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Begriffsdefinition PRCD-S: Portable Residual Current Protective Device – Safety

Der PRCD-S ist die ortsveränderliche Schutzeinrichtung für alle Bau- und Montagestellen in Anlehnung an die Anforderungen der Berufsgenossenschaften.
Der PRCD-S ermöglicht die sichere Stromentnahme aus vorhandenen Steckdosen.
Sobald der PRCD-S Netzstecker in eine Steckdose eingesteckt und der PRCD-S mit Spannung versorgt wird, wird die Verdrahtung der Steckdose vom PRCD-S selbstständig auf Fehlerfreiheit und auf das Vorhandensein des Schutzleiters überprüft. Überprüft wird hierbei:
  •  Ob die Phase L, der Neutralleiter N und der Schutzleiter PE
    •  vorhanden,
    •  richtig angeschlossen,
    •  nicht vertauscht sind.

Warum PRCD-S?

Personenschutz für Ihre Mitarbeiter – Mitarbeiter schützen – Vorschriften erfüllen –  Den Kopf frei halten

Nach einem Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin kommt es im Jahr durchschnittlich zu fast 2.200 Elektrounfällen im gewerblichen Bereich. Über 20 davon enden für die Betroffenen tödlich. Fast 50% der Unfälle (Im Bereich zwischen 130-1000V) haben Ihre Ursache in fehlerhaften Festinstallationen (Steckdosen etc.) oder fehlerhaften Betriebsmitteln (Werkzeuge, Leuchten, Verlängerungen etc.)

Die Ursachen für die Fehler in der Elektroinstallation oder an Betriebsmitteln sind vielfältig. Von elektrotechnischen Laien durchgeführte Reparaturarbeiten, unfachmännische Provisorien, langer bzw. rauer Betrieb oder alte Elektroinstallationen nach inzwischen überholten Standards sind oft der Grund für die beschriebenen sicherheitsgefährdenden Fehler.
Das Risiko für einen Unfall wird darüber hinaus dadurch erhöht, dass diese Fehler in der Regel nur nach einer genaueren Untersuchung der elektrischen Anlagen oder der entsprechenden Geräte zu erkennen sind. Diese können wiederum nur von elektrotechnisch ausgebildeten Kräften durchgeführt werden.

Aufgrund der Vielfalt möglicher Fehlerquellen und der mangelnden Erkennbarkeit von Fehlern, kann daher nie sichergestellt werden, dass die am Einsatzort vorgefundene Elektroinstallation, die für ein unfallfreies Arbeiten notwendige Sicherheit bietet. Aus diesem Grund dürfen auf Bau– und Montagestellen vorhandene Steckdosen nach den Regeln der Berufsgenossenschaften nicht ohne weiteres benutzt werden.Dies stellt insbesondere Handwerker und Monteure vor ein Problem, da gerade sie an häufig wechselnden Einsatzorten arbeiten und viele elektrische Betriebsmittel zur Durchführung Ihrer Arbeit benötigen.

Der PRCD-S löst dieses Problem, da mit Ihm die Benutzung vorhandener Steckdosen dennoch möglich ist.

Anforderungen an einen PRCD nach Vorgaben der BGI:

Um die in Abschnitt 3.2 genannten Steckdosen einer Gebäudeinstallation nutzen zu können, ist ein zusätzlicher Schutz erforderlich. Dieser kann durch eine ortsveränderliche Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (PRCD nach VDE 0661) realisiert werden, die nachfolgende Anforderungen erfüllt:

  •  Bemessungsdifferenzstrom IΔn ≤ 30 mA
  •  allpolig schaltend – einschließlich Schutzleiter (Phase L, Neutralleiter N, Schutzleiter PE werden geschaltet
  •  Unterspannungsauslösung
  •  kein selbständiges Wiedereinschalten nach Spannungswiederkehr

Außerdem muss diese ortsveränderliche Schutzeinrichtung folgende ergänzende Funktionen aufweisen:

die ortsveränderliche Schutzeinrichtung darf sich nicht einschalten lassen, wenn

    •  die Steckdose Verdrahtungsfehler aufweist, z.B. Phase L, Neutralleiter N und der Schutzleiter PE vertauscht sind
    •  der Schutzleiter unterbrochen ist oder
    •  der Schutzleiter unter Spannung steht
    •  die ortsveränderliche Schutzeinrichtung muss abschalten, wenn der Schutzleiter während des Betriebes unterbrochen wird
    •  die ortsveränderliche Schutzeinrichtung darf den Schutzleiter nicht abschalten, wenn Fremdspannung auf dem Schutzleiter auftritt, z.B. durch Anbohren einer Leitung eines anderen Stromkreises

 

Funktion:

Der KOPP MCB ist ein strombegrenzender Leitungsschutzschalter mit zwei auf das Schaltwerk wirkenden Auslösern:

  •  Der verzögert arbeitende thermische Auslöser für den Überlastschutz.
  •  Der elektromagnetische Schnellauslöser mit Schlaganker für den Kurzschlussschutz.

Die einzigartige Auslösekombination verursacht aufgrund ihrer niedrigen Verlustleistung nur eine geringe Klemmenerwärmung.  Reduktionsfaktoren für Lampen siehe separate Tabelle. Die Bemessungsstromsicherheit ist beim einpoligen Gerät bis zu einer Umgebungstemperatur von +40° C gewährleistet.

Einsatz:

Nach DIN VDE 0100 Teil 430 übernimmt der MCB den Schutz gegen zu hohe Erwärmung von elektrischen Betriebsmitteln infolge von Überstrom, Überlast, Erd- oder Kurzschluss. Bei auftretenden Isolationsfehlern mit zu hoher Berührungsspannung gewährt er, nach DIN VDE 0100 Teil 410, Schutz gegen gefährliche Körperströme.

Anwendungsbereiche:
Der KOPP MCB ist geeignet für den Einsatz in Elektroanlagen im privaten, gewerblichen oder industriellen Bereich. Bei Verwendung im Gleichspannungsnetz können die Leitungsschutzschalter in der B- und C-Charakteristik mit einem Pol bis zu einer Spannung von 60 V betrieben werden, mit zwei in Reihe geschalteten Polen bis zu einer Spannung von 110 V. Die Einspeiserichtung ist beliebig wählbar. Auslösecharakteristiken und Bemessungsströme:

Auslöseverhalten nach DIN VDE 0641 Teil 11, B- und C-Charakteristik (nach DIN VDE 0298 Teil 4/2.88 wird dadurch eine direkte Zuordnung der Leitungsschutzschalter zur maximal zulässigen Belastung der Leitung möglich)

Einsatzgebiete nach Auslösekennlinien

Leitungsschutzschalter mit B-Charakteristik

Zur Absicherung von Licht-, Steckdosen und Steuerstromkreisen. Der Dauerstrom entspricht dem von Schmelzeinsätzen gleicher Nennstromstärke.
Diese können durch B-Automaten ersetzt werden. Der Kurzschlussauslöser spricht zwischen dem 3-fachen und 5-fachen Wert des Nennstromes an.
Sie schützen bei der Schutzmaßnahme Nullung oder Schutzerdung bei vorschriftsmäßiger Anlage gegen zu hohe Berührungsspannung. VDE 0641, T11
Bei höheren Frequenzen ist im Überstrombereich mit einer geringeren Auslösezeit zu rechnen (bei 400 Hz etwa 30%), wogegen der Ansprechwert des Magnetauslösers sich
bei 400 Hz um ca. 30% erhöht.

Leitungsschutzschalter mit C-Charakteristik

Zum Schutz von Motoren und Transformatoren. Sie eignen sich zum Schutz von Glühlampen- und parallelkompensierten L-Lampengruppen. Der Kurzschlussauslöser
spricht zwischen dem 5-fachen und 10-fachen Wert des Nennstromes an. Für höhere Auslastung siehe K-Charakteristik.

Leitungsschutzschalter mit D-Charakteristik – nach IEC 60‑898

Zum Schutz von Verbrauchern mit sehr hohen Einschaltspitzen. Der Kurzschlussauslöser spricht zwischen dem 10fachen und dem 20fachen Wert des Nennstromes an (nicht
geeignet zum Einsatz als Leitungsschutz)

Leitungsschutzschalter mit K-Charakteristik – nach DIN VDE 0660, Teil 101

Zum Schutz von Verbrauchern mit hohen Einschaltspitzen unter Beibehaltung der zulässigen Belastbarkeit der Leitungen (wie B- und C-Charakteristik) nach DIN VDE 0298, Teil 4/2.88.
Der Leitungsschutz wird durch den großen Prüfstrom I2 = 1,2 x In gewährleistet, der deutlich geringer als bei B- und C-Charakteristik ist (I2 = 1,45 x In).
Stromkreise mit Glühlampen, Halogen- und Niedervolthalogenlampen, sowie Lampen mit Parallelkompensation (auch Leuchtstoff- und Energiesparlampen sowie Transformatoren) können mit der K-Charakteristik höher ausgelastet werden. Der zu schützende Leitungsquerschnitt wird damit besser ausgenutzt.

Die hohen Einschaltströme der vorgenannten Anlagenteile führen nicht zum unerwünschten Ausschalten des Leitungsschutzschalters, wie bei Geräten in B- und C-Charakteristikmit gleichen Bemessungsströmen. Die Vorteile des Geräteschutzes lassen sich, insbesondere beim Schutz von Motoren, anwenden. Die elektromagnetischen Auslöser
verhindern ein unerwünschtes Ausschalten beim Auftreten von Motoranlaufströmen. Das Sortiment der Bemessungsströme von 0,5 – 63 A läßt eine Anpassung an die in der Anlage eingesetzten Motoren leicht zu.

Sofern Leitungsschutzschalter mit C-, D- bzw. K-Charakteristik auch zum Schutz gegen zu hohe Berührungsspannungen durch Nullung dienen sollen, sind wegen der höheren magn. Ansprechwerte die Errichtungsbestimmungen DIN VDE 0100 T430 zu berücksichtigen. VDE 0641, T11 Temperaturreduktionsfaktoren siehe separate Tabelle.

Schutzumfang

Bestimmungen der maximalen Leitungslängen nach DIN VDE 0100 Bbl 5 bei Verwendung von Leitungsschutzschaltern nach DIN VDE 0641 Teil 11 (EN 60898-11).
Für die Bestimmung der maximalen Leitungslängen Imax müssen drei Schutzkriterien beachtet werden. Die Grenzlängen werden einzeln ermittelt. Das Schutzkriterium der mit geringsten Grenzlängen IGRENZ bestimmt dann die maximal zulässige Leitungslänge. Mit Hilfe der Tabelle lassen sich die Grenzwerte für die Leitungslängen bei Einsatz von
Leitungsschutzschaltern ermitteln.

1. Schutz bei indirektem Berühren, siehe DIN VDE 0100-410 (gilt nur für die Anwendung in TN-Systemen)

Unter Berücksichtigung der Schleifenimpedanz Zv vor der Schutzeinrichtung, dem verwendeten Leiterquerschnitt und dem benötigten Leitungsschutzschalter läßt sich aus Teil 1 der Tabelle die zugehörige Grenzlänge IGRENZ 1 bestimmen.

Für die in den meisten Fällen nicht bekannte Schleifenimpedanz Zv können folgende Anhaltswerte verwendet werden:
Zv = 50 mOhm – max. Zv in großen Industriebetrieben und Kraftwerken
Zv = 300 mOhm – max. Zv in Kabelnetzen (z. B. Hausinstallationen mit Erdverkabelung)
Zv = 600 mOhm – max. Zv in Freileitungsnetzen (z. B. Hausinstallationen mit Dachständern)
Bei Verwendung einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (FI-Schutzschalter) muß eine Längenbegrenzung aufgrund des Schutzes bei indirektem Berühren nicht beachtet werden. Die Längenbegrenzung aufgrund des zulässigen Spannungsfalls ist trotzdem einzuhalten.

2. Begrenzung des Spannungsfalls, siehe DIN VDE 0100-520

Der Spannungsfall hinter der Meßeinrichtung bis zum Verbraucher soll nach DIN 18015-1 in Hausinstallationen einen Wert von 3% nicht überschreiten. Dadurch
ergibt sich eine Grenzlänge IGRENZ 2 je nach dem verwendeten Querschnitt des Kabels und der benötigten Nennstromhöhe des Leitungsschutzschalters.
Mit Teil 2 der Tabelle können die Grenzlängen IGRENZ 2 bestimmt werden. Es wird unterschieden zwischen Leitungen in Drehstrom-(3/~) und Wechselstromkreisen (1/~). Das
Längenverhältnis beträgt: IGRENZ 2 (3/~): IGRENZ 2 (1/~) = 2 : 1

3. Schutz bei Kurzschluss, siehe DIN VDE 0100-430

Da das Ausschaltvermögen einen Leitungsschutzschalters nach DIN VDE 0641-11 größer ist, als der größte auftretende
Kurzschlussstrom an der Einbaustelle, stellt er gleichzeitig den Schutz bei Kurzschluss nach DIN VDE 0100-430 sicher. Für den Schutz bei Kurzschluss ist bei Einsatz eines
dieser Normen (DIN VDE 0641-11) entsprechenden Leitungsschutzschalters keine Längenbegrenzung notwendig.

 

 Funksystem Free-control® – Allgemeine Informationen

Free-control® ist das Funk-System vom Hersteller Kopp zur Steuerung und Sicherung in Haus und Wohnung. Anwendungsgebiet ist Licht schalten und dimmen, Rollläden und Markisen steuern sowie weitere Komfortanwendungen. Der Einsatz von Free-control® bietet sich überall dort an, wo das nachträgliche Ergänzen und Erweitern von bestehenden Installationen nicht, oder nur schwierig möglich ist. Eine Besonderheit der verwendeten Funktechnik ist, das ein Funk-Empfänger von beliebig vielen Funk-Sendern (Funkschaltern) angesteuert werden kann, dadurch sind weitere interessante Anwendungsgebiete möglich.

  • Frequenz: 868,3 MHz
  • Sendeleistung: <10 mW
  • Bandbreite: ±50 kHz
  • Reichweite: bis zu 150m Freifeld
  • Konformität: R&TTE (EU & EFTA)

Hintergrundinformationen zum Thema Funk-Schalter und Funk-Steuerung

So vielseitig die Anwendungsmöglichkeiten von Funk sind, so muss man leider auch immer wieder darauf hinweisen, dass mit Funk nie eine 100%-ige Übertragung garantiert werden kann. Sicherheitsrelevante Anwendungen wie z.B. Notruf, Not-Aus, etc. sollten von daher nicht auf Basis von Funk-Schalter-Systemen errichtet werden. Mit etwas Hintergrundwissen und einer guten Planung kommt man den 100% jedoch sehr nahe.

 

Reichweite des Funk-Systems

Die Angabe der Reichweite eines Funk-Schalter-Systems ist immer ein Freifeldwert. Hier wird die Übertragung zwischen Funk-Sender und Funk-Empfänger anhand von vorgegebenen Kriterien gemessen: Funk-Sender und Funk-Empfänger in 2m Höhe montiert, Umgebung frei von Störquellen, ebener, feuchter Erdboden sowie mit gestreckter, ausgerichteter Antenne. In der Praxis ist eine Aussage zur Reichweite in Gebäuden unmöglich. Herstellerangaben sind immer als Richtwerte zu verstehen, da diese von den individuellen Installationsbedingungen und einer Vielzahl von weiteren Faktoren abhängig sind.

 

Reduzierung der Funk-Signale

  •  Materialbedingt:

    Jedes Objekt zwischen Funk-Sender und Funk-Empfänger reduziert das ausgesandte Signal. Ungefähre Werte können Sie dem folgenden Diagramm entnehmen:

Obenstehende Angaben verstehen sich als Richtwerte. Die Signalreduzierung ist neben der Materialbeschaffenheit auch von der Materialstärke abhängig. Dies ist ein wichtiger Aspekt bei der Planung einer Installation, da ein Funksignal immer auf direktem Weg zu Empfänger gesandt wird, nicht auf dem praktischsten. So wird eine 5cm dicke Backsteinwand nicht unbedingt quer, sondern unter Umständen diagonal durchfunkt, so dass die tatsächlich zu durchdringende Wandstärke auch 20 oder 30cm ausmachen kann.

Anmerkung: Bitte beachten Sie, dass dämmende Materialien in den unterschiedlichsten Formen vorkommen und so nicht zwingend bemerkt werden. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Fenster (Isolierfenster mit metallbeschichtetem Glas), Wärmedämmung (Isolierung mit Metallfolie), Kabelstränge, Fußbodenheizungen… Selbst Möbel können einen Einfluss auf die Funkübertragung haben.
  • Klimatisch bedingt:

    Es wird nur von den wenigsten bedacht, dass auch klimatische Einflüsse Auswirkungen auf die Funkübertragung haben. Feuchtigkeit (hohe Luftfeuchtigkeit, Regen oder Schnee) kann die Signalübertragung stark beeinflussen.

Störung der Funk-Signale

  •  Hochfrequenz:

    Elektronische Geräte in der Nähe eines Funk-Senders oder Funk-Empfängers können Störungen hervorrufen. Hierunter fallen beispielsweise: Computer, Mobil- und Schnurlostelefon, Fax, Mikrowelle, Equipment aus dem Bereich HiFi oder Home-Cinema, aber auch elektronische Trafos oder Vorschaltgeräte

  •  Funkschatten:

    Hinter Funkhindernissen, z. B. stark dämmenden Materialien, können sogenannte Funkschatten entstehen. In diesen Bereichen kann ein Empfänger kein direktes Signal empfangen. Eine einwandfreie Funktion kann in solch einem Bereich nicht erreicht werden, da den Empfänger nur reflektierte Funkwellen erreichen können.

Funk-System Free-control® – Tipps zur Planung

Vor einer Montage sollte immer einer Besichtigung vor Ort gemacht werden, um die Installation bestmöglich planen zu können.

Klärung eventueller Störquellen (um nur einige Beispiele zu nennen):

  •  Umgebung des Objektes sichten: Möglichkeit einer Störung durch Sender etc.
  •  Direkte Installationsumgebung sichten: Möglichkeit von Störquellen, Risiken abschätzen (auch über das Thema Funk hinaus, z.B. Gefahr von Fehlalarmen bei Meldern)
  •  Was muss/soll wo installiert werden? Gibt es ggf. Vorgaben von Behörden zum Installationsort?
  •  Planen Sie zentral arbeitende Funkkomponenten (Alarmzentrale, „Alles-Aus“-Schalter etc.) an zentraler Stelle, um die Funkstrecken so günstig wie möglich zu halten
  •  Durchführung eines Funktests unter Praxisbedingungen (offene/geschlossene Türen, elektr. Verbraucher ein-/ausgeschaltet, Licht ein-/ausgeschaltet,…)

 

Funk-System Free-control®-Funktionsprinzip:

Das Anlernen und Ablernen:

Das Funksystem Free-control® basiert auf Funk-Sendern und Funk-Empfängern. Diese kommunizieren untereinander per Funk. Die Funk-Sender werden mit einer werkseitig eingestellten, individuellen Kennung ausgeliefert. Diese wird beim Anlernen auf den Empfänger übertragen und schon sind diese beiden Teilnehmer aufeinander angelernt und können miteinander kommunizieren.

Programmieren ist so einfach wie das Licht einschalten

Funk-Sender einem Funk-Empfänger zuordnen (am Beispiel eines neu zu installierenden Lichtschalters):

  1. PROG.-Taste des Funk-Empfängers 2 sec. gedrückt halten bis LED leuchtet (Anlernmodus ist nun für 20 Sek. aktiviert)
  2. „Ein“-Taste des Funk-Senders drücken
  3. „Aus“- Taste des Funk-Senders drücken
  4. Fertig – Der Funk-Sender ist mit dem Empfänger verbunden.

Programmierte Zuordnung löschen:

  1. PROG.-Taste des Funk-Empfängers ca. 10 Sekunden gedrückt halten, LED leuchtet, blinkt dann 2x und erlischt anschließend.
  2. Fertig – Alle programmierte Zuordnungen sind nun gelöscht
Anmerkung: Ein paar Zahlen – in einem Free-control® System können bis zu 32 Alarme untereinander vernetzt werden. Mit einem Empfänger können bis zu 16 Funk-Sender verbunden werden.

Sicher und innovativ:

Das Funksystem Free-control® ist ein guter Weg, weil ohne Kabel.
So können einfach Schaltungen umgesetzt werden, die kabelgebunden nur sehr komplex zu realisieren sind (Beispiel: Ausschaltung zu einer Kreuzschaltung aufrüsten).

Anmerkung: Die Vorteile des Funksystem Free-control® kommen richtig zum Tragen, wenn Teilnehmer aus unterschiedlichen Anwendungen und Räumen auf einmal geschaltet werden sollen, z.B. ALLES AUS-Funktion oder „Panik-Schalter“

Wartungsfrei:

Eine Free-control® Funkinstallation ist wartungsfrei. Es reicht lediglich von Zeit zu Zeit die Batterien der batteriebetriebenen Teilnehmer zu wechseln (im Schnitt alle 1,5 Jahre, abhängig von der Nutzungshäufigkeit und den spezifischen Installationsgegebenheiten).

Anmerkung: Bei komplexeren Installationen, insbesondere beim Einsatz von vernetzten Meldern, empfehlen wir die Batterien sämtlicher batteriebetriebener Teilnehmer zu tauschen sobald ein erster Teilnehmer mit schwacher Batterie gemeldet wird.

Downloads:

[downloads category=blog-tech-infos-free-control]

Hier finden Sie die Schutzklassen elektrischer Betriebsmittel:

Wichtigen Hinweise für die selbst gemachte Elektroinstallation

Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise bevor Sie Schalter und Steckdosen oder anderes Elektro-Installationsmaterial anschliessen!

  1. Nie an Leitungen oder Geräten arbeiten, die unter Spannung stehen. Vor Beginn der Arbeit die Sicherung herausschrauben oder ausschalten.
  2. Die Sicherung gegen Wiedereinschalten durch andere sichern. Gegebenenfalls mit einem Schild oder Aufkleber markieren.
  3. Vor Beginn der Arbeit mit einem Spannungsprüfer kontrollieren, ob der Stromkreis wirklich spannungsfrei ist.
  4. Nie Arbeiten durchführen, bei denen man nicht ganz sicher ist, ob sie richtig sind.
  5. Keine beschädigten oder veralteten Teile oder Geräte benutzen. Die Installation muß nach der Arbeit den neuesten Vorschriften entsprechen.
  6. Der grün-gelbe Schutzleiter (Personenschutz) darf nicht abgeklemmt oder für andere Zwecke benutzt werden. Nach jeder Arbeit ist seine ordnungsgemäße Funktion zu prüfen.
  7. Arbeiten am Hausanschluß, Zähler oder Verteiler unbedingt dem Elektrofachmann überlassen.
  8. Lassen Sie einen Fachmann die Installation prüfen und abnehmen – Bei Unfällen haftet derjenige, der zuletzt an der Anlage gearbeitet hat

Personenschutz bieten:

  •  KOPP Fehlerstromschutzschalter für die Festinstallation im Verteilerkasten.
  •  KOPP Differenzstromschutzschalter für den mobilen Einsatz

Bitte beachten Sie bei jedem Eingriff in die Elektroinstallation (Lichtschalter, Dimmer oder Steckdosen anschliessen, Leitungen verlegen, etc.) die folgenden Sicherheitsregeln gem DIN VDE 0620:

Hinweis!

Installation nur durch Personen mit einschlägigen elektrotechnischen Kenntnissen und Erfahrungen!*)
Durch eine unsachgemäße Installation gefährden Sie:

  •  Ihr eigenes Leben,
  •  das Leben der Nutzer der elektrischen Anlage.

Mit einer unsachgemäßen Installation riskieren Sie schwere Sachschäden, z.B. durch Brand. Es droht für Sie die persönliche Haftung bei Personen- und Sachschäden.
Wenden Sie sich an einen Elektroinstallateur!

*) Erforderliche Fachkenntnisse für die Installation

Für die Installation sind insbesondere folgende Fachkenntnisse erforderlich:

  •  die anzuwendenden “5 Sicherheitsregeln”: Freischalten; gegen Wiedereinschalten sichern; Spannungsfreiheit feststellen; Erden und Kurzschließen; benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
  •  Auswahl des geeigneten Werkzeuges, der Messgeräte und ggf. der persönlichen Schutzausrüstung
  •  Auswertung der Messergebnisse
  •  Auswahl des Elektro-Installationsmaterials zur Sicherstellung der Abschaltbedingungen,
  •  IP-Schutzarten
  •  Einbau des Elektroinstallationsmaterials
  •  Art des Versorgungsnetzes (TN-System, IT-System, TT-System) und die darausfolgenden Anschlussbedingungen (klassische Nullung, Schutzerdung, erforderliche Zusatzmaßnahmen etc.)

 

Elektrischer Strom ist unsichtbar. Man kann ihn weder hören noch sehen oder riechen. Aber bereits kleinste Stromstärken können für den Menschen tödlich sein. Viele Unfälle mit elektrischen Anlagen und Geräten passieren aus Leichtsinn.

Grundsätzlich sind bei jeder Installation und Veränderung in elektrischen Anlagen die einschlägigen Bestimmungen und die anerkannten Regeln der Technik einzuhalten. Bei elektrischen Unfällen haftet derjenige, der zuletzt an der Anlage oder am Gerät gearbeitet hat. Da ein Heimwerker meistens nicht alle Regeln und Bestimmung kennen kann, wird empfohlen, den Rat eines Fachmanns hinzuzuziehen. Ein konzessionierter Elektriker kann die Anlage prüfen und abnehmen und damit auch die Gewähr für eine ordnungsgemäße sichere Ausführung bieten.

Bitte beachten Sie bei jedem Eingriff in die Elektroinstallation (Schalter, Dimmer oder Steckdosen anschliessen, Leitungen verlegen, etc.) die folgenden Sicherheitsregeln gem DIN VDE 0620:

Hinweis!

Installation nur durch Personen mit einschlägigen elektrotechnischen Kenntnissen und Erfahrungen!*)
Durch eine unsachgemäße Installation gefährden Sie:

  •  Ihr eigenes Leben,
  •  das Leben der Nutzer der elektrischen Anlage.

Mit einer unsachgemäßen Installation riskieren Sie schwere Sachschäden, z.B. durch Brand. Es droht für Sie die persönliche Haftung bei Personen- und Sachschäden.
Wenden Sie sich an einen Elektroinstallateur!

*) Erforderliche Fachkenntnisse für die Installation

Für die Installation sind insbesondere folgende Fachkenntnisse erforderlich:

  •  die anzuwendenden “5 Sicherheitsregeln”: Freischalten; gegen Wiedereinschalten sichern; Spannungsfreiheit feststellen; Erden und Kurzschließen; benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
  •  Auswahl des geeigneten Werkzeuges, der Messgeräte und ggf. der persönlichen Schutzausrüstung
  •  Auswertung der Messergebnisse
  •  Auswahl des Elektro-Installationsmaterials zur Sicherstellung der Abschaltbedingungen,
  •  IP-Schutzarten
  •  Einbau des Elektroinstallationsmaterials
  •  Art des Versorgungsnetzes (TN-System, IT-System, TT-System) und die darausfolgenden Anschlussbedingungen (klassische Nullung, Schutzerdung, erforderliche Zusatzmaßnahmen etc.)