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Die neuen Dimmer von Kopp

 

Er ist eine perfekte Ergänzung zu modernen LED-Leuchten: Der neue Universaldimmer von Kopp. Das Einbaugerät kommt nicht nur mit unterschiedlichen Lasten und Leuchtmitteln klar, sondern auch mit den Schaltern anderer Hersteller. Damit bietet Kopp einen Dimmer, der zum Standard-Repertoire von jedem Installateur gehört.

Bisher benötigte jedes Leuchtmittel einen passenden Dimmer. Wer sich für eine Lastart entschieden hatte, musste auch dabei bleiben. Sonst drohten brummende Dimmer oder flackernde Leuchten. Mit dem Universaldimmer von Kopp lassen sich nicht nur LEDs steuern, sondern auch klassische Glühlampen, 230 V Halogenlampen und 12 V Halogenlampen mit elektronischen oder konventionellen Transformatoren. Möglich wird das durch die automatische Lasterkennung. Ausgeliefert werden die Unterputz-Dimmer im Automatikmodus. Beim Anlegen der Spannung erkennt das Einbaugerät, ob eine induktive oder kapazitive Last vorliegt. Daneben lässt sich die Betriebsart auch manuell von Phasenanschnitt auf Phasenabschnitt und umgekehrt umschalten. Dafür ist der Dimmer mit einem DIP-Schalter ausgestattet.

 

Installation im Zeichen von Kompatibilität und Komfort

In Kombination mit LED spielt der Universaldimmer von Kopp seine Stärken voll aus. Immer mehr Verbraucher rüsten auf die besonders energieeffiziente Beleuchtung um. Für die Anpassung der jeweiligen LED-Leuchte lässt sich die Mindesthelligkeit in weiten Bereichen regeln. So verhindert der Universaldimmer von Kopp, dass es zu einem Flackern der Leuchte kommt und erzielt immer ein optimales Ergebnis.

Auch bei der Installation legt Kopp besonderes Augenmerk auf Kompatibilität und Komfort. Die Unterputz-Dimmer-Sockel passen zu sämtlichen Schalterprogrammen von Kopp und zu den Produkten weiterer Markenhersteller. Ein Wellenadapter (Achs-Adapter) von 4 mm auf 6 mm zum Einsatz in den Dimmern anderer Schalterfabrikaten ist im Lieferumfang enthalten. Damit eignet sich der Universaldimmer von Kopp ideal für Renovierungsprojekte, bei denen die bestehenden Schalter erhalten bleiben sollen.

 

Passende LED-Dimmer für unterschiedliche Leuchtmittel

Neben dem Universaldimmer präsentiert die Heinrich Kopp GmbH auf der Light + Buliding drei neue LED-Dimmer. Heute ist ein Großteil der am Markt erhältlichen LED-Leuchten auf die Dimmung per Phasenanschnitt oder -abschnitt ausgelegt. Je nach Leuchtmittel bietet Kopp einen RL-Dimmer mit einer Nennleistung bis 100 W an und zwei RC-Dimmer mit 50 W bzw. 150 W.

 

 

Bildmaterial:

 

Bild 1: Der neue Universaldimmer von Kopp lässt sich im Standard-Repertoire des Installateurs flexibel einsetzen und bietet die perfekte Ergänzung zu modernen LED-Leuchten.

 

 

Bild 2: Durch die automatische Lasterkennung kann der Universaldimmer von Kopp nicht nur LEDs steuern, sondern auch klassische Glühlampen, 230 V Halogenlampen und 12 V Halogenlampen mit elektronischen oder konventionellen Transformatoren.

 

 

Bilder: Heinrich Kopp GmbH

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind in Zeiten des Klimawandels wichtiger als je zuvor. Auch die steigenden Strompreise liefern gute Argumente, im Haushalt Energie einzusparen. In den meisten Fällen bedeutet das kaum Komforteinbuße: Mit einfachen Mitteln können Sie unnötigen Stromverbrauch reduzieren oder vollständig abstellen. Diese Tipps helfen Ihnen beim effektiven Stromsparen.

Setzen Sie auf LED, Dimmer und Bewegungsmelder

Mit dem Umstieg auf LED-Lampen reduziert sich Ihr Energieverbrauch bereits erheblich. Sie sind rund 80% sparsamer als herkömmliche Glühlampen. Wenn Sie noch nachhaltiger leben wollen, installieren Sie Dimmer anstatt Lichtschalter. Diese gibt es mittlerweile auch für LED-Lampen und verbrauchen bei gedimmten Licht natürlich entsprechend weniger Strom. Achten Sie beim Kauf genau auf die Bezeichnung von Dimmer und Lampe. Beide müssen die gleiche Kennzeichnung aufweisen, um richtig funktionieren zu können. Hier finden Sie alle Informationen zu dimmbaren LEDs.

Bewegungsmelder können ebenfalls helfen, Energie einzusparen. Sie eignen sich besonders für Keller, Dachböden oder Durchgangsräume, in denen oft unnötig das Licht eingeschaltet bleibt, obwohl niemand mehr im Raum ist. Die Leuchtdauer sollten Sie entsprechend kurz einstellen, um überflüssige Stromkosten zu vermeiden.

Mit Steckdosenleisten Energie sparen

Der Standby-Betrieb vieler Elektrogeräte verbraucht mehr Strom, als manche denken. Durch das vollständige Abschalten dieser Geräte kann jeder Haushalt durchschnittlich 115 Euro im Jahr an Stromkosten sparen, wie die Deutsche Energie-Agentur errechnet hat. Die Anschaffung von Steckdosenleisten mit integriertem Schalter lohnt sich also bereits nach wenigen Wochen. Damit unterbrechen Sie die Stromzufuhr für alle angeschlossenen Geräte mit einem einzigen Schaltvorgang. Selbst Ladegräte für das Smartphone oder den Laptop, die auch dann Energie verbrauchen, wenn Sie nicht in Betrieb sind, trennen Sie so vom Netz.

Intelligent Kosten sparen im Smart Home

Ein Zuhause mit einem intelligent eingestellten Smart-Home senkt effektiv die jährlichen Energiekosten. Vernetzen Sie dazu die größten Stromverbraucher im Haushalt mit Funkschaltern und steuern Sie diese über das Smart Home Gateway. So können Sie mit einem Griff zum Smartphone Licht, Stereoanlage oder Fernseher vollständig vom Netz trennen. Auch Zeitschaltungen sind so möglich, die zum Beispiel Ihren WLAN-Router über Nacht ausschalten.

Viele dieser Haushalts-Tipps sind schnell und einfach umzusetzen. So können Sie eine Wohnung mit wenigen Handgriffen auf ein zeitgemäßes und nachhaltiges Beleuchtungskonzept umstellen. Ein solches Vorgehen kommt dem vorhandenen Budget, der Umwelt und Ihrem Gewissen zu Gute.

Der Schalter ist das Multitalent unter den Elektroinstallationsprodukten. Dabei folgt seine Funktionsweise einem einfachen Prinzip: Mithilfe von elektrisch leitenden Materialien, Halbleiterbauelementen oder Kontakten ändert er den Zustand einer elektrischen Leitung. So simpel die Technik, so umfangreich das Angebot. Bei der Wahl des passenden Schalters gibt es einiges zu beachten.

Der moderne Lichtschalter entwickelte der Elektroingenieur John Henry Holmes bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Stromkreise konnten auch vorher schon geöffnet und geschlossen werden, nur reagierten die notwendigen Kontakte zu langsam. In der Folge bildeten sich Lichtbögen, die den Schalter schnell zerstörten. Holmes gelang es, das Problem mit einer Schnapp-Funktion zu beheben. Noch heute wird die Technik auf der ganzen Welt eingesetzt, findet sich in Wohnhäusern, Büros und Industriehallen.

Eine Lösung ohne Problem

Erst jetzt, mehr als 100 Jahre später, zeichnet sich eine neue Revolution ab: Der Schalter wird digital – und verschwindet zunehmend von den Wänden. Im modernen Haus lässt sich fast alles via App steuern. Doch für den Endverbraucher gilt die Kernfrage: Lohnt sich das Ganze? In einer Kolumne für die Wochenzeitung „Die Zeit“ stellt der Autor und Journalist Harald Martenstein vor einigen Jahren fest: „Ein Designer, der Lichtschalter aus einem Zimmer wegdesignt, löst damit ein Problem, das es vor dem Auftauchen des Designers überhaupt nicht gegeben hat. Nein, viel schlimmer, er schafft ein Problem, und zwar dort, wo es vorher eine Lösung gab.“

Schalter werden so häufig wie kaum ein anderes Gestaltungselement der Innenarchitektur genutzt: Im Morgengrauen schalten wir mit ihnen das Licht ein, in der Mittagssonne fahren wir die Jalousien herunter und abends sorgen Bewegungsschalter dafür, dass die Einfahrt vor dem Haus automatisch beleuchtet wird. Ohne Schalter fehlt etwas. Entsprechend groß ist das Angebot. Bei der Auswahl geht es neben Form, Material und Farbe auch um die Funktion.

Die Klassiker: Ausschalter, Serienschalter und Co.

Kaum ein Schalter ist häufiger verbaut als der Ausschalter. Mit den zwei Positionen „offen“ und „geschlossen“ ist seine Funktionsvielfalt zwar begrenzt, für die Steuerung einer herkömmlichen Leuchte jedoch vollkommend ausreichend. Einen Schritt weiter geht der Wechselschalter. Er wird in der Regel mit einen Eingang und zwei Ausgängen betrieben. Dabei wechselt der Schalter zwischen Ausgang A und Ausgang B. Wird der Stromkreis über A geschlossen, lässt er sich über B wieder öffnen. Ein langer Flur ist für eine solche Wechselschaltung prädestiniert. Die Serienschaltung geht den umgekehrten Weg. Hier befinden sich zwei voneinander unabhängig Schalter an einer Dose. Äußerlich erkennbar durch die geteilte Wippe, mit der zwei Leuchten oder Leuchtgruppen von einer Stelle aus bedient werden können. Verwendet wird der Serienschalter zum Beispiel im Badezimmer, um Decken- und Spiegelleuchte von der Tür aus schalten zu können.

Die Fortgeschrittenen: Taster und Dimmer

Ein Taster schaltet den Stromkreis nicht permanent, sondern nur so lange, wie er gedrückt wird. Klingeltaster funktionieren nach diesem Prinzip. Auch in Treppenhäusern wird er eingebaut, jedoch in Verbindung mit einem Zeitrelais oder Stromstoßschalter. Ein Dimmer erlaubt nicht nur das Ein- und Ausschalten eines Leuchtmittels, sondern auch dessen Helligkeitsregulierung. Das funktioniert jedoch nur in Kombination mit einem dimmbaren Leuchtmittel. Glühlampen und Transformatoren enthalten dafür eine Phasenanschnittssteuerung, die elektrischen Trafos von Halogen-Niedervolt-Systemen sind mit einer Phasenabschnittssteuerung ausgestattet.

LED-Leuchtmittel, die nicht als dimmbar gekennzeichnet sind, können nicht gedimmt werden. Das hängt zum einen mit der geringen Last der Leuchtdioden im Vergleich zu Glüh- oder Halogenlampen zusammen. Universaldimmer weisen eine höhere Mindestlast auf und sind deshalb nicht mit LEDs kompatibel. Zum anderen funktionieren LEDs mit Gleichstrom. Um den Wechselstrom aus dem Netz umwandeln zu können, benötigen sie eine vorgeschaltete Elektronik. Gedimmt wird also nicht die LED-Lampe, sondern die zwischengeschaltete Elektronik – und diese muss dafür geeignet sein. In der Regel sind Dimmer als Drehregler erhältlich. Es gibt sie aber auch mit einer Sensorsteuerung.

Der Elegante: Sensorschalter

Schalter sind nicht nur praktisch, sie können auch ein echter Hingucker sein. So wie der HK i8 von Kopp. Klassische Form, bekanntes Material, aber unter der Haube steckt Hightech. Der Glasschalter ist mit einem Tastsensor ausgestattet. Dieser funktioniert nach dem Prinzip eines Smartphones und löst bereits bei einer sanften Berührung den Schaltvorgang aus. Diese technischen Finessen eröffnen mehr Freiheiten beim Design, denn Wippe und Rahmen sind damit obsolet. Der Clou: Der HK i8 passt im Gegensatz zu anderen Sensorschaltern auf jede gängige Unterputz-Dose, benötigt keine aufwändige BUS-Verkabelung und damit auch kein Smart Home.

Der Kabellose: Funkschalter

Ja, es gibt sie: Funkschalter zum Aufkleben. Ganz ohne Verkabelung und ohne baulichen Aufwand. Was diese Schalter benötigen, ist ein Funksender. Mit dessen Hilfe übermitteln sie das Signal zum Öffnen und Schließen des Stromkreises an ein Empfangsmodul. Das Funksystem Free-control geht noch einen Schritt weiter: Es nutzt die Funktechnik und verbindet sie mit modernen, digitalen Endgeräten. In Kombination mit einem Internet-Gateway können Licht, Jalousien und Heizung mit dem Smartphone angesteuert werden. Damit läuft Free-control dem analogen Schalter aber nicht den Rang ab. Licht immer und überall auf 1,05 m Höhe nur wenige Zentimeter vom Türrahmen entfernt bedienen zu können – das wollen viele sich nicht nehmen lassen. Einfach Draufdrücken, Licht an: Damit wird der Schalter zu einem kleinen Stückchen Heimat im 21. Jahrhundert.

Der Robuste: Feuchtraumschalter

Abseits aktueller Trends gibt es auch Schalter, die sich seit Jahren bewähren – vor allem dann, wenn sie eine besondere Funktion erfüllen. Ein Feuchtraum-Schalter zum Beispiel. Mit BLUE ELECTRIC bietet Kopp Elektroinstallateuren einen markanten Schalter von hoher Materialqualität, der rundum abgedichtet ist. Spritzwasser kann ihm nichts anhaben, genauso haben Fremdkörper ab einem Millimeter Durchmesser keine Chance, in das Gehäuse zu gelangen. Daneben sind thermoplastische Kunststoffe, die auch bei BLUE ELECTRIC zum Einsatz kommen, besonders robust. Einen hohen Nutzwert bietet BLUE ELECTRIC mit vielen praktischen Details: So sind alle Produkte aus dem Sortiment mit einem Beschriftungsfeld ausgestattet, die Schalter bieten zusätzlich eine integrierte Beleuchtung.

Beleuchtungsstärke: Die Grundlagen des Lichts erklärt

Ein Druck auf den Lichtschalter und es wird hell – hinter diesem simpel scheinenden Zusammenhang steckt eine hochentwickelte Technik. Abseits trockener Schulphysik erklären wir Ihnen in diesem Artikel alles zum Thema Beleuchtungsstärke und wie Ihnen dieses Wissen bei der Raumbeleuchtung helfen kann.

Beleuchtungsstärke erklärt

Ein wenig Physik vorweg muss allerdings sein: Das Formelzeichen für die Beleuchtungsstärke ist Ev und die Einheit Lux (lx). Für die Praxis ist jedoch wichtiger, dass sie eine empfangsbezogene Größe darstellt. Sie bezeichnet also keine direkte Eigenschaft des Leuchtmittels, sondern wie viel Licht auf einer bestimmten Fläche tatsächlich ankommt. Winkel, Entfernung und Lichtstrom sind Aspekte, die die Beleuchtungsstärke beeinflussen.

Beispiele für unterschiedliche Beleuchtungsstärken

1 Lux entspricht ungefähr der Helligkeit, mit der eine Kerzenflamme einen Quadratmeter Fläche aus einem Meter Entfernung ausleuchtet. Sternenlicht hat etwa 0,00022 lx, der Vollmond 0,27 lx und zur Mittagszeit herrschen an einem bedeckten Tag etwa 19.000 lx auf der Erdoberfläche. Steht die Sonne an einem wolkenlosen Himmel im Zenit können bis zu 130.000 lx auf dem Erdboden gemessen werden.

Die optimale Raumbeleuchtung

Der Schreibtisch am Arbeitsplatz sollte mit mindestens 500 lx beleuchtet werden, so ist es in der Arbeitsstättenverordnung nach DIN EN 12464-1 geregelt. Zum Vergleich: Im Operationssaal eines Krankenhauses kommen durchschnittlich 2.000 lx zum Einsatz, im direkten Operationsfeld werden sogar bis zu 150.000 lx benötigt. Für das Wohnzimmer gibt es keine Normen, hier können Sie selbst über die Beleuchtung entscheiden. Bei 50 lx wirkt das Licht gedimmt und gemütlich, ab 75 lx empfinden wir das Licht als eher hell. Im Badezimmer dürfen es gerne 100-200 lx sein, zum Schminken oder Rasieren rund um den Spiegel sind 300-500 lx nötig. Das Helligkeitsempfinden ist dabei von Person zu Person verschieden. Auch Farben und reflektierende Ebenen können einen Raum heller wirken lassen als die Lux-Zahl es vermuten lässt.

Den Raum mit Licht einrichten

Um die passende Beleuchtungsstärke für einen Raum zu ermitteln, müssen Sie die Helligkeit der Glühlampe ins Verhältnis zur Raumgröße setzen. Je höher die Deckenlampe installiert ist, desto weniger Licht fällt auf die Oberfläche des Esstisches. Auch der Lichtstrom in Lumen (lm), also die Stärke des ausgesendeten Lichts und der Abstrahlwinkel des Leuchtmittels haben Einfluss auf die Beleuchtungsstärke. Beide Faktoren finden Sie auf der Verpackung von Leuchtmitteln. Um Ihnen die Rechnerei zu vereinfachen, können Sie mit diesem Rechner den Lux-Wert von Glühlampen ermitteln – und ihn entsprechend der Einrichtung anpassen.

Abseits der Theorie wirkt Licht je nach Nutzung und Raumeinrichtung unterschiedlich. Probieren Sie diese Tipps rund um das heimische Lichtkonzept aus.

Der Beitrag Beleuchtungsstärke: Die Grundlagen des Lichts erklärt erschien zuerst auf Kopp HKi8.

Ein Druck auf den Lichtschalter und der Raum wird hell erleuchtet. Das Licht selbst wird mit Leuchtmitteln erzeugt, die sich teilweise stark voneinander unterscheiden. LED, Energiespar- und Leuchtstofflampen werden heute überall angeboten und ersetzen die herkömmliche Glühlampe. Damit Sie den Überblick behalten, haben wir hier die wichtigsten Leuchtmittel und ihre Merkmale zusammengestellt.

  1. Die Aussortierte: Die Glühlampe

Nach etwa 200 Jahren neigt sich die Ära der konventionellen Glühlampe ihrem Ende entgegen. Das Licht wird mit Hilfe eines glühenden Wolframdrahtes erzeugt, strahlt in alle Richtungen gleichmäßig ab und besitzt eine warme Lichttemperatur von 2.500 Kelvin. Glühlampen sind Allrounder für die Privatwohnung und einfach dimmbar. Auf Grund ihres schlechten Wirkungsgrades wurde ein EU-Verbot durchgesetzt und Glühlampen verschwinden aus den Regalen. Nur 4 % der elektrischen Energie werden in Licht umgesetzt, der Rest als Wärme abgegeben. Das macht sie zu einem sehr ineffizienten Leuchtmittel.

  1. Die Helle: Die Halogenlampe

Halogenlampen sind deutlich kleiner als herkömmliche Glühlampen bei fast identischer Funktion: Auch hier wird ein Draht zum Glühen gebracht, der dank des zugesetzten Gases – dem Halogen – stärker erhitzt werden kann und ein helleres und etwas kälteres Licht (2.600 – 3.300 Kelvin) abgibt. Aus diesem Grund werden sie gerne in Betrieben oder im Theater verwendet, wo die Helligkeit besonders hoch sein muss.

Halogenlampen können ebenfalls ohne Probleme gedimmt werden und haben eine Energieeffizienz, die mit 5 % Lichtausbeute nur minimal besser als die der Glühlampe ist. Seit 2016 sind übrigens auch alle Halogenleuchten verboten, die eine niedrigere Effizienzklasse als „B“ besitzen.

  1. Die Sparsame: Die Leuchtstofflampe

Bei alten Leuchtstoffröhren wurde das Licht mittels eines Edelgases wie Neon oder Argon erzeugt, das je nach Beschaffenheit in unterschiedlichen Farben leuchtete. Heute wird in der Regel farblos leuchtender Quecksilberdampf eingesetzt. Moderne Kompaktleuchtstofflampen sind wesentlich kleiner und allgemein als Energiesparlampen bekannt. Sie leuchten kühl (2.700 bis 4.000 Kelvin) und sind mit Hilfe eines speziellen Vorschaltgeräts dimmbar. Bei einer Energieeffizienz von bis zu 58 % erzeugen sie viel Licht bei sehr geringem Stromverbrauch.

Wenn Sie eine Energiesparlampe installieren wollen, achten Sie auf das elektronische Vorschaltgerät (EVG). Die meisten Leuchtmittel haben heute ein EVG im Sockel integriert, so dass Sie die Leuchte einfach in die Fassung schrauben können. Bei Leuchtstoffröhren befindet sich das EVG in der Lampenhalterung und muss dort bei Bedarf ausgewechselt werden.

  1. Die Moderne: Die LED

LED-Lampen erzeugen das Licht mittels eines Halbleiters, auf dem Elektronen zwischen den verschiedenen Schichten hin und her wandern. Weil die Schichten unterschiedliche Energielevel haben, wird Licht in Form von Photonen abgegeben. LEDs sind nur mit einem LED-Dimmer regelbar und strahlen ein kaltes Licht von 2.700 bis 6.000 Kelvin ab, das an Tageslicht (5.500 Kelvin) erinnert. Für sogenannte Tageslichtlampen benötigen LEDs einen Konversionsfilter, da ihnen das weiße Licht zur Wiedergabe des vollen Lichtspektrums fehlt.

Dank der Energieeffizienz von 40 bis 60 % sind LEDs echte Energiesparlampen mit universellen Einsatzmöglichkeiten und einer Brenndauer, die bis zu 50-mal höher ist als bei einer Glühlampe. Der LED gehört nach Meinung vieler Experten die Zukunft.

Auf Grund der sinkenden Preise werden sich LED-Lampen in Zukunft wohl als Leuchtmittel der Wahl durchsetzen. Wer heute vorausschauend bauen möchte, orientiert sich an den sparsamen Lichtquellen. Achten Sie beim Kauf oder Einbau eines neuen Leuchtmittels immer auf die Kennzeichnungen und überprüfen Sie diese mit den Gegebenheiten Ihrer elektrischen Anlage. Ob Sie ein elektronisches Vorschaltgerät oder spezielle LED-Dimmer brauchen, ist entscheidend für den reibungslosen und sicheren Betrieb der neuen Beleuchtung.

Licht ist für die Raumstimmung das vielleicht wichtigste Hilfsmittel. Besonders mit dimmbaren Leuchtmitteln können Sie die Atmosphäre in einem Zimmer flexibel auf Ihre Bedürfnisse anpassen. Wenn Sie einen Dimmer installieren, gewinnt ein Raum direkt an Gemütlichkeit. Und die Installation ist denkbar einfach. Vorausgesetzt wird natürlich, dass sie die strengen fünf Sicherheitsregeln für die Elektroinstallation einhalten.

Voraussetzung für die Dimmer-Installation

Soll eine Lampe gedimmt werden, muss sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Nicht jedes Leuchtmittel ist dimmbar. Zwar können mittlerweile selbst LED Lampen gedimmt werden, aber trotzdem sollten Sie unbedingt auf die passende Kennzeichnungen des Leuchtmittels und des Dimmers achten, bevor Sie den Dimmer installieren.

Die Kennzeichnung besteht aus einem liegenden Dreieck und je nach Kompatibilität die Buchstaben R, L oder C. R steht für ohmsche Lasten wie Glühlampen, L für induktive Lasten wie gewickelte Trafos und C für kapazitive Lasten wie elektronische Trafos und einige Halogenlampen. Denken Sie also beim Kauf daran, die Symbole auf Dimmer und Leuchtmittel zu vergleichen.

Schnell und einfach einen Dimmer einbauen

Einen Dimmer installieren Sie im Grunde genauso, wie Sie auch einen Lichtschalter einbauen. Zunächst nehmen Sie eine gründliche Sicherung der elektrischen Anlage nach den geltenden Sicherheitsregeln vor: Strom abschalten, gegen das Wiedereinschalten sichern und die Leitungen mit dem Spannungsprüfer einzeln überprüfen.

Jetzt entfernen Sie die Abdeckung des Lichtschalters, den Sie gegen einen Dimmer austauschen möchten. Bauen Sie den Schalter aus und lösen Sie die Drähte aus dem Klemmen. Nun können Sie den Dimmer installieren, indem Sie die Leiter entsprechend ihrer Funktion an den Dimmer anklemmen. Achten Sie bei der Verdrahtung auf den Dimmer-Schaltplan, um Verwechslungen vorzubeugen. Nun können Sie den Schalter wieder einbauen und mit Hilfe der Spreizkrallen in der Unterputzdose befestigen.

Dimmer für jeden Geschmack

Jetzt können Sie mit dem Dimmer die Helligkeit ganz nach Wunsch einstellen. Als Regler sind Drehdimmer mit einem runden, drehbaren Knopf sehr verbreitet, doch Sie können auch ein anderes Modell wählen. Sensor-oder Tastdimmer reagieren auf Berührung. Je länger Sie den Tastdimmer berühren, desto heller oder dunkler regeln Sie die Helligkeit. Auch Funk-Dimmer sind heute problemlos einsetzbar. So können Sie sich die Position für die Lichtsteuerung flexibel und unabhängig von der Lage Ihrer elektrischen Leitungen aussuchen.

Der neue Glasschalter HKI8 mit Dimmfunktion ist dafür eine optimale Lösung – er vereint Design und Funktionalität. Der Wohlfühlatmosphäre im Wohn- oder Schlafzimmer steht damit nichts mehr im Weg.

Foto: Monsoon interior von Debs (ò‿ó)♪ / CC BY 2.0

Lichtschalter, Taster oder Dimmer? Schalter für jede Gelegenheit

Mit einem Schalter können Sie temporär einen elektrischen Stromkreis öffnen oder schließen. Das klingt sehr simpel und das ist es im Grunde auch. Doch wenn Sie heute einen Lichtschalter montieren wollen, haben Sie die Auswahl zwischen einer ganzen Reihe an verschiedenen Schaltern, die unterschiedliche Bedürfnisse ansprechen. Wir geben Ihnen einen Überblick über unterschiedliche Schalterprogramme, damit Sie den für sich passenden Schalter finden.

Die Klassiker: Ausschalter, Wechselschalter, Serienschalter und Taster

Der übliche Lichtschalter (Aus-Schalter) hat zwei Positionen: Licht an und Licht aus. Mit dieser simplen Urform sind Sie in vielen Fällen ausreichend versorgt. Einen Wechselschalter installieren Sie dann, wenn Sie von zwei Positionen Schaltstellen aus die Lichtquelle schalten möchten. Also beispielsweise an beiden Enden eines langen Flures. Wenn Sie zwei Lampen von einer Schaltstelle schalten möchten, können Sie einen Serienschalter als Lichtschalter anschließen. denn Beim Serienschalter befinden sich gleich zwei unabhängige Aus-Schalter in einer Schalterdose.

Ein Taster wird ebenfalls häufig eingesetzt, allerdings schaltet er den Stromkreis nicht permanent, sondern nur für den Zeitraum, in dem der Taster gedrückt ist ein oder aus. Klingeltaster funktionieren beispielsweise nach diesem Prinzip. Auch in langen Fluren und Treppenhäusern wird ein Taster eingebaut, jedoch in Verbindung mit einem Zeitrelais, von dem das Licht nach einer bestimmten Zeit wieder ausgeschaltet wird. Kontrollschalter sind vorteilhaft, wenn sich die Schaltstelle und Leuchtmittel nicht im gleichen Raum befinden. Der Kontrollschalter hat eine integrierte Anzeige die leuchtet, wenn das Licht im Raum eingeschaltet ist. Mittels nachrüstbarer Glimmlampe sind die meisten Schalter beleuchtbar, womit der Schalter in der Dunkelheit leicht auffindbar ist.

Spezielle Schalter: Dimmer, Bewegungsmelder und Funkschalter

Für spezielle Beleuchtungssysteme müssen Sie spezielle Lichtschalter installieren. Ein Dimmer steuert die Helligkeit von dimmbaren Leuchtmitteln und hat einen An/Aus-Schalter integriert. Wenn Sie einen Dimmer verwenden möchten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten: klassischen Dimmer mit Drehschalter, Dimmer mit Schalterwippe und Drehknopf oder Tast bzw. Sensordimmer, bei denen über Tast- oder berührungsempfindliche Flächen stufenlos die Helligkeit gesteuert wird.

Wenn Sie gerne automatisch Lichtquellen ein und ausschalten möchten – zum Beispiel im Keller, vor der Haustür oder in der Garage –, dann sollten Sie einen Bewegungsmelder als Lichtschalter anschließen. Er reagiert auf Bewegung, erkennt Dunkelheit für den gezielten Einsatz zur Tages- oder Nachtzeit und spart durch seine integrierte Zeitfunktion Energie, weil er den Stromkreis automatisch unterbricht. Sehr bequem!

Ähnlich praktisch sind Funk-Lichtschalter. Mit ihnen können Sie nachträglich Ihre elektrische Schaltanlage optimieren und ohne aufwändige Installationen um weitere Schalter ergänzen. Wenn Sie einen Funk-Lichtschalter anschließen, können Sie die Lichtquelle per Fernbedienung oder mit flexibel positionierbaren Wand-Lichtschalter steuern. Praktisch für Treppengeländer, Kücheninseln oder andere Orte ohne elektrische Leitung. Eine ausführliches Schalterprogramm lässt Ihnen auch bei Funkschaltern die Wahl zwischen unterschiedlichen Wippen und Abdeckungen für einen individuellen Look.

Sonderschalter

Schalter sind natürlich nicht nur für Licht notwendig. Jalousieschalter oder -taster gehören ebenfalls ins Schalterprogramm und steuern statt einer Lampe den Motor eines Rollladens. Mit einer Wippe betätigen Sie entweder die Aufwärts- oder Abwärtsbewegung der Jalousie, bis der Rollladen die gewünschte Position erreicht hat.

Wenn Sie gerne auf Nummer sicher gehen möchten, sind Schlüsselschalter die richtige Wahl. Sie schließen den Stromkreis zum Verbraucher nur, wenn der Sicherheitsschlüssel die Schaltmechanik freigibt. Eine klassische Verwendung finden Schlüsselschalter im Außenbereich bei Einfahrten oder Garagentoren.

LED, Energiesparlampen und Dimmer – Die häufigsten Fragen und Antworten

Die Einführung neuer Leuchtmittel wie LED und Energiesparlampen hat bei vielen Verbrauchern Fragen hinterlassen, die noch nicht ausreichend beantwortet wurden. Besonders im Hinblick auf die Dimmbarkeit von LEDs tappen viele Nutzer sprichwörtlich im Dunkeln. Die Antwort auf diese Frage ist allerdings gar nicht so kompliziert. Die wichtigsten Dinge rund um das Thema Dimmen erfahren Sie hier.

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Grundsätzliches zum Thema Dimmen

Das Dimmen von Lampen funktioniert auf zwei verschiedene Arten: Die Phasenanschnittsteuerung und die Phasenabschnittsteuerung.

Kurz erklärt geschieht dabei Folgendes: Beim Wechselstrom baut sich die Spannung kontinuierlich auf und ab. Im deutschen Stromnetz mit 50 Hz geht der Strom also genau 50 Mal durch den Nullpunkt in einer so genannten Sinuskurve. Ein Dimmer sorgt nun dafür, dass die Spannung nach jedem Durchgang durch den Nullpunkt verzögert ein- (Phasenanschnittssteuerung) bzw. früher abgeschaltet (Phasenabschnittsteuerung) wird.

Einfach ausgedrückt baut der Dimmer kurze Pausen in den Stromkreislauf ein. So sorgt er für eine geringere Verbrauchsspannung und weniger Beleuchtung. Wenn Sie einen Dimmer anschließen gilt also: Je stärker das Licht gedimmt wird, desto länger sind die Pausen.

Welchen Dimmer einbauen für LED-Lampen?

Auch LEDs können mittlerweile gedimmt werden. Allerdings nicht mit normalen Dimmern, sondern nur mit ausgewiesenen LED-Dimmern. Die Grund- und Maximallasten von LED-Lampen sind nämlich um ein Vielfaches geringer als von Glühlampen. Für diese schwachen Leistungen sind Glühlampen-Dimmer nicht ausgelegt. Mittlerweile werden jedoch LED-Dimmer angeboten, die selbst mit sparsamen 3 Watt LEDs umgehen können.

Ein weiterer Punkt beim Dimmen von LEDs: Während Halogenleuchten und Glühlampen mit Wechselstrom betrieben werden, benötigen LEDs Gleichstrom. Daher haben alle LED ein integriertes Vorschaltgerät installiert, das den Strom umwandelt. Ohne diese Vorschaltgeräte sind LED-Lampen nicht dimmbar. Nur bei gekennzeichneten LEDs dürfen Sie daher einen Dimmer installieren, ansonsten können Lampe oder Dimmer beschädigt werden.

Diese Kennzeichnung ist für LED-Dimmer wichtig

Die Hersteller von LED-Lampen haben deshalb ein Deklarationssystem entwickelt, mit dem Sie schnell die passenden Komponenten finden und den richtigen LED-Dimmer kaufen können. Diese „RLC“ Deklaration finden Sie auf den Verpackungen aller Trafos, Leuchtmittel und Dimmer, sodass sich keinerlei Verwechslungsgefahr ergibt.

Für LED-Lampen wird üblicherweise ein Phasenabschnittsdimmer mit C-Deklaration verwendet. (In der Regel vermerken  die Leuchtmittelhersteller auf den Verpackungen oder auf deren Webseiten, mit welchem Dimmer die jeweilige LED-Lampe dimmbar ist.) Ab Juli 2015 sind mit dem Kopp-Phasenabschnittsdimmer auch LED mit Grundlasten von lediglich 3 Watt dimmbar – sofern Sie eine dimmbare LED haben. Das „dimmable“ Logo weist dimmbare LEDs explizit aus, Verwechslung unmöglich.
Welche Dimmerarten gibt es?

Natürlich sind die technischen Voraussetzungen nicht alles, worauf es beim Dimmer installieren ankommt. Denn natürlich muss der Dimmer – wie jeder andere Lichtschalter auch – zu Ihrer Einrichtung passen. Tastdimmer, Dreh-Aus-Dimmer und Wippen-Wechseldimmer sind Teil der vielseitigen Schalterprogramme von Kopp. Sie sind für alle Halogen und Glühlampen sowie für die meisten dimmbaren 230-V-LEDs einsetzbar. Welcher davon am besten in Ihre vier Wände passt, das steht allerdings auf keiner Deklaration und bleibt ganz Ihrem Geschmack überlassen.

Holen Sie sich also, bevor Sie einen Dimmer anschließen oder kaufen wollen, immer die notwendigen Informationen ein. Dasselbe gilt für Trafos und Leuchtmittel. Im Zweifel wenden Sie sich an Ihren kompetenten Fachmann vor Ort oder direkt an uns.

Hier finden Sie die Schaltbilder und die Installationszeichnungen für die Lichtschalter und Dimmer von Kopp. Damit sehen Sie wie die Schalter und Dimmer richtig angeschlossen und verdrahtet werden.

Die Schaltbilder für die verschiedenen Arten von Lichtschaltern, Dimmer mit Wippen-Wechselschalter, Tastdimmer Dimmat sowie die speziellen Schaltbilder für BLUE ELECTRIC finden Sie in der PDF-Übersicht zum herunter laden.

 

PDF-Downloads:

schaltbild-doppel-wechselschaltung

schalter_und_tasterschaltungen