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Hallo Katharina, hallo Lukas,

ihr habt unsere neuen Kollegen am Montag in Empfang genommen. Wie war Euer erster Eindruck unserer neuen Kollegen?

Katharina: Natürlich ist für unsere neuen Auszubildenden „alles“ neu. Ungewohnte Umgebung, neue Gesichter, der „Ernst des Lebens“ beginnt und man will gleich alles richtig machen. Da ist die Aufregung natürlich groß. Aber der erste Eindruck war durchweg positiv.

Lukas: Dem kann ich mich nur anschließen. Wir freuen uns, die neuen Auszubildenden „an Bord“ zu haben.

Wie sah der erste Tag für unsere neuen Auszubildenden aus?

Lukas: Die Auszubildenden des zweiten und des dritten Lehrjahres haben die acht neuen Auszubildenden bei Heinrich Kopp begrüßt und gemeinsam ging es dann in unseren großen Konferenzraum. Frau Scherf, unsere Personalleiterin, hat dann unsere neuen Auszubildenden in Namen der Firma Kopp herzlich begrüßt. Jeder hat sich anschließend kurz mit Namen und Ausbildungsberuf vorgestellt.

Wie viele Auszubildenden sind bei Kopp beschäftigt und in welchen Berufen werden Sie ausgebildet?

Katharina: Wir sind insgesamt 24 Auszubildende bei Kopp und werden in den Berufen Industriekaufmann/-frau, Fachkraft für Lagerlogistik, Werkzeugmechaniker, Mechatroniker und Fachinformatiker ausgebildet.

Zurück zum ersten Tag, wie ging es nach der Vorstellungsrunde weiter?

Katharina: Nach der Begrüßung stand ein Firmenrundgang auf der Tagesordnung. Dafür haben wir uns ca. 2 Stunden Zeit gelassen. Zum einen können die Wege auf dem Gelände bei Kopp ziemlich lang werden, zum anderen wollten wir aber auch jede Abteilung besuchen. Von der Produktion, über die Logistik und die Lagerhaltung, über die Instandhaltung bis hin zum Verwaltungsgebäude – kein Bereich sollte unseren neuen Auszubildenden vorenthalten werden.

Lukas: Hier ist noch anzumerken, dass die neuen Auszubildenden von drei Kollegen des zweiten und dritten Lehrjahres begleitet wurden. Wir sind also nicht als Gruppe von 24 Leuten in jede Abteilung „eingefallen“.

Und dann war ja auch schon Mittagspause …

Lukas: Genau. Gemeinsam ging es in unsere Betriebskantine. Zu unserer großen Überraschung haben wir gemeinsam mit der Geschäftsführung zu Mittag gegessen. Ich glaube, auch das zeichnet Kopp aus. Wo sonst sitzt man gleich an seinem ersten Arbeitstag mit den Geschäftsführern an einem Tisch?

Was stand am Nachmittag auf dem Programm?

Katharina: Teambuilding wird bei Kopp ganz großgeschrieben. Gemeinsam mit den jeweiligen Ausbildern der jeweiligen Ausbildungsberufe ging es dann in ein Bowling Center nach Aschaffenburg. Natürlich standen neben dem eigentlichen Bowlen das Kennenlernen und das Networking an erster Stelle. So war das Eis schnell gebrochen und die Nervosität des Vormittags war bei unseren Neuen Kollegen schnell verflogen.

Lukas: Abgerundet wurde das Ganze dann noch bei einem gemeinsamen Pizza-Essen in Aschaffenburg. Ich denke, ein rundum gelungener erster Tag für unsere neuen Kollegen.

Aber jetzt mal im Ernst, so geht es sicher nicht weiter. Was ist für die nächsten Tage / Wochen geplant?

Katharina: das stimmt. So sieht nur der erste Arbeitstag bei uns aus. Ab dem zweiten Arbeitstag wird in die jeweilige Fachabteilung gewechselt und die Ausbilder übernehmen die Koordination der Arbeitstage. Ab kommender Woche sind wir dann auch wieder zwei Tage pro Woche in der Berufsschule.

Lukas: Ein fester Termin für uns Auszubildenden ist der Donnerstagnachmittag. Hier treffen sich die Auszubildenden zur so genannten „Lern- und Projektstunde“. Selbstverständlich sind unsere neuen Auszubildenden hier von Beginn an integriert.

Was genau verbirgt sich hinter der „Lern- und Projektstunde“?

Lukas: Wir Auszubildenden bekommen unterschiedliche Projekte bei Kopp übertragen, die wir dann eigenverantwortlich betreuen und bearbeiten. Das kann zum Beispiel die Organisation das „HVB-Citylauf“ in Aschaffenburg sein, bei dem Kopp seit Jahren teilnimmt und auch als Sponsor auftritt. Zur Organisation gehören dann die Anmeldung der Teilnehmer, die Abholung der Startunterlagen aber auch die Beschaffung der Kopp-Laufshirts. Also alles rund um dieses Event.

Katharina: Das gemeinsame Lernen soll aber auch nicht zu kurz kommen. In der Gruppe ist das Lösen kniffliger Berufsschulaufgaben häufig zielführender, als wenn man alleine zu Hause über der Aufgabe sitzt.
Und wie bereits am Anfang erwähnt, das Networking. Der wöchentliche Austausch ist uns Auszubildenden sehr wichtig und wir sind Kopp sehr dankbar, dass wir dafür unseren eigenen Seminarraum haben, in dem wir uns regelmäßig treffen.

Heinrich Kopp GmbH verstärkt Nachwuchsförderung

Mit einem jährlichen Umsatz von mehr als 180 Milliarden Euro ist die Elektroindustrie Deutschlands zweitgrößte Industriebranche. Dennoch kämpfen die Unternehmen seit Jahren mit Nachwuchsproblemen. Viele Ausbildungsplätze blieben auch 2016 unbesetzt. Employer Branding wird deshalb zu einer zentralen Aufgabe für Unternehmen, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. „Unser Erfolg hängt maßgeblich von unseren Mitarbeitern ab. Daher legen wir hohen Wert auf eine moderne Unternehmenskultur sowie ausgezeichnete Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten“, erklärt Stephan Dörrschuck, Geschäftsführer der Heinrich Kopp GmbH.

 

Nach der Ausbildung geht es weiter

Der Einstieg bei Kopp ist vielfältig. Ab September werden 16 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung absolvieren: Als Industriekaufmann/-frau, Fachkraft für Lagerlogistik, Mechatroniker/-in, Werkzeugmechaniker/-in und Fachinformatiker/in mit der Fachrichtung Systemintegration. Um langfristig auf Erfolgskurs zu bleiben, „ist es nicht nur wichtig, top Leute ins Unternehmen zu holen und sie erstklassig auszubilden, sondern sie auch dauerhaft zu binden“, sagt Markus Hornung, CFO der Heinrich Kopp GmbH. Deshalb unterstützt Kopp die jungen Mitarbeiter auch nach der Ausbildung gezielt durch Fort- und Weiterbildungen, zum Beispiel zum Logistikmeister oder zum Produktmanager. „Engagement und Wissen sind zwingende Voraussetzung dafür, vom Standort Kahl am Main aus deutschlandweit und international erfolgreich zu sein.“

 

Junge Menschen begeistern und fördern

Förderung beginnt bei Kopp bereits in der Schule. Gemeinsam mit der Strahlemann-Stiftung setzt der Elektrotechnik-Hersteller sich dafür ein, die Vernetzung von ausbildenden Betrieben und Schulen zu intensivieren. Dazu gehört beispielsweise die „Talent Company“. Das Projekt hat bereits in über 20 Schulen in ganz Deutschland einen Raum zur Berufsorientierung eingerichtet, in dem engagierte Lehrer und Unternehmer junge Erwachsene aktiv dabei unterstützen, ihre Talente zu entdecken und eine berufliche Perspektive zu entwickeln.

Als Projektpartner und Sponsor unterstützt Kopp die Strahlemann-Stiftung beim Aufbau der Talent Company im Schulzentrum Hessen-Homburg. Rund 600 Schülerinnen und Schüler machen hier ihren Haupt- oder Realschulabschluss.

 

Stipendien für Studierende

Seit 2016 unterstützt Kopp auch engagierte Studierende der Hochschule Aschaffenburg mit einem Deutschlandstipendium. Neben der finanziellen Hilfe setzt Kopp auf eine fachliche Betreuung. Die Stipendiaten können ein Praktikum oder ein berufspraktisches Semester bei Kopp absolvieren – z.B. in den Bereichen Forschung & Entwicklung, Vertrieb, Marketing oder Controlling.

Einen direkten Einblick in Jobperspektiven, Tätigkeits- und Produktschwerpunkte der Heinrich Kopp GmbH bekommen Studierende und Schüler darüber hinaus bei Unternehmens- und Personalkontaktmessen wie dem Berufswegekompass der IHK Aschaffenburg, dem Tag der dualen Ausbildung und den Campus Career Days der Hochschule Aschaffenburg. Kopp ist ständig auf der Suche nach jungen talentierten Mitarbeitern und freut sich dementsprechend über Bewerbungen.

Kopp fördert Nachwuchs mit dem „Deutschlandstipendium“

Entwicklungschancen bieten – und auch nutzen. Seit 2016 beteiligt sich die Heinrich Kopp GmbH im Rahmen des „Deutschlandstipendiums“ an der Förderung talentierter Studenten der FH Aschaffenburg. Damit will der Elektrotechnik-Hersteller Neugier für die Branche wecken und die Ausbildung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses unterstützen.

Gründe für die langfristig angelegten Fördermaßnahmen hat Kopp viele. „Zum einen möchte das Unternehmen regional und bundesweit einen Beitrag leisten, um die vielseitigen Berufsfelder im Bereich Elektrotechnik voranzutreiben. Zum anderen sollen interessierte Studenten die Möglichkeit bekommen, uns als Arbeitgeber kennenzulernen“, sagt Martin Thielmann, Leiter Marketing & Produktmanagement bei Kopp. Dafür bietet Kopp den Stipendiaten während ihres gesamten Studiums immer wieder Ansatzpunkte zur Mitarbeit – etwa im Rahmen eines Praktikums.

Das Deutschlandstipendium ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Förderung wird jeweils zur Hälfte vom Bund und von den privaten Spendern getragen. Ausgewählt werden die Stipendiaten von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Aschaffenburg. Neben vielen anderen Hochschulen in Deutschland übernimmt sie die Rolle des zentralen Vermittlers, bringt Unternehmen und Studenten zusammen und organisiert die Förderung.

 

Leistung anerkennen – auch außerhalb des Hörsaals

Zwei Studenten unterstützt Kopp derzeit mit dem Deutschlandstipendium. Einer von ihnen ist Jonas Eisert. Er studiert Internationales Technisches Vertriebsmanagement in Aschaffenburg. Für die Elektrotechnik interessiert er sich, weil sich der Bereich durch neue Erfindungen ständig weiterentwickelt. „Außerdem denke ich, dass wir in Deutschland viele Firmen mit interessanten Produkten und tolle Ideen haben. Dies finde ich sehr spannend.“

Pascal Lampert hat bereits eine Ausbildung als Elektroniker für Geräte und Systeme abgeschlossen. Jetzt studiert er Elektro- iund Informationstechnik. Auch außerhalb des Hörsaals ist Pascal Lampert an der Hochschule Aschaffenburg aktiv: „Neben meinem Studium engagiere ich mich noch in der Studentenvertretung, die zuständig ist für studentische Angelegenheiten und die Organisation von Events. Zusätzlich leite ich ein Online-E-Tutorium für zwei berufsbegleitende Studiengänge in Mathematik.“

 

Mit Stipendien Talente binden

Auch wenn sich alle Studierenden für das Stipendium bewerben können, visiert Kopp vor allem die technischen Fachrichtungen an. Das Ziel liegt auf der Hand: Talente in der Region zu binden und für den eigene Unternehmensfortschritt zu gewinnen. „Ein Studium ist immer arbeitsintensiv. Wer daneben noch arbeiten muss, verliert wertvolle Zeit zum Lernen und Forschen“, sagt Martin Thielmann. „Mit dem Stipendium können sich junge Talente besser auf ihr Studium konzentrieren und erhalten Freiräume für persönliches Engagement außerhalb der Universität.“ Davon profitiert letztendlich die gesamte Branche.

Um fähige Nachwuchskräfte bei der Berufswahl zu überzeugen, müssen sich Betriebe von ihrer besten Seite präsentieren. Auch bei der Ausbildung zum Elektroinstallateur sollten Sie den zukünftigen Azubis die Vorteile der Branche und Ihrer Firma aufzeigen. Mit diesen und weiteren Argumenten punkten Sie garantiert.

Weiterbildung und Aufstiegschancen

Neben Spaß und Interesse an der Arbeit legen Jugendliche heute besonders viel Wert auf Weiterbildungen und Aufstiegschancen. Spezialisierungen und Weiterbildungen zum Industriemeister, Sicherungsüberwacher oder Systemtechniker Mechatronik vertiefen die Kenntnisse und zeigen neue Herausforderungen der Berufswahl. Darüber hinaus bieten viele Universitäten und Hochschulen Studiengänge der Informations- und Elektrotechnik an. Als Fern- oder Abendstudium ist die Weiterbildung sogar berufsbegleitend möglich.

Digitale Medien

Egal, ob Elektroniker für Betriebstechnik, Telekommunikation oder Energie und Gebäudetechnik: mit digitalen Inhalten sowie Lernumgebungen können Sie punkten. Zum einen setzen sich intelligente Gebäudesteuerung und Smart Homes in allen Bereichen durch und beweisen, wie zukunftsträchtig das Berufsfeld ist. Zeigen Sie hier Expertise und begeistern Sie damit Jugendliche. Zum anderen können digitale Lernformate ein wichtiges Argument sein. Setzen Sie neben den handwerklichen Inhalten auf Visualisierungen, Videos oder interaktive Simulationen. Da trotz der Digitalisierung des Alltags in der Lehre weiterhin konservative Methoden verbreitet sind, können Sie sich damit positiv absetzen und den Lernalltag interessanter gestalten.

Abwechslungsreiche Aufgaben

Der Alltag eines Elektroinstallateurs besteht oft aus Routine. Bringen Sie daher bewusst Abwechslung in die Ausbildung und nehmen Sie den Nachwuchs mit zu Aufträgen an unerwarteten Arbeitsstätten wie Bürokomplexe oder Industrieanlagen. Auch Begegnungen mit interessanten Kunden und Projekten zeigen die Vielfalt des Berufs auf. Die Ausbildung wird dadurch spannender. Gleichzeitig lernen die Azubis so Flexibilität und Selbstständigkeit. Als ausgebildete Mitarbeiter sind sie für den Betrieb danach umso wertvoller.

Die optimale Stellenausschreibung

Ihre Stellenausschreibung sollte die beschriebenen Aspekte widerspiegeln, um Ihr Unternehmen attraktiv darzustellen.

  • Sprechen Sie Weiterbildungschancen und moderne Arbeits- und Lernmethoden konkret an.
  • Platzieren Sie Ihre Ausschreibung neben den üblichen Jobportalen auch an Schulen, Technik-Museen oder Hobbywerkstätten und FabLabs, wo bereits ein grundsätzliches Interesse an der Thematik zu erwarten ist.
  • Professionelle Imagefilme bringen dem Nachwuchs die Ausbildung näher und sprechen diesen direkt an, wenn er bezüglich der Berufswahl im Internet recherchiert.

Einen kurzen Film, der das Berufsbild des Elektronikers ansprechend darstellt, sehen Sie beispielsweise hier:

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So attraktiv und modern Sie die Stelle auch ausschreiben wollen, bleiben Sie dabei immer ehrlich. Schließlich besteht die Ausbildung zum Elektroinstallateur auch aus vielen traditionellen Elementen und dem Erlernen handwerklicher Fähigkeiten. Dazu gehört auch die gründliche Einweisung in die maßgeblichen Werkzeuge für Elektroniker. Einen Überblick über die wichtigsten Geräte lesen Sie in diesem Blogartikel.