Sobald der PRCD-S Netzstecker in eine Steckdose eingesteckt und der PRCD-S mit Spannung versorgt wird, wird die Verdrahtung der Steckdose vom PRCD-S selbstständig auf Fehlerfreiheit und auf das Vorhandensein des Schutzleiters überprüft.

Überprüft wird hierbei:

  •  Ob die Phase L, der Neutralleiter N und der Schutzleiter PE
  •  vorhanden,
  •  richtig angeschlossen,
  •  nicht vertauscht sind.

Diese Überprüfung geschieht bereits bevor die I-ON Taste des PRCD-S manuell betätigt wird.

Die PRCD-S Kontakte sind hierbei noch geöffnet und angeschlossene Verbraucher noch nicht mit Spannung versorgt.

Damit der PRCD-S die Überprüfung „Netzspannung auf Schutzleiter“ beim Einschaltvorgang (d.h. vor dem Schließen der Schaltkontakte L, N, PE) einwandfrei durchführen kann, ist ein genau definierter Bedienvorgang einzuhalten.

Die I-ON Taste des PRCD-S ist elektrisch leitend ausgeführt. Dies ist technisch bedingt notwendig, damit der PRCD-S beim Einschaltvorgang einen physikalischen Bezugspunkt findet und seine Testroutinen ordnungsgemäß durchführt.

Die I-ON Taste des PRCD-S ist mit bloßer Hand zu betätigen

  • keine Handschuhe oder sonstige isolierende Gegenstände verwenden
  • stehen auf isolierter Fläche oder das Tragen von Gummischuhen, etc… beeinflussen die Funktionsweise des PRCD-S nicht und führt zur korrekten Fehlerauswertung, bzw. korrekten Fehlererkennung.

Sobald der PRCD-S mittels der I-ON Taste mit bloßer Handbetätigung eingeschaltet wird, überprüft die PRCD-S Elektronik ob der Schutzleiter frei von Netzspannung ist.
Die Überprüfung ob der Schutzleiter PE vorhanden ist oder nicht, wurde bereits automatisch vom PRCD-S durchgeführt (siehe Beschreibung oben), sobald der PRCD-S mit Netzspannung versorgt wurde.

Sollte der PRCD-S bis dahin einen Fehler in der Steckdosenverdrahtung festgestellt haben, wird sich der PRCD-S trotz Betätigung der I-ON Taste nicht einschalten lassen und somit den maximal möglichen Personenschutz gewährleisten, nämlich keinen Betrieb zulassen.

Im Falle der erkannten Fehlerfreiheit der verwendeten Steckdose wird der PRCD-S allpolig (Phase L, Neutralleiter N, Schutzleiter PE) einschalten.

Während des Betriebes wird die Steckdose permanent auf folgende Fehlermöglichkeiten überwacht

  • Der PRCD-S schaltet während des Betriebes sofort allpolig ab, wenn
    • eine Schutzleiterunterbrechung auftritt
    •  ein Verdrahtungsfehler im Stromkreis auftritt
    •  ein Differenzfehlerstrom gemessen wird

Im Fall einer Beaufschlagung durch Fremdspannung während des Betriebes (z.B. durch das Anbohren einer fremden Leitung) wird die Schutzleiterfunktion jedoch aufrechterhalten.

D.h. die Relais-Kontakte der Schutzleiterverbindung PE bleiben weiterhin geschlossen, ebenso die Relais-Kontakte der Phase L und des Neutralleiters N.

Dies ist notwendig damit sichergestellt wird, dass der Kurzschlussstrom über den geschlossenen Schutzleiterkontakt des PRCD-S zur Erde fließen und das vorgeschaltete Sicherungsorgan sicher abschalten kann.

Die integrierte Unterspannungsauslösung sorgt dafür, dass der PRCD-S bei Spannungsunterbrechung dauerhaft abschaltet und dieser aus Sicherheitsgründen erst wieder bewusst manuell eingeschaltet werden muss.

Die integrierte Differenzfehlerstromerkennung ist vor jedem Arbeitsbeginn auf Funktion zu überprüfen.
Hierzu ist der PRCD-S über die I-ON Taste einzuschalten und mittels der O-Test Taste wieder auszuschalten. (Hinweis zur ordnungsgemäßen Handhabung s.u.)
Mittels dieser Prozedur wird der interne Summenstromwandler für die Erkennung des Differenzfehlerstroms geprüft.
Im Falle, dass bei diesem Testablauf der PRCD-S nicht abschaltet, darf dieses Gerät nicht weiter verwendet werden und muss einer technischen Prüfung unterzogen werden.

Der PRCD-S verfügt über folgende Funktionen:

  •  Allpolig schaltend (L, N, PE)
  •  Fehlerstromschutzschalter (DI)
  •  Schutzleitererkennung (Prüfung vor dem Betrieb)
  •  Schutzleiterüberwachung (Prüfung während des Betriebes)
  •  Unterspannungsauslösung
  •  Erkennen von Netzspannung auf dem Schutzleiter beim Einschalten
  •  Aufrechterhalten der Schutzleiterfunktion bei Fremdspannung auf dem Schutzleiter während des Betriebes

Nicht bestimmungsgemäßes Einschalten des PRCD-S:
Beim Einschalten des PRCD-S mit Handschuhen wird ev. vorhandene Fremdspannung auf dem Schutzleiter nicht zuverlässig erkannt.

Hier finden Sie die verschiedenen Produkte

Elektrische Betriebsmittel wie Schalter und Steckdosen in feuchten oder nassen Räumen sind oft erschwerten Bedingungen ausgesetzt: Neben Kondenswasser und Feuchtigkeit sollen die installierten Produkte auch chemischen Einflüssen standhalten, zum Beispiel Dämpfen, Laugen, Säuren oder Öl. Gleichzeitig müssen sie widerstandsfähig und unempfindlich gegen extreme Temperaturen sein, damit sie jederzeit sicher und zuverlässig funktionieren. Nicht zuletzt ist auch der konstruktive Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern oder Staub besonders wichtig.

Doch wann ist ein Raum ein Feuchtraum? Laut VDE 0100-737 zählen dazu grundsätzlich alle Räume, deren Böden, Wände oder Einrichtungen mit Wasser abgespritzt werden. Aber auch Gewächshäuser sowie unbeheizte und nicht belüftete Keller fallen darunter. Als trockene Räume gelten hingegen Küchen und Bäder, da hier nur zeitweise Feuchtigkeit auftritt.

In Feuchträumen ist darauf zu achten, dass alle elektrischen Betriebsmittel wie Schalter, Steckdosen, Verteiler oder Abzweigdosen mindestens eine Spritzwassergeschützte Ausführung aufweisen (Schutzart IPX4). In Räumen mit Strahlwasser ist hingegen in jedem Fall ein Spritzwasserschutz (IPX4) nötig, sofern die elektrischen Betriebsmittel keinem direkten Wasserstrahl ausgesetzt sind. Bei direktem Kontakt mit einem Wasserstrahl ist die Schutzklasse IPX5 vorgeschrieben, bei Hochdruckstrahlen sogar IPX8. Ein Korrosionsschutz ist wichtig, wenn im Raum ätzende Dämpfe auftreten können.

Sicherheit durch VDE-Zertifizierung

Auch die Kabel für Feuchtraum-Installationen auf, in oder unter Putz unterliegen speziellen Anforderungen: Nur ummantelte NYM-Installationsleitungen oder NYY-Kabel dürfen hier Verwendung finden. Bei der Montage ist darauf zu achten, dass die Oberflächentemperatur der Leitung mindestens 5 Grad Celsius beträgt, damit keine Risse im Kunststoff-Mantel entstehen. Zudem sollte man eine Unterbrechung der Leitung vermeiden, damit der PVC-Mantel nicht entfernt werden muss. Bei der Montage ist darauf zu achten, dass alle Kabeleinführungen sauber abdichten. Die Leitereinführungen bzw. Anschlussklemmen sollten so angeordnet sein, dass sich beim Einsetzen des Sockels die Anschlüsse nicht lösen können. Wenn ein Übergang der ummantelten Leitung auf andere Leitungen ansteht, sollte dieser grundsätzlich außerhalb des Feuchtraums geplant werden.

In Feuchträumen sind oft die Details entscheidend: Alle Steckdosen müssen zum Beispiel per Klappdeckel selbstverschließend sein. Als sehr langlebig gelten hier Rückholfedern aus Edelstahl. Zudem muss das Gehäuse verwindungsfest und das Material auch nach mehreren Jahren noch lichtecht und bruchfest bleiben. In jedem Fall auf der sicheren Seite ist man, wenn die verbauten Produkte ein Prüfzeichen tragen, etwa die VDE-Zertifizierung.

Hochwertige Materialien und schneller Einbau

Die Heinrich Kopp GmbH kennt die besonderen Ansprüche von Elektroinstallateuren an die zu verbauenden Produkte seit Jahrzehnten sehr genau: Das Unternehmen blickt auf über 86 Jahre Herstellerkompetenz zurück und legt großen Wert auf das Qualitätslabel „Made In Germany“. Exklusiv für Profis entwickelte Kopp deshalb das Aufputz-Feuchtraum-Schalterprogramm BLUE ELECTRIC. Die ausgewiesenen Spezialisten für Elektroinstallationsmaterial wissen: Zeitersparnis ist für gewerbliche Kunden gleichbedeutend mit Kosteneffizienz – deshalb sind alle Elemente besonders schnell zu installieren. Außerdem stehen die Aspekte Sicherheit und Produktqualität im Fokus, um den hohen Kundenerwartungen gerecht zu werden.

Entsprechend professionell wurden die Produkte ausgestattet: Die Schutzklasse IP 44 gewährleistet die Resistenz gegen Spritzwasser und das Eindringen von festen Fremdkörpern bis zu einem Durchmesser von 1 mm. Darüber hinaus gewährleistet Kopp eine fehlerfreie Funktionalität auch bei niedrigen und höheren Temperaturen, sodass die Produkte des Programms BLUE ELECTRIC auch in Kühlhäusern oder heißen Umgebungen einsetzbar sind. Alle BLUE-ELECTRIC-Artikel sind ausschließlich dem Fachhandel vorbehalten.

In Sachen Material setzt Kopp traditionell auf Qualität: Die thermoplastischen Kunststoffe zeichnen sich nicht nur durch eine hohe Robustheit gemäß DIN VDE 0620-1 aus, sondern auch durch die Resistenz gegen viele chemischen Einflüsse. Gleichzeitig sind sie Halogen- und PVC-frei. Die Steckdosen aus dem Profi-Programm eignen sich auch für Einsätze unter erschwerten Bedingungen nach DIN VDE 0620-1 Anhang C

Flexible Installation mit praktischen Details

Im Arbeitsalltag bietet das Sortiment BLUE ELECTRIC dem Profi viele praktische Details: Für eine schnelle Installation sind die Gehäuseschrauben mit Schnellgewinde ausgestattet, sodass alle Produkte mit wenigen Umdrehungen geöffnet und geschlossen werden können. Eine Erleichterung ist auch die hohe Flexibilität: Individuelle Produktkombinationen für senkrechte und waagerechte Anordnungen sind einfach zu realisieren. Diagonal angeordnete Anschraub-Langlöcher ermöglichen dabei eine einfache Ausrichtung der Einzelprodukte. Die Montagelöcher für die Wandbefestigung sind so gestaltet, dass die Schrauben zum Montageloch geführt werden.

Auch beim Verdrahten hat Kopp auf alles geachtet: Die Grundgehäuse von BLUE ELECTRIC besitzen Kabeleinführungsöffnungen an allen vier Seiten. Auf diese Weise lassen sich bis zu acht Leitungen in alle Richtungen durchverdrahten. Spätere Erweiterungen sind so jederzeit problemlos möglich. Kabel können aber auch einfach unter den Schalter- und Steckdoseneinsätzen durchgeführt werden. Ein extra großer Verdrahtungsraum in allen Gehäusen erleichtert dem Elektrofachmann die Arbeit, zusätzlich sind hier Erdverbindungen vorgesehen. Alle Verbindungsklemmen entsprechen den DIN-Normen VDE 0620-1/VDE 0632-1 und sind mit Leitungsquerschnitten bis 2,5 mm2 nutzbar.

Komfort mit 20 Jahren Garantie

Mit BLUE ELECTRIC bieten Elektroprofis selbst anspruchsvollen Kunden jede Menge Komfort: Für verschiedene Bereiche und Umgebungen sind alle Produkte in den Farben Grau und Weiß verfügbar. Ein Beschriftungsfeld ist bei allen Produkten serienmäßig vorhanden. Zusätzlich hat Kopp die Schalter des Sortiments grundsätzlich mit einer integrierten Beleuchtung ausgestattet, damit diese auch in dunklen Räumen sofort zu finden sind. Bei den abschließbaren Schutzkontakt-Steckdosen sind 11 verschiedene Schließungen erhältlich, dadurch können auch mehrere Steckdosen von der gleichen Schließung, oder alle mit verschiedenen Schließungen kombiniert werden. Jede Schließung verfügt über eine separate Artikelnummer.

Besonders großen Wert legt Kopp auf Kundenzufriedenheit. Dies zeigen neben einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis auch die Garantiebedingungen: Auf die einzelnen Komponenten des Sortiments BLUE ELECTRIC gewährt das Unternehmen volle 20 Jahre Garantie.

Mit BLUE ELECTRIC sind beliebige Kombinationen möglich, da in jede Richtung die Schalter und Steckdosen verdrahtet werden können.

BLUE ELECTRIC bietet großen Verdrahtungsraum bei den Schalter und Steckdosen und ist somit erste Wahl für Installateure

Hier finden Sie die komplette Produktübersicht in den Farben arktis-weiß und grau

Für jede Last muss der passende Dimmer verwendet werden. Hier gab es in der Vergangenheit häufig Fragen und Probleme. Aus diesem Grund wurde eine einheitliches System entwickelt, um den Endverbrauchern auf den ersten Blick die Möglichkeit zu geben, die kompatiblen Geräte zu erkennen.

Die Übersicht über die verschiedenen Lasten sowie die passenden Dimmer können Sie als PDF-Datei herunter laden.

Allgemeine Informationen zu Dimmern

Funktion:

Für das Herabsetzen der Helligkeit von Lampen werden zwei verschiedene Schaltungsprinzipien eingesetzt. Für das Dimmen von Glühlampen, 230 V-Halogenlampen, Niedervolt Halogenlampen mit gewickelten (konventionellen) Transformatoren wird die Phasenanschnittsteuerung angewendet. Niedervolt-Halogenlampen mit elektronischen Transformatoren sollten nach dem Prinzip der Phasenabschnittsteuerung gedimmt werden. Beide Schaltungen verändern den Phasenwinkel der 50-Hz-sinusförmigen Spannung in der positiven und negativen Halbwelle.

Phasenanschnittsteuerung:

Bei der Phasenanschnittsteuerung wird ein Phasenwinkel angeschnitten.Das wichtigste Bauteil bei der Phasenanschnittsteuerung ist der Triac. Der Triac schaltet bei jedem Nulldurchgang der Sinus schwingung ab. Zu dem durch die eingestellte Helligkeit gewählten Zeitpunkt schaltet der Triac ein, d. h. das Dimmerbauteil schaltet die angeschlossene Lampe mehr oder weniger oft ein. Dieser Schaltvorgang findet 100mal in der Sekunde statt und wird vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen.
Durch die Phasenanschnittsteuerung wird der Mittelwert der Spannung entsprechend dem Phasenanschnittwinkel  reduziert bzw. erhöht, so daß mit jedem elektronischen Dimmer dem elektrischen Verbraucher nur soviel Leistung zugeführt wird, wie es für die gewünschte Helligkeit erforderlich ist. Das bedeutet, wenn die Lampe nur mit geringer Helligkeit leuchtet, wird im Dimmerkreis auch weniger Leistung aus dem Netz entnommen. Die für die Dimmerelektronik benötigte Leistung ist äußerst minimal und fällt im Vergleich zur angeschlossenen Lampenleistung nicht ins Gewicht. Für den ordnungsgemäßen Betrieb der Steuerelektronik ist es wichtig, daß weder die angegebene Grundlast unterschritten noch die erlaubte Maximallast überschritten wird. Neben der Energieeinsparung durch die Verwendung von Dimmern bietet diese Technik auch noch eine Erhöhung der Lebensdauer für das Leuchtmittel.

Phasenabschnittsteuerung:

Die Wirkungsweise der Phasenabschnittsteuerung unterscheidet sich im Wesentlichen dadurch, daß der Phasenwinkel abgeschnitten wird. Im Gegensatz zu einem Phasenanschnittdimmer schaltet ein Phasenabschnittdimmer
die Netzspannung direkt im Nulldurchgang ein und nach Ablauf einer bestimmten, einstellbaren Zeit wieder ab. Des weiteren wird die Schaltung mit Hochleistungstransistoren, sogenannten
MOSFET`s aufgebaut. Der Aufbau der Phasenabschnittsteuerung ist aufwendiger und die Bauteile sind wesentlich teurer. Mit der Phasenabschnittsteuerung sollten bevorzugt Niedervolt-Halogenlampen mit elektronischen Transformatoren gedimmt werden.

Dimmen von Energiesparlampen und LED’s

Grundsätzlich können nur dimmbare ESL und 230V – LED`s  gedimmt werden, d.h. es muss explizit auch auf den Leuchtmitteln angegeben sein, dass diese dimmbar sind
In den meisten Fällen finden Sie auf der Leuchtmittelverpackung einen Hinweis mit welchem Dimmverfahren (Phasenan- und/oder Phasenabschnittdimmer) die Energiesparlampe oder die LED gedimmt werden kann.

In Anbetracht der großen Vielzahl von verschiedenen integrierten Vorschaltgeräten werden, von den Leuchtenherstellern, die Leuchtmittel in der Regel auf die im Handel befindlichen Dimmer abgestimmt.
Mit den Kopp-Phasenanschnitt – Dimmer (R und RL) können die meisten dimmbaren Energiesparlampen und 230V – LED´s  gedimmt werden. Bitte beachten Sie hierbei die Informationen auf den Verpackungen der Energiesparlampen oder LED’s

Vereinfachung der Elektroinstallation:

Im Katalog unter dem Kapitel „Schalterprogramme” finden Sie unseren Sensor-Dimmer DIMMAT®. Ein großer Vorteil liegt in der Erweiterbarkeit der Schaltung. Mit parallel geschalteten Tastern kann die Beleuchtung
von mehreren Stellen aus- bzw. eingeschaltet und zusätzlich gedimmt werden. Für die weiteren Bedienstellen werden nur zwei Drähte benötigt, so daß die DIMMAT®-Schaltung in jede bestehende Installation eingesetzt werden kann.

 

Begriffsdefinition PRCD-S: Portable Residual Current Protective Device – Safety

Der PRCD-S ist die ortsveränderliche Schutzeinrichtung für alle Bau- und Montagestellen in Anlehnung an die Anforderungen der Berufsgenossenschaften.
Der PRCD-S ermöglicht die sichere Stromentnahme aus vorhandenen Steckdosen.
Sobald der PRCD-S Netzstecker in eine Steckdose eingesteckt und der PRCD-S mit Spannung versorgt wird, wird die Verdrahtung der Steckdose vom PRCD-S selbstständig auf Fehlerfreiheit und auf das Vorhandensein des Schutzleiters überprüft. Überprüft wird hierbei:
  •  Ob die Phase L, der Neutralleiter N und der Schutzleiter PE
    •  vorhanden,
    •  richtig angeschlossen,
    •  nicht vertauscht sind.

Warum PRCD-S?

Personenschutz für Ihre Mitarbeiter – Mitarbeiter schützen – Vorschriften erfüllen –  Den Kopf frei halten

Nach einem Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin kommt es im Jahr durchschnittlich zu fast 2.200 Elektrounfällen im gewerblichen Bereich. Über 20 davon enden für die Betroffenen tödlich. Fast 50% der Unfälle (Im Bereich zwischen 130-1000V) haben Ihre Ursache in fehlerhaften Festinstallationen (Steckdosen etc.) oder fehlerhaften Betriebsmitteln (Werkzeuge, Leuchten, Verlängerungen etc.)

Die Ursachen für die Fehler in der Elektroinstallation oder an Betriebsmitteln sind vielfältig. Von elektrotechnischen Laien durchgeführte Reparaturarbeiten, unfachmännische Provisorien, langer bzw. rauer Betrieb oder alte Elektroinstallationen nach inzwischen überholten Standards sind oft der Grund für die beschriebenen sicherheitsgefährdenden Fehler.
Das Risiko für einen Unfall wird darüber hinaus dadurch erhöht, dass diese Fehler in der Regel nur nach einer genaueren Untersuchung der elektrischen Anlagen oder der entsprechenden Geräte zu erkennen sind. Diese können wiederum nur von elektrotechnisch ausgebildeten Kräften durchgeführt werden.

Aufgrund der Vielfalt möglicher Fehlerquellen und der mangelnden Erkennbarkeit von Fehlern, kann daher nie sichergestellt werden, dass die am Einsatzort vorgefundene Elektroinstallation, die für ein unfallfreies Arbeiten notwendige Sicherheit bietet. Aus diesem Grund dürfen auf Bau– und Montagestellen vorhandene Steckdosen nach den Regeln der Berufsgenossenschaften nicht ohne weiteres benutzt werden.Dies stellt insbesondere Handwerker und Monteure vor ein Problem, da gerade sie an häufig wechselnden Einsatzorten arbeiten und viele elektrische Betriebsmittel zur Durchführung Ihrer Arbeit benötigen.

Der PRCD-S löst dieses Problem, da mit Ihm die Benutzung vorhandener Steckdosen dennoch möglich ist.

Anforderungen an einen PRCD nach Vorgaben der BGI:

Um die in Abschnitt 3.2 genannten Steckdosen einer Gebäudeinstallation nutzen zu können, ist ein zusätzlicher Schutz erforderlich. Dieser kann durch eine ortsveränderliche Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (PRCD nach VDE 0661) realisiert werden, die nachfolgende Anforderungen erfüllt:

  •  Bemessungsdifferenzstrom IΔn ≤ 30 mA
  •  allpolig schaltend – einschließlich Schutzleiter (Phase L, Neutralleiter N, Schutzleiter PE werden geschaltet
  •  Unterspannungsauslösung
  •  kein selbständiges Wiedereinschalten nach Spannungswiederkehr

Außerdem muss diese ortsveränderliche Schutzeinrichtung folgende ergänzende Funktionen aufweisen:

die ortsveränderliche Schutzeinrichtung darf sich nicht einschalten lassen, wenn

    •  die Steckdose Verdrahtungsfehler aufweist, z.B. Phase L, Neutralleiter N und der Schutzleiter PE vertauscht sind
    •  der Schutzleiter unterbrochen ist oder
    •  der Schutzleiter unter Spannung steht
    •  die ortsveränderliche Schutzeinrichtung muss abschalten, wenn der Schutzleiter während des Betriebes unterbrochen wird
    •  die ortsveränderliche Schutzeinrichtung darf den Schutzleiter nicht abschalten, wenn Fremdspannung auf dem Schutzleiter auftritt, z.B. durch Anbohren einer Leitung eines anderen Stromkreises

 

Funktion:

Der KOPP MCB ist ein strombegrenzender Leitungsschutzschalter mit zwei auf das Schaltwerk wirkenden Auslösern:

  •  Der verzögert arbeitende thermische Auslöser für den Überlastschutz.
  •  Der elektromagnetische Schnellauslöser mit Schlaganker für den Kurzschlussschutz.

Die einzigartige Auslösekombination verursacht aufgrund ihrer niedrigen Verlustleistung nur eine geringe Klemmenerwärmung.  Reduktionsfaktoren für Lampen siehe separate Tabelle. Die Bemessungsstromsicherheit ist beim einpoligen Gerät bis zu einer Umgebungstemperatur von +40° C gewährleistet.

Einsatz:

Nach DIN VDE 0100 Teil 430 übernimmt der MCB den Schutz gegen zu hohe Erwärmung von elektrischen Betriebsmitteln infolge von Überstrom, Überlast, Erd- oder Kurzschluss. Bei auftretenden Isolationsfehlern mit zu hoher Berührungsspannung gewährt er, nach DIN VDE 0100 Teil 410, Schutz gegen gefährliche Körperströme.

Anwendungsbereiche:
Der KOPP MCB ist geeignet für den Einsatz in Elektroanlagen im privaten, gewerblichen oder industriellen Bereich. Bei Verwendung im Gleichspannungsnetz können die Leitungsschutzschalter in der B- und C-Charakteristik mit einem Pol bis zu einer Spannung von 60 V betrieben werden, mit zwei in Reihe geschalteten Polen bis zu einer Spannung von 110 V. Die Einspeiserichtung ist beliebig wählbar. Auslösecharakteristiken und Bemessungsströme:

Auslöseverhalten nach DIN VDE 0641 Teil 11, B- und C-Charakteristik (nach DIN VDE 0298 Teil 4/2.88 wird dadurch eine direkte Zuordnung der Leitungsschutzschalter zur maximal zulässigen Belastung der Leitung möglich)

Einsatzgebiete nach Auslösekennlinien

Leitungsschutzschalter mit B-Charakteristik

Zur Absicherung von Licht-, Steckdosen und Steuerstromkreisen. Der Dauerstrom entspricht dem von Schmelzeinsätzen gleicher Nennstromstärke.
Diese können durch B-Automaten ersetzt werden. Der Kurzschlussauslöser spricht zwischen dem 3-fachen und 5-fachen Wert des Nennstromes an.
Sie schützen bei der Schutzmaßnahme Nullung oder Schutzerdung bei vorschriftsmäßiger Anlage gegen zu hohe Berührungsspannung. VDE 0641, T11
Bei höheren Frequenzen ist im Überstrombereich mit einer geringeren Auslösezeit zu rechnen (bei 400 Hz etwa 30%), wogegen der Ansprechwert des Magnetauslösers sich
bei 400 Hz um ca. 30% erhöht.

Leitungsschutzschalter mit C-Charakteristik

Zum Schutz von Motoren und Transformatoren. Sie eignen sich zum Schutz von Glühlampen- und parallelkompensierten L-Lampengruppen. Der Kurzschlussauslöser
spricht zwischen dem 5-fachen und 10-fachen Wert des Nennstromes an. Für höhere Auslastung siehe K-Charakteristik.

Leitungsschutzschalter mit D-Charakteristik – nach IEC 60‑898

Zum Schutz von Verbrauchern mit sehr hohen Einschaltspitzen. Der Kurzschlussauslöser spricht zwischen dem 10fachen und dem 20fachen Wert des Nennstromes an (nicht
geeignet zum Einsatz als Leitungsschutz)

Leitungsschutzschalter mit K-Charakteristik – nach DIN VDE 0660, Teil 101

Zum Schutz von Verbrauchern mit hohen Einschaltspitzen unter Beibehaltung der zulässigen Belastbarkeit der Leitungen (wie B- und C-Charakteristik) nach DIN VDE 0298, Teil 4/2.88.
Der Leitungsschutz wird durch den großen Prüfstrom I2 = 1,2 x In gewährleistet, der deutlich geringer als bei B- und C-Charakteristik ist (I2 = 1,45 x In).
Stromkreise mit Glühlampen, Halogen- und Niedervolthalogenlampen, sowie Lampen mit Parallelkompensation (auch Leuchtstoff- und Energiesparlampen sowie Transformatoren) können mit der K-Charakteristik höher ausgelastet werden. Der zu schützende Leitungsquerschnitt wird damit besser ausgenutzt.

Die hohen Einschaltströme der vorgenannten Anlagenteile führen nicht zum unerwünschten Ausschalten des Leitungsschutzschalters, wie bei Geräten in B- und C-Charakteristikmit gleichen Bemessungsströmen. Die Vorteile des Geräteschutzes lassen sich, insbesondere beim Schutz von Motoren, anwenden. Die elektromagnetischen Auslöser
verhindern ein unerwünschtes Ausschalten beim Auftreten von Motoranlaufströmen. Das Sortiment der Bemessungsströme von 0,5 – 63 A läßt eine Anpassung an die in der Anlage eingesetzten Motoren leicht zu.

Sofern Leitungsschutzschalter mit C-, D- bzw. K-Charakteristik auch zum Schutz gegen zu hohe Berührungsspannungen durch Nullung dienen sollen, sind wegen der höheren magn. Ansprechwerte die Errichtungsbestimmungen DIN VDE 0100 T430 zu berücksichtigen. VDE 0641, T11 Temperaturreduktionsfaktoren siehe separate Tabelle.

Schutzumfang

Bestimmungen der maximalen Leitungslängen nach DIN VDE 0100 Bbl 5 bei Verwendung von Leitungsschutzschaltern nach DIN VDE 0641 Teil 11 (EN 60898-11).
Für die Bestimmung der maximalen Leitungslängen Imax müssen drei Schutzkriterien beachtet werden. Die Grenzlängen werden einzeln ermittelt. Das Schutzkriterium der mit geringsten Grenzlängen IGRENZ bestimmt dann die maximal zulässige Leitungslänge. Mit Hilfe der Tabelle lassen sich die Grenzwerte für die Leitungslängen bei Einsatz von
Leitungsschutzschaltern ermitteln.

1. Schutz bei indirektem Berühren, siehe DIN VDE 0100-410 (gilt nur für die Anwendung in TN-Systemen)

Unter Berücksichtigung der Schleifenimpedanz Zv vor der Schutzeinrichtung, dem verwendeten Leiterquerschnitt und dem benötigten Leitungsschutzschalter läßt sich aus Teil 1 der Tabelle die zugehörige Grenzlänge IGRENZ 1 bestimmen.

Für die in den meisten Fällen nicht bekannte Schleifenimpedanz Zv können folgende Anhaltswerte verwendet werden:
Zv = 50 mOhm – max. Zv in großen Industriebetrieben und Kraftwerken
Zv = 300 mOhm – max. Zv in Kabelnetzen (z. B. Hausinstallationen mit Erdverkabelung)
Zv = 600 mOhm – max. Zv in Freileitungsnetzen (z. B. Hausinstallationen mit Dachständern)
Bei Verwendung einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (FI-Schutzschalter) muß eine Längenbegrenzung aufgrund des Schutzes bei indirektem Berühren nicht beachtet werden. Die Längenbegrenzung aufgrund des zulässigen Spannungsfalls ist trotzdem einzuhalten.

2. Begrenzung des Spannungsfalls, siehe DIN VDE 0100-520

Der Spannungsfall hinter der Meßeinrichtung bis zum Verbraucher soll nach DIN 18015-1 in Hausinstallationen einen Wert von 3% nicht überschreiten. Dadurch
ergibt sich eine Grenzlänge IGRENZ 2 je nach dem verwendeten Querschnitt des Kabels und der benötigten Nennstromhöhe des Leitungsschutzschalters.
Mit Teil 2 der Tabelle können die Grenzlängen IGRENZ 2 bestimmt werden. Es wird unterschieden zwischen Leitungen in Drehstrom-(3/~) und Wechselstromkreisen (1/~). Das
Längenverhältnis beträgt: IGRENZ 2 (3/~): IGRENZ 2 (1/~) = 2 : 1

3. Schutz bei Kurzschluss, siehe DIN VDE 0100-430

Da das Ausschaltvermögen einen Leitungsschutzschalters nach DIN VDE 0641-11 größer ist, als der größte auftretende
Kurzschlussstrom an der Einbaustelle, stellt er gleichzeitig den Schutz bei Kurzschluss nach DIN VDE 0100-430 sicher. Für den Schutz bei Kurzschluss ist bei Einsatz eines
dieser Normen (DIN VDE 0641-11) entsprechenden Leitungsschutzschalters keine Längenbegrenzung notwendig.

 

 Funksystem Free-control® – Allgemeine Informationen

Free-control® ist das Funk-System vom Hersteller Kopp zur Steuerung und Sicherung in Haus und Wohnung. Anwendungsgebiet ist Licht schalten und dimmen, Rollläden und Markisen steuern sowie weitere Komfortanwendungen. Der Einsatz von Free-control® bietet sich überall dort an, wo das nachträgliche Ergänzen und Erweitern von bestehenden Installationen nicht, oder nur schwierig möglich ist. Eine Besonderheit der verwendeten Funktechnik ist, das ein Funk-Empfänger von beliebig vielen Funk-Sendern (Funkschaltern) angesteuert werden kann, dadurch sind weitere interessante Anwendungsgebiete möglich.

  • Frequenz: 868,3 MHz
  • Sendeleistung: <10 mW
  • Bandbreite: ±50 kHz
  • Reichweite: bis zu 150m Freifeld
  • Konformität: R&TTE (EU & EFTA)

Hintergrundinformationen zum Thema Funk-Schalter und Funk-Steuerung

So vielseitig die Anwendungsmöglichkeiten von Funk sind, so muss man leider auch immer wieder darauf hinweisen, dass mit Funk nie eine 100%-ige Übertragung garantiert werden kann. Sicherheitsrelevante Anwendungen wie z.B. Notruf, Not-Aus, etc. sollten von daher nicht auf Basis von Funk-Schalter-Systemen errichtet werden. Mit etwas Hintergrundwissen und einer guten Planung kommt man den 100% jedoch sehr nahe.

 

Reichweite des Funk-Systems

Die Angabe der Reichweite eines Funk-Schalter-Systems ist immer ein Freifeldwert. Hier wird die Übertragung zwischen Funk-Sender und Funk-Empfänger anhand von vorgegebenen Kriterien gemessen: Funk-Sender und Funk-Empfänger in 2m Höhe montiert, Umgebung frei von Störquellen, ebener, feuchter Erdboden sowie mit gestreckter, ausgerichteter Antenne. In der Praxis ist eine Aussage zur Reichweite in Gebäuden unmöglich. Herstellerangaben sind immer als Richtwerte zu verstehen, da diese von den individuellen Installationsbedingungen und einer Vielzahl von weiteren Faktoren abhängig sind.

 

Reduzierung der Funk-Signale

  •  Materialbedingt:

    Jedes Objekt zwischen Funk-Sender und Funk-Empfänger reduziert das ausgesandte Signal. Ungefähre Werte können Sie dem folgenden Diagramm entnehmen:

Obenstehende Angaben verstehen sich als Richtwerte. Die Signalreduzierung ist neben der Materialbeschaffenheit auch von der Materialstärke abhängig. Dies ist ein wichtiger Aspekt bei der Planung einer Installation, da ein Funksignal immer auf direktem Weg zu Empfänger gesandt wird, nicht auf dem praktischsten. So wird eine 5cm dicke Backsteinwand nicht unbedingt quer, sondern unter Umständen diagonal durchfunkt, so dass die tatsächlich zu durchdringende Wandstärke auch 20 oder 30cm ausmachen kann.

Anmerkung: Bitte beachten Sie, dass dämmende Materialien in den unterschiedlichsten Formen vorkommen und so nicht zwingend bemerkt werden. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Fenster (Isolierfenster mit metallbeschichtetem Glas), Wärmedämmung (Isolierung mit Metallfolie), Kabelstränge, Fußbodenheizungen… Selbst Möbel können einen Einfluss auf die Funkübertragung haben.
  • Klimatisch bedingt:

    Es wird nur von den wenigsten bedacht, dass auch klimatische Einflüsse Auswirkungen auf die Funkübertragung haben. Feuchtigkeit (hohe Luftfeuchtigkeit, Regen oder Schnee) kann die Signalübertragung stark beeinflussen.

Störung der Funk-Signale

  •  Hochfrequenz:

    Elektronische Geräte in der Nähe eines Funk-Senders oder Funk-Empfängers können Störungen hervorrufen. Hierunter fallen beispielsweise: Computer, Mobil- und Schnurlostelefon, Fax, Mikrowelle, Equipment aus dem Bereich HiFi oder Home-Cinema, aber auch elektronische Trafos oder Vorschaltgeräte

  •  Funkschatten:

    Hinter Funkhindernissen, z. B. stark dämmenden Materialien, können sogenannte Funkschatten entstehen. In diesen Bereichen kann ein Empfänger kein direktes Signal empfangen. Eine einwandfreie Funktion kann in solch einem Bereich nicht erreicht werden, da den Empfänger nur reflektierte Funkwellen erreichen können.

Funk-System Free-control® – Tipps zur Planung

Vor einer Montage sollte immer einer Besichtigung vor Ort gemacht werden, um die Installation bestmöglich planen zu können.

Klärung eventueller Störquellen (um nur einige Beispiele zu nennen):

  •  Umgebung des Objektes sichten: Möglichkeit einer Störung durch Sender etc.
  •  Direkte Installationsumgebung sichten: Möglichkeit von Störquellen, Risiken abschätzen (auch über das Thema Funk hinaus, z.B. Gefahr von Fehlalarmen bei Meldern)
  •  Was muss/soll wo installiert werden? Gibt es ggf. Vorgaben von Behörden zum Installationsort?
  •  Planen Sie zentral arbeitende Funkkomponenten (Alarmzentrale, „Alles-Aus“-Schalter etc.) an zentraler Stelle, um die Funkstrecken so günstig wie möglich zu halten
  •  Durchführung eines Funktests unter Praxisbedingungen (offene/geschlossene Türen, elektr. Verbraucher ein-/ausgeschaltet, Licht ein-/ausgeschaltet,…)

 

Funk-System Free-control®-Funktionsprinzip:

Das Anlernen und Ablernen:

Das Funksystem Free-control® basiert auf Funk-Sendern und Funk-Empfängern. Diese kommunizieren untereinander per Funk. Die Funk-Sender werden mit einer werkseitig eingestellten, individuellen Kennung ausgeliefert. Diese wird beim Anlernen auf den Empfänger übertragen und schon sind diese beiden Teilnehmer aufeinander angelernt und können miteinander kommunizieren.

Programmieren ist so einfach wie das Licht einschalten

Funk-Sender einem Funk-Empfänger zuordnen (am Beispiel eines neu zu installierenden Lichtschalters):

  1. PROG.-Taste des Funk-Empfängers 2 sec. gedrückt halten bis LED leuchtet (Anlernmodus ist nun für 20 Sek. aktiviert)
  2. „Ein“-Taste des Funk-Senders drücken
  3. „Aus“- Taste des Funk-Senders drücken
  4. Fertig – Der Funk-Sender ist mit dem Empfänger verbunden.

Programmierte Zuordnung löschen:

  1. PROG.-Taste des Funk-Empfängers ca. 10 Sekunden gedrückt halten, LED leuchtet, blinkt dann 2x und erlischt anschließend.
  2. Fertig – Alle programmierte Zuordnungen sind nun gelöscht
Anmerkung: Ein paar Zahlen – in einem Free-control® System können bis zu 32 Alarme untereinander vernetzt werden. Mit einem Empfänger können bis zu 16 Funk-Sender verbunden werden.

Sicher und innovativ:

Das Funksystem Free-control® ist ein guter Weg, weil ohne Kabel.
So können einfach Schaltungen umgesetzt werden, die kabelgebunden nur sehr komplex zu realisieren sind (Beispiel: Ausschaltung zu einer Kreuzschaltung aufrüsten).

Anmerkung: Die Vorteile des Funksystem Free-control® kommen richtig zum Tragen, wenn Teilnehmer aus unterschiedlichen Anwendungen und Räumen auf einmal geschaltet werden sollen, z.B. ALLES AUS-Funktion oder „Panik-Schalter“

Wartungsfrei:

Eine Free-control® Funkinstallation ist wartungsfrei. Es reicht lediglich von Zeit zu Zeit die Batterien der batteriebetriebenen Teilnehmer zu wechseln (im Schnitt alle 1,5 Jahre, abhängig von der Nutzungshäufigkeit und den spezifischen Installationsgegebenheiten).

Anmerkung: Bei komplexeren Installationen, insbesondere beim Einsatz von vernetzten Meldern, empfehlen wir die Batterien sämtlicher batteriebetriebener Teilnehmer zu tauschen sobald ein erster Teilnehmer mit schwacher Batterie gemeldet wird.

Downloads:

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Hier finden Sie die Schaltbilder und die Installationszeichnungen für die Jalousieschalter von Kopp. Damit sehen Sie wie die Schalter richtig angeschlossen und verdrahtet werden.
Die technischen Informationen und die Schaltbilder für die verschiedenen Jalousieschalter finden Sie als PDF-Datei zum herunter laden.
Downloads:

Die technischen Informationen sowie die Schaltbilder zur elektronischen Rollladenzeitschaltuhr und des kompatiblen Lichtsensors finden Sie in der PDF-Datei zum herunter laden.

Technische Daten zur Rollladenzeitschaltuhr:

Versorgungsspannung 230 V/50 Hz ± 10%
Ausgänge 2 Relais Schließer (nicht potentialfrei)
Schaltleistung 230V / 3A bei cos = 1
Umgebungstemperatur -5°… +45°C
Laufzeit 2,5 Min.
Umschaltverzögerung min. 0,5 Sek.
Gehäuse Unterputzmontage
Programm Wochenuhr mit Lichtsteuerung
 Ganggenauigkeit (bei 20°C): +/- 1,5 Sek./Tag
 Gangreserve (bei 20°C) ca. 24 h
 Funktionsmodi Auto/Manuell/Ferien
 Speicherplätze 7 für AUF, 7 für AB
Lichtwert 1 Sonnenwert, 1 Dämmerungswert
in 9 Stufen einstellbar:
Lichtwerte Sonne ca.1k … 65k Lux
Dämmerung ca. 15 … 300 Lux

 

Downloads:

rollladensteuerung-mit-lichts-sensor-pdf

Hier finden Sie die Schaltbilder und die Installationszeichnungen für die Lichtschalter und Dimmer von Kopp. Damit sehen Sie wie die Schalter und Dimmer richtig angeschlossen und verdrahtet werden.

Die Schaltbilder für die verschiedenen Arten von Lichtschaltern, Dimmer mit Wippen-Wechselschalter, Tastdimmer Dimmat sowie die speziellen Schaltbilder für BLUE ELECTRIC finden Sie in der PDF-Übersicht zum herunter laden.

 

PDF-Downloads:

schaltbild-doppel-wechselschaltung

schalter_und_tasterschaltungen

Welche Leitung wird für welchen Zweck verwendet? Es gibt eine Vielzahl an Kabel und Leitungen für die Elektroinstallation Hiermit versuchen wir eine Übersicht zu schaffen welches Kabel und welche Leitung für welchen Einsatz in der Elektroinstallion benötigt wird.

Die Übersicht die als PDF-Datei zum Download zur Verfügung steht gibt hierüber Aufschluß.

Download: welche-leitung-fuer-was