Wasserperlen auf glatter Oberfläche

Schalter und Steckdosen, mit denen Ihre Feuchtrauminstallation nicht Baden geht

Wasser und Elektrizität sind – vielleicht mit der kuriosen Ausnahme des Zitteraals – keine gute Verbindung. Schließlich leitet Wasser sehr gut und kann so lebensbedrohliche Spannung abgeben oder gefährliche Kurzschlüsse produzieren. Die Anforderungen an die elektrischen Installationen in Feuchträumen sind daher besonders hoch. Wir erklären, worauf Sie achten müssen, wenn Sie in einer solchen Umgebung zum Beispiel eine Steckdose einbauen wollen.

Welche Räume gelten als Feuchträume?

Feuchträume sind definiert als Räume, in denen Wände, Böden oder Geräte mit Wasser abgespritzt werden. Unbelüftete Keller und Gewächshäuser zählen ebenso dazu, weil hier eine überdurchschnittliche Luftfeuchtigkeit zu erwarten ist. Früher zählte man auch Badezimmer und Küche dazu. Da hier aber nur periodisch Feuchtigkeit auftritt, fallen sie heute nicht mehr in diese Kategorie. Natürlich gelten trotzdem erhöhte Sicherheitsvorkehrungen im Badezimmer, wenn Sie in Wassernähe Lichtschalter montieren wollen.

Worauf müssen Sie achten, wenn Sie in einem Feuchtraum Lichtschalter installieren möchten?

Elektrische Anlagen in Feuchträumen müssen unterschiedliche Schutzarten aufweisen. Für Spritzwasserschutz ist die Schutzart IPX4 verpflichtend, bei direktem Wasserkontakt IPX5 und bei Hochdruckstrahlern ist sogar IPX8 vorgeschrieben. Korrosionsschutz und das Abweisen von Dämpfen, Laugen, Säuren oder Öl sind ebenfalls obligatorisch, unabhängig davon, ob Sie eine einfache Steckdose montieren oder Bewegungsmelder installieren möchten. Beständigkeit bei Temperaturschwankungen und Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern komplettieren die Liste. Letztgenanntes verlangt üblicherweise nach einem Klappdeckel, der langlebig, lichtecht und bruchfest sein sollte.

Kabel und Kabelführungen haben ähnlich strenge Auflagen. Nur NYM-Installationsleitungen und NYY-Kabel dürfen Sie verwenden. Eine saubere Abdichtung aller Kabeleinführungen ist selbstverständlich, wenn Sie eine Steckdose anklemmen. Möchten Sie eine ummantelte Leitung auf andere Leitungen verlegen, empfehlen wir, diesen Übergang außerhalb des Feuchtraumes zu montieren. Jeder einzelne Anschluss und Leitungsübergang birgt die Gefahr, dass doch etwas Wasser eindringen kann. Und je mehr Sie davon vermeiden, desto besser!

Welche Schalter und Steckdosen sind für Feuchträume geeignet?

Bei so hohen Anforderungen sind qualitativ hochwertige Produkte die richtige Wahl. Gutes Elektroinstallationsmaterial für Feuchträume ist robust, Halogen- und PVC-frei und resistent gegen chemische Einflüsse und Temperaturschwankungen.

Sie sehen: In Feuchträumen herrschen besondere Bedingungen, die besondere Handhabung erfordern. Deshalb weisen wir an dieser Stelle immer darauf hin, dass Sie Elektroinstallationen aller Art im Zweifel professionellen Installateuren überlassen sollten. Denn bei jedem Eingriff in die Elektroinstallation sind grundsätzlich die Sicherheitsregeln gemäß DIN VDE 0620 einzuhalten. Lesen Sie diese hier im Wortlaut nach, damit Sie sicher und nachhaltig Ihre Lichtschalter oder Steckdosen installieren können.

In eigener Sache: Das Aufputz-Feuchtraum-Schalterprogramm Blue Electric

Das Aufputz-Feuchtraum-Schalterprogramm Blue Electric erfüllt die oben genannten Anforderungen und Bedingungen. Wenn Sie in einem Feuchtraum eine Steckdose installieren wollen, sind Sie mit diesem professionellen Schalterprogramm bestens ausgestattet.

Eine Verdrahtung in alle Richtungen, serienmäßige Beleuchtung und die Möglichkeit der Beschriftung machen den Gebrauch und Einbau der Blue Electric Steckdosen einfach und komfortabel. Diagonal angeordnete Anschraub-Langlöcher sowie Gehäuseschrauben mit Schnellgewinde sind weitere Vorteile für eine schnelle Steckdosen-Installation im Keller, Kühl- oder Gewächshaus.

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