geländer aus Holz oder Stahl erzielen. Wer es massiver mag, imponiert seine Gäste mit einer eindrucksvollen Betontreppe.

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Mit Dekoration punkten

Verschönern Sie sich den Auf- und Abstieg mit kreativer Dekoration. Blumen auf den Stufen und Fotos an den Wänden sind Klassiker, die nie aus der Mode kommen. Vielleicht gestalten Sie auch die Fronten der Treppenstufen mit Mustern oder Farben, um den Aufstieg aufzulockern? Beziehen Sie dabei die Höhe der Treppe spielerisch mit ein, indem Sie beispielsweise spannende Farbverläufe nutzen.

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Beleuchtungsideen für die Treppe

Für die Treppe sind Bewegungsmelder eine clevere Lösung: So müssen Sie nie wieder im Dunkeln nach dem Lichtschalter suchen und vermeiden gefährliche Stürze. Außerdem sparen Sie sich das Verlegen von weiteren Lichtschaltern am Treppenauf- und -abgang. Wählen Sie keine batteriebetriebenen Bewegungsmelder, da diese aufgrund ihrer zeitlich limitierten Nutzungsdauer ausfallen können. Nutzen Sie stattdessen Artikel, die Sie an das Stromnetz anschließen.
Achten Sie darauf, einen Bewegungsmelder mit ausreichendem Radius zu wählen, damit dieser an allen relevanten Stellen im Treppenhaus das Licht aktiviert.
Lampen gibt es in schier grenzenlosen Variationen. Wandlampen in unterschiedlichen Farben und Formen bringen Abwechslung ins Spiel, während Hängelampen die Höhe des Raumes betonen. In die Wand eingelassene Spots oder LED-Lichtbänder setzen die einzelnen Stufen spannend in Szene. Seien Sie kreativ und machen Sie aus Ihrem Treppenhaus etwas Besonderes!

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Erst mit dem richtigen Beleuchtungskonzept kommt Ihre Treppe richtig zur Geltung. Nutzen Sie Bewegungsmelder, um das Treppenhaus wie von selbst in einem beeindruckenden Licht erstrahlen zu lassen.

Beleuchtungsstärke: Die Grundlagen des Lichts erklärt

Ein Druck auf den Lichtschalter und es wird hell – hinter diesem simpel scheinenden Zusammenhang steckt eine hochentwickelte Technik. Abseits trockener Schulphysik erklären wir Ihnen in diesem Artikel alles zum Thema Beleuchtungsstärke und wie Ihnen dieses Wissen bei der Raumbeleuchtung helfen kann.

Beleuchtungsstärke erklärt

Ein wenig Physik vorweg muss allerdings sein: Das Formelzeichen für die Beleuchtungsstärke ist Ev und die Einheit Lux (lx). Für die Praxis ist jedoch wichtiger, dass sie eine empfangsbezogene Größe darstellt. Sie bezeichnet also keine direkte Eigenschaft des Leuchtmittels, sondern wie viel Licht auf einer bestimmten Fläche tatsächlich ankommt. Winkel, Entfernung und Lichtstrom sind Aspekte, die die Beleuchtungsstärke beeinflussen.

Beispiele für unterschiedliche Beleuchtungsstärken

1 Lux entspricht ungefähr der Helligkeit, mit der eine Kerzenflamme einen Quadratmeter Fläche aus einem Meter Entfernung ausleuchtet. Sternenlicht hat etwa 0,00022 lx, der Vollmond 0,27 lx und zur Mittagszeit herrschen an einem bedeckten Tag etwa 19.000 lx auf der Erdoberfläche. Steht die Sonne an einem wolkenlosen Himmel im Zenit können bis zu 130.000 lx auf dem Erdboden gemessen werden.

Die optimale Raumbeleuchtung

Der Schreibtisch am Arbeitsplatz sollte mit mindestens 500 lx beleuchtet werden, so ist es in der Arbeitsstättenverordnung nach DIN EN 12464-1 geregelt. Zum Vergleich: Im Operationssaal eines Krankenhauses kommen durchschnittlich 2.000 lx zum Einsatz, im direkten Operationsfeld werden sogar bis zu 150.000 lx benötigt. Für das Wohnzimmer gibt es keine Normen, hier können Sie selbst über die Beleuchtung entscheiden. Bei 50 lx wirkt das Licht gedimmt und gemütlich, ab 75 lx empfinden wir das Licht als eher hell. Im Badezimmer dürfen es gerne 100-200 lx sein, zum Schminken oder Rasieren rund um den Spiegel sind 300-500 lx nötig. Das Helligkeitsempfinden ist dabei von Person zu Person verschieden. Auch Farben und reflektierende Ebenen können einen Raum heller wirken lassen als die Lux-Zahl es vermuten lässt.

Den Raum mit Licht einrichten

Um die passende Beleuchtungsstärke für einen Raum zu ermitteln, müssen Sie die Helligkeit der Glühlampe ins Verhältnis zur Raumgröße setzen. Je höher die Deckenlampe installiert ist, desto weniger Licht fällt auf die Oberfläche des Esstisches. Auch der Lichtstrom in Lumen (lm), also die Stärke des ausgesendeten Lichts und der Abstrahlwinkel des Leuchtmittels haben Einfluss auf die Beleuchtungsstärke. Beide Faktoren finden Sie auf der Verpackung von Leuchtmitteln. Um Ihnen die Rechnerei zu vereinfachen, können Sie mit diesem Rechner den Lux-Wert von Glühlampen ermitteln – und ihn entsprechend der Einrichtung anpassen.

Abseits der Theorie wirkt Licht je nach Nutzung und Raumeinrichtung unterschiedlich. Probieren Sie diese Tipps rund um das heimische Lichtkonzept aus.

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Wie Sie mit Human Centric Lighting das Wohlbefinden in Büros steigern

Immer häufiger verbringen wir unseren Alltag in geschlossenen Räumen fernab des natürlichen Lichts. Und das, obwohl uns jeder Lichtstrahl nachweislich gut tut und unser Wohlbefinden steigert. Das Beleuchtungskonzept „Human Centric Lighting” zielt darauf ab, den Tageslichtverlauf abzubilden, um dem Menschen eine Art Ausgleich zu geben. Heute zeigen wir Ihnen, wie Human Centric Lighting funktioniert und wie Ihre Lichtplanung am Beispiel eines Büros aussehen sollte.

Gesundes Licht für mehr Lebensqualität

Licht prägt unser Leben und strukturiert unseren Tages- und Nachtrhythmus. Wir profitieren davon in vielfacher Weise. Es verbessert nicht nur unsere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit im speziellen, sondern ganz allgemein unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität.

Human Centric Lighting setzt genau dort an und unterstützt unter Rücksichtnahme auf den Takt des zirkadianen Systems unsere innere Uhr. Dieses Lichtkonzept ist eines der aussichtsreichsten Marktlösungen in der professionellen Beleuchtung. Im Fokus steht der Mensch, dessen Lichtdefizite durch hochwertige Beleuchtungssysteme vermindert werden. Human Centric Lighting macht sich die spektrale Zusammensetzung des Kunstlichts zunutze und orientiert sich mit entsprechendem Beleuchtungsniveau am Verlauf des natürlichen Lichts. Ob Schulen, Büros oder Industriehallen: Human Centric Lighting passt die jeweilige Beleuchtung an die Bedürfnisse der Menschen exakt an. So wirkt das Licht auf den menschlichen Organismus tagsüber aktivierend und steigert die Motivation, abends entfaltet das Lichtkonzept seine entspannende Wirkung.

Human Centric Lighting – für mehr Motivation und erhöhte Leistungsfähigkeit in Büros

Bestimmte Wellenlängen des Lichts sind für wichtige physiologische Prozesse verantwortlich – wie die eben erwähnte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, aber auch den hormonell bedingten Wach-Schlaf-Rhythmus. Umgesetzt wird Human Centric Lighting mit Leuchten, die unterschiedliche Farbtemperaturen wiedergeben und jeweils getrennt voneinander regelbar sind.

Quelle: Standort Hamburg von Namics, CC-BY-SA 2.0

So sollte in Büros ein kaltweißes Licht mit einer hohen Beleuchtungsstärke am frühen Morgen überwiegen (zwischen 9 und 11 Uhr). Die Beleuchtung ist dabei großflächig von vorne und oben zu gestalten, sodass die Lichtstrahlen optimal das Auge der Büronutzer treffen. Nach dem Mittagessen (13 bis 14 Uhr) sorgt ein Energielicht mit einem höheren Blauanteil dafür, die Leistungsfähigkeit aus dem natürlichen Tief zu holen. Zu den restlichen Tageszeiten sollte in Büroräumen ein normal-gemäßigtes Niveau in der Farbtemperatur und Beleuchtungsstärke herrschen. Wir empfehlen Ihnen, diese Einstellungen automatisiert zu steuern, den Benutzern jedoch individuelle Anpassungen zu ermöglichen. Nur so kann eine optimale Wirkung auf den zirkadianen Rhythmus erreicht, die Schlafphasen in der darauffolgenden Nacht optimiert und die Motivation nachhaltig gesteigert werden.

Häufig ist bei diesen Beleuchtungssystemen eine umfangreiche Steuerung im Rahmen einer umfassenden Gebäudetechnik hinterlegt, die die Lichtfarbe und Beleuchtungsstärke dem individuellen Beleuchtungswunsch automatisch anpasst.

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Die Trends und Entwicklungen im Bereich Beleuchtung werden von Jahr zu Jahr ausgefeilter. Wer auf dem neuesten Stand sein möchte, sollte sich über aktuelle Themen wie adaptive Beleuchtungssysteme für das Smart Home, Tageslichtlampen und Smart Light informieren. In diesem Artikel erklären wir Ihnen die neuesten Lichtkonzepte.

Der Einfluss von Licht auf den Menschen

Licht bestimmt unsere Stimmung und unseren Tagesrhythmus. Ist unsere Umgebung hell, zügelt der Körper die Produktion des schläfrig machenden Hormons Melatonin: Wir fühlen uns wach. Wird es hingegen dunkel, werden wir müde. Wenn über längere Zeit die Helligkeit ausbleibt, kann das unsere Stimmung negativ beeinflussen und sogar zu Depressionen führen.

Neben der Helligkeit spielt auch die Lichtfarbe eine wichtige Rolle. Besonders das kalte, bläuliche Licht am Morgen lässt den Körper wach werden, während warmes, rötliches Licht unsere Aktivität dämpft. Die Helligkeit, die von Computerbildschirmen und einigen LED-Lampen ausgeht, hat übrigens einen hohen Blauanteil.

Was bedeutet das für die Beleuchtung zu Hause?

Adaptive Beleuchtung und Tageslichtlampen

Sie können die Wirkung von Licht gezielt einsetzen. Tageslichtlampen gleichen besonders im Winter den Lichtmangel aus und machen uns wacher und aktiver. Für einen sanften Start in den Tag sorgen Tageslichtwecker: Sie wecken den Schlafenden, indem sie die Helligkeit im Schlafzimmer stetig erhöhen und zum eingestellten Zeitpunkt die Helligkeit von Tageslicht erreicht haben.

Auf den gesamten Tag ausgedehnt heißt dieses Prinzip adaptive Beleuchtung. Dabei reagieren die installierten Sensoren auf die Umgebung und regeln das Licht dementsprechend. Das Beleuchtungssystem sorgt dafür, dass immer und überall ausreichend Helligkeit vorhanden ist. Besonders im Arbeitsalltag beugt das der Müdigkeit am Nachmittag vor. Auch zu Hause können Sie das Lichtkonzept so steuern, dass Sie beispielsweise morgens im Bad aktivierendes, blaues Licht haben, während am Abend automatisch gedimmt und der Blauanteil des Lichts gesenkt wird.

Vom Smart Home zur Smart City

Adaptive Beleuchtungssysteme können vollständig in das Smart Home integriert werden. Sie sind die logische Weiterentwicklung des klassischen Dimmers und automatisieren die Abläufe. Gepaart mit Bewegungsmeldern senkt das nicht nur die Stromkosten, sondern fördert das Wohlbefinden des Nutzers. Diese Form der angepassten Beleuchtung wird daher auch Smart Light genannt.

Neben den eigenen vier Wänden wird das Prinzip auch im öffentlichen Raum verstärkt integriert. Auch hier steckt ein hohes Einsparpotenzial, wenn Lampen nur hell leuchten, wo und wann sie gebraucht werden. Neben einem Abbau der Lichtverschmutzung in unseren Städten ergeben sich auch spannende Perspektiven. So könnten in Zukunft Straßenlampen freie Parkflächen anzeigen und so aktiv in die Verkehrsleitung eingreifen.

Die Licht- und Gebäudetechnik wird sich in Zukunft immer schneller wandeln. Wer mehr erfahren möchte, für den haben wir hier die Beleuchtungstrends für 2017 zusammengefasst.

Hauswirtschaftsraum einrichten – Alle Tipps und Ideen auf einen Blick

Ein Hauswirtschaftsraum sollte funktional sein und die täglichen Handgriffe rund um Wäsche, Putzmittel und Vorräte erleichtern. Beim Einrichten müssen Sie trotzdem nicht auf ein ansprechendes Design verzichten. Ob Material, Farbe oder Licht: Wir zeigen Ihnen die besten Einrichtungstipps rund um den Waschraum.

Funktionale Materialien mit anspruchsvollem Design

Bei der Materialwahl haben pflegeleichte Böden wie Kacheln, PVC und Linoleum Vorteile gegenüber empfindlichen Dielen, da diese das häufige Putzen weniger gut vertragen. Heute gibt es selbst Kunststoffböden in ansprechenden Designs und aus umweltfreundlicher Produktion. Bei der übrigen Einrichtung – beispielsweise bei den Regalen oder der Arbeitsplatte – können Sie kreativer werden: Besonders Holz kann in den feuchten Räumen zu einem positiven Raumklima beitragen.

Farbenfrohe Waschräume

Helle Farben sind die ideale Lösung für die oft kleinen Waschküchen. Sie lassen den Raum größer und gleichzeitig aufgeräumt wirken. Doch hell bedeutet nicht zwangsläufig Weiß: Cremetöne für die Wände oder Edelstahlfronten für die Waschmaschine sind hell und doch individueller als die Nicht-Farbe. Darüber hinaus können Sie mit unterschiedlichen Tönen funktionale Bereiche kennzeichnen, etwa für schmutzige oder saubere Wäsche. So geht die Arbeit im Waschraum deutlich einfacher von der Hand. Farbenfrohe Einrichtungsideen wie Blumensträuße, Vasen oder bunte Waschmittelbehälter werten den Raum mit markanten Details auf.

Einrichtungstipps für die perfekte Ordnung

custom laundry room cabinets von Christian Brothers, CC BY 2.0

Waschzimmer, Stauraum, Vorratsschrank: Bei der Fülle an Aufgaben ist eine optimale Ordnung im Hauswirtschaftsraum essentiell, um die täglichen Handgriffe zu erleichtern. Clevere Einbaulösungen schaffen Übersicht: Bügelbretter, die aus dem Schrank herausklappen, oder unter der Arbeitsplatte ausfahrbare Wäschekörbe sind schnell zur Hand und ebenso schnell wieder verstaut. Dekorative Behältnisse für Waschmittel oder Vorräte wirken als visuelle Highlights.

Die richtige Beleuchtung

flatpax-utility-slider von Scott Lewis, CC BY 2.0

Beim Einrichten des oftmals kleinen Waschraums spielt Helligkeit eine wichtige Rolle. Sorgen Sie mit Spots, Deckenlampen oder versenkten Leuchten für ausreichend Licht. Besitzen Sie Oberschränke, bieten sich LED-Leisten darunter an, um Licht auf die Arbeitsplatte zu werfen. Auch ein Bewegungsmelder kann sinnvoll sein und senkt die Stromkosten, wenn Sie in dem selten genutzten Waschraum das Licht vergessen auszumachen.Bedenken Sie bei der Beleuchtung auch die restliche Einrichtung: Kacheln, Weißflächen oder die Türen der Waschmaschine werfen die Lichtstrahlen zurück in den Raum. Berechnen Sie diese Reflektionsebenen beim Lichtkonzept für die Waschküche mit ein.

Wenn Sie auf der Suche nach visuellen Inspirationen sind, haben wir hier einige der schönsten Waschräume der Instagram-Community für Sie zusammengestellt. Neben vielen Einrichtungstipps im HK-i8-Blog finden Sie zahlreiche Tipps und Wissen zur Elektroinstallation in unserem Installations-Blog.

Beitragsbild: Laundry von Bill Wilson, CC BY 2.0

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Der Siegeszug des Smart Homes zeigt: In der Inneneinrichtung werden neue Trends und Innovationen besonders schnell erkannt und umgesetzt. Doch der Einsatz von smarten Materialien ist nur eine von vielen Entwicklungsrichtungen. Wir zeigen Ihnen, welche Einrichtungsideen 2017 besonders gefragt sind.

Natürliche Materialien

Der Trend der vergangenen Jahre hin zum Handwerk, zu DIY und Natürlichkeit setzt sich fort. Die Nachfrage nach Holz für Design-Projekte ist ungebrochen, doch auch Textilien rücken verstärkt in den Fokus. Die Verarbeitung macht den Unterschied: Entweder durch traditionelle Handwerkstechniken vom Meisterbetrieb oder selbst gemacht. Wohntextilien aus Leinen oder Hanf haben offene Nähte, Kissen oder Sofas werden aus in Salzwasser gewaschenem Jeansstoff gefertigt und Regale aus recycelten Holzdielen. Das Ziel für 2017 ist, aus herkömmlichen Substanzen Möbel mit besonderen Strukturen, aufregenden Mustern und individuellen Oberflächen zu entwerfen.

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Smarte Oberflächen und Strukturen

Als Kontrast dazu setzen sich sogenannte Smart Materials durch: Materialien, die „mitdenken“ und auf ihre Umgebung reagieren. Je nach Temperatur oder Druck können diese Stoffe beispielsweise ihren Aggregatzustand oder ihre Form verändern. So dunkeln sich Glasscheiben bei Sonneneinstrahlung automatisch ab, Sofas passen sich dank eines integrierten Form-Gedächtnisses an die Körper an und Tapeten sondern bei Berührung Duftstoffe ab.

Auch Lumineszenzen, also das Abstrahlen von Licht nach unterschiedlichen Einflüssen wie chemischen oder elektromagnetischen Reaktionen, werden verstärkt erforscht und im Alltag eingesetzt. Die bekannteste Anwendung sind biegsame Displays aus innovativen organischen Leuchtdioden (OLED). Damit könnten in Zukunft beispielsweise Oberflächen in der Wohnung ausgestattet werden, um neue Steuerungsmöglichkeiten im Smart Home zu entwickeln.

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Natur und Technik kombiniert

Die beiden angesprochenen Entwicklungsrichtungen widersprechen sich nicht zwangsläufig. Vielmehr entstehen 2017 Einrichtungsideen, die traditionelle oder recycelte Materialien mit innovativen Produktionstechniken kombinieren. So nutzt der Möbeldesigner Oh Geon Sägespäne und moderne Kunstharze für einen Stuhl, in dem die Holzsplitter der Nuss- und Eichenbäume noch deutlich zu sehen sind.

https://www.instagram.com/p/BNjg1CMDOwI/?taken-by=ohgeon_studio

 

Darüber hinaus entwickeln Start-Ups Stoffe aus Ananasschalen, die an Leder erinnern. Das Material aus natürlichen Rohstoffen ist vegan, hat eine deutlich bessere Energiebilanz als echtes Leder und wird bereits für Schuhe und Taschen verwendet. Als Bezug für Sofas oder Kissen könnte das Piñatex genannte Recyclingmaterial schon bald auch für die Inneneinrichtung interessant sein.

 

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Beitragsbild: Zaha Hadid: Form in Motion 004 von Associated Fabrication, CC BY 2.0

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Wir verbringen täglich rund acht Stunden am Arbeitsplatz. Daher sollten Sie das Einzelbüro so einrichten, dass Ihnen die Arbeit möglichst leicht fällt. Die Anordnung von Schreibtisch und Beleuchtung im Bezug zu den Wänden ist dabei einer der wichtigsten Faktoren.

Die richtige Wahl und Komposition der Büromöbel

Der Schreibtisch ist das Zentrum Ihres Büros. Um ungehindert auf den Bildschirm oder die Unterlagen zu schauen, stellen Sie ihn quer zum Fenster. Befindet sich das Fenster vor oder hinter dem Tisch, kann das Tageslicht Sie – direkt oder als Reflexion vom Bildschirm – blenden. Auch der Boden und die Tischplatten sollten eher matt sein. Das verhindert Spiegelungen und durch den besseren Kontrast zum Bildschirm ermüden die Augen langsamer. Die Decke hingegen darf hell und hoch sein: Forscher fanden heraus, dass Testpersonen in Räumen mit hohen, luftigen Decken kreative Aufgaben besser lösten als die Probanden in niedrigen Räumen.

Individuelle Einrichtung

Ein individueller Arbeitsplatz mit persönlichen Bildern oder Pflanzen wirkt einladend: Hier arbeitet es sich gerne. Dennoch sollten Sie die Balance halten und ausreichend Ordnung wahren. Besonders wenn Sie repräsentative Räume und Chefbüros einrichten, achten Sie auf ausreichend Stauraum. So zeigen Sie Kunden und Mitarbeitern, dass Sie effektiv arbeiten. Für kleine Büros gilt ebenfalls der Fokus auf die Ordnung – schlicht aus Platzgründen.

Das optimale Licht im Büro

Der vielleicht wichtigste Aspekt der Büroeinrichtung ist die Beleuchtung, die auch in der Arbeitsstättenverordnung geregelt ist. Darauf sollten Sie achten:

  • Leuchten Sie den Schreibtisch ausreichend hell aus. Die Beleuchtungsstärke im Büro sollte je nach Arbeit mindestens 500 Lux betragen, die Arbeitsfläche etwa 750 Lux. Für technische Zeichnungen oder andere Detailarbeiten dürfen es auch 1.000-2.000 Lux sein.
  • Vermeiden Sie Blendungen: Platzieren Sie Deckenleuchten links und rechts neben dem Arbeitsplatz, nicht davor oder dahinter.
  • Rasterlampen werfen ein für das Auge angenehm gestreutes Licht.
  • Bedenken Sie die Lichttemperatur des Leuchtmittels: Grünes und blaues Licht gilt als kalt und wirkt beruhigend, während warme Töne wie Rot oder Gelb anregend wirken. Im Zweifel ist neutrales Weiß die richtige Wahl.
  • In Werkstätten sollten alle elektrischen Mittel staubgeschützt nach IP 5 sein, arbeiten Sie im Büro mit Lacken und flüchtigen Lösungsmitteln, müssen die Leuchten explosionsgeschützt sein.

Beachten Sie diese Grundregeln, wenn Sie das Büro einrichten, und lassen Sie gleichzeitig ausreichend Raum für individuelle Anpassungen. Jeder Mensch empfindet Licht anders und sollte auch die Möglichkeit haben, die Beleuchtung im Büro an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Mehr Tipps für spannende Büroeinrichtungen finden Sie in unserem Blog. Bei Fragen zu Beleuchtungskonzepten oder Elektroinstallation hinterlassen Sie uns gerne eine Nachricht!