Beiträge

Flexibel und vielfälig – Das neue Smart Home von Kopp

Das neue Smart Home von Kopp

Mit der Entwicklung zahlreicher Produkte treibt die Heinrich Kopp GmbH das Thema Smart Home maßgeblich mit an. In diesem Jahr erweitert das Traditionsunternehmen aus Kahl am Main die Funktionsvielfalt der eigenen Smart-Home-Lösungen mit einem neuen Gateway und der passenden Mobile App.

Das Gateway MINI von Kopp verbindet hersteller- und systemübergreifend eine Vielzahl von Geräte im intelligenten Zuhause und vereint sie auf einer zentralen Oberfläche: die Kopp HomeControl App. So bleiben die Nutzer auch in Zukunft unabhängig und behalten jederzeit den Überblick über ihr intelligentes Zuhause.

 

Viele Systeme zusammenführen

Das Gateway MINI ist die digitale Basis für das Smart Home von Kopp. Es erkennt verschiedene Funkstandards, übersetzt sie in eine einheitliche Sprache und führt sämtliche Informationen in der Kopp HomeControl App zusammen. So lassen sich alle Infrarot-Geräte sowie eine Reihe von Smart-Home-Funksystemen unterschiedlicher Hersteller auf der 868 MHz-Funkfrequenz via IP-Netzwerk steuern – entweder per Smartphone, Tablet oder Sprachbefehl.

Die passende App zur Steuerung des intelligenten Zuhauses heißt HomeControl. Kopp bietet sie kostenlos im Google Play Store und im Apple Store an. Mit der App können Statusmeldungen des Betriebszustandes der angelernten Smart-Home-Komponenten sowie Sensorereignisse abgerufen und überwacht werden. Über einen mobilen Internetzugang lässt sich das Smart Home auch aus der Ferne steuern.

 

Neue Generation Free-control

Neben dem Gateway MINI bringt Kopp auch eine neue Generation des smarten Funksystems Free-control auf den Markt. Die Geräte lassen sich klassisch über einen Handsender und kabellose Wandschalter steuern oder über die HomeControl App. Das System arbeitet bidirektional. Damit das Smartphone Statusmeldungen empfangen kann, geben die Free-control-Empfänger Rückmeldung, ob der Befehl ausgeführt wurde. Konkret heißt das: Die App zeigt an, ob eine Lampe aus- oder eingeschaltet ist.

 

Fußbodenheizung ergänzt smarte Haustechnik

Eine weitere Neuheit im Smart Home von Kopp ist eine intelligente Steuerung für die Fußbodenheizung. Sämtliche Funkkomponenten lassen sich einfach installieren und problemlos in die Hausautomation integrieren. Zentrales Steuerungselement der Heizung ist die Basisstation. Sie erfasst sämtliche Messdaten sowie die Informationen der jeweiligen Raumbediengeräte und steuert die Kommunikation mit allen angeschlossenen Systemkomponenten. Die Basisstation lässt sich mit dem Gateway MINI von Kopp verbinden und zentral steuern.

Neben der optimierten Steuerung punktet die smarte Fußbodenheizung von Kopp mit modernen Regel-Algorithmen, die sich an örtliche Bedingungen anpassen lassen und eine energieeffiziente und komfortable Temperaturregelung ermöglichen.

 

 

Bildmaterial:

 

 

KOPP_gateway_mini_mobilgeraete_app2.jpg

Bild 1: Mit dem Gateway MINI können Nutzer ihr Zuhause intelligent gestalten und eine Vielzahl von Geräten miteinander verbinden. Die Kopp HomeControl App dient dabei als zentrales Steuerungstool für mobile Endgeräte.

 

 

 

IMG_99952.jpg

Bild 2: Das Gateway MINI bildet die digitale Basis für das Smart Home von Kopp.

 

 

 

Beleuchtetes Haus_FreecontrolKOM.jpg

Bild 3: In diesem Jahr erweitert die Heinrich Kopp GmbH aus Kahl am Main die Funktionsvielfalt der eigenen Smart-Home-Lösungen – mit dem neuen Gateway, der passenden App, neuen Funkschaltern und der Free-control Fernbedienung.

 

 

 

Fernbedienung Free-Control.jpg

Bild 4: Auch mit der Fernbedienung des Free-Control-Systems von Kopp lassen sich Licht und Rollläden komfortabel steuern.

 

 

Bild 5: Die Funkempfänger der neuen Generation von Free-control geben Rückmeldung zu den ausgeführten Befehlen. So kann das Smartphone Statusmeldungen empfangen.

 

 

 

Heizungssteuerung

IMG_100506komprimiert.jpg

Bild 6: Das Smart Home von Kopp wird um eine intelligente Steuerung für die Fußbodenheizung ergänzt. Als zentrales Element erfasst die Basissteuerung sämtliche Messdaten sowie die Informationen der jeweiligen Raumbediengeräte zur Regelung der Heizung.

 

Bilder: Heinrich Kopp GmbH

Mit der digitalen Transformation wird das eigene Zuhause zum Smart Home, intelligente Technik und vernetzte Geräte bestimmen zunehmend unseren Alltag und erledigen selbständig ihre Aufgaben. Damit verändert sich auch das Berufsbild des E-Handwerks. Irgendjemand muss die Technik schließlich installieren und einrichten.

Beim Endverbraucher setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass das Smart Home viele Vorteile bringt: von einem Plus an Komfort und Sicherheit bis zur effizienten Nutzung von Energie. Dieser Megatrend hat auch das E-Handwerk erfasst. Wir zeigen, wie der Einstieg in den Smart-Home-Markt gelingt.

Enorme Umsatzpotenziale

Das Wachstumspotenzial von Smart Home ist groß. Sogar in Deutschland, wo zu viel Technik im Haus eher kritisch beurteilt wird, kann sich gut die Hälfte der Teilnehmer einer Befragung von Splendid Research vorstellen, die smarte Technik auch im eigenen Zuhause einzurichten.

Dabei spielt das Handwerk eine entscheidende Rolle, wie das Marktforschungsinstitut YouGov bestätigt: Fast zwei Drittel der Befragten würde sich das Smart Home von einem Handwerker installieren lassen. Welcher Handwerker das sein soll, lässt die Studie offen. Fest steht, dass der Markt hohe Absatzchancen bietet – und deshalb hart umkämpft ist.

Telefon- und Internetanbieter positionieren sich neben Smart-Home-Generalisten und Stromversorgern. Damit das Handwerk sich als erster Ansprechpartner durchsetzt, müssen Betriebe das Smart Home als wertvolle Chance begreifen.

 

Zwei grundlegende Marktsegmente

Der Smart-Home-Markt ist zweigeteilt. Großes Wachstum verzeichnen Powerline- und Funksysteme. Sie können vom Nutzer selbst installiert werden. Um das volle Potenzial aus diesen Systemen herauszuholen und in das WLAN einzubinden, sind die Erfahrung und das Fachwissen des E-Handwerks gefragt. Hier können Betriebe schnell und einfach in den Markt einsteigen und für ihre Kunden sinnvolle Angebote zusammenstellen.

Komplexer sind kabelgebundene Smart-Home-Anlagen. In Bestandsgebäuden werden sie selten installiert, da der planerische und bauliche Aufwand groß ist: Um neue Kabel zu verlegen, müssen Wände aufgestemmt und anschließend wieder verputzt werden. Für Neubauten hingegen ist der BUS eine funktional vielseitige und zukunftsfähige Alternative. Mit der Komplexität der Systeme steigt aber auch der Schulungsaufwand für den Handwerker. Gefragt sind nicht mehr einzelne Steckdosen oder Schalter, sondern komplexe Leistungsangebote, die über Gewerkegrenzen hinausgehen.

Den Einstieg richtig vorbereiten

Das Aufgabengebiet des E-Handwerks wird größer, das Angebotsspektrum wächst. Doch bevor sie ihre Leistungspalette komplett umstrukturieren, sollten Unternehmen sich auf Teilleistungen spezialisieren. Besonders gefragt sind Systeme, die flexibel erweitert und angepasst werden können. Außerdem boomen altersgerechte Assistenzsysteme. Sie ermöglichen Senioren, lange und weitgehend unabhängig in den eigenen vier Wänden zu leben.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die Zusammenarbeit mit regionalen Kooperationspartnern. Wer Services aus einer Hand anbieten will, ist auf die Unterstützung von Heizungsspezialisten, Trockenbauern oder Informationstechnikern angewiesen.

Aus- und Weiterbildung planen

Schließlich sind Weiterbildungen und Seminare unverzichtbar. Hier können sich die Betriebe direkt vom Hersteller schulen lassen oder die Weiterbildungsangebote der Handwerkskammern in Anspruch nehmen. Wichtig ist, die Technik selbst auszuprobieren und zu installieren, bevor der erste Auftrag angenommen wird. Denn Nachbesserungen führen immer zu einem Imageverlust.

Um die gesamte Bandbreite der Gebäudetechnik abzudecken, bieten die Handwerkskammern inzwischen sieben unterschiedliche Ausbildungsberufe an: Elektroniker in den vier Fachrichtungen Energie und Gebäude, Automatisierung, Telekommunikation und Maschinen und Antriebe. Daneben gibt es den Informationselektroniker mit den Schwerpunkten Bürosysteme sowie Geräte- und Systemtechnik und den Systemelektroniker.

Auf dieser Basis können die Betriebe Wissen aufbauen, passende Systeme auswählen und ihren Kunden maßgeschneiderte Angebote machen. Genau hier liegt das große Potenzial: Der Handwerker bietet eine fundierte und herstellerunabhängige Beratung an, er projektiert ein System, installiert die Technik und nimmt sie in Betrieb.