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Lichterglanz statt Lichterfrust – Tipps für die optimale Weihnachtsbaumbeleuchtung

Die richtige Weihnachtsbaumbeleuchtung gibt es wahrscheinlich nicht, aber eine optimierte Baumbeleuchtung! Unsere Tipps vereinfachen das Baumschmücken.

1. Energiesparen und weitere Vorteile durch LEDs

LEDs sind zwar in der Anschaffung meist hochpreisiger, aber verbrauchen schlicht und ergreifend weniger Energie als herkömmliche Glühlampen.Bisher galten LEDs als weniger gemütlich und zu hell. Das ist mittlerweile kein Problem mehr. Die Farbabstufung von LED Lichtketten gehen mittlerweile bis „ultra warmweiß“ und lässt sich nicht mehr von einer klassischen Glühlampen Lichterkette unterscheiden. Ein weiterer Vorteil ist, dass es zu keiner Wärmeentwicklung kommt und ihr somit keinerlei Sicherheitsbedenken aufgrund zu heißer Glühlampen haben müsst.

2. Immer von oben nach unten

Wir empfehlen von oben mit dem ersten Licht zu beginnen und sich spiralförmig nach unten vor zu arbeiten. So ist es auch kein Problem, sollten mehrere Lichterketten zum Einsatz kommen. Mit einer Baummantel Lichterkette ist das Ganze noch wesentlich einfacher. Diese muss einfach übergeworfen werden und lässt den Baum im Lichterglanz erstrahlen.

3. Die geeignete Stromversorgung

Es braucht mehrere Lichtketten für den Baum oder am Standort des Baumes? Dann braucht ihr auch die geeignete Stromversorgung! Die meisten Lichterketten haben einen großen schweren Adapter. Um mehrere Adapter nebeneinander zu platzieren empfiehlt es sich, eine Steckdosenleiste mit besonderen Eigenschaften, wie unsere UNOversal Steckdosenleiste, zu wählen. Diese verfügt über eine 90° Drehung und größeren Abstand der Töpfe. Der 2-polige Schalter garantiert keine Stand-by Kosten. Hier passen alle Adapter problemlos nebeneinander und sind auch gleichzeitig durch den Schalter an der Steckdosenleiste schaltbar.

4. Zeitschaltuhren einbinden

Der Baum soll automatisch, wenn ihr aufsteht oder von der Arbeit kommt, leuchten? Bindet doch einfach eine Zeitschaltuhr ein und stellt Sie auf beliebige Uhrzeiten ein. So müsst ihr weder daran denken den Baum einzuschalten, noch ihn wieder auszuschalten.

5. Für das folgende Jahr vorsorgen

Zu einem frustfreien Schmücken gehört definitiv nicht, die Lichtkette jedes Jahr ewig entwirren zu müssen. Diesem Stressfaktor könnt ihr ganz einfach vorbeugen. Beim Abschmücken eures Baumes die Lichterkette großzügig aufwickeln und mit einem Kabelbinder oder dem Cable Wraptor fixieren. So habt Ihr im nächsten Jahr eure Lichterkette wieder entwirrt griffbereit und könnt entspannt loslegen.

6. Baumschmuckrechner „Treegonometry“ testen

Und wenn ihr zu guter Letzt wissen wollt, wie mathematisch gesehen der perfekte Christbaumschmuck aussieht, könnt ihr diesen Baumschmuckrechner der Universität von Sheffield testen (leider nur auf Englisch verfügbar). Einfach nur die Höhe des Baumes eingeben und der Rest wird ausgespuckt. Viel Spaß!

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind in Zeiten des Klimawandels wichtiger als je zuvor. Auch die steigenden Strompreise liefern gute Argumente, im Haushalt Energie einzusparen. In den meisten Fällen bedeutet das kaum Komforteinbuße: Mit einfachen Mitteln können Sie unnötigen Stromverbrauch reduzieren oder vollständig abstellen. Diese Tipps helfen Ihnen beim effektiven Stromsparen.

Setzen Sie auf LED, Dimmer und Bewegungsmelder

Mit dem Umstieg auf LED-Lampen reduziert sich Ihr Energieverbrauch bereits erheblich. Sie sind rund 80% sparsamer als herkömmliche Glühlampen. Wenn Sie noch nachhaltiger leben wollen, installieren Sie Dimmer anstatt Lichtschalter. Diese gibt es mittlerweile auch für LED-Lampen und verbrauchen bei gedimmten Licht natürlich entsprechend weniger Strom. Achten Sie beim Kauf genau auf die Bezeichnung von Dimmer und Lampe. Beide müssen die gleiche Kennzeichnung aufweisen, um richtig funktionieren zu können. Hier finden Sie alle Informationen zu dimmbaren LEDs.

Bewegungsmelder können ebenfalls helfen, Energie einzusparen. Sie eignen sich besonders für Keller, Dachböden oder Durchgangsräume, in denen oft unnötig das Licht eingeschaltet bleibt, obwohl niemand mehr im Raum ist. Die Leuchtdauer sollten Sie entsprechend kurz einstellen, um überflüssige Stromkosten zu vermeiden.

Mit Steckdosenleisten Energie sparen

Der Standby-Betrieb vieler Elektrogeräte verbraucht mehr Strom, als manche denken. Durch das vollständige Abschalten dieser Geräte kann jeder Haushalt durchschnittlich 115 Euro im Jahr an Stromkosten sparen, wie die Deutsche Energie-Agentur errechnet hat. Die Anschaffung von Steckdosenleisten mit integriertem Schalter lohnt sich also bereits nach wenigen Wochen. Damit unterbrechen Sie die Stromzufuhr für alle angeschlossenen Geräte mit einem einzigen Schaltvorgang. Selbst Ladegräte für das Smartphone oder den Laptop, die auch dann Energie verbrauchen, wenn Sie nicht in Betrieb sind, trennen Sie so vom Netz.

Intelligent Kosten sparen im Smart Home

Ein Zuhause mit einem intelligent eingestellten Smart-Home senkt effektiv die jährlichen Energiekosten. Vernetzen Sie dazu die größten Stromverbraucher im Haushalt mit Funkschaltern und steuern Sie diese über das Smart Home Gateway. So können Sie mit einem Griff zum Smartphone Licht, Stereoanlage oder Fernseher vollständig vom Netz trennen. Auch Zeitschaltungen sind so möglich, die zum Beispiel Ihren WLAN-Router über Nacht ausschalten.

Viele dieser Haushalts-Tipps sind schnell und einfach umzusetzen. So können Sie eine Wohnung mit wenigen Handgriffen auf ein zeitgemäßes und nachhaltiges Beleuchtungskonzept umstellen. Ein solches Vorgehen kommt dem vorhandenen Budget, der Umwelt und Ihrem Gewissen zu Gute.

Smarte Technologien weiter auf dem Vormarsch

Im Januar des kommenden Jahres werden auf der Eltec 2017, der Fachmesse für Elektro und Energietechnik, die Highlights und Trends der Elektrotechnik präsentiert. Das Top-Thema smarte Technologien bleibt nach wie vor zukunftsweisend – sowohl in der modernen Gebäudetechnik, dem Lichtdesign sowie auch in der Heizungstechnologie.

Smart Powered Building

Angesichts des global steigenden Bedarfs an (sauberer) Energie wird das Einsparpotenzial von Gebäuden immer wichtiger. Eine optimale Interaktion zwischen Energieversorgung und intelligenten Geräten sorgt dafür, nur dort Energie zu verwenden, wo sie punktgenau benötigt wird. Folge: Etliche Kommunikationsstandards müssen in das intelligente Stromnetz integriert werden, was wiederum zu steigenden Anforderungen an die IT-Sicherheit führt. 2017 steht daher ganz im Zeichen von innovativen Lösungen zu den Themen Energieeffizienz, Speichertechnik, Ressourcenschonung und Sicherheit.

Lichtdesign

Durch die Digitalisierung werden 2017 innovative Lichtdesign-Trends den Weg in eine neue Dimension der Gestaltung ebnen. Immer kleiner werdende Leuchtmittel und Leuchten verbinden sich harmonisch mit dem Raum, setzen Highlights und bilden ein eigenes Designobjekt. Vielseitigkeit und Individualität stehen dabei im Mittelpunkt und werden in neuen LEDs oder auch OLEDs umgesetzt. Wie das Dimmen bei LEDs richtig funktioniert, erklären wir in diesem YouTube-Video.
Ein weiteres Trendthema in 2017 wird auch Human Centric Lighting sein. Dabei konzentriert man sich auf die biologischen Lichtbedürfnisse des Menschen: Lösungen imitieren den natürlichen Tageslichtverlauf und den biologischen Rhythmus des Menschen mit dem Ziel, die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, aber auch die Stimmung und sogar die körperliche Genesung zu verbessern.

Heizungstechnologie

Ein wichtiger Trend 2017, der mit der innovativen Gebäudevernetzung gekoppelt ist, wird das Thema der smarten Heizung darstellen. Besonders die neuen Trends wie Brennstoffzellenheizungen oder auch hybride Heizsysteme werden dabei im Fokus stehen. Privatanwender profitieren bei beiden Systemen von einer Energieersparnis von bis zu 40 Prozent im Vergleich zu traditionellen Heizsystemen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der staatlichen Förderung.

Haben Sie Fragen zum Thema Smart Home, unseren Lösungen oder unseren Angeboten? Dann sprechen Sie uns gerne an! Folgen Sie uns auch auf Twitter und Facebook!

In Zukunft wird der Lichtschalter nicht nur die Helligkeit im Raum regeln: Mit Hilfe der neuen Li-Fi-Technologie können wir bald Daten per Lichtstrahl übertragen. Li-Fi steht für Light Fidelity, einer optischen und kabellosen Datenübertragung, die deutlich höhere Geschwindigkeiten ermöglicht, als herkömmliches WLAN. Alle Vor- und Nachteile der neuen Technik haben wir hier für Sie zusammengestellt.

So funktioniert Li-Fi

Mit Hilfe eines vorgeschalteten Chips kann die LED-Lampe die Datenübertragung übernehmen, für die bisher Radiofrequenzen notwendig waren. Er schaltet die LED – für das menschliche Auge unsichtbar – in hoher Geschwindigkeit an und wieder aus und übermittelt so große Datenmengen in kurzer Zeit. Selbst bei stark gedimmten und kaum wahrnehmbaren Licht werden Informationen transferiert. Eine Fotodiode dient dabei als Empfänger am entsprechenden Endgerät, wandelt die Lichtsignale zurück in elektrische Impulse und leitet sie an den Computer weiter.

Grundsätzlich können Sie handelsübliche LED-Lampen für Li-Fi nutzen. Sie benötigen nur ein kleines Vorschaltgerät mit einem speziellen Chip, der die Datenübertragung steuert und durch ein konventionelles Netzwerkkabel mit dem Internet verbunden wird. Von diesem Konverter aus wird die Lampe mit Strom und dem Datenstrom versorgt. Anbieter wie pureLifi oder Oledcomm bieten verschiedene Modelle an, die schnell und einfach zu installieren sind.

Vor- und Nachteile der optischen Datenübertragung

Die neue Technik bietet eine Vielzahl an Vorteilen gegenüber dem WLAN-Standard: Die optische Übermittlung ist in erster Linie deutlich schneller als mittels Radiowellen. Während die bisherige WLAN-Bandbreite bei 0,05 bis 0,6 Gigabit pro Sekunde liegt – was etwa 6 bis 75 MB pro Sekunde entspricht –, wurden mit Li-Fi unter Laborbedingungen bis zu 10 Gigabit/s gemessen. Die ersten marktfähigen Prototypen schaffen etwa das 20-fache an Datentransfer.

Neben der Geschwindigkeit punktet das neue Verfahren durch den Ausschluss von Interferenzen mit anderen Funknetzen bei gleichzeitig erhöhtem Frequenzspektrum. Der Lichtstrahl nimmt anders als Radiowellen keinen Einfluss auf andere Geräte und kann trotzdem auf 10.000-mal so vielen Frequenzen senden, wie ein Funknetzwerk.

Darüber hinaus bietet Li-Fi eine neue Art der Datensicherheit. Denn nur bei direkter Verbindung zwischen Sender und Empfänger können Daten übermittelt werden, eine optische Grenze schirmt den Transfer vollständig ab.

Dieses Sicherheitsmerkmal ist gleichzeitig der große Schwachpunkt von Li-Fi. Das Lichtsignal dringt nicht durch Zimmerwände und erschwert die Installation eines Heimnetzwerkes. Wer in seiner Wohnung oder seinem Haus großflächig Internet einrichten möchte, braucht in jeden Raum eine Li-Fi-LED.

Anwendungsmöglichkeiten von Li-Fi

In Zukunft sind zahlreiche Anwendungsbereiche der optischen Datenübertragung denkbar. Besonders in Krankenhäusern und Flugzeugen bietet sich Li-Fi an, da so Interferenzen mit anderen Geräten ausgeschlossen werden. Auch Menschen, die sensibel auf elektromagnetische Radiowellen reagieren, können diesen Einfluss minimieren.

Darüber hinaus experimentieren Museen mit Li-Fi, um standortbezogen Informationen an ihre Besucher zu übermitteln. So empfängt nur derjenige, der sich in einem Lichtkegel aufhält, Videos oder Audioguides zu einem bestimmten Gemälde oder Ausstellungsstück. Das Smartphone wird dafür mit einem kleinen Stecker versehen, der die Daten empfängt. Setzt sich die Technologie durch, können neue Fotodioden direkt in die Kamera des Smartphones integriert werden, um direkt als Empfangsgerät zu fungieren.

Straßenlampen, Autolichter, Deckenleuchten im Smart Home: Wo Licht ist, wird bald auch Datenübertragung möglich sein. Welche Anwendungsmöglichkeiten Li-Fi noch bietet, wird die Zukunft zeigen.

Ein Druck auf den Lichtschalter und der Raum wird hell erleuchtet. Das Licht selbst wird mit Leuchtmitteln erzeugt, die sich teilweise stark voneinander unterscheiden. LED, Energiespar- und Leuchtstofflampen werden heute überall angeboten und ersetzen die herkömmliche Glühlampe. Damit Sie den Überblick behalten, haben wir hier die wichtigsten Leuchtmittel und ihre Merkmale zusammengestellt.

  1. Die Aussortierte: Die Glühlampe

Nach etwa 200 Jahren neigt sich die Ära der konventionellen Glühlampe ihrem Ende entgegen. Das Licht wird mit Hilfe eines glühenden Wolframdrahtes erzeugt, strahlt in alle Richtungen gleichmäßig ab und besitzt eine warme Lichttemperatur von 2.500 Kelvin. Glühlampen sind Allrounder für die Privatwohnung und einfach dimmbar. Auf Grund ihres schlechten Wirkungsgrades wurde ein EU-Verbot durchgesetzt und Glühlampen verschwinden aus den Regalen. Nur 4 % der elektrischen Energie werden in Licht umgesetzt, der Rest als Wärme abgegeben. Das macht sie zu einem sehr ineffizienten Leuchtmittel.

  1. Die Helle: Die Halogenlampe

Halogenlampen sind deutlich kleiner als herkömmliche Glühlampen bei fast identischer Funktion: Auch hier wird ein Draht zum Glühen gebracht, der dank des zugesetzten Gases – dem Halogen – stärker erhitzt werden kann und ein helleres und etwas kälteres Licht (2.600 – 3.300 Kelvin) abgibt. Aus diesem Grund werden sie gerne in Betrieben oder im Theater verwendet, wo die Helligkeit besonders hoch sein muss.

Halogenlampen können ebenfalls ohne Probleme gedimmt werden und haben eine Energieeffizienz, die mit 5 % Lichtausbeute nur minimal besser als die der Glühlampe ist. Seit 2016 sind übrigens auch alle Halogenleuchten verboten, die eine niedrigere Effizienzklasse als „B“ besitzen.

  1. Die Sparsame: Die Leuchtstofflampe

Bei alten Leuchtstoffröhren wurde das Licht mittels eines Edelgases wie Neon oder Argon erzeugt, das je nach Beschaffenheit in unterschiedlichen Farben leuchtete. Heute wird in der Regel farblos leuchtender Quecksilberdampf eingesetzt. Moderne Kompaktleuchtstofflampen sind wesentlich kleiner und allgemein als Energiesparlampen bekannt. Sie leuchten kühl (2.700 bis 4.000 Kelvin) und sind mit Hilfe eines speziellen Vorschaltgeräts dimmbar. Bei einer Energieeffizienz von bis zu 58 % erzeugen sie viel Licht bei sehr geringem Stromverbrauch.

Wenn Sie eine Energiesparlampe installieren wollen, achten Sie auf das elektronische Vorschaltgerät (EVG). Die meisten Leuchtmittel haben heute ein EVG im Sockel integriert, so dass Sie die Leuchte einfach in die Fassung schrauben können. Bei Leuchtstoffröhren befindet sich das EVG in der Lampenhalterung und muss dort bei Bedarf ausgewechselt werden.

  1. Die Moderne: Die LED

LED-Lampen erzeugen das Licht mittels eines Halbleiters, auf dem Elektronen zwischen den verschiedenen Schichten hin und her wandern. Weil die Schichten unterschiedliche Energielevel haben, wird Licht in Form von Photonen abgegeben. LEDs sind nur mit einem LED-Dimmer regelbar und strahlen ein kaltes Licht von 2.700 bis 6.000 Kelvin ab, das an Tageslicht (5.500 Kelvin) erinnert. Für sogenannte Tageslichtlampen benötigen LEDs einen Konversionsfilter, da ihnen das weiße Licht zur Wiedergabe des vollen Lichtspektrums fehlt.

Dank der Energieeffizienz von 40 bis 60 % sind LEDs echte Energiesparlampen mit universellen Einsatzmöglichkeiten und einer Brenndauer, die bis zu 50-mal höher ist als bei einer Glühlampe. Der LED gehört nach Meinung vieler Experten die Zukunft.

Auf Grund der sinkenden Preise werden sich LED-Lampen in Zukunft wohl als Leuchtmittel der Wahl durchsetzen. Wer heute vorausschauend bauen möchte, orientiert sich an den sparsamen Lichtquellen. Achten Sie beim Kauf oder Einbau eines neuen Leuchtmittels immer auf die Kennzeichnungen und überprüfen Sie diese mit den Gegebenheiten Ihrer elektrischen Anlage. Ob Sie ein elektronisches Vorschaltgerät oder spezielle LED-Dimmer brauchen, ist entscheidend für den reibungslosen und sicheren Betrieb der neuen Beleuchtung.

Licht ist für die Raumstimmung das vielleicht wichtigste Hilfsmittel. Besonders mit dimmbaren Leuchtmitteln können Sie die Atmosphäre in einem Zimmer flexibel auf Ihre Bedürfnisse anpassen. Wenn Sie einen Dimmer installieren, gewinnt ein Raum direkt an Gemütlichkeit. Und die Installation ist denkbar einfach. Vorausgesetzt wird natürlich, dass sie die strengen fünf Sicherheitsregeln für die Elektroinstallation einhalten.

Voraussetzung für die Dimmer-Installation

Soll eine Lampe gedimmt werden, muss sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Nicht jedes Leuchtmittel ist dimmbar. Zwar können mittlerweile selbst LED Lampen gedimmt werden, aber trotzdem sollten Sie unbedingt auf die passende Kennzeichnungen des Leuchtmittels und des Dimmers achten, bevor Sie den Dimmer installieren.

Die Kennzeichnung besteht aus einem liegenden Dreieck und je nach Kompatibilität die Buchstaben R, L oder C. R steht für ohmsche Lasten wie Glühlampen, L für induktive Lasten wie gewickelte Trafos und C für kapazitive Lasten wie elektronische Trafos und einige Halogenlampen. Denken Sie also beim Kauf daran, die Symbole auf Dimmer und Leuchtmittel zu vergleichen.

Schnell und einfach einen Dimmer einbauen

Einen Dimmer installieren Sie im Grunde genauso, wie Sie auch einen Lichtschalter einbauen. Zunächst nehmen Sie eine gründliche Sicherung der elektrischen Anlage nach den geltenden Sicherheitsregeln vor: Strom abschalten, gegen das Wiedereinschalten sichern und die Leitungen mit dem Spannungsprüfer einzeln überprüfen.

Jetzt entfernen Sie die Abdeckung des Lichtschalters, den Sie gegen einen Dimmer austauschen möchten. Bauen Sie den Schalter aus und lösen Sie die Drähte aus dem Klemmen. Nun können Sie den Dimmer installieren, indem Sie die Leiter entsprechend ihrer Funktion an den Dimmer anklemmen. Achten Sie bei der Verdrahtung auf den Dimmer-Schaltplan, um Verwechslungen vorzubeugen. Nun können Sie den Schalter wieder einbauen und mit Hilfe der Spreizkrallen in der Unterputzdose befestigen.

Dimmer für jeden Geschmack

Jetzt können Sie mit dem Dimmer die Helligkeit ganz nach Wunsch einstellen. Als Regler sind Drehdimmer mit einem runden, drehbaren Knopf sehr verbreitet, doch Sie können auch ein anderes Modell wählen. Sensor-oder Tastdimmer reagieren auf Berührung. Je länger Sie den Tastdimmer berühren, desto heller oder dunkler regeln Sie die Helligkeit. Auch Funk-Dimmer sind heute problemlos einsetzbar. So können Sie sich die Position für die Lichtsteuerung flexibel und unabhängig von der Lage Ihrer elektrischen Leitungen aussuchen.

Der neue Glasschalter HKI8 mit Dimmfunktion ist dafür eine optimale Lösung – er vereint Design und Funktionalität. Der Wohlfühlatmosphäre im Wohn- oder Schlafzimmer steht damit nichts mehr im Weg.

Foto: Monsoon interior von Debs (ò‿ó)♪ / CC BY 2.0

LED, Energiesparlampen und Dimmer – Die häufigsten Fragen und Antworten

Die Einführung neuer Leuchtmittel wie LED und Energiesparlampen hat bei vielen Verbrauchern Fragen hinterlassen, die noch nicht ausreichend beantwortet wurden. Besonders im Hinblick auf die Dimmbarkeit von LEDs tappen viele Nutzer sprichwörtlich im Dunkeln. Die Antwort auf diese Frage ist allerdings gar nicht so kompliziert. Die wichtigsten Dinge rund um das Thema Dimmen erfahren Sie hier.

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Grundsätzliches zum Thema Dimmen

Das Dimmen von Lampen funktioniert auf zwei verschiedene Arten: Die Phasenanschnittsteuerung und die Phasenabschnittsteuerung.

Kurz erklärt geschieht dabei Folgendes: Beim Wechselstrom baut sich die Spannung kontinuierlich auf und ab. Im deutschen Stromnetz mit 50 Hz geht der Strom also genau 50 Mal durch den Nullpunkt in einer so genannten Sinuskurve. Ein Dimmer sorgt nun dafür, dass die Spannung nach jedem Durchgang durch den Nullpunkt verzögert ein- (Phasenanschnittssteuerung) bzw. früher abgeschaltet (Phasenabschnittsteuerung) wird.

Einfach ausgedrückt baut der Dimmer kurze Pausen in den Stromkreislauf ein. So sorgt er für eine geringere Verbrauchsspannung und weniger Beleuchtung. Wenn Sie einen Dimmer anschließen gilt also: Je stärker das Licht gedimmt wird, desto länger sind die Pausen.

Welchen Dimmer einbauen für LED-Lampen?

Auch LEDs können mittlerweile gedimmt werden. Allerdings nicht mit normalen Dimmern, sondern nur mit ausgewiesenen LED-Dimmern. Die Grund- und Maximallasten von LED-Lampen sind nämlich um ein Vielfaches geringer als von Glühlampen. Für diese schwachen Leistungen sind Glühlampen-Dimmer nicht ausgelegt. Mittlerweile werden jedoch LED-Dimmer angeboten, die selbst mit sparsamen 3 Watt LEDs umgehen können.

Ein weiterer Punkt beim Dimmen von LEDs: Während Halogenleuchten und Glühlampen mit Wechselstrom betrieben werden, benötigen LEDs Gleichstrom. Daher haben alle LED ein integriertes Vorschaltgerät installiert, das den Strom umwandelt. Ohne diese Vorschaltgeräte sind LED-Lampen nicht dimmbar. Nur bei gekennzeichneten LEDs dürfen Sie daher einen Dimmer installieren, ansonsten können Lampe oder Dimmer beschädigt werden.

Diese Kennzeichnung ist für LED-Dimmer wichtig

Die Hersteller von LED-Lampen haben deshalb ein Deklarationssystem entwickelt, mit dem Sie schnell die passenden Komponenten finden und den richtigen LED-Dimmer kaufen können. Diese „RLC“ Deklaration finden Sie auf den Verpackungen aller Trafos, Leuchtmittel und Dimmer, sodass sich keinerlei Verwechslungsgefahr ergibt.

Für LED-Lampen wird üblicherweise ein Phasenabschnittsdimmer mit C-Deklaration verwendet. (In der Regel vermerken  die Leuchtmittelhersteller auf den Verpackungen oder auf deren Webseiten, mit welchem Dimmer die jeweilige LED-Lampe dimmbar ist.) Ab Juli 2015 sind mit dem Kopp-Phasenabschnittsdimmer auch LED mit Grundlasten von lediglich 3 Watt dimmbar – sofern Sie eine dimmbare LED haben. Das „dimmable“ Logo weist dimmbare LEDs explizit aus, Verwechslung unmöglich.
Welche Dimmerarten gibt es?

Natürlich sind die technischen Voraussetzungen nicht alles, worauf es beim Dimmer installieren ankommt. Denn natürlich muss der Dimmer – wie jeder andere Lichtschalter auch – zu Ihrer Einrichtung passen. Tastdimmer, Dreh-Aus-Dimmer und Wippen-Wechseldimmer sind Teil der vielseitigen Schalterprogramme von Kopp. Sie sind für alle Halogen und Glühlampen sowie für die meisten dimmbaren 230-V-LEDs einsetzbar. Welcher davon am besten in Ihre vier Wände passt, das steht allerdings auf keiner Deklaration und bleibt ganz Ihrem Geschmack überlassen.

Holen Sie sich also, bevor Sie einen Dimmer anschließen oder kaufen wollen, immer die notwendigen Informationen ein. Dasselbe gilt für Trafos und Leuchtmittel. Im Zweifel wenden Sie sich an Ihren kompetenten Fachmann vor Ort oder direkt an uns.

Für jede Last muss der passende Dimmer verwendet werden. Hier gab es in der Vergangenheit häufig Fragen und Probleme. Aus diesem Grund wurde eine einheitliches System entwickelt, um den Endverbrauchern auf den ersten Blick die Möglichkeit zu geben, die kompatiblen Geräte zu erkennen.

Die Übersicht über die verschiedenen Lasten sowie die passenden Dimmer können Sie als PDF-Datei herunter laden.

Allgemeine Informationen zu Dimmern

Funktion:

Für das Herabsetzen der Helligkeit von Lampen werden zwei verschiedene Schaltungsprinzipien eingesetzt. Für das Dimmen von Glühlampen, 230 V-Halogenlampen, Niedervolt Halogenlampen mit gewickelten (konventionellen) Transformatoren wird die Phasenanschnittsteuerung angewendet. Niedervolt-Halogenlampen mit elektronischen Transformatoren sollten nach dem Prinzip der Phasenabschnittsteuerung gedimmt werden. Beide Schaltungen verändern den Phasenwinkel der 50-Hz-sinusförmigen Spannung in der positiven und negativen Halbwelle.

Phasenanschnittsteuerung:

Bei der Phasenanschnittsteuerung wird ein Phasenwinkel angeschnitten.Das wichtigste Bauteil bei der Phasenanschnittsteuerung ist der Triac. Der Triac schaltet bei jedem Nulldurchgang der Sinus schwingung ab. Zu dem durch die eingestellte Helligkeit gewählten Zeitpunkt schaltet der Triac ein, d. h. das Dimmerbauteil schaltet die angeschlossene Lampe mehr oder weniger oft ein. Dieser Schaltvorgang findet 100mal in der Sekunde statt und wird vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen.
Durch die Phasenanschnittsteuerung wird der Mittelwert der Spannung entsprechend dem Phasenanschnittwinkel  reduziert bzw. erhöht, so daß mit jedem elektronischen Dimmer dem elektrischen Verbraucher nur soviel Leistung zugeführt wird, wie es für die gewünschte Helligkeit erforderlich ist. Das bedeutet, wenn die Lampe nur mit geringer Helligkeit leuchtet, wird im Dimmerkreis auch weniger Leistung aus dem Netz entnommen. Die für die Dimmerelektronik benötigte Leistung ist äußerst minimal und fällt im Vergleich zur angeschlossenen Lampenleistung nicht ins Gewicht. Für den ordnungsgemäßen Betrieb der Steuerelektronik ist es wichtig, daß weder die angegebene Grundlast unterschritten noch die erlaubte Maximallast überschritten wird. Neben der Energieeinsparung durch die Verwendung von Dimmern bietet diese Technik auch noch eine Erhöhung der Lebensdauer für das Leuchtmittel.

Phasenabschnittsteuerung:

Die Wirkungsweise der Phasenabschnittsteuerung unterscheidet sich im Wesentlichen dadurch, daß der Phasenwinkel abgeschnitten wird. Im Gegensatz zu einem Phasenanschnittdimmer schaltet ein Phasenabschnittdimmer
die Netzspannung direkt im Nulldurchgang ein und nach Ablauf einer bestimmten, einstellbaren Zeit wieder ab. Des weiteren wird die Schaltung mit Hochleistungstransistoren, sogenannten
MOSFET`s aufgebaut. Der Aufbau der Phasenabschnittsteuerung ist aufwendiger und die Bauteile sind wesentlich teurer. Mit der Phasenabschnittsteuerung sollten bevorzugt Niedervolt-Halogenlampen mit elektronischen Transformatoren gedimmt werden.

Dimmen von Energiesparlampen und LED’s

Grundsätzlich können nur dimmbare ESL und 230V – LED`s  gedimmt werden, d.h. es muss explizit auch auf den Leuchtmitteln angegeben sein, dass diese dimmbar sind
In den meisten Fällen finden Sie auf der Leuchtmittelverpackung einen Hinweis mit welchem Dimmverfahren (Phasenan- und/oder Phasenabschnittdimmer) die Energiesparlampe oder die LED gedimmt werden kann.

In Anbetracht der großen Vielzahl von verschiedenen integrierten Vorschaltgeräten werden, von den Leuchtenherstellern, die Leuchtmittel in der Regel auf die im Handel befindlichen Dimmer abgestimmt.
Mit den Kopp-Phasenanschnitt – Dimmer (R und RL) können die meisten dimmbaren Energiesparlampen und 230V – LED´s  gedimmt werden. Bitte beachten Sie hierbei die Informationen auf den Verpackungen der Energiesparlampen oder LED’s

Vereinfachung der Elektroinstallation:

Im Katalog unter dem Kapitel „Schalterprogramme” finden Sie unseren Sensor-Dimmer DIMMAT®. Ein großer Vorteil liegt in der Erweiterbarkeit der Schaltung. Mit parallel geschalteten Tastern kann die Beleuchtung
von mehreren Stellen aus- bzw. eingeschaltet und zusätzlich gedimmt werden. Für die weiteren Bedienstellen werden nur zwei Drähte benötigt, so daß die DIMMAT®-Schaltung in jede bestehende Installation eingesetzt werden kann.