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Viele Endverbraucher begegnen dem Thema Smart Home noch immer mit Skepsis. Umso wichtiger ist es, dass Handwerker die Vorteile des intelligenten Zuhauses einfach und verständlich vermitteln können. Denn beim Smart Home ist branchen- und produktübergreifendes Wissen gefragt. Und ein Profi, der das passende System auswählt, plant und fachgerecht installiert. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur intelligenten Haussteuerung.

1. Was ist eigentlich ein Smart Home?

Vereinfacht beschreibt der Begriff Smart Home technische Verfahren und Systeme, die in Wohnhäusern die Lebensqualität, Sicherheit und Energienutzung verbessern. Dafür kommen vernetzte und fernsteuerbare Geräte und Installationen zum Einsatz. Die Anwendungen reichen von kleinen bis hin zu komplexen Lösungen, von Funksteuerungen bis zu kabelgebundenen Systemen.

Das „richtige“ Smart Home gibt es nicht. Jedes intelligente Haus ist individuell an seine Bewohner angepasst. Neben persönlichen Wünschen und Bedürfnissen sollten Planer bei der Auswahl des passenden Systems auch die Wohnsituation der Nutzer berücksichtigen. Dabei hilft ein Fragebogen vom Institut für Gebäude-Technologie (IGT) der Hochschule Rosenheim, der kostenlos über die Webseite des IGT abgerufen werden kann. Er führt durch die einzelnen Bereiche eines Hauses und zeigt, welche Möglichkeiten es gibt.

2. Welchen Nutzen hat ein Smart Home?

Der Nutzen eines Smart Homes hängt nicht von den Möglichkeiten der Technik ab, sondern von den Erwartungen und Wünschen der Nutzer. Denn danach richtet sich die Auswahl der Produkte. Dass das Eigenheim erkennt, wann es dunkel wird, automatisch die Rollläden herunterfährt und gleichzeitig die Beleuchtung anpasst, ist nicht nur bequem. Neben einem Plus an Komfort tragen die Systeme auch dazu bei, Sicherheit und Energieeffizienz zu erhöhen. Sensoren überwachen Fenster oder Türen, Rollläden lassen sich aus der Ferne herunterfahren und während des Urlaubs genügt ein kurzer Blick auf das Smartphone, um sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung ist. Die Hardware registriert, bei welcher Temperatur die meiste Energie gespart werden kann und regelt automatisch die Heizung herunter, wenn das Fenster geöffnet wird. Diese Vorteile sind nicht nur für Technikfans interessant. So kann ein intelligentes Zuhause auch für Familien oder ältere Menschen eine große Hilfe im Alltag sein.

3. Wie teuer ist ein Smart Home?

Ein Dimmer ist teurer als ein Schalter, ein Touchpad kostet mehr als eine Fernbedienung und der Rollladenmotor mehr als der klassische Gurtwickler. Ohne zusätzliche Kosten lässt sich ein Smart Home nicht realisieren. Die Investition lohnt sich trotzdem: das intelligente Zuhause hilft beim Energiesparen und erleichtert den Alltag.

Bei der Technik unterscheidet man kabelgebundene Systeme und Funksysteme. Für große Objekte kommen Bus-Systeme zum Einsatz. Hier werden die einzelnen Komponenten eines Smart Homes mit speziellen Leitungen verbunden. Die Kabel garantieren eine störungsfreie Datenübertragung. Mit einem Bus-System lassen sich sehr komplexe und umfangreiche Steuerungen realisieren. Das ist aber auch aufwändig: Die Systeme müssen geplant, installiert und programmiert werden. Dadurch verursacht ein kebelgebundenes Smart Home hohe Kosten.

Wer sein Haus nachträglich mit der intelligenten Technik aufrüsten will, entscheidet sich meistens für ein funkgesteuertes System. Die Geräte kommunizieren mithilfe von elektromagnetischen Wellen. Kabel müssen dafür nicht verlegt werden. Deshalb eignet sich die Technik vor allem für Bestandsgebäude, Mietwohnungen und kleinere Objekte wie Einfamilienhäuser. Und sie sind interessant für den Einstieg in das intelligente Wohnen: Mit Funksystemen wie Free-control lassen sich zunächst grundlegende Funktionen wie Rollläden und Licht steuern. Mit der Zeit können diese Systeme erweitert und angepasst werden.

4. Wie funktioniert das Smart Home?

Im Grunde kann man sich jedes Smart Home wie eine Pyramide vorstellen. Den Sockel bildet die Feldebene. Darauf bauen Automations- und Managementebene auf. Diese Grundstruktur ist bei allen technischen Varianten gleich – ob kabel- oder funkgesteuert.

Die Feldebene beschreibt die Basistechnologie, mit deren Hilfe die Funktionen des Smart Homes ausgeführt werden. Dazu werden Aktoren und Sensoren eingesetzt, wobei Sensoren Signale erfassen und Aktoren sie in mechanische Arbeit umsetzen. Diese Feldgeräte sind entweder per Bus oder Funk miteinander verbunden. Das mehradrige Bus-Kabel muss zusätzlich zur Elektroinstallation verlegt werden, während funkbasierte Technologien kabellos kommunizieren.

Auf der Automationsebene werden die Informationen der Feldebene zusammengetragen, um die Anlage funktionstüchtig zu machen. Dafür kommt bei Funksystemen wie Free-control ein Gateway zum Einsatz, das als Schnittstelle dient. Es verarbeitet die Daten und kommuniziert diese an die Feldebene und an die Managementebene. In einem dezentralen Bussystem sind die Feldgeräte bereits mit einer Schnittstelle ausgestattet.

Die Managementebene bildet die Spitze der Pyramide. Mithilfe einer Software bzw. einer App werden die Daten visualisiert und ausgewertet. Der Nutzer kann über die Managementebene nicht nur die einzelnen Funktionen seines Smart Homes nachvollziehen und beobachten, sondern auch aus der Ferne bedienen.

5. Wie schnell ist mein Smart Home veraltet?

Bei der Gebäudeautomation wird generell zwischen offenen und geschlossenen bzw. proprietären Systemen unterschieden. Die geschlossenen Systeme sind herstellereigene Systeme. Hier kann es sein, dass bestimmte Komponenten oder deren Ersatzteile in einigen Jahren nicht mehr angeboten werden. Offene Systeme dagegen werden von vielen Herstellern unterstützt. Das heißt: sämtliche Komponenten eines Systems sind interoperabel und können auf die gleiche Weise miteinander kommunizieren. Mit Blick auf die Zukunft ist es daher von Vorteil, offene Systeme einzusetzen, die mit der Zeit erweitert werden können.

Mit der digitalen Transformation wird das eigene Zuhause zum Smart Home, intelligente Technik und vernetzte Geräte bestimmen zunehmend unseren Alltag und erledigen selbständig ihre Aufgaben. Damit verändert sich auch das Berufsbild des E-Handwerks. Irgendjemand muss die Technik schließlich installieren und einrichten.

Beim Endverbraucher setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass das Smart Home viele Vorteile bringt: von einem Plus an Komfort und Sicherheit bis zur effizienten Nutzung von Energie. Dieser Megatrend hat auch das E-Handwerk erfasst. Wir zeigen, wie der Einstieg in den Smart-Home-Markt gelingt.

Enorme Umsatzpotenziale

Das Wachstumspotenzial von Smart Home ist groß. Sogar in Deutschland, wo zu viel Technik im Haus eher kritisch beurteilt wird, kann sich gut die Hälfte der Teilnehmer einer Befragung von Splendid Research vorstellen, die smarte Technik auch im eigenen Zuhause einzurichten.

Dabei spielt das Handwerk eine entscheidende Rolle, wie das Marktforschungsinstitut YouGov bestätigt: Fast zwei Drittel der Befragten würde sich das Smart Home von einem Handwerker installieren lassen. Welcher Handwerker das sein soll, lässt die Studie offen. Fest steht, dass der Markt hohe Absatzchancen bietet – und deshalb hart umkämpft ist.

Telefon- und Internetanbieter positionieren sich neben Smart-Home-Generalisten und Stromversorgern. Damit das Handwerk sich als erster Ansprechpartner durchsetzt, müssen Betriebe das Smart Home als wertvolle Chance begreifen.

 

Zwei grundlegende Marktsegmente

Der Smart-Home-Markt ist zweigeteilt. Großes Wachstum verzeichnen Powerline- und Funksysteme. Sie können vom Nutzer selbst installiert werden. Um das volle Potenzial aus diesen Systemen herauszuholen und in das WLAN einzubinden, sind die Erfahrung und das Fachwissen des E-Handwerks gefragt. Hier können Betriebe schnell und einfach in den Markt einsteigen und für ihre Kunden sinnvolle Angebote zusammenstellen.

Komplexer sind kabelgebundene Smart-Home-Anlagen. In Bestandsgebäuden werden sie selten installiert, da der planerische und bauliche Aufwand groß ist: Um neue Kabel zu verlegen, müssen Wände aufgestemmt und anschließend wieder verputzt werden. Für Neubauten hingegen ist der BUS eine funktional vielseitige und zukunftsfähige Alternative. Mit der Komplexität der Systeme steigt aber auch der Schulungsaufwand für den Handwerker. Gefragt sind nicht mehr einzelne Steckdosen oder Schalter, sondern komplexe Leistungsangebote, die über Gewerkegrenzen hinausgehen.

Den Einstieg richtig vorbereiten

Das Aufgabengebiet des E-Handwerks wird größer, das Angebotsspektrum wächst. Doch bevor sie ihre Leistungspalette komplett umstrukturieren, sollten Unternehmen sich auf Teilleistungen spezialisieren. Besonders gefragt sind Systeme, die flexibel erweitert und angepasst werden können. Außerdem boomen altersgerechte Assistenzsysteme. Sie ermöglichen Senioren, lange und weitgehend unabhängig in den eigenen vier Wänden zu leben.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die Zusammenarbeit mit regionalen Kooperationspartnern. Wer Services aus einer Hand anbieten will, ist auf die Unterstützung von Heizungsspezialisten, Trockenbauern oder Informationstechnikern angewiesen.

Aus- und Weiterbildung planen

Schließlich sind Weiterbildungen und Seminare unverzichtbar. Hier können sich die Betriebe direkt vom Hersteller schulen lassen oder die Weiterbildungsangebote der Handwerkskammern in Anspruch nehmen. Wichtig ist, die Technik selbst auszuprobieren und zu installieren, bevor der erste Auftrag angenommen wird. Denn Nachbesserungen führen immer zu einem Imageverlust.

Um die gesamte Bandbreite der Gebäudetechnik abzudecken, bieten die Handwerkskammern inzwischen sieben unterschiedliche Ausbildungsberufe an: Elektroniker in den vier Fachrichtungen Energie und Gebäude, Automatisierung, Telekommunikation und Maschinen und Antriebe. Daneben gibt es den Informationselektroniker mit den Schwerpunkten Bürosysteme sowie Geräte- und Systemtechnik und den Systemelektroniker.

Auf dieser Basis können die Betriebe Wissen aufbauen, passende Systeme auswählen und ihren Kunden maßgeschneiderte Angebote machen. Genau hier liegt das große Potenzial: Der Handwerker bietet eine fundierte und herstellerunabhängige Beratung an, er projektiert ein System, installiert die Technik und nimmt sie in Betrieb.

 

Wie Sie mit Human Centric Lighting das Wohlbefinden in Büros steigern

Immer häufiger verbringen wir unseren Alltag in geschlossenen Räumen fernab des natürlichen Lichts. Und das, obwohl uns jeder Lichtstrahl nachweislich gut tut und unser Wohlbefinden steigert. Das Beleuchtungskonzept „Human Centric Lighting” zielt darauf ab, den Tageslichtverlauf abzubilden, um dem Menschen eine Art Ausgleich zu geben. Heute zeigen wir Ihnen, wie Human Centric Lighting funktioniert und wie Ihre Lichtplanung am Beispiel eines Büros aussehen sollte.

Gesundes Licht für mehr Lebensqualität

Licht prägt unser Leben und strukturiert unseren Tages- und Nachtrhythmus. Wir profitieren davon in vielfacher Weise. Es verbessert nicht nur unsere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit im speziellen, sondern ganz allgemein unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität.

Human Centric Lighting setzt genau dort an und unterstützt unter Rücksichtnahme auf den Takt des zirkadianen Systems unsere innere Uhr. Dieses Lichtkonzept ist eines der aussichtsreichsten Marktlösungen in der professionellen Beleuchtung. Im Fokus steht der Mensch, dessen Lichtdefizite durch hochwertige Beleuchtungssysteme vermindert werden. Human Centric Lighting macht sich die spektrale Zusammensetzung des Kunstlichts zunutze und orientiert sich mit entsprechendem Beleuchtungsniveau am Verlauf des natürlichen Lichts. Ob Schulen, Büros oder Industriehallen: Human Centric Lighting passt die jeweilige Beleuchtung an die Bedürfnisse der Menschen exakt an. So wirkt das Licht auf den menschlichen Organismus tagsüber aktivierend und steigert die Motivation, abends entfaltet das Lichtkonzept seine entspannende Wirkung.

Human Centric Lighting – für mehr Motivation und erhöhte Leistungsfähigkeit in Büros

Bestimmte Wellenlängen des Lichts sind für wichtige physiologische Prozesse verantwortlich – wie die eben erwähnte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, aber auch den hormonell bedingten Wach-Schlaf-Rhythmus. Umgesetzt wird Human Centric Lighting mit Leuchten, die unterschiedliche Farbtemperaturen wiedergeben und jeweils getrennt voneinander regelbar sind.

Quelle: Standort Hamburg von Namics, CC-BY-SA 2.0

So sollte in Büros ein kaltweißes Licht mit einer hohen Beleuchtungsstärke am frühen Morgen überwiegen (zwischen 9 und 11 Uhr). Die Beleuchtung ist dabei großflächig von vorne und oben zu gestalten, sodass die Lichtstrahlen optimal das Auge der Büronutzer treffen. Nach dem Mittagessen (13 bis 14 Uhr) sorgt ein Energielicht mit einem höheren Blauanteil dafür, die Leistungsfähigkeit aus dem natürlichen Tief zu holen. Zu den restlichen Tageszeiten sollte in Büroräumen ein normal-gemäßigtes Niveau in der Farbtemperatur und Beleuchtungsstärke herrschen. Wir empfehlen Ihnen, diese Einstellungen automatisiert zu steuern, den Benutzern jedoch individuelle Anpassungen zu ermöglichen. Nur so kann eine optimale Wirkung auf den zirkadianen Rhythmus erreicht, die Schlafphasen in der darauffolgenden Nacht optimiert und die Motivation nachhaltig gesteigert werden.

Häufig ist bei diesen Beleuchtungssystemen eine umfangreiche Steuerung im Rahmen einer umfassenden Gebäudetechnik hinterlegt, die die Lichtfarbe und Beleuchtungsstärke dem individuellen Beleuchtungswunsch automatisch anpasst.

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Die Trends und Entwicklungen im Bereich Beleuchtung werden von Jahr zu Jahr ausgefeilter. Wer auf dem neuesten Stand sein möchte, sollte sich über aktuelle Themen wie adaptive Beleuchtungssysteme für das Smart Home, Tageslichtlampen und Smart Light informieren. In diesem Artikel erklären wir Ihnen die neuesten Lichtkonzepte.

Der Einfluss von Licht auf den Menschen

Licht bestimmt unsere Stimmung und unseren Tagesrhythmus. Ist unsere Umgebung hell, zügelt der Körper die Produktion des schläfrig machenden Hormons Melatonin: Wir fühlen uns wach. Wird es hingegen dunkel, werden wir müde. Wenn über längere Zeit die Helligkeit ausbleibt, kann das unsere Stimmung negativ beeinflussen und sogar zu Depressionen führen.

Neben der Helligkeit spielt auch die Lichtfarbe eine wichtige Rolle. Besonders das kalte, bläuliche Licht am Morgen lässt den Körper wach werden, während warmes, rötliches Licht unsere Aktivität dämpft. Die Helligkeit, die von Computerbildschirmen und einigen LED-Lampen ausgeht, hat übrigens einen hohen Blauanteil.

Was bedeutet das für die Beleuchtung zu Hause?

Adaptive Beleuchtung und Tageslichtlampen

Sie können die Wirkung von Licht gezielt einsetzen. Tageslichtlampen gleichen besonders im Winter den Lichtmangel aus und machen uns wacher und aktiver. Für einen sanften Start in den Tag sorgen Tageslichtwecker: Sie wecken den Schlafenden, indem sie die Helligkeit im Schlafzimmer stetig erhöhen und zum eingestellten Zeitpunkt die Helligkeit von Tageslicht erreicht haben.

Auf den gesamten Tag ausgedehnt heißt dieses Prinzip adaptive Beleuchtung. Dabei reagieren die installierten Sensoren auf die Umgebung und regeln das Licht dementsprechend. Das Beleuchtungssystem sorgt dafür, dass immer und überall ausreichend Helligkeit vorhanden ist. Besonders im Arbeitsalltag beugt das der Müdigkeit am Nachmittag vor. Auch zu Hause können Sie das Lichtkonzept so steuern, dass Sie beispielsweise morgens im Bad aktivierendes, blaues Licht haben, während am Abend automatisch gedimmt und der Blauanteil des Lichts gesenkt wird.

Vom Smart Home zur Smart City

Adaptive Beleuchtungssysteme können vollständig in das Smart Home integriert werden. Sie sind die logische Weiterentwicklung des klassischen Dimmers und automatisieren die Abläufe. Gepaart mit Bewegungsmeldern senkt das nicht nur die Stromkosten, sondern fördert das Wohlbefinden des Nutzers. Diese Form der angepassten Beleuchtung wird daher auch Smart Light genannt.

Neben den eigenen vier Wänden wird das Prinzip auch im öffentlichen Raum verstärkt integriert. Auch hier steckt ein hohes Einsparpotenzial, wenn Lampen nur hell leuchten, wo und wann sie gebraucht werden. Neben einem Abbau der Lichtverschmutzung in unseren Städten ergeben sich auch spannende Perspektiven. So könnten in Zukunft Straßenlampen freie Parkflächen anzeigen und so aktiv in die Verkehrsleitung eingreifen.

Die Licht- und Gebäudetechnik wird sich in Zukunft immer schneller wandeln. Wer mehr erfahren möchte, für den haben wir hier die Beleuchtungstrends für 2017 zusammengefasst.

Hauswirtschaftsraum einrichten – Alle Tipps und Ideen auf einen Blick

Ein Hauswirtschaftsraum sollte funktional sein und die täglichen Handgriffe rund um Wäsche, Putzmittel und Vorräte erleichtern. Beim Einrichten müssen Sie trotzdem nicht auf ein ansprechendes Design verzichten. Ob Material, Farbe oder Licht: Wir zeigen Ihnen die besten Einrichtungstipps rund um den Waschraum.

Funktionale Materialien mit anspruchsvollem Design

Bei der Materialwahl haben pflegeleichte Böden wie Kacheln, PVC und Linoleum Vorteile gegenüber empfindlichen Dielen, da diese das häufige Putzen weniger gut vertragen. Heute gibt es selbst Kunststoffböden in ansprechenden Designs und aus umweltfreundlicher Produktion. Bei der übrigen Einrichtung – beispielsweise bei den Regalen oder der Arbeitsplatte – können Sie kreativer werden: Besonders Holz kann in den feuchten Räumen zu einem positiven Raumklima beitragen.

Farbenfrohe Waschräume

Helle Farben sind die ideale Lösung für die oft kleinen Waschküchen. Sie lassen den Raum größer und gleichzeitig aufgeräumt wirken. Doch hell bedeutet nicht zwangsläufig Weiß: Cremetöne für die Wände oder Edelstahlfronten für die Waschmaschine sind hell und doch individueller als die Nicht-Farbe. Darüber hinaus können Sie mit unterschiedlichen Tönen funktionale Bereiche kennzeichnen, etwa für schmutzige oder saubere Wäsche. So geht die Arbeit im Waschraum deutlich einfacher von der Hand. Farbenfrohe Einrichtungsideen wie Blumensträuße, Vasen oder bunte Waschmittelbehälter werten den Raum mit markanten Details auf.

Einrichtungstipps für die perfekte Ordnung

custom laundry room cabinets von Christian Brothers, CC BY 2.0

Waschzimmer, Stauraum, Vorratsschrank: Bei der Fülle an Aufgaben ist eine optimale Ordnung im Hauswirtschaftsraum essentiell, um die täglichen Handgriffe zu erleichtern. Clevere Einbaulösungen schaffen Übersicht: Bügelbretter, die aus dem Schrank herausklappen, oder unter der Arbeitsplatte ausfahrbare Wäschekörbe sind schnell zur Hand und ebenso schnell wieder verstaut. Dekorative Behältnisse für Waschmittel oder Vorräte wirken als visuelle Highlights.

Die richtige Beleuchtung

flatpax-utility-slider von Scott Lewis, CC BY 2.0

Beim Einrichten des oftmals kleinen Waschraums spielt Helligkeit eine wichtige Rolle. Sorgen Sie mit Spots, Deckenlampen oder versenkten Leuchten für ausreichend Licht. Besitzen Sie Oberschränke, bieten sich LED-Leisten darunter an, um Licht auf die Arbeitsplatte zu werfen. Auch ein Bewegungsmelder kann sinnvoll sein und senkt die Stromkosten, wenn Sie in dem selten genutzten Waschraum das Licht vergessen auszumachen.Bedenken Sie bei der Beleuchtung auch die restliche Einrichtung: Kacheln, Weißflächen oder die Türen der Waschmaschine werfen die Lichtstrahlen zurück in den Raum. Berechnen Sie diese Reflektionsebenen beim Lichtkonzept für die Waschküche mit ein.

Wenn Sie auf der Suche nach visuellen Inspirationen sind, haben wir hier einige der schönsten Waschräume der Instagram-Community für Sie zusammengestellt. Neben vielen Einrichtungstipps im HK-i8-Blog finden Sie zahlreiche Tipps und Wissen zur Elektroinstallation in unserem Installations-Blog.

Beitragsbild: Laundry von Bill Wilson, CC BY 2.0

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Wir verbringen täglich rund acht Stunden am Arbeitsplatz. Daher sollten Sie das Einzelbüro so einrichten, dass Ihnen die Arbeit möglichst leicht fällt. Die Anordnung von Schreibtisch und Beleuchtung im Bezug zu den Wänden ist dabei einer der wichtigsten Faktoren.

Die richtige Wahl und Komposition der Büromöbel

Der Schreibtisch ist das Zentrum Ihres Büros. Um ungehindert auf den Bildschirm oder die Unterlagen zu schauen, stellen Sie ihn quer zum Fenster. Befindet sich das Fenster vor oder hinter dem Tisch, kann das Tageslicht Sie – direkt oder als Reflexion vom Bildschirm – blenden. Auch der Boden und die Tischplatten sollten eher matt sein. Das verhindert Spiegelungen und durch den besseren Kontrast zum Bildschirm ermüden die Augen langsamer. Die Decke hingegen darf hell und hoch sein: Forscher fanden heraus, dass Testpersonen in Räumen mit hohen, luftigen Decken kreative Aufgaben besser lösten als die Probanden in niedrigen Räumen.

Individuelle Einrichtung

Ein individueller Arbeitsplatz mit persönlichen Bildern oder Pflanzen wirkt einladend: Hier arbeitet es sich gerne. Dennoch sollten Sie die Balance halten und ausreichend Ordnung wahren. Besonders wenn Sie repräsentative Räume und Chefbüros einrichten, achten Sie auf ausreichend Stauraum. So zeigen Sie Kunden und Mitarbeitern, dass Sie effektiv arbeiten. Für kleine Büros gilt ebenfalls der Fokus auf die Ordnung – schlicht aus Platzgründen.

Das optimale Licht im Büro

Der vielleicht wichtigste Aspekt der Büroeinrichtung ist die Beleuchtung, die auch in der Arbeitsstättenverordnung geregelt ist. Darauf sollten Sie achten:

  • Leuchten Sie den Schreibtisch ausreichend hell aus. Die Beleuchtungsstärke im Büro sollte je nach Arbeit mindestens 500 Lux betragen, die Arbeitsfläche etwa 750 Lux. Für technische Zeichnungen oder andere Detailarbeiten dürfen es auch 1.000-2.000 Lux sein.
  • Vermeiden Sie Blendungen: Platzieren Sie Deckenleuchten links und rechts neben dem Arbeitsplatz, nicht davor oder dahinter.
  • Rasterlampen werfen ein für das Auge angenehm gestreutes Licht.
  • Bedenken Sie die Lichttemperatur des Leuchtmittels: Grünes und blaues Licht gilt als kalt und wirkt beruhigend, während warme Töne wie Rot oder Gelb anregend wirken. Im Zweifel ist neutrales Weiß die richtige Wahl.
  • In Werkstätten sollten alle elektrischen Mittel staubgeschützt nach IP 5 sein, arbeiten Sie im Büro mit Lacken und flüchtigen Lösungsmitteln, müssen die Leuchten explosionsgeschützt sein.

Beachten Sie diese Grundregeln, wenn Sie das Büro einrichten, und lassen Sie gleichzeitig ausreichend Raum für individuelle Anpassungen. Jeder Mensch empfindet Licht anders und sollte auch die Möglichkeit haben, die Beleuchtung im Büro an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Mehr Tipps für spannende Büroeinrichtungen finden Sie in unserem Blog. Bei Fragen zu Beleuchtungskonzepten oder Elektroinstallation hinterlassen Sie uns gerne eine Nachricht!

Es gibt viele Gründe, die Türklingel zu überhören: Laute Musik, nachlassendes Gehör oder einfach Unaufmerksamkeit. Ärgerlich kann es werden, wenn der Besuch wieder geht oder der Postbote das Paket zurück in die Zentrale bringt. Dabei können Sie dieses Problem einfach und bequem lösen, indem Sie einen Funk-Gong installieren. So überhören Sie nie wieder Ihre Klingel.

So bringen Sie den Funk-Klingeltaster an

Funk-Gongs bestehen aus einem Klingeltaster und einem Empfänger. Anders als beim Funk-Lichtschalter ist die Richtung zwischen Sender und Empfänger umgekehrt: Der Sender wird an der Tür angebracht und der Empfänger des Signals ist in der Hand des Nutzers.

Den Klingeltaster montieren Sie dabei genau dort, wo Sie Ihn brauchen. Veraltete Leitungen sind kein Problem mehr, da der Taster mit Batterien betrieben wird. Mit der beiliegenden Bohrschablone zeichnen Sie die Bohrlöcher an. Dann bohren Sie mit einem geeigneten Bohrkopf die Löcher, drücken Sie die Dübel hinein und bringen den Taster mit dem beiliegenden Befestigungsmaterial an. Das Anbringen auf einer Metallplatte vermeiden Sie besser, da diese die Reichweite des Senders reduzieren kann.

Natürlich sollten Sie bei allen Bohrungen darauf achten, dass sich keine elektrischen Leitungen an dieser Stelle befinden. Ein kontaktloser Spannungsprüfer bietet dabei die nötige Sicherheit.

Funk-Gong installieren für mehr Komfort

Ist der Taster angebracht, können Sie den Funk-Gong platzieren. Funk-Stecker werden mit Netzstrom betrieben: Platzieren Sie diesen einfach in einer freien Steckdose Ihrer Wahl. Mobile Funk-Gongs nehmen Sie sogar einfach mit in den Garten, da sie über Batterie mit Strom versorgt werden. Die Reichweite beträgt je nach Variante bis zu 100 Meter und Sie können aus den unterschiedlichsten Melodien Ihren Wunschton auswählen.

Nicht immer reicht ein Taster oder Gong für alle Bedürfnisse. In solchen Fällen können Sie sowohl die Klingeltaster, als auch die Funk-Gongs – je nach Version – mit weiteren Funkmodulen kombinieren. Der Anlernvorgang ist in der Anleitung beschrieben, wobei Sender und Empfänger aus der gleichen Verpackung werkseitig bereits miteinander verknüpft sind.

Mit den Funk-Gongs öffnet sich ein weites Feld voller Einsatzmöglichkeiten und bequemen Optionen für den Alltag. Die Funktechnik macht es möglich drahtlos und ohne Rücksicht auf die verlegten Leitungen Sender und Empfänger so zu positionieren, wie Sie es möchten.

In Zeiten der zunehmenden Technisierung unseres Alltags werden auch einfache Lichtschalter und die Steuerung der Stereoanlage digital. Aus einer einfachen Wohnung wird so heute schnell ein voll ausgestattetes Smart Home. Wenn Sie sich gerne smart einrichten wollen, bisher aber noch gezögert haben, nutzen Sie diese Einrichtungstipps als Inspiration für ihr persönliches Zuhause von morgen.

Die zentrale Steuerungseinheit

Smart Home, Home Automation oder intelligentes Wohnen sind ähnliche Bezeichnungen für das gleiche Prinzip: die moderne Vernetzung der Haustechnik. Damit die elektrischen Geräte miteinander interagieren und die Bewohner sie steuern können, brauchen Sie eine zentrale Anlaufstelle. Von diesem Smart Home Gateway steuern Sie dann alle erdenklichen elektrischen Systeme in Ihrem Zuhause. Das Gateway – in der Regel in Form einer kleinen Box – wird an das häusliche WLan angeschlossen. Es kann via Internet, Infrarot oder Funk-System mit der Gebäudetechnik vernetzt werden und ist fast beliebig erweiterbar.

Wichtig: Wenn Sie sich smart einrichten wollen, achten Sie unbedingt auf die Kompatibilität aller Bausteine mit dieser Zentraleinheit. Sie ist das Herzstück Ihres Smart Homes.

Smart einrichten mit intelligenter Technik

Natürlich müssen Sie zunächst die jeweilige Smart-Home-Technik installieren. Doch vernetzte Fernseher oder Funklichtschalter sind schnell und problemlos angeschlossen. Geräte mit integriertem WLan-Komponenten können Sie einfach über das Heimnetz verbinden. Die Umrüstung von Lichtschaltern auf Funkschalter ist ebenfalls sehr simpel und funktioniert so, wie Sie auch einen normalen Lichtschalter installieren. Achten Sie auch hier unbedingt auf die Sicherheitsregeln für das Arbeiten an elektrischen Anlagen.

Steuerung per Smartphone

Es gibt kaum ein Gerät, dass Sie nicht in Ihrem Smart Home ansteuern können. Mit markenübergreifende Lösungen wie dem Conrad Connect sind Sie im Vorteil, da Sie so die unterschiedlichsten Geräte und Marken kombinieren können. Wenn Sie sich smart einrichten, steuern Sie die gewünschten Komponenten über eine zentrale App.

Über das Smartphone haben Sie nun Zugriff auf die installierten Geräte und können die gesamte Haustechnik mit einem Klick bedienen: Drehen Sie die Heizung auf, steuern Sie die Funklichtschalter oder regeln Sie das Heimkinosystem nur mit Ihrem Smartphone in der Hand. Mit One-Touch-Gesten und eigenen Programmierungen können Sie sich auch ganz individuelle Szenarien ausdenken und im Handumdrehen ansteuern.

Nie zuvor war intelligentes Wohnen so einfach.

Licht ist für die Raumstimmung das vielleicht wichtigste Hilfsmittel. Besonders mit dimmbaren Leuchtmitteln können Sie die Atmosphäre in einem Zimmer flexibel auf Ihre Bedürfnisse anpassen. Wenn Sie einen Dimmer installieren, gewinnt ein Raum direkt an Gemütlichkeit. Und die Installation ist denkbar einfach. Vorausgesetzt wird natürlich, dass sie die strengen fünf Sicherheitsregeln für die Elektroinstallation einhalten.

Voraussetzung für die Dimmer-Installation

Soll eine Lampe gedimmt werden, muss sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Nicht jedes Leuchtmittel ist dimmbar. Zwar können mittlerweile selbst LED Lampen gedimmt werden, aber trotzdem sollten Sie unbedingt auf die passende Kennzeichnungen des Leuchtmittels und des Dimmers achten, bevor Sie den Dimmer installieren.

Die Kennzeichnung besteht aus einem liegenden Dreieck und je nach Kompatibilität die Buchstaben R, L oder C. R steht für ohmsche Lasten wie Glühlampen, L für induktive Lasten wie gewickelte Trafos und C für kapazitive Lasten wie elektronische Trafos und einige Halogenlampen. Denken Sie also beim Kauf daran, die Symbole auf Dimmer und Leuchtmittel zu vergleichen.

Schnell und einfach einen Dimmer einbauen

Einen Dimmer installieren Sie im Grunde genauso, wie Sie auch einen Lichtschalter einbauen. Zunächst nehmen Sie eine gründliche Sicherung der elektrischen Anlage nach den geltenden Sicherheitsregeln vor: Strom abschalten, gegen das Wiedereinschalten sichern und die Leitungen mit dem Spannungsprüfer einzeln überprüfen.

Jetzt entfernen Sie die Abdeckung des Lichtschalters, den Sie gegen einen Dimmer austauschen möchten. Bauen Sie den Schalter aus und lösen Sie die Drähte aus dem Klemmen. Nun können Sie den Dimmer installieren, indem Sie die Leiter entsprechend ihrer Funktion an den Dimmer anklemmen. Achten Sie bei der Verdrahtung auf den Dimmer-Schaltplan, um Verwechslungen vorzubeugen. Nun können Sie den Schalter wieder einbauen und mit Hilfe der Spreizkrallen in der Unterputzdose befestigen.

Dimmer für jeden Geschmack

Jetzt können Sie mit dem Dimmer die Helligkeit ganz nach Wunsch einstellen. Als Regler sind Drehdimmer mit einem runden, drehbaren Knopf sehr verbreitet, doch Sie können auch ein anderes Modell wählen. Sensor-oder Tastdimmer reagieren auf Berührung. Je länger Sie den Tastdimmer berühren, desto heller oder dunkler regeln Sie die Helligkeit. Auch Funk-Dimmer sind heute problemlos einsetzbar. So können Sie sich die Position für die Lichtsteuerung flexibel und unabhängig von der Lage Ihrer elektrischen Leitungen aussuchen.

Der neue Glasschalter HKI8 mit Dimmfunktion ist dafür eine optimale Lösung – er vereint Design und Funktionalität. Der Wohlfühlatmosphäre im Wohn- oder Schlafzimmer steht damit nichts mehr im Weg.

Foto: Monsoon interior von Debs (ò‿ó)♪ / CC BY 2.0