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Das perfekte Licht für jede Situation – mit einem Dimmer lässt sich die Leuchtkraft dem aktuellen Bedarf immer individuell anpassen, ganz gleich ob starkes Licht im Homeoffice benötigt wird oder gedämpftes Licht am Abend im Wohnzimmer die richtige Wahl ist.

Weil aber in der Regel nicht jedes Leuchtmittel mit jedem Dimmer reguliert werden kann, ist die Auswahl des richtigen Produkts sowohl für den Elektriker als auch für den Nutzer eine echte Herausforderung. Die perfekte Lösung für dieses Problem bietet Kopp jetzt mit zwei neuen Unterputz-Universaldimmern (R, L, C).

Denn diese sind nicht nur mit unterschiedlichen Leuchtkörpern kompatibel, sondern auch für unterschiedliche Lasten einsetzbar. Beide Universaldimmer dimmen LED-Lampen von 3 bis 100 Watt und Glühlampen von 5 bis 250 Watt stufenlos und sorgen so für das perfekte Licht für jeden Bedarf. Einziger Unterschied: Während sich der eine Universaldimmer (Art.-Nr. 845500188) als 2-Draht-Gerät für eine Schaltstelle eignet, ist der andere (Art.-Nr. 845500181) als 3-Draht-Gerät auch als Nebenstelle einsetzbar.

Damit sind die beiden Unterputz-Universaldimmer aus dem Hause Kopp die perfekten Allrounder, wenn es um präzise, verlässliche und vielseitige Lichtsteuerung geht. Denn aufgrund ihrer universellen Einsetzbarkeit für unterschiedliche Leuchtkörper – von Glühlampen über Halogenleuchten bis hin zu LED-Lampen – und entsprechend unterschiedliche Lastarten ist der Einbau zukunftssicher, auch wenn irgendwann einmal Wechsel der Beleuchtung anstehen sollten. Das Wechseln zwischen den Betriebsarten Phasenanschnitt bzw. Phasenabschnitt erfolgt über einen Druckknopf.

Nahezu unbegrenzte Kompatibilität
Auch in puncto vielfältige Einsatzfähigkeit und Komfort punkten die neuen Universaldimmer. Sie sind für sämtliche Schalterprogramme aus dem Hause Kopp einsetzbar, eignen sich durch den Wellenadapter – von 4 mm auf
6 mm – aber auch für viele Produkte anderer Hersteller.

Die neuen Universaldimmer sind ab sofort für den Fachhandel und Installateure verfügbar.

Weitere Informationen zum Produkt sind hier abrufbar.

Unterscheidungen von deutschen und harmonisierten Typenkurzzeichen

In der Praxis kommen Elektriker mit zwei Systemen von Typenkurzzeichen in Berührung: die deutsche Kennzeichnung nach DIN VDE 0250 sowie die europaweit harmonisierte Kennzeichnung nach DIN VDE 0281, 0282 und 0292. Die Zusammensetzungen der Kurzzeichen beider Systeme sind unterschiedlich, für den geprüften Blick jedoch recht schnell ersichtlich.

Angedacht war, dass die harmonisierte Kennzeichnung die nationalen Normen ablöst. Jedoch sind bei manchen Leitungstypen weiterhin nationale Kennzeichnungen geläufig. Beiden Systemen gemein ist, dass die Typenkurzzeichen die Bauart und den Verwendungszweck eindeutig bestimmen.

Deutsche Typenkurzzeichen

Die deutschen Kurzzeichen fügen sich aus Buchstaben und Ziffern zusammen. Die Buchstabengruppe definiert Eigenschaften und Materialien der Elektroleitung, die Zifferngruppe die Anzahl der Adern und deren Stärke.

Das Beispiel NYM-J 3×1,5 setzt sich zusammen aus:

  • Grundtyp: N, VDE-Typ, also national genormter Grundtyp
  • Isolierwerkstoff: Y, thermoplastischer Kunststoff PVC
  • Leitungsbezeichnung: M, Mantelleitung
  • Schutzleiter: -J,  mit Schutzleiter
  • Aderzahl: 3
  • Leiterquerschnitt: 1,5 mm

Deutsche Typenkurzzeichen bestehen aus acht Positionen bzw. Stellen, die jedoch nicht vollständig bestimmt bzw. ausgefüllt werden müssen.

Harmonisierte Typenkurzzeichen

Die harmonisierten Kurzzeichen sind im Vergleich zu den deutschen neunstellig und nach dem Raster 12345-6789 angeordnet. 1976 wurde von CENELC, dem europäischen Komitee für elektrotechnische Normung, innerhalb Europas ein harmonisiertes Kurzzeichensystem entwickelt. Die Informationen zu Bauart und Verwendungszweck sind dem deutschen Kurzzeichensystem zwar ähnlich, jedoch mit anderen Zeichen versehen. Darüber hinaus wird bei den harmonisierten Kurzzeichen auch die Nennspannung angegeben, für die die jeweilige Elektroleitung ausgelegt ist.

Die Elektroleitung mit dem harmonisierten Typenkurzzeichen H03 VV – R 3G 2,5 setzt sich zusammen aus:

  • Grundtyp: H, harmonisierter Typ (A steht bei Leitungen für „anerkannter nationaler Typ”)
  • Nennspannung: 03, 300/300 V
  • Isolierwerkstoff: V, PVC wärmebeständig (70 °C)
  • Mantelwerkstoff: V, PVC
  • Leiterart: R, mehrdrähtig
  • Aderzahl: 3
  • Schutzleiter: G, mit Schutzleiter
  • Leiterquerschnitt: 2,5 mm

Bei Elektroleitungen lohnt sich also ein genaues Hinsehen. Ebenso gilt es, im Alltag essenzielle DIN- und VDE-Bestimmungen sowie wichtige Sicherheitsregeln bei der Elektroinstallation zu beachten.

Beitragsbild: Conduits for Textbooks (and more!) von Wesley Fryer, CC BY 2.0

Elektroleitungen zählen zu den wichtigsten Elementen der Elektroinstallation. Je nach Verwendungszweck und Anwendungsbereich unterscheiden sie sich in Aderzahl, Isolier- und Mantelwerkstoff, Aufbau- und Leiterart sowie im Leiterquerschnitt. Grundsätzlich werden Leitungen darin unterschieden, ob sie für feste oder flexible Verlegungen eingesetzt und welchen Spannungen sie ausgesetzt werden. In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick über Einsatzarten und Typen von Elektroleitungen.

Leitungen für den starren und festen Einsatz

Elektroleitungen weisen unterschiedliche Farben auf, an denen Nutzer erkennen können, welche Funktion diese übernehmen. Elektrokabel, die aus mehreren Leitungen bestehen, unterscheidet man aufgrund ihrer Funktion in Energiekabel, Datenleitung, Steuerleitung sowie Kombinations- oder Hybridleitung.
Bei der Innenleitung (Installation und Einsatz in Gebäuden bzw. Räumen) trennt man Leitungen für die feste sowie für die flexible Verlegung. Letztere sind für den Anschluss von Geräten bestimmt.

Zu den gängigsten Leitungen für die feste Verlegung zählen folgende Leitungstypen:

  • Die Stegleitung (auch Flachleitung genannt) besteht aus PVC oder Kunststoff (Kurzzeichen NYIF) sowie aus eindrähtigem Kupfer und kann in oder unter Putz verlegt werden. Erhältlich sind Stegleitungen als drei- oder fünfadrige Leitungen mit einem Leiterquerschnitt von je 1,5 mm² und einer Dicke von 3,8 mm. In Feuchträumen sowie in Holzhäusern bzw. auf brennbaren Stoffen ist dieser Leitungstyp aufgrund seiner Beschaffenheit und Maße nicht zulässig.
  • Die Kabel- bzw. Mantelleitung (NYM) kann unter, im oder auf Putz in trockenen, feuchten und explosionsgefährdeten Räumen verlegt werden. Ummantelt sind diese Installationskabel mit PVC und bestehen aus drei bis fünf Adern. Vorteil der Kabel ist, dass sie lediglich einen sehr schmalen Stemmschlitz benötigen, um sicher verlegt zu werden. Oft reichen dafür zum Beispiel in Badezimmern die Fliesenfugen aus.
  • Kunststoffaderleitungen, bestehend aus eindrähtigen oder feindrähtigen Kupferleitern, sind zur festen Verlegung in Schalt- und Verteilungsanlagen prädestiniert. In Leerrohren können sie zudem auf oder unter Putz in trockenen Räumen installiert werden.
  • Weitere bekannte Leitungstypen für die feste Verlegung sind die Koaxial-Antennenleitung und die Telefonleitung.

Bei der flexiblen Verlegung werden folgende Leitungstypen am häufigsten verwendet:

  • Die Gummischlauchleitung gibt es sowohl in leichter als auch in mittelschwerer Bauweise. Erstere findet Verwendung für den Anschluss von Elektrogeräten, die geringen mechanischen Kräften ausgesetzt sind (Küchengeräte, Staubsauger, Radio usw.). Eine feste Verlegung ist auch bei diesen Leitungen erlaubt, z. B. in Möbeln, Verkleidungen oder Hohlräumen. Ungeeignet ist sie jedoch für die ständige Verwendung im Freien und bei gewerblich genutzten Elektrowerkzeugen. In mittelschwerer Ausführung darf die Gummischlauchleitung auch im Freien (Rasenmäher oder Heckenschere) verwendet werden. Auch auf Baustellen sowie in explosionsgefährdeten und landwirtschaftlichen Betrieben kommt diese Leitung zum Einsatz.
  • Kunststoffschlauchleitung
    Wie die Gummischlauchleitung gibt es auch die Kunststoffschlauchleitung sowohl in mittlerer als auch in leichter Ausführung. Auch hier findet die leichte Version ihren Einsatz in Geräten mit geringen mechanischen Kräften. Die mittlere Kunststoffschlauchleitung findet Anwendung bei Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen oder Kühlschränken.

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Beitragsbild: Ryan Connor von WorldSkills UK, CC BY 2.0

Eine sorgfältig durchdachte Planung in der Elektroausstattung von Gebäuden vermeidet zusätzliche Kosten – denn nachträglich durchgeführte Änderungen in der Elektroinstallation sind oftmals mit enormem Arbeitsaufwand verbunden. Für Bauherren, Architekten und Elektrofachleute ist es daher außerordentlich wichtig, gemeinsam den Ausstattungsumfang in der Elektroinstallation frühzeitig zu definieren. Wir zeigen Ihnen heute, welche Varianten es gibt und wo sie eingesetzt werden.

Eindeutige Kennzeichnungen sorgen für Transparenz in der Elektroinstallation

In den 1970er Jahren legte die HEA Hauptberatungsstelle für Elektrizitätsanwendung – und damit die heutige Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V. – eine funktionelle Bewertung der Elektroinstallation fest, die über die DIN 18015 hinausging. Die Anzahl sämtlicher Schalter, Steckdosen und Anschlüsse für Kommunikationsanlagen in Wohnungen werden seitdem durch diese Kennzeichnung bestimmt. So ist es möglich, Ausstattungsvarianten elektrischer Anlagen besser miteinander zu vergleichen – sei es durch Elektrofachleute, Käufer oder Mieter. 1978 erfolgte eine Registrierung der Ausstattungswerte beim RAL (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.).

Eine Anpassung an aktuelle Entwicklungen in der Elektroinstallation findet kontinuierlich statt. So wurden zum Beispiel 2010 in den Ausstattungsvarianten sowohl Energie-Effizienz-Maßnahmen als auch verschiedene Entwicklungen in der  Gebäudesystemtechnik berücksichtigt.

Ausstattungswerte und ihre Anforderungen

In der Richtlinie RAL-RG 678 sind für Wohnge­bäude drei Ausstattungsstufen abgesteckt. Dabei steht ein Stern für die Mindestausstat­tung, zwei Sterne (✶✶) stehen für die Standardausstattung oder drei Sterne (✶✶✶) für die komfortabelste Variante. Zu diesen drei Stufen kommen jeweils drei Plus-Ausstattungswerte hinzu, die den folgenden Funktionsbereichen zugeord­net sind:

  • Schalten und Dimmen
  • schaltbare Steckdosen, geschaltete Geräte und Energie-Management
  • Sonnenschutz
  • Lüften, Kühlen, Heizen und
  • Sicherheit.

Diese Funktionsbereiche werden in den drei Plus-Ausstattungsvarianten entweder vorbereitet oder sogleich umgesetzt. So ergeben sich insgesamt sechs Ausstattungsvarianten:

  • 1 ()
    Mindestausstattung nach DIN 18015-2, die Grundbedürfnisse an die Elektroinstallation werden abgedeckt. Für die Küche werden beispielsweise fünf Steckdosen und zwei Beleuchtungsanschlüsse empfohlen.
  • 1 () plus
    Mindestausstattung wie 1 (✶), zusätzlich müssen sämtliche Funktionsbereiche Voraussetzungen für die Installation von Leerrohren vorweisen.
  • 2 (✶✶)
    Standardausstattung, der An­schluss und die Nutzung aller gewöhnlichen Elektrogeräte muss gewährleistet sein. Installationsrohre und -dosen sind vorhanden und lassen sich flexibel erweitern.
  • 2 (✶✶) plus
    Standardausstattung wie 2 (✶✶), zudem müssen alle Funktionsbereiche – etwa durch Installationsrohre – vorbereitet sein. Einen Funktionsbereich gilt es dabei umzusetzen.
  • 3 (✶✶✶)
    Komfortausstattung für Nutzer mit gehobenen Ansprüchen. Vorgesehen sind in dieser Variante zum Beispiel TV- oder Telefonanschlüsse für das Bad.
  • 3 (✶✶✶) plus
    Komfortausstattung wie 3 (✶✶✶), zusätzlich müssen alle Funktionsbereiche vorbereitet sein. Mindestens zwei Funktionsbereiche müssen umgesetzt sein.

Eine konkrete Auflistung empfohlener Steckdosen, Schalter, Kommunikationsanschlüsse sowie weitere Details finden Sie in der Broschüre der HEA.

Unser Tipp: Je mehr Anschlüsse, Stromkreise und Gebäudesystemtechnik Sie in Gebäuden planen, desto komfortabler und sicherer ist die gesamte Wohnsituation. Bevor Sie jedoch mit der Planung beginnen, sollten Sie die konkreten Ansprüche kritisch überprüfen. So sind für jüngere Bewohner elektrische Rollläden in allen Wohnräumen Luxus, für ältere stellen sie eine nicht verzichtbare Alltagserleichterung dar.

Die vorgestellten Ausstattungsvarianten fallen unter die DIN 18015, die sich mit elektrischen Anlagen in Wohngebäuden und deren Planungsgrundlagen beschäftigt. Weitere wichtige DIN- und VDE-Normen haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengefasst.

Die Technik in Gebäuden wird immer komplexer. Intelligente Geräte, oft in Kombination mit einer PV- und Solaranlage, machen aus einem Haus schnell ein technisches Wunderwerk. Naheliegend, dass es in Wänden für elektrische Leitungen und Rohre eng werden kann. Welche Installationszonen – auch Verlegezonen genannt – Sie beim Verlegen von Stromkabeln beachten sollten und wie Sie Ordnung und Sicherheit in Ihre Elektroinstallation bekommen, erklären wir in diesem Artikel.

Installationszonen einhalten – aus guten Gründen

Leitungen und Kabel sollten in Häusern unsichtbar „unter Putz” verlegt werden – direkt im Mauerwerk oder in der Verkleidung von Decken bzw. Wänden.
Die korrekte Ausrichtung der Elektroinstallation innerhalb definierter Installationszonen garantiert besonders beim Bohren in Wänden Sicherheit. Der Montagepunkt von Schaltern, Steck- und Verteilerdosen legt dabei die Position der unter Putz verlegten Stromkabel fest.
In Räumen wie Keller oder Garagen, die nicht für Wohnzwecke genutzt werden, können Leitungen auch sichtbar „auf Putz” angebracht werden.

Waagerechte und senkrechte Installationszonen in Wohnräumen

Für alle unsichtbar verlegten Leitungen und Kabel (gilt auch bei der Führung von Leitungen in Ständerwänden) greift die Norm DIN 18015-3. Nach ihr dürfen sämtliche Leitungen in den darin definierten Installationszonen senkrecht und waagerecht verlegt werden. Beachten Sie dabei folgende Parameter:

  • Waagerechte Installationszone
    Sie befindet sich jeweils 15 cm von der Decke bzw. dem Fußboden entfernt. Sie ist maximal 30 cm breit. Bei Räumen mit einer Höhe von 240 cm und Türen von 200 cm befindet sich die waagerechte Installationszone im Bereich zwischen 210 und 225 cm. So stehen für die Leitungslegung lediglich 15 cm oberhalb des Türrahmens zur Verfügung.
  • Senkrechte Installationszonen
    Die senkrechten Installationszonen haben eine maximale Breite von 20 cm und verlaufen jeweils 10 cm von allen Rohbaukanten und -ecken wie auch Fenstern und Türen entlang. Wollen Sie Stromkabel in Dachschrägen verlegen, sollten Sie die Installationszone parallel zur jeweiligen Bezugskante wählen.

Unser Tipp: Fertigen Sie bei Neuinstallationen oder bei einem nachträglichen Umbau Fotos von allen Wänden und Elektroinstallationen mit Unterputzdosen an. So wissen Sie bei späteren Bohrungen genau, wo elektrische Leitungen verlaufen.

Wo sich die Installationszonen in Wohnräumen befinden, wissen Sie nun. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie Stromkabel in einer Wand richtig verlegen und anschließend Schalter und Steckdosen korrekt anschließen.

Beitragsbild: DSC_9172 von Markus Tacker, CC BY-ND 2.0

Im Alltag müssen sich Elektroinstallateure permanent mit neuen und alten Normen auseinandersetzen, vor allem da neuartige Produkte mit bisher unbekannten Richtlinien versehen werden. Maßgeblich dabei sind die VDE-Vorschriften für Elektroinstallationen. Heute fassen wir für Sie die wichtigsten VDE-Normen zusammen.

 

DIN- und VDE-Normen erleichtern die Elektroarbeit und bieten Schutz

Sie geben den aktuellen Stand der Technik wieder und stehen in der Rangfolge unter Gesetzen, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften: Technische Normen wurden in der Bundesrepublik Deutschland 1985 harmonisiert und stehen für konkrete Richtlinien, deren Anwendung grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen erfüllen.

Das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) ist die übergeordnete Normenorganisation. Die Deutsche Elektrotechnische Kommission (DKE) ist ein Organ des DIN und wird vom Verband Deutscher Elektrotechniker (VDE) getragen. Beide Organisationen legen jeweils Normen für die Elektrotechnik fest. Sämtliche Bereiche (auch der Elektronik) sind im Regelwerk und den Vorschriften des VDE verzeichnet. Als Elektrospezialist sollten Sie dies jedoch nicht als Einschränkung, sondern als Hilfestellung interpretieren. Denn die VDE-Bestimmungen bieten nützliche Informationen bei der Klärung elektro- und installations-spezifischer Herausforderungen. Auf ihrer Basis werden deutschlandweit elektrische Anlagen nach gleichen Kriterien produziert. So herrschen überall gleiche Standards im Hinblick auf elektrischen Personenschutz und technische Betriebssicherheit – auch für alle Teile der Gebäude-Elektroinstallation.

Diese DIN- und VDE-Normen sollten Sie beachten

Die Nummern der VDE-Bestimmungen tragen zu Beginn „VDE“ sowie eine „0“, anschließend folgt eine Gruppennummer. Nimmt die jeweilige VDE-Vorschrift den Rang einer DIN-Norm ein, beginnt sie mit „DIN-VDE“. Neben Grundlagen beinhalten die VDE-Vorschriften spezielle Richtlinien, die sich auf elektrische Anlagen beziehen. Das komplette Vorschriftenwerk fasst mehr als 3.500 gültige DIN-Normen, Vornormen, Entwürfe und Beiblätter und gliedert sich in acht Normengruppen:

  1. Allgemeine Grundsätze und Energieanlagen
  2. Kabel und elektrische Leitungen
  3. Isolierstoffe
  4. Überwachungstechnik (Messen, Steuern, Prüfen)
  5. Elektrische Maschinen, Batterien und Akkumulatoren
  6. Elektroinstallation (Vorschriften zu Installationsmaterial und Schaltgeräten)
  7. Sicherheit von Haushalts- und Arbeitsgeräten
  8. Nachrichten- und Informationstechnik

Folgende VDE-Bestimmungen und Normen finden Sie in den oben aufgeführten acht Normengruppen und sollten Sie stets beachten:

  • VDE 0100 – Planung, Errichtung und Prüfung von Starkstromanlagen mit einer Nennspannung bis zu 1 kV in Wohngebäuden sowie gewerblichen wie öffentlichen Einrichtungen
  • DIN 18015 – Angaben zu elektrischen Anlagen in Wohngebäuden, deren Mindestausstattung, Planungsgrundlagen sowie Leitungsführung und Anordnung von Betriebsmitteln
  • VDE 0100-610 – Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1 kV bei Erstprüfung
  • DIN EN 50110/VDE 0105-100 – VDE-Bestimmungen für den Betrieb von Starkstromanlagen
  • DIN VDE 0104 – Errichten und Betreiben elektrischer Prüfanlagen
  • DIN EN 61310-3/VDE 0113-103 – Bestimmungen für die elektrische Ausrüstung von Be- und Verarbeitungsmaschinen mit Nennspannungen bis 1 kV
  • VDE 0141 – VDE-Bestimmungen für Erdungen
  • VDE 0165-1 – Errichtung elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen
  • VDE 0701-0702 – Prüfung nach Instandsetzung sowie Änderung elektrischer Geräte

Generell gilt: Achten Sie stets auf die wichtigsten Sicherheitsregeln bei der Elektroinstallation. Für noch mehr Sicherheit schützt Sie die persönliche Schutzausrüstung.

Um fähige Nachwuchskräfte bei der Berufswahl zu überzeugen, müssen sich Betriebe von ihrer besten Seite präsentieren. Auch bei der Ausbildung zum Elektroinstallateur sollten Sie den zukünftigen Azubis die Vorteile der Branche und Ihrer Firma aufzeigen. Mit diesen und weiteren Argumenten punkten Sie garantiert.

Weiterbildung und Aufstiegschancen

Neben Spaß und Interesse an der Arbeit legen Jugendliche heute besonders viel Wert auf Weiterbildungen und Aufstiegschancen. Spezialisierungen und Weiterbildungen zum Industriemeister, Sicherungsüberwacher oder Systemtechniker Mechatronik vertiefen die Kenntnisse und zeigen neue Herausforderungen der Berufswahl. Darüber hinaus bieten viele Universitäten und Hochschulen Studiengänge der Informations- und Elektrotechnik an. Als Fern- oder Abendstudium ist die Weiterbildung sogar berufsbegleitend möglich.

Digitale Medien

Egal, ob Elektroniker für Betriebstechnik, Telekommunikation oder Energie und Gebäudetechnik: mit digitalen Inhalten sowie Lernumgebungen können Sie punkten. Zum einen setzen sich intelligente Gebäudesteuerung und Smart Homes in allen Bereichen durch und beweisen, wie zukunftsträchtig das Berufsfeld ist. Zeigen Sie hier Expertise und begeistern Sie damit Jugendliche. Zum anderen können digitale Lernformate ein wichtiges Argument sein. Setzen Sie neben den handwerklichen Inhalten auf Visualisierungen, Videos oder interaktive Simulationen. Da trotz der Digitalisierung des Alltags in der Lehre weiterhin konservative Methoden verbreitet sind, können Sie sich damit positiv absetzen und den Lernalltag interessanter gestalten.

Abwechslungsreiche Aufgaben

Der Alltag eines Elektroinstallateurs besteht oft aus Routine. Bringen Sie daher bewusst Abwechslung in die Ausbildung und nehmen Sie den Nachwuchs mit zu Aufträgen an unerwarteten Arbeitsstätten wie Bürokomplexe oder Industrieanlagen. Auch Begegnungen mit interessanten Kunden und Projekten zeigen die Vielfalt des Berufs auf. Die Ausbildung wird dadurch spannender. Gleichzeitig lernen die Azubis so Flexibilität und Selbstständigkeit. Als ausgebildete Mitarbeiter sind sie für den Betrieb danach umso wertvoller.

Die optimale Stellenausschreibung

Ihre Stellenausschreibung sollte die beschriebenen Aspekte widerspiegeln, um Ihr Unternehmen attraktiv darzustellen.

  • Sprechen Sie Weiterbildungschancen und moderne Arbeits- und Lernmethoden konkret an.
  • Platzieren Sie Ihre Ausschreibung neben den üblichen Jobportalen auch an Schulen, Technik-Museen oder Hobbywerkstätten und FabLabs, wo bereits ein grundsätzliches Interesse an der Thematik zu erwarten ist.
  • Professionelle Imagefilme bringen dem Nachwuchs die Ausbildung näher und sprechen diesen direkt an, wenn er bezüglich der Berufswahl im Internet recherchiert.

Einen kurzen Film, der das Berufsbild des Elektronikers ansprechend darstellt, sehen Sie beispielsweise hier:

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So attraktiv und modern Sie die Stelle auch ausschreiben wollen, bleiben Sie dabei immer ehrlich. Schließlich besteht die Ausbildung zum Elektroinstallateur auch aus vielen traditionellen Elementen und dem Erlernen handwerklicher Fähigkeiten. Dazu gehört auch die gründliche Einweisung in die maßgeblichen Werkzeuge für Elektroniker. Einen Überblick über die wichtigsten Geräte lesen Sie in diesem Blogartikel.

Smart Home, Connected Home oder auch ganz einfach Gebäudeautomatisierung: In immer mehr Wohnungen und Häusern wird der Wunschnachvernetzten Haushaltsgeräten und Gebäudeelementen wie Rollläden oder Garagentoren Realität. Um eine optimale Funktionalität zu gewährleisten, sollten mögliche Fehlerquellen in der Elektroinstallation frühzeitig identifiziert und behoben werden. Wir zeigen Ihnen, auf welche Fehlerquellen Sie achten sollten und geben Ihnen Tipps für eine einwandfreie Sendequalität.

Berücksichtigen Sie folgende Störquellen bei der Planung Ihres Systems

Ein smartes Zuhause ist verlockend wie komfortabel. Leuchten, Heizkörper oder auch Türschlösser werden vernetzt und lassen sich mit Smartphone oder Tablet bedienen. So kann im Smart Home nicht nur die Sicherheit verbessert, sondern zu dem Energie gespart werden. Jedoch können Funkstörungen die verbaute Technik behindern bzw. den Wirkungsbereich zwischen Sender und Empfänger spürbar reduzieren.
Achten Sie bereits bei der Planung von Funksystemen auf die folgenden möglichen Fehlerquellen:

  • Beschaffenheit des örtlichen Wohnmaterials
    Holz, Glas oder Mauerwerke und Deckenmit Stahlkönnen die Signalstärke von Funksystemen erheblich beeinflussen. Ebenso abhängig ist die Funkstärke von der Wanddicke.
  • Wetterbedingte Verhältnisse
    Trockene (Heizungs-)Luft, aber auch Regen und Schneebeeinträchtigen die Übertragungssicherheit von Funksystemen sowohl innerhalb als auch außerhalb der eigenen vier Wände.
  • Lokale Funkstörungen
    Auch Funkmasten in der näheren Umgebung Ihres Hauses oder Wohnung sowie interne Funk-Router können die Kommunikation Ihrer Geräte stören.

 

Tipps für fehlerfreie Vernetzung 

Eine absolut fehlerfreie Übertragung zwischen Sender und Empfänger in Ihrem Smart Home kann aufgrund der genannten Gründe nicht zu 100 Prozent garantiert werden. Jedoch können Sie mit einer durchdachten Planung vorab mögliche Fehlerquellen vermeiden und die Elektroinstallation der Geräte optimieren.

  1. Ehe Sie mit der Installation der Komponenten beginnen, erstellen Sie einen genauen Plan, welche Geräte wo eingebaut und vernetzt werden sollen.
  2. Ermitteln Sie eventuelle Fehler- und Störquellen und bestimmen Sie möglichst exakt die Sicherheit der Funksignale. Nutzen Sie dabei ein System, das eine integrierte Feldstärkenerkennung verbaut hat. So können Sie die mögliche Empfangsqualität vor der Installation genau beurteilen und gegebenenfalls an der Positionierung Ihrer Geräte nachbessern.
  3. Testen Sie anschließend die Sendequalität unter Realbedingungen, zunächst bei geschlossen, anschließend bei geöffneten Fenstern. Schalten Sie auch sämtliche elektrische Verbraucher im jeweiligen Zimmer ein. So können Sie eine fundierte Aussage treffen und weiter an der optimalen Sendequalität arbeiten.
  4. Setzen Sie zu guter Letzt auf eine zuverlässige Frequenz Ihres Funksystems, die nicht von Frequenzen anderer Funkprodukte gestört wird. Wählen Sie daher das ISM-Band zwischen 868 und 870 MHz bei Ihren Funksystemen. Es gilt im Verhältnis zu dem breit verwendeten Frequenzbereich mit 433 MHz als störungssicher und überträgt Signale auch bidirektional.

Vermeiden Sie rechtzeitig Fehlerquellen in Ihrem Smart Home. Erfahren Sie, wie das Funk-System Free-control® diese Störungen ausschließt und welche zusätzlichen Funkprodukte das Wohnen noch komfortabler machen.

In Räumen für medizinische Zwecke gelten besondere Vorschriften. Um die Sicherheit von Patienten und Ärzten jeder Zeit zu gewährleisten, ist seit 2012 die Norm DIN VDE 0100-710 in Kraft getreten, die auch die Elektroinstallation in der Arztpraxis festlegt. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen, wenn Sie das Licht- oder Stromnetz in medizinisch genutzten Räumen installieren oder erneuern.

Medizinische Räume mit unterschiedlichen Anforderungen

Nach der entsprechenden VDE Norm werden medizinische Räume in drei Kategorien eingeteilt:

  • Gruppe 0

Darunter fallen Besprechungs- und Untersuchungszimmer ohne elektrische Geräte für medizinische Zwecke. Auch Wartezimmer und Flure gehören in diese Kategorie. Die elektrische Anlage kann problemlos abgeschaltet werden und sollte lediglich mit einem Schutzpotentialausgleich und Fehlerstromschutzschaltern gegen Fehlerströme gesichert werden.

  • Gruppe 1

In Räumen der Gruppe 1 werden Patienten mit medizinischen Elektrogeräten behandelt. Darunter fallen alle Untersuchungen, die keine lebensbedrohlichen Eingriffe erfordern und die jederzeit unterbrochen werden können. Allgemeine Arzt- oder Dentalpraxen, sowie Therapiezimmer, Räume zur Altenpflege, für Erste-Hilfe-Notfälle oder betriebsmedizinischen Untersuchungen fallen in diese Kategorie.

Die Elektroinstallationsnormen schreiben für die Nutzung dieser Räume neben dem üblichen FI-Schutzschalter einen zusätzlichen Schutzpotentialausgleich nach VDE 0100-710 vor, der von der Hauptausgleichsschiene getrennt ist. Darüber hinaus wird bei OP-Leuchten und anderen SELV- oder PELV-Stromkreisen ein Schutz durch Kleinspannung gefordert.

  • Gruppe 2

Bei invasiven medizinischen Operationen ist oft eine durchgehende Stromversorgung der Niederspannungsanlage notwendig, da der Ausfall medizinischer Geräte für den Patienten lebensbedrohlich wäre. Das hat zwei Dinge zur Folge:

  1. Sensiblen Geräte des medizinischen IT-Systems müssen an eine eigene, sichere Stromversorgung (SSV) angeschlossen werden. Im Operationsraum markieren beispielsweise farbige Steckdosen die unterbrechungsfreien Stromkreise. Die Notfallbeleuchtung muss ebenfalls an die SSV gekoppelt sein.
  2. Der Stromkreis für die medizinischen Geräte darf nicht mit einem Fehlerstromschutzschalter gesichert werden. Dies würde zu einer lebensgefährlichen Unterbrechung der Behandlung führen. Die doppelte Isolation der Spezialgeräte bietet in der Regel ausreichend Schutz. Zusätzlich kann ein Isolationswächter eingebaut werden, um Fehlerströme akustisch oder visuell anzuzeigen, ohne die Versorgung auszusetzen.

Die optimale Elektroinstallation in der Arztpraxis

Jede Praxis hat andere Anforderungen an die elektrische Anlage. Räume der Gruppe 2 finden Sie in der Regel nur in Krankenhäusern. Dennoch sollten Sie vor der Installation alle notwendigen Aspekte mit dem Arzt besprechen, um jede Eventualität abzudecken. So können beispielsweise sehr sensible medizinische Geräte eine erhöhte Abschirmung vor elektromagnetischen Wellen erfordern. Eine intensive Analyse der Praxis ist die Voraussetzung für eine optimale Elektroinstallation.

Sollten Sie Hilfe bei der Elektroinstallation in Arztpraxen haben, wenden Sie sich gerne an uns. Wir helfen Ihnen jederzeit weiter!

Wie Sie mit einer Steckdosenleiste clever Raum sparen können

Trotz Sorgfalt und Weitblick kann es passieren, dass Sie eines Tages merken, wie Sie mit der Lage und Zahl Ihrer Steckdosen unzufrieden sind – Bedürfnisse und Wohnkonzepte ändern sich schließlich. Wenn Sie nicht gleich neue Steckdosen installieren wollen, stellen Steckdosenleisten eine flexible Alternative dar. Alles über die Unterschiede verschiedener Steckerleisten und worauf Sie noch achten können, erfahren Sie hier.

Steckdosenleiste installieren: Das ist zu beachten

Das Anschließen einer Steckdosenleiste ist schnell gemacht. Einfach den Anschluss der Leiste in eine freie Steckdose stecken und schon haben Sie die Zahl der Steckplätze multipliziert. Die Belastbarkeit der Leisten ist mit durchschnittlich 3.500 Watt sehr hoch, so dass auch eine 10-fach-Steckdosenleiste für relativ verbrauchsstarke Geräte sicher eingesetzt werden kann. Kurzschlüsse in der elektrischen Anlage oder das Überhitzen der Leiste mit einer erhöhten Brandgefahr bleiben jedoch bei vielen starken Verbrauchern oder dem Koppeln von Steckdosenleisten ein Restrisiko.

Wird die Leiste oder das Kabel warm oder treten zum Beispiel bei einem angeschlossenen Fernseher Bildstörungen auf, ist die Steckdosenleiste möglicherweise überlastet. Spätestens wenn die Sicherung rausspringt, sollten Sie reagieren: Schließen Sie in dem Fall lieber ein paar Geräte weniger an und leistungsstarke Verbraucher direkt an eine Steckdose in der Wand. Selbst bei modernen elektrischen Leitungen, die besser gesichert sind als alte, können solche Überlastungen auftreten.

Leisten mit Schalter, Überspannungsschutz oder Fußschalter

Die beliebten Leisten gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und mit individuellen Vorteilen. Eine Steckdosenleiste mit Schalter reduziert den Stromverbrauch durch das Ausschalten zahlreicher Geräte, die auch im Stand-by-Betrieb Energie verschwenden. Die Deutsche Energie Agentur hat ein durchschnittliches Einsparpotential von 115 € im Jahr pro Haushalt errechnet. Eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz bietet darüber hinaus einen wirksamen Feinschutz für Ihre hochwertigen Stereoanlagen oder Flachbildschirme. Praktisch ist auch eine Steckdosenleiste mit Fußschalter, um die Leiste beispielsweise hinter einem Schrank zu verstecken und dennoch die Stromversorgung mit einem einzigen Schaltvorgang zu unterbrechen.

Steckdosenleiste verstecken

Wenn Sie mehr Steckplätze benötigen, Sie der Anblick der Leiste aber stört, können Sie mit ein paar einfachen Tricks Ihre Steckdosenleiste verstecken. Die meisten Leisten sind anschraubbar: Bringen Sie sie zum Beispiel hinter einem Regal außerhalb des Sichtbereichs an. Auch in einer formschönen Holzkiste, einem alten Koffer oder direkt in der Schublade verschwinden die Steckdosen einfach. Besonders für Ladestationen von Smartphones sind solche Verstecke eine gute Idee. Bedenken Sie eine ausreichende Luftzirkulation um die Brandgefahr durch übermäßige Wärmeentwicklung auszuschließen. Das Kabel, oft unansehnlicher als die Steckplätze selber, ist an den Fußleisten weniger präsent, als wenn es ungeordnet auf dem Boden liegt. Mit einigen Iso-Schellen befestigt, halten die Leitungen dort problemlos.

Natürlich gibt es Steckdosenleisten für alle Ansprüche: Möchten Sie die Steckplätze lieber um 45 oder 90 Grad gedreht? Brauchen Sie eine Steckdosenleiste mit USB-Anschlüssen für Ihr Smartphone? Auch ein erhöhter Berührungsschutz für Kinder kann ein wichtiges Kriterium sein. Bei Unsicherheit über die richtige Steckdosenleiste für Ihr Zuhause lassen Sie sich am besten von einem Fachmann beraten.

Beitragsbild: Strom von Metropolico.orgCC BY-SA 2.0