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Experteninterview mit Stephan Dörrschuck

Herr Dörrschuck, Heinrich Kopp feiert dieses Jahr sein 90-jähriges Jubiläum. Mit welchen Produkten fing alles an, und wo steht Kopp heute?

Gegründet wurde das Unternehmen 1927 im Hessischen Reinheim. Damals war Kopp eine kleine Spezialfabrik, die unter anderem einfache Schalter und Transformatoren für Klingeln produzierte und exportierte. Mittlerweile bieten wir umfängliche Lösungen im Elektroinstallations- und Personenschutzbereich an, inklusive eines breiten Zubehörprogramms. Neben der eigenen Entwicklung und Fertigung dieser Produktsegmente sowie der Vermarktung der mittlerweile über 7.000 Artikel umfassenden Sortimente haben wir unsere logistische Aufgabe in den Mittelpunkt unseres Unternehmens gebracht. Mit Produktkompetenz auf der einen Seite, bezüglich Sortimentstiefe und Qualität, sowie der Category-Competence auf der anderen Seite ist unsere Expertise für den professionellen und den Einzelhandelsmarkt gleichermaßen groß.

Mit welchen Werten und Überzeugungen positionieren Sie sich heute am Markt?

Wir wollen begeistern durch eine herausragende Qualität, durch ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsangebot und durch Service, den wir kundenspezifisch anbieten können. Wir sind kein Konzern und haben auch unsere Strukturen so flach wie möglich gestaltet. Schnelle, effiziente Wege, den Kunden im Mittelpunkt – so verstehen und sehen wir uns. Nach einigen Jahren ohne größere Bewegungen haben wir mittlerweile eine Reihe von Veränderungen vorgenommen, um Werte pflegen zu können und neue Ziele ins Auge zu fassen.

Welche der Veränderungen der letzten Jahre waren besonders prägend für Kopp?

Es gibt eine Reihe von prägenden Entwicklungen in letzter Zeit. In diesem Zusammenhang muss ich insbesondere die für uns wichtige Phase der Gesellschafterfindung nennen. Das war mit Abstand die wichtigste Veränderung der jüngeren Vergangenheit, aber auch die erfreulichste. Mit der Zugehörigkeit zu einem….

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Unter anderem neu im Vertrieb ist Stephan Nitt, der zukünftig die Region Norddeutschland als Regionalvertriebsleiter für den Fachhandel übernehmen wird. Als Vorgesetzter der regionalen Außendienstmitarbeiter wird er das Team und die Geschäfte vor Ort steuern und koordinieren. Dabei wird er die ersten Monate noch von seinem Vorgänger Wilfried Reppin begleitet, der im März 2018, nach 22 erfolgreichen Jahren bei Kopp, in den Ruhestand gehen wird. Die Einarbeitung und Kundentermine werden dementsprechend beide gemeinsam wahrnehmen, um einen reibungslosen Übergang zu schaffen. Stephan Nitt ist ausgebildeter Elektroinstallateur und Betriebswirt und war bisher als Key-Account-Manager und Regionalverkaufsleiter tätig.

Armin Welzenheimer und Thomas Klüpfel unterstützen das Kopp-Team ab sofort im Außendienst – beide als Gebietsverkaufsleiter im Bereich Professional. Damit obliegt ihnen die Vermarktung der gesamten Produktpalette der Heinrich Kopp GmbH an den Elektroinstallateur, Elektrogroßhandel und Fachhandel. Armin Welzenheimer ist ausgebildeter Elektromeister und erfahrener Verkaufsleiter. Für Kopp übernimmt er nun den Raum Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Thomas Klüpfel, Kaufmann im Groß- und Außenhandel, hatte zuvor eine Position als Niederlassungsleiter inne und wird von nun an hauptsächlich in Nord-Bayern und in Teilen Thüringens tätig sein.

Die Entwicklung und Produktion wird Tobias Bode als Junior-Konstrukteur verstärken. „Durch den Zugewinn der neuen Mitarbeiter für die Entwicklung und Konstruktion sowie für den Vertrieb verstärken wir den Bereich Professional auch auf personeller Ebene. Elektroinstallateure und der Fachhandel gewinnen wertvolle Ansprechpartner, die Ihnen unsere Sortimente auf Augenhöhe nahebringen können“, erklärt Markus Hornung, CFO bei Kopp.