Frau nutzt Smartphone

Smart Home, Connected Home oder auch ganz einfach Gebäudeautomatisierung: In immer mehr Wohnungen und Häusern wird der Wunschnachvernetzten Haushaltsgeräten und Gebäudeelementen wie Rollläden oder Garagentoren Realität. Um eine optimale Funktionalität zu gewährleisten, sollten mögliche Fehlerquellen in der Elektroinstallation frühzeitig identifiziert und behoben werden. Wir zeigen Ihnen, auf welche Fehlerquellen Sie achten sollten und geben Ihnen Tipps für eine einwandfreie Sendequalität.

Berücksichtigen Sie folgende Störquellen bei der Planung Ihres Systems

Ein smartes Zuhause ist verlockend wie komfortabel. Leuchten, Heizkörper oder auch Türschlösser werden vernetzt und lassen sich mit Smartphone oder Tablet bedienen. So kann im Smart Home nicht nur die Sicherheit verbessert, sondern zu dem Energie gespart werden. Jedoch können Funkstörungen die verbaute Technik behindern bzw. den Wirkungsbereich zwischen Sender und Empfänger spürbar reduzieren.
Achten Sie bereits bei der Planung von Funksystemen auf die folgenden möglichen Fehlerquellen:

  • Beschaffenheit des örtlichen Wohnmaterials
    Holz, Glas oder Mauerwerke und Deckenmit Stahlkönnen die Signalstärke von Funksystemen erheblich beeinflussen. Ebenso abhängig ist die Funkstärke von der Wanddicke.
  • Wetterbedingte Verhältnisse
    Trockene (Heizungs-)Luft, aber auch Regen und Schneebeeinträchtigen die Übertragungssicherheit von Funksystemen sowohl innerhalb als auch außerhalb der eigenen vier Wände.
  • Lokale Funkstörungen
    Auch Funkmasten in der näheren Umgebung Ihres Hauses oder Wohnung sowie interne Funk-Router können die Kommunikation Ihrer Geräte stören.

 

Tipps für fehlerfreie Vernetzung 

Eine absolut fehlerfreie Übertragung zwischen Sender und Empfänger in Ihrem Smart Home kann aufgrund der genannten Gründe nicht zu 100 Prozent garantiert werden. Jedoch können Sie mit einer durchdachten Planung vorab mögliche Fehlerquellen vermeiden und die Elektroinstallation der Geräte optimieren.

  1. Ehe Sie mit der Installation der Komponenten beginnen, erstellen Sie einen genauen Plan, welche Geräte wo eingebaut und vernetzt werden sollen.
  2. Ermitteln Sie eventuelle Fehler- und Störquellen und bestimmen Sie möglichst exakt die Sicherheit der Funksignale. Nutzen Sie dabei ein System, das eine integrierte Feldstärkenerkennung verbaut hat. So können Sie die mögliche Empfangsqualität vor der Installation genau beurteilen und gegebenenfalls an der Positionierung Ihrer Geräte nachbessern.
  3. Testen Sie anschließend die Sendequalität unter Realbedingungen, zunächst bei geschlossen, anschließend bei geöffneten Fenstern. Schalten Sie auch sämtliche elektrische Verbraucher im jeweiligen Zimmer ein. So können Sie eine fundierte Aussage treffen und weiter an der optimalen Sendequalität arbeiten.
  4. Setzen Sie zu guter Letzt auf eine zuverlässige Frequenz Ihres Funksystems, die nicht von Frequenzen anderer Funkprodukte gestört wird. Wählen Sie daher das ISM-Band zwischen 868 und 870 MHz bei Ihren Funksystemen. Es gilt im Verhältnis zu dem breit verwendeten Frequenzbereich mit 433 MHz als störungssicher und überträgt Signale auch bidirektional.

Vermeiden Sie rechtzeitig Fehlerquellen in Ihrem Smart Home. Erfahren Sie, wie das Funk-System Free-control® diese Störungen ausschließt und welche zusätzlichen Funkprodukte das Wohnen noch komfortabler machen.