Kopp fördert Nachwuchs mit dem „Deutschlandstipendium“

Entwicklungschancen bieten – und auch nutzen. Seit 2016 beteiligt sich die Heinrich Kopp GmbH im Rahmen des „Deutschlandstipendiums“ an der Förderung talentierter Studenten der FH Aschaffenburg. Damit will der Elektrotechnik-Hersteller Neugier für die Branche wecken und die Ausbildung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses unterstützen.

Gründe für die langfristig angelegten Fördermaßnahmen hat Kopp viele. „Zum einen möchte das Unternehmen regional und bundesweit einen Beitrag leisten, um die vielseitigen Berufsfelder im Bereich Elektrotechnik voranzutreiben. Zum anderen sollen interessierte Studenten die Möglichkeit bekommen, uns als Arbeitgeber kennenzulernen“, sagt Martin Thielmann, Leiter Marketing & Produktmanagement bei Kopp. Dafür bietet Kopp den Stipendiaten während ihres gesamten Studiums immer wieder Ansatzpunkte zur Mitarbeit – etwa im Rahmen eines Praktikums.

Das Deutschlandstipendium ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Förderung wird jeweils zur Hälfte vom Bund und von den privaten Spendern getragen. Ausgewählt werden die Stipendiaten von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Aschaffenburg. Neben vielen anderen Hochschulen in Deutschland übernimmt sie die Rolle des zentralen Vermittlers, bringt Unternehmen und Studenten zusammen und organisiert die Förderung.

 

Leistung anerkennen – auch außerhalb des Hörsaals

Zwei Studenten unterstützt Kopp derzeit mit dem Deutschlandstipendium. Einer von ihnen ist Jonas Eisert. Er studiert Internationales Technisches Vertriebsmanagement in Aschaffenburg. Für die Elektrotechnik interessiert er sich, weil sich der Bereich durch neue Erfindungen ständig weiterentwickelt. „Außerdem denke ich, dass wir in Deutschland viele Firmen mit interessanten Produkten und tolle Ideen haben. Dies finde ich sehr spannend.“

Pascal Lampert hat bereits eine Ausbildung als Elektroniker für Geräte und Systeme abgeschlossen. Jetzt studiert er Elektro- iund Informationstechnik. Auch außerhalb des Hörsaals ist Pascal Lampert an der Hochschule Aschaffenburg aktiv: „Neben meinem Studium engagiere ich mich noch in der Studentenvertretung, die zuständig ist für studentische Angelegenheiten und die Organisation von Events. Zusätzlich leite ich ein Online-E-Tutorium für zwei berufsbegleitende Studiengänge in Mathematik.“

 

Mit Stipendien Talente binden

Auch wenn sich alle Studierenden für das Stipendium bewerben können, visiert Kopp vor allem die technischen Fachrichtungen an. Das Ziel liegt auf der Hand: Talente in der Region zu binden und für den eigene Unternehmensfortschritt zu gewinnen. „Ein Studium ist immer arbeitsintensiv. Wer daneben noch arbeiten muss, verliert wertvolle Zeit zum Lernen und Forschen“, sagt Martin Thielmann. „Mit dem Stipendium können sich junge Talente besser auf ihr Studium konzentrieren und erhalten Freiräume für persönliches Engagement außerhalb der Universität.“ Davon profitiert letztendlich die gesamte Branche.