Tuning für den schönsten Ort der Welt:

Wie das eigene Zuhause schnell und einfach zum Smart Home wird

 Gerade in Zeiten von Corona und #stayhome wird den Menschen besonders bewusst, wie wichtig das eigene Zuhause als „schönster Ort der Welt“ ist. Vor allem, weil niemand weiß, wann ein uneingeschränktes Leben wieder möglich sein wird. Und weil ohnehin ein Großteil von uns aktuell zwangsläufig mit digitalen Möglichkeiten wie Home-Office oder Video-Conferencing konfrontiert wird, stellt sich die Frage, ob nicht gerade jetzt der richtige Zeitpunkt wäre, auch sein Zuhause „zukunftsfit“ zu machen. Die gute Nachricht: Jeder kann sein Heim schon mit wenigen Maßnahmen und geringem Aufwand zum „Smart Home“ werden lassen, und mit Bluetooth Mesh steht bei Kopp gerade ein neues System in den Startlöchern, das die Steuerung von Rollländen, E-Ladesäulen, Lichtszenarien & Co. sogar noch einfacher machen wird als bisher. Warum ein Smart Home nicht nur praktisch ist, sondern sich auch lohnt, was man beachten muss und wie es bei Uwe Fischbach, unserem Produkt Manager Home Automation und Smart-Home-Experten, zuhause aussieht, zeigen wir heute.

Eine rote Signalleuchte im Eingang zeigt an, ob Türen oder Fenster im Haus geöffnet sind.

Wann wird das Zuhause smart?

Grundsätzlich versteht man unter Smart Homes Wohnungen oder Häuser, in denen technische Systeme zur Erhöhung der Lebensqualität, Sicherheit und zur effizienteren Nutzung von Ressourcen verbaut, miteinander vernetzt und über Smartphones steuerbar sind, auch aus der Ferne. Heutzutage natürlich auch per Sprachassistent, wie zum Beispiel Amazon Alexa oder Siri von Apple. Ein einfacher Bewegungsmelder allein macht ein Zuhause dabei noch nicht smart. Auf der anderen Seite benötigt man aber auch kein teures Equipment, um in die Welt der Home Automation einzusteigen. Uwe Fischbach bringt es auf den Punkt: „Für mich fängt ein smartes Zuhause da an, wo es buchstäblich ,mitdenkt‘. Um beim Beispiel Bewegungsmelder zu bleiben: Das System ist smart, wenn es das Licht nicht nur an- und ausschaltet, sondern zum Beispiel nach Tageszeiten unterscheidet, in welcher Intensität es scheint. Wenn es dann bei Abwesenheit der Bewohner auch noch Alarm auslöst, sobald ungewollter Besuch auftaucht, wird das Zuhause richtig clever und dabei sogar noch energiesparend.“

Was sind die Vorteile von Smart Home?

Doch was sind eigentlich die Vorzüge eines smarten Zuhauses? Uwe Fischbach erklärt: „Gerade in unserer schnelllebigen Zeit haben die Menschen nicht die Zeit und Geduld, sich um alle Belange des täglichen Lebens zu kümmern. Heizungen ausmachen, wenn man das Haus verlässt, Rollläden an heißen Sommertagen herunterlassen, den Rasen im Sommer sprengen, dem Verwandten die Tür öffnen, auch wenn man nicht zuhause ist. Wer einmal die Vorzüge von Smart Home erlebt hat, wird sie nicht mehr missen wollen. Vor allem aber lässt sich mit dem cleveren System viel Geld sparen, da Energieverbrauch und Heizsystem ohne Aufwand maximal effizient gesteuert werden können. Gerade den wirtschaftlichen Aspekt haben viele Menschen gar nicht auf dem Radar.“

Mit der App „Kopp HomeControl“ lässt sich die Beleuchtung bequem per Smartphone bedienen und anpassen.

Respekt vor der Technik und kostspieliger Installation

Was viele dennoch abhält, ist der Respekt vor der Technik, vor allem der Installation, aber auch die Angst vor möglichen Störungen und Sicherheitslücken. Uwe Fischbach erklärt: „Systeme neuester Generation sind nicht nur kinderleicht zu bedienen, sondern auch extrem zuverlässig. Wichtige Funktionen, wie zum Beispiel das Öffnen der Türen, sollten und müssen aber immer auch zusätzlich manuell möglich sein.“ Auch die Installation ist heute problemlos umsetzbar. Viele Anwendungen lassen sich mit wenigen Handgriffen integrieren oder nachrüsten – und grundsätzlich gibt es kaum Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit das eigene Heim smart-home-fähig ist. Uwe Fischbach: „Ein smartes Zuhause ist heute wie ein Baukasten, aus dem man sich nach und nach bedienen kann. Und weil der Trend dank Bluetooth 5.0 Mesh dahin geht, dass immer mehr Systeme miteinander kombinierbar sind, kann das vernetzte Zuhause in Zukunft nach und nach mitwachsen.“

Smart Home gesteuerte Beleuchtung

Smart Home allround oder – willkommen bei Uwe Fischbach

Wie ein Smart Home das Leben erleichtern kann, erlebt man bei unserem Experten Uwe Fischbach zuhause auf eindrucksvolle Weise. Sein vor rund fünf Jahren fertiggestelltes Einfamilienhaus im Odenwald zeigt, was alles möglich ist – ganz einfach per „Kopp HomeControl“ App und natürlich auch per Sprachassistent gesteuert. Uwe Fischbach: „So viel und sinnvoll wie nötig, so einfach wie möglich – so kann man den Masterplan unseres Hauses auf den Punkt bringen. Vor allem geht es dabei um Komfort und Energieeinsparung. Wichtig ist auch, dass alle smarten Funktionen, die im Hintergrund arbeiten, jederzeit abrufbar sind.“ Im Einzelnen sind dies unter anderem eine Verbindung von Photovoltaikanlage und Wärmepumpe. Sobald die PV-Anlage genügend Energie erzeugt, wird die Wärmepumpe freigeschaltet und Warmwasser erzeugt. Durch bedarfsgerechte, tageszeitabhängige Temperierung einzelner Räume, Beleuchtung von Fluren über Bewegungsmelder und intelligente Beschattung nach Sonnenstand und Raumtemperatur spart Uwe Fischbach Kilowattstunde um Kilowattstunde Energie, und damit bares Geld. „Auch im Bereich Komfort hilft mir unser Zuhause täglich. Es weckt mich morgens durch die WLAN-Lautsprecher, weiß, wann ich früher losmuss, weil es draußen schneit, und zeigt beim Verlassen des Hauses automatisch, ob alle Türen verschlossen sind. Im Urlaub wird durch Anwesenheitssimulation der Eindruck erweckt, wir seien zuhause“, so der Smart Home Experte. Für den Postboten oder Paketlieferdienst gilt das ohnehin immer, denn die Hausstation und der Türöffner sind natürlich auch mit dem Smartphone verbunden. So kann dem Postboten jederzeit gesagt werden, wo er das Paket abstellen oder abgeben soll.

Neuer Standard Bluetooth Mesh

Grundsätzlich unterscheidet man im Smart-Home-Bereich drahtgebundene und Funklösungen. Mit Bluetooth Mesh kommt ein neues Funksystem hinzu, das gegenüber den bisherigen Technologien zahllose Vorteile hat. Zum einen ist die Anzahl der integrierbaren Geräte quasi unbegrenzt. Da das System insgesamt über mehr als 30 Kanäle gleichzeitig kommuniziert, steht Bluetooth Mesh für schnellen, sicheren und stabilen Datenaustausch in neuer Dimension. Der größte Vorteil:  Mit dem System wird kein Gateway und somit keinerlei zusätzliche Hardware benötigt. Der Netzaufbau erfolgt – wie es der Name Mesh (Netz) andeutet – zwischen den einzelnen Smart-Home-Endgeräten. Sollte die direkte Funkstrecke blockiert sein, läuft die Kommunikation über die übrigen Aktoren weiter. Damit ist das Ausfallrisiko verschwindend gering, denn das System hilft sich quasi selbst. Uwe Fischbach: „Mit Bluetooth Mesh wird der einzige bisherige Nachteil des Systems und auch der Grund, warum sich Bluetooth bei Smart Home nie so richtig durchgesetzt hat – die geringe Reichweite – komplett aufgehoben. Smart-Home-Netze werden so gleichermaßen einfacher zu implementieren und zu installieren, günstiger und am Ende auch leistungsfähiger.“

Das Zuhause immer dabei – mit der „Kopp HomeControl“ App

Die Steuerzentrale für das neue smarte Zuhause ist und bleibt die intuitiv und kinderleicht zu bedienende „Kopp HomeControl“ App – in Verbindung mit Amazon Echo oder anderen Sprachsteuerungs-Systemen lässt sich alles einfach und bequem bedienen. Und wer jetzt glaubt, dass dies alles furchtbar zeit- und kostenintensiv ist, irrt. Uwe Fischbach: „Viele Anwendungen wie intelligente Bewegungssteuerungen, Verbindung von Hausstation mit dem Handy oder auch die Steuerung der Heizung sind vergleichsweise einfach möglich.“

 

Intelligentes Wohnen muss hohen Anforderungen an Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz genügen. Dafür sollten die verschiedenen Smart Home-Geräte auch auf der technischen Ebene gut miteinander vernetzbar sein.

Als Experte für Gebäudeautomation kennt Ralf Jäckel, Abteilungsleiter im Fachbereich Gebäudeautomation bei der EAB Elektroanlagenbau GmbH Rhein/Main, die Herausforderungen vor und während einer Smart Home-Installation. Im Interview erklärt er unter anderem, warum Kompatibilität und Reichweitenplanung entscheidende Faktoren für E-Handwerker sind und warum sich das zum Smart Home erweiterbare Funksystem Free-Control 3.0 von Kopp dabei für ihn in der Praxis bewährt hat.

1. Herr Jäckel, welche Relevanz hat das Thema Smart Home für den E-Handwerker?

Heutzutage lässt sich fast jeder Haushalt zu einem Smart Home umrüsten. Bei Neubauten oder umfangreichen Sanierungen gehört eine vernetzte und intelligent geplante Smart Home-Installation sogar zum Standard. Weil Energiemanagement aber viel mehr ist als nur der Austausch eines Leuchtmittels, ist dafür die Expertise ausgebildeter E-Handwerker gefragt. Als Installateure können wir individuelle und ganzheitliche Gebäudeautomation vom Energiespeicher bis zur Einbindung des E-Autos realisieren. Aktuell besonders gefragt sind Komfortanwendungen wie zentrale Rollladensteuerungen, eine energieeffiziente Lichtsteuerung oder auch „Active Assisted Living“ (AAL). Dieser Ausdruck beschreibt Techniken oder Technologien wie das automatische Ausschalten von Elektrogeräten bei Nutzungsunterbrechung oder Abwesenheit, die älteren und körperlich eingeschränk-ten Menschen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

2. Worauf müssen Handwerker vor und bei der Smart Home-Installation achten?

Zunächst gilt es vor der Smart Home-Installation, den Verbraucher bei der Wahl zwischen einem kabelgebundenen und einem kabellosen System zu unterstützen. Insbesondere in der Nachrüstung empfiehlt sich in der Regel die Funksteuerung als günstigere, weil einfacher zu installierende Alternative. Dadurch können Schaltstellen sauber und schnell hinzugefügt werden: ohne Schlitze und Schmutz. Wichtig ist es, qualitative Funkprodukte zu verbauen. Sie zeichnen sich durch eine zuverlässige Frequenz, einfache Programmierung sowie ihre Kompatibilität und Erweiterbarkeit aus. Entscheidender Faktor ist zudem die Reichweite. Der E-Handwerker muss sich bereits im Vorfeld fragen: Wie weit sind Sender und Empfänger voneinander entfernt? Gibt es Funkschatten im Gebäude, zum Beispiel besonders dicke Wände, die den Empfang stören könnten? Um bereits in der Planung mögliche Schwächen zu erkennen und zu beheben, zahlt sich für uns als Fachbetrieb eine optisch angezeigte Reichweitenplanung aus – wie beim Funksystem Free-Control von Kopp. Anhand der integrierten Feldstärkenerkennung sehen unsere Installateure sofort, ob ein Signal am Aktor ankommt. Nach erfolg-reicher Smart Home-Installation und Inbetriebnahme ist eine erneute Prüfung erforderlich, um spätere Reklamationen und damit verbundene Kosten möglichst auszuschließen.

3. Gibt es noch weitere Gründe, warum Sie das Funksystem Free-Control bei den von Ihnen betreuten Smart Home-Projekten einsetzen?

In unserer Praxis hat sich Free-Control sowohl im Neubau als auch bei der Smart Home-Nachrüstung bewährt. Kopp ist 2004 als einer der ersten Anbieter von Funksystemen auf den Markt gegangen. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung und Optimierung läuft der Free-Control Funk-Bus sauber und stabil. Das System ist schnell in der Montage und einfach zu programmieren – ohne zusätzlichen Laptop, Betriebsanleitung oder Drehrädchen. Digitale Basis für die Smart Home-Lösung von Kopp ist das Gateway MINI als Ergänzung zur Free-Control-Installation. Es verbindet hersteller- und systemübergreifend eine Vielzahl von Geräten und vereint sie auf einer zentralen Oberfläche: der Kopp HomeControl-App. So können Konfiguration und Bedienung vollständig über mobile Endgeräte erfolgen. Zusätzlich benötigte Schaltstellen lassen sich auf jeder erdenklichen Oberfläche (Glas, Stein, Holz oder auf Möbeln) positionieren. Und es gibt noch einen entscheidenden Kostenfaktor: Bisher ließen sich UP-Feldaktoren nicht VDE-konform auf der Hutschiene befestigen. Für Free-Control hat Kopp einen VDE-konformen Montage-Clip entwickelt, der genau dieses Problem löst.

 

Ralf Jäckel

In der dunkleren Jahreszeit spielt das Thema Beleuchtung eine besonders wichtige Rolle – ob mit Blick auf Wohnkomfort oder aber im energetischen Sinne. Denn immerhin zehn Prozent der Energiekosten eines Haushalts gehen auf das Konto von Licht. Mit Hilfe eines Smart Lighting-Konzepts lassen sich Kosten senken und der Wohnkomfort erhöhen.

Im Herbst und Winter wird es später hell und früher dunkel als im restlichen Jahr. Den Wohnkomfort durch Beleuchtung zu steigern sowie Energie und Kosten zu sparen, gerät jetzt besonders in den Fokus der Bewohner. Hier tritt Smart Lighting auf den Plan: Dank des Konzepts intelligenter, vernetzter Beleuchtung lässt sich Licht so einsetzen, dass in diesen Bereichen eine hohe Effizienz erreicht werden kann.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort dank Smart Lighting

Beim Smart Lighting-Konzept leuchten die Lampen nur dann, wenn sie wirklich benötigt werden. So wird im Flur oder vor der Haustür im Zusammenspiel mit Sensoren dafür gesorgt, dass das Licht erst angeht, wenn eine Person registriert wird. Während man also nicht im Dunkeln nach dem Hausschlüssel suchen muss, werden gleichzeitig Energiekosten eingespart.

Alles im Griff mit Smart Lighting

Ob gedimmt oder mit voller Leuchtstärke: In den dunklen Monaten lässt man oft viele Lampen brennen, um für ein gemütliches Ambiente zu sorgen. Wird es Zeit, ins Bett zu gehen, müssen diese jedoch alle einzeln ausgeschaltet werden. Dank Smart Lighting übernimmt das ein einzelner Befehl – ganz zentral von einem Ort aus. Dafür eignen sich vorprogrammierte Licht-Szenarien, die mittels einer App über Smartphone oder Tablet ausgelöst werden können.

Im gemütlichen Bett angekommen, ist es für viele ein Ritual, ein paar Buchseiten zu lesen. Fallen dabei die Augen zu, bevor das Licht gelöscht wurde, kann man sich auf das Smart Lighting-System verlassen. Dank diesem leuchtet die Nacht-tischlampe nicht die ganze Nacht über, sondern wird zu einer vordefinierten Zeit automatisch ausgeschaltet.

Smart Lighting für jedermann

Umrüsten auf Smart Lighting kann man mit den Produkten von Kopp. Das Funk-system Free-Control steuert dabei verschiedene Komponenten. In Verbindung mit einem Gateway Mini können die Anwendungen zum Smart Home ausgebaut und über eine App gesteuert werden.

Neben der Steigerung der Energieeffizienz und des Wohnkomforts, zahlt Smart Lighting auf den Faktor Sicherheit im Zuhause ein. Weiterführende Informationen zum Thema finden sich hier zum nachlesen.

Smart Lighting

Smart Lighting bietet eine Fülle von Möglichkeiten, um den Alltag im Zuhause komfortabler und sicherer zu machen. Gleichzeitig lässt sich mit dem Konzept Energie und Geld sparen. Besonders attraktiv gestaltet sich die Steuerung von Leuchten per Sprachbefehl.

Im Alltag kommt es öfter vor, dass man keine Hand frei hat um die Beleuchtung im Haus an- oder auszuschalten. Auch in gemütlichen Momenten möchte man lieber entspannt die Augen schließen als zum Lichtschalter zu gehen oder die Smartphone-App zu bedienen. Die Lichtsteuerung mit Sprachassistenten bietet eine optimale und komfortable Lösung.

Dank Sprachsteuerung komfortabel in den Tag starten

Kennt Alexa den Arbeitsplatz, plant sie die Route verkehrsmäßig und wettermäßig ein und startet den Licht-Wecker so, dass man pünktlich zur Arbeit kommt.
„Alexa, schalte alle Lichter aus.“ Genügt beim Verlassen des Hauses, wenn keine Zeit bleibt, um noch einmal durch alle Räume zu gehen.

Sprachsteuerung als praktische Haushalts-Hilfe

Beim Hereintragen der Einkäufe bietet es sich an, das Flurlicht mit wenigen Worten einschalten zu können. Herumliegende Stolperfallen wie Schuhe können so umgangen werden, ohne vorher die schweren Tüten abzustellen und erneut hochzuheben.

Beim abendlichen Kochen hat man meist beide Hände voll und manchmal auch mit klebrigen Zutaten. Wird es während der Zubereitung draußen allmählich dunkler, lässt sich per Zuruf das Küchenlicht nahe der Zutatenliste einschalten. Lichtschalter und Smartphone bleiben von schmierigen Flecken verschont.

Abendliche Momente dank Sprachsteuerung genießen

Nach dem langen Arbeitstag auf der Couch angekommen, will man sie am liebsten auch nicht mehr verlassen. Während man dort den Feierabend mit dem Partner genießt, lässt sich per Sprachbefehl für das richtige Ambiente sorgen: Bequem wird ein vorprogrammiertes Szenario ausgelöst, das verschiedene Beleuchtungselemente gleichzeitig ansteuert. Lichter in anderen Räumen werden ausgestellt und die Helligkeit der Lampen im Wohnzimmer herunter gedimmt. Zeit zum Entspannen!

Unkomplizierte Umsetzung

Unkompliziert umsetzen lässt sich das sprachgesteuerte intelligente Zuhause mit den Smart Home-Produkten von Kopp. Diese lassen sich mit dem Amazon-Sprachassistenten Alexa verbinden.

Während viele Deutsche die Sommerzeit für Reisen in ferne Länder nutzen, entscheiden sich einige auch bewusst für einen Urlaub daheim. Verfügt das Zuhause über ein Smart Lighting-System, gestaltet sich die verdiente Freizeit auf jeden Fall sicher.

Intelligente Lichtsysteme umfassen Komponenten der Beleuchtung, die „mitdenken“: Im Zusammenspiel mit Sensoren reagieren Lampen unter anderem auf Veränderungen in der Umgebung. Das und einiges mehr macht das als Smart Lighting bekannte Konzept für den Besitzer zu einer Anwendung, die das Zuhause sicherer werden lässt.

Smart Lighting für das sichere Gefühl unterwegs

Licht dient als optimaler Schutz vor Einbrechern. Lampen lassen sich zum einen mit der Alarmanlage verbinden: Während man die Information zum Einbruchsversuch auf das Smartphone geschickt bekommt, schalten sich gleichzeitig alle Lichter im Haus automatisch ein und bescheren dem Einbrecher einen Schreck-Moment. Zum anderen lässt sich dank Smart Lighting Anwesenheit simulieren. Ob mit einem einfachen Klick in der Smartphone-App von unterwegs oder vorprogrammierten, zeitlich gesteuerten Szenarien: Das An- und Ausschalten der Lampen erweckt den Eindruck, man sei vor Ort.

Trittsicher dank Smart Lighting

Nachts schlaftrunken zur Toilette zu gehen, kann sich mitunter als gefährliches Unterfangen herausstellen. Der unerwartet vor dem Bett liegende Hund oder das vergessene Plüschtier des Kindes sind Stolperfallen. Intelligente Beleuchtung bietet die Lösung. Sie reagiert auf die Bewegung und dimmt die Lampen leicht nach oben.

Der Untergrund im Garten und auf der Terrasse ist meist unebener als im Haus. Stufen können zudem gefährliche Hindernisse darstellen. Auch hier kann smarte Beleuchtung entweder auf Bewegung reagieren oder das Licht schaltet sich bei einer vorab definierten Dunkelheit automatisch ein.

Smart Lighting einfach und unkompliziert umgesetzt

Umsetzen lässt sich ein Smart Lighting-Konzept mit den Smart Home-Produkten von Kopp. Mit dem Mini Gateway kann das Funksystem Free-Control zum Smart Home ausgebaut und mittels einer App auf dem Smartphone oder Tablet gesteuert werden.

Sommerzeit, Urlaubszeit. Nach wie vor verreisen die meisten Deutschen am liebsten in den Sommermonaten. Während der Ferienzeit haben jedoch Einbrecher Hochkonjunktur: Jede Menge verwaister Häuser laden Diebe geradezu ein, auf Beutezug zu gehen. Sichern kann man sein Zuhause jedoch mit Smart Home-Technik.

Der beste Schutz gegen Einbrecher ist die Anwesenheit der Bewohner. Denn Diebe sind scheu und wollen auf gar keinen Fall von ihren Opfern entdeckt werden. Sind die Hausbesitzer jedoch auf Reisen, ist ihr Zuhause in der Regel unbewacht. Mit den Smart Home-Lösungen von Kopp lässt sich Anwesenheit mit ganzen Szenarien hervorragend vortäuschen.

Geräte aus der Ferne einschalten

Sei es der Fernseher, der abends regelmäßig läuft, das Licht, das zu diversen Zeiten eingeschaltet wird, oder Jalousien, die jeden Tag hoch- und runterfahren. Mit der HomeControl App lassen sich per Klick am Smartphone sämtliche verbundene Geräte vorprogrammieren und Tages-individuell ein- und wieder ausschalten.

Gefahren erkennen

Aber auch wenn sich Einbrecher bereits am Haus zu schaffen machen, suchen sie das Weite, sobald sie gestört werden. Dank Sensoren an Fenstern und Türen, die auf Öffnungsversuche reagieren, wird der Hausbesitzer im Urlaub via Smartphone benachrichtigt. Diese automatisierte Funktion lässt sich in der HomeControl App vorprogrammieren. Der Besitzer kann nun die Polizei benachrichtigen.

Kontrolle per Überwachungskameras

Sowohl eine abschreckende, als auch eine überwachende Funktion erfüllen Kameras. Viele Kriminelle lassen sich schon im Vorfeld von einem Einbruchsversuch abhalten, wenn sie eine Kamera am Haus entdecken. Gleichzeitig hat der Hausbesitzer sein Heim jederzeit im Blick und kann mit der HomeControl App kontrollieren, ob zu Hause alles mit rechten Dingen zugeht.

Welche Vorteile ein Smart Home seinem Besitzer im Sommer noch zu bieten hat, kann hier nachgelesen werden.

Sommer, Sonne, gute Laune. Auf die warmen Monate freuen sich die meisten Menschen. Noch viel angenehmer werden diese mit den Smart Home-Lösungen von Kopp: Sie machen das Zuhause zu einem modernen Smart Home und bieten den Bewohnern auch im Sommer zahlreiche digitalisierte Annehmlichkeiten. Die Produkte sind zudem leicht zu installieren und einfach in der Bedienung.

So sehr viele Menschen die heiße Jahreszeit auch genießen, der sommerliche Alltag kann unter Umständen sehr anstrengend sein. Die Sonne knallt auf die Fenster und lässt die Temperaturen im Haus steigen. Auch der Garten muss nun wieder häufiger gewässert werden. Mit den Smart Home-Lösungen von Kopp wird der komplette Alltag im Sommer angenehm und bequem.

Für einen guten Start in den Tag

Laut schrillend unterbricht der Wecker die Nachtruhe und reißt den Schlafenden unerbittlich aus seinen schönsten Träumen. Viel angenehmer ist es doch, wenn man sanft vom Tageslicht geweckt wird. Vor allem im Sommer, wenn es früh hell wird, lässt sich das natürliche Licht zum gemächlichen Wachwerden nutzen. Mit programmierten Jalousien, die zum gewünschten Zeitpunkt langsam geöffnet werden, wird das Schlafzimmer immer heller. So freuen sich auch Morgenmuffel auf den neuen Tag.

Garten aus dem Büro pflegen

Gerade im Sommer braucht der Garten besondere Pflege. In heißen Monaten müssen Rasen und Pflanzen täglich bewässert werden. Nicht immer so einfach, wenn man den ganzen Tag außer Haus ist und arbeitet. Mit der HomeControl App lässt sich bei Bedarf per Klick die Sprinkleranlage starten, wenn man selbst noch im Büro ist.

Angenehmes Klima zu Hause

Auch wenn wir den Sommer heiß erwartet haben. Oft machen uns die Temperaturen schwer zu schaffen. Wer nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt, möchte am liebsten angenehm temperierte Räume vorfinden. Nutzer der HomeControl App können vorprogrammierte Szenarien auslösen, wie „Markise auf der Terrasse ausfahren“ oder „Klimaanlage einschalten“.

Ist es morgens dunkel, fällt das Aufstehen doppelt schwer. Und wer verlässt schon gern das warme Bett, wenn die Wohnräume von der Nacht noch ausgekühlt sind? Nutzer des Funk-Systems Free-Control von Kopp starten im Winter besser in den Tag: Die clevere Smart-Home-Lösung ist leicht installiert, einfach zu bedienen und erhöht Komfort und Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden spürbar.

In der kalten Jahreszeit ist der Bedarf an Licht, Wärme und Behaglichkeit bekanntlich besonders hoch. Wer durchgefroren nach Hause kommt, möchte sofort im Warmen sein. Und wer abends einmal im Bett liegt, will es nicht noch einmal verlassen, um überall das Licht auszuknipsen. Dank programmierter Szenen und Automatisierungsfunktionen steuern Nutzer der HomeControl App bequem Heizung, Licht, Jalousien und Co. Ein Klick auf das entsprechende Symbol auf dem Smartphone genügt: Schon passt sich das Zuhause automatisch an die individuellen Bedürfnisse der Bewohner an.

Guten Morgen!

Der Wecker klingelt und es ist noch gar nicht richtig hell? Perfekt, wenn mit nur einem Klick oder einem Sprachbefehl das Kopp Funksystem Free-Control startet: Die Fußbodenheizung im Bad ist schon aktiv und hat den Raum auf meine Wohlfühltemperatur aufgeheizt. Das Licht in Schlafzimmer und Küche geht an und die Kaffeemaschine bereitet den ersten Kaffee zu. So finden selbst Morgenmuffel gut gelaunt den Weg aus dem Bett.

… unverhofft kommt oft!

Der Wetterbericht kündigt überraschend Schnee und Hagel für den Nachmittag an, aber der Arbeitsplatz ist zu weit weg, um kurz nach Hause zu fahren und die Rollläden herunterzulassen? Die Lösung lautet HomeControl: Schnell ist in der App eine neue Aufgabe angelegt, die das Herunterfahren – auch aus der Ferne – auslöst.

Warmer Empfang

Nutzer der HomeControl App können ihr Zuhause schon auf dem Heimweg in den „Feierabend-Modus“ versetzen. Durch das Zusammenfügen von Einzelbefehlen wie „Heizung im Wohnzimmer“ oder „Licht in der Küche“ ergeben diese eine Szene und werden per Klick ausgelöst. Das Ergebnis: Bei der Ankunft sind die Wohnräume bereits wohlig warm, die Rollläden hochgefahren und die Küche hell erleuchtet.

Smart Lighting – Mit Licht den Biorhythmus steuern

Am 28. Oktober werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Auch wenn das eine Stunde mehr Schlaf bedeutet, ist die Zeitumstellung für viele Menschen belastend. Denn der Mini-Jetlag hat gesundheitliche Folgen. Mit cleveren Smart-Home-Lösungen von Kopp lässt sich der natürliche Rhythmus zumindest in den eigenen vier Wänden simulieren.

Auf den ersten Blick ergibt es Sinn. Im Hochsommer geht die Sonne bereits um 3:30 Uhr auf. Also dann, wenn die meisten noch im Bett liegen. Mit der Einführung der Sommerzeit 1980 sollte die Tageslichtnutzung verlängert werden, um Energie einzusparen. Heute ist klar, dass die halbjährliche Zeitumstellung einen negativen Einfluss auf die Gesundheit vieler Menschen hat. Wenn im Frühjahr die Tage länger werden, stellt sich der Körper langsam auf die veränderten Lichtverhältnisse ein. Durch die Zeitumstellung wird dieser Anpassungsprozess jäh durcheinandergebracht und um mehrere Wochen zurückgeworfen. Die biologische Uhr bleibt auf der Normalzeit, während der Wecker eine Stunde früher klingelt. Dieser Mini-Jetlag kann Blutdruck, Puls und Körpertemperatur durcheinanderbringen. In der Folge leiden Viele und Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen.

Die innere Uhr wird vor allem durch das Sonnenlicht gesteuert. Damit beschäftigt sich auch das Lichtkonzept Human Centric Lighting (HCL). Die Idee: Künstliche Beleuchtungslösungen sollen chronobiologische Prozesse unterstützten und die natürlichen Vorgänge im Organismus anregen. Dafür muss das Licht zur richtigen Zeit am richtigen Ort in optimaler Menge und Farbe zur Verfügung stehen. Am besten lässt sich dieser Anspruch mit modernen Smart-Home-Lösungen realisieren, wie beispielsweise Free-control von Kopp. In Kombination mit funkgesteuerten Dimmern und LED-Leuchtmitteln ermöglicht das Smart Home eine individuelle und zentral steuerbare Lichtversorgung.

Licht gezielt steuern und clever einsetzen

In den letzten Jahren haben sich vor allem funkgesteuerte Smart-Home-Systeme am Markt durchgesetzt. Sie lassen sich einfach installieren und jederzeit erweitern. Bei der Funktionalität hat die Funktechnik gegenüber kabelbasierten Systemen deutlich aufgeholt. Durch den Einsatz einer zentralen Steuerungseinheit – dem Gateway – lassen sich sämtliche Funkkomponenten ins Internet einbinden und via Smartphone ansteuern. Als bidirektionales Kommunikationssystem sind die einzelnen Komponenten nicht nur in der Lage Steuerungsbefehle umzusetzen. Sie können auch Statusmeldungen weitergeben. Konkret heißt das: Die App zeigt an, ob eine Lampe aus- oder eingeschaltet ist. Damit können die Funk-Aktoren auch komplexe Programmierungen wie Zeitschaltungen in Verbindung mit Bewegungsmeldern vornehmen.

Moderne Smart Homes basieren auf offenen Standards. Damit ist es möglich, die Geräte unterschiedlicher Hersteller auf einer zentralen Bedienoberfläche zusammenzuführen. Hierfür stellt Kopp die HomeControl App für Apple und Android zur Verfügung. Damit können Statusmeldungen des Betriebszustandes der angelernten Smart-Home-Komponenten sowie Sensorereignisse abgerufen und überwacht werden. Über einen mobilen Internetzugang lässt sich das Smart Home auch aus der Ferne steuern.

Licht ist nicht gleich Licht

Im Alltag sind die Anforderungen an die Systeme recht simpel. Das Licht wird zum Beispiel immer nur dann eingeschaltet, wenn es dunkel ist. Ein Sensor informiert die Zentralsteuerung über die Helligkeitsverhältnisse in den einzelnen Räumen und passt das LED-Licht wie gewünscht an. Die Helligkeit der LEDs sollte stufenlos gedimmt werden können, um etwa die aufgehende Sonne zu simulieren.

Für einen gesunden Biorhythmus ist es außerdem wichtig, dass sich die sich die Farbtemperatur des Leuchtmittels an die Tages- und Nachtzeit anpassen lässt. Hierfür sollte die LED mit dem Zusatz RGBW gekennzeichnet sein. Die Farbtemperatur wird in Kelvin angegeben und bestimmt den Anteil von Blau und Gelb im Licht. Tageslicht beispielsweise hat zur Mittagszeit einen hohen Blauanteil, die untergehende Sonne hingegen scheint in einem warmen, gelben Licht. Wer das zu Hause geschickt einsetzt, kann sein Küche am Morgen in ein helles Kaltweiß tauchen, um beim Frühstück richtig wach zu werden. Am Abend wird es dann bei einem warmweißen, leicht gedimmten Kerzenlicht gemütlich.

Wie das Smart Home die Zeitumstellung überlistet

Viele Menschen haben Probleme mit der Zeitumstellung, weil sie ihren Rhythmus nicht umstellen. Hier kann es helfen, einen Lichtwecker in das Smart Home einzubinden. Dieser kann auch schon vor der eigentlichen Zeitumstellung schrittweise auf die neue Zeit eingestellt werden. Die Weckroutine lässt sich mit der App regeln. Wichtig ist, dass die Helligkeit langsam zunimmt und das morgendliche Licht einen hohen Blauanteil aufweist. So kann auch künstliches Licht dabei helfen die innere Uhr zu überlisten, indem es die fehlende Sonneneinstrahlung simuliert. Damit gewinnt man zwar nicht die verlorene Stunde Schlaf zurück, fühlt sich morgens aber ausgeschlafener und fitter.

Das Smart Home ist teuer? Stimmt nicht. Denn die staatseigene Förderbank KfW vergibt zinsgünstige Darlehen und gewährt Zuschüsse, mit denen eine Investition in die intelligente Haussteuerung sich auch für Eigenheimbesitzer und Mieter lohnt. Am Beispiel des Funksystems Free-control von Kopp zeigen wir, welche Voraussetzungen die Technik erfüllen muss.

Generell gilt: Nicht die Technik selbst wird durch die KfW gefördert, sondern das Plus an Komfort oder Energieeffizienz. Konkret erhalten Bauherren und Hausbesitzer einen Zuschuss, wenn sie ihre Haustechnik altersgerecht umrüsten oder mit dem Smart-Home-System nachweislich Energie einsparen. Davon profitiert auch der Fachhandwerker: Als Profi übernimmt er Beratung, Planung und die Installation der Systeme.

 

Was ist ein altersgerechter Umbau?

Nur etwa ein Prozent der rund 40 Millionen Wohnungen in Deutschland können von Menschen mit körperlichen Einschränkungen selbstständig genutzt werden. Mit anderen Worten: sie sind barrierefrei. Das will die Bundesregierung ändern. Auch, weil das Thema selbstbestimmtes Wohnen im Alter immer wichtiger wird. 1950 war noch jeder zehnte Einwohner älter als 65 Jahre, heute ist es jeder Fünfte und bis 2050 könnte es jeder Dritte sein, wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung berechnet hat. Ebenso rasant wächst der Bedarf an barrierefreien Wohnungen.

Daher fördert der Staat über die KfW den altersgerechten Umbau von Treppenhäusern und Badezimmern, aber auch die Installation technisch gestützter Assistenzsysteme. Hier kommt das Smart Home ins Spiel: Die automatische Steuerung der Haustechnik leistet einen großen Beitrag zum altersgerechten Wohnen. Denn Barrieren reduzieren bedeutet nicht nur Treppen oder Schwellen zu beseitigen, sondern auch die Verbesserung von Sicherheit, Außenkommunikation und des Wohnkomforts.

Was bedeutet Ambient Assisted Living?

Ambient Assisted Living (AAL) lautet das Schlagwort für Konzepte, Produkte und Dienstleistungen, die smarte Technologien in den Alltag integrieren. Es geht darum, körperlich oder geistig eingeschränkten Menschen bei einem selbstbestimmten Leben im eigenen Zuhause zu unterstützen. So kann es im Alter beispielsweise schwierig werden, jeden Morgen die Rollläden zu öffnen. Der klassische Rollladengurt setzt auf Muskelkraft, belastet Arme, Schultern und den Rücken. Motorbetriebene Rollläden hingegen lassen sich in die intelligente Haustechnik einbinden und per Wandschalter oder Smartphone steuern. Diese sogenannten „baugebundenen Betriebs- und Antriebsysteme“ können auch zur Steuerung von Türen und Fenstern, der Beleuchtung, Heizung und Klimatechnik installiert werden.

Welche Voraussetzungen gelten für eine Förderung?

Die KfW fördert den Einbau der vernetzten Gebäudesystemtechnik mit den funkbasierten Installationen, wie zum Beispiel Funksender, -schalter und Sensoren sowie das Internet-Gateway zur digitalen Datenübertragung. Für eine Förderung müssen altersgerechte Assistenzsysteme:

  • interoperabel sein und die freie Kombinierbarkeit der Systemkomponenten ermöglichen.
  • eine datensichere, datengeschützte, systemübergreifende, jederzeit verfügbare, funktionssichere und nachrüstbare Kommunikation ermöglichen.
  • leicht bedienbar und ganzheitlich ergonomisch sein.

Was muss ein altersgerechtes Smart Home können?

Nehmen wir zum Beispiel Free-control. Das Funksystem lässt sich überall installieren, im Neubau und im Altbau, im Eigenheim und in der Mietwohnung. Damit deckt es sämtliche Adressaten der KfW ab. Zudem ist die Installation vergleichsweise kostengünstig. Das System kommuniziert ausschließlich über ein Funknetzwerk und die einzelnen Komponenten benötigen entweder gar keinen Netzanschluss oder lassen sich in die bestehende Elektroinstallation einbinden. Bauliche Veränderungen sind nicht nötig. Auch bei der Bedienung setzt Free-control auf Komfort. Der Smartphone-affine Nutzer steuert die Haustechnik über eine App. Wem das zu kompliziert ist, der kann auch auf die klassische Funkfernbedienung oder den Wandschalter zurückgreifen.

Das intelligente Zuhause spielt seine Vorteile voll aus, wenn es an die wechselnden Bedürfnisse seiner Bewohner angepasst werden kann. Daher ermöglicht Free-control den Informationsaustausch mit anderen Smart-Home-Lösungen. Dazu benötigt das System eine Schnittstelle, das Home Gateway. Es erkennt verschiedene Funkstandards, übersetzt sie in eine einheitliche Sprache und führt sämtliche Informationen in der Kopp HomeControl App zusammen. So lassen sich eine Reihe von Smart-Home-Funksystemen auf der 868 MHz-Funkfrequenz via IP-Netzwerk steuern – entweder per Smartphone, Tablet oder Sprachbefehl.

Die passende App zur Steuerung des intelligenten Zuhauses heißt HomeControl. Mit der App können Statusmeldungen des Betriebszustandes der angelernten Smart-Home-Komponenten sowie Sensorereignisse abgerufen und überwacht werden. Über einen mobilen Internetzugang lässt sich das Smart Home auch aus der Ferne steuern.

Wie fördert die KfW den altersgerechten Umbau?

Wer bei Sanierung oder Neubau in die Barrierefreiheit der Haustechnik investiert, kann mit zinsgünstigen KfW-Krediten bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionskosten finanzieren. Dabei umfassen die Kosten nicht allein die Technik, sondern auch eine professionelle Beratung und Planung sowie den Einbau durch einen Handwerker. Maximal 50.000 Euro Förderkredit pro Wohneinheit gewährt die KfW mit dem Programm 159 „Altersgerechtes Umbauen“. Den Antrag auf Förderung stellen Eigentümer, Käufer oder Mieter nicht bei der KfW direkt, sondern bei ihrer Hausbank. Wichtig ist, dass die Maßnahmen alle Voraussetzungen der KfW erfüllen und dass der Umbau erst nach Antragsstellung beginnt.

Die Förderung erfolgt unabhängig vom Alter der Antragssteller, spricht also auch junge Menschen und Familien an. Zuschüsse zum barrierefreien Umbau (Programm 455) werden momentan nicht gewährt (Stand 27.3.2018). Im Jahr 2017 waren die Fördermittel der KfW bereits im August aufgebraucht. In diesem Jahr soll die Förderung voraussichtlich im Sommer wieder aufgenommen werden, allerdings nur, wenn der Bundeshaushalt entsprechende Geldmittel bereitstellt.

Welche Zuschüsse gibt es für das Smart Home?

Einen Investitionszuschuss gewährt die KfW im Rahmen des Förderprogramms 430 „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“. Wer seine Heizungsanlage austauscht oder die Wärmeverteilung der bestehenden Anlage durch den Einsatz smarter Technik optimiert, bekommt einen Zuschuss von bis zu 30.000 Euro pro Wohneinheit aus dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE).

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Heizung mindestens zwei Jahre alt ist. Die Optimierung umfasst eine Bestandsaufnahme des Heizungssystems, einen hydraulischen Abgleich und die Umsetzung aller Maßnahmen, die zu einer Verbesserung der Energieeffizienz des gesamten Systems führen. Dazu zählen die Anpassung von Heizkurve, Vorlauftemperatur und Pumpleistung sowie der Einsatz von smarten Einzelraumtemperaturreglern.

 

Wie kann das Smart Home die Heizung optimieren?

Bei der Temperaturreglung setzt auch die intelligente Fußbodenheizungssteuerung von Kopp an. Sämtliche Funkkomponenten lassen sich einfach installieren und problemlos in die Hausautomation integrieren. Zentrales Steuerungselement der Heizung ist die Basisstation. Sie erfasst sämtliche Messdaten sowie die Informationen der jeweiligen Raumbediengeräte und steuert die Kommunikation mit allen angeschlossenen Systemkomponenten. Die Basisstation lässt sich mit dem Gateway von Kopp verbinden und zentral steuern. Neben der optimierten Steuerung punktet die smarte Fußbodenheizung mit modernen Regel-Algorithmen, die sich an örtliche Bedingungen anpassen lassen und eine energieeffiziente und komfortable Temperaturregelung ermöglichen.

Fazit: Vor einer Investition lohnt sich der Antrag öffentlicher Fördermittel

Wenn eine Investition in das eigene Smart Home ansteht, lohnt es sich, die verschiedenen Förderprogramme zu nutzen – sei es bei der Nachrüstung oder beim Neubau. Denn es ist wichtig, dass der Antrag auf Förderung vor Beginn der Maßnahmen gestellt wird.